Programm-Pressekonferenz der 34. JIKT

Die 34. Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen finden vom 5. bis 26. März 2026 mit 80 Veranstaltungen an 16 Orten in ganz Thüringen statt. Heute haben wir gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Prof. Reinhard Schramm, dem Chef der Staatskanzlei Stefan Gruhner und Oberbürgermeister Andreas Horn das Programm in einer Pressekonferenz vogestellt. Die Vorsitzende unseres Fördervereins Dorothea Marx und der Festivalleiter haben sowohl zum Festival berichtet als auch in Gesprächsrunden mit den Podiumsgästen die besondere Bedeutung heraus gestellt.

Das Festival der Jüdischen Landesgemeinde und des Fördervereins für Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen e.V. ist das am längsten stattfindende Thüringer Festivals und hat inzwischen seinen festen Platz im Frühjahr jeden Jahres gefunden. Es hat eine wichtige Funktion, um jüdisches Leben sichtbar und bekannt zu machen. Ein Alleinstellungsmerkmal auch bundesweit ist, dass die Jüdisch-Israelischen Kulturtage bewusst Israel im Namen tragen. Neben den kulturellen Angeboten ist damit ein klares Bekenntnis zu Israel verbunden. In diesem Jahr sind unter den Künstlern auch 16 Israelis, die mit mehr als 20 Programmpunkten ein starkes Signal senden.

Unterstützt werden die Jüdisch-Israelischen Kulturtage von Anbeginn durch das Land, aber auch durch viele Kommunen und Sponsoren. Ministerpräsident Mario Voigt hat die Schirmherrschaft übernommen und wird bei der Eröffnungsveranstaltung am 5. März ebenso wie der israelische Botschafter Ron Prosor sprechen. Auch der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung Felix Klein wird beim Eröffnungskonzert des Sharon Mansur Trios zu Gast sein.

Die große überregionale mediale Beachtung des Festivals, zeigt die Wertschätzung für die langjährige Arbeit in Thüringen.
Im Rahmen des Festivals wird eine Ausstellung von Porträts aus Haifa und Erfurt gezeigt. Mit dieser Ausstellung, die im Herbst auch in Haifa gezeigt werden soll, wird anlässlich der 20jährigen Städtepartnerschaft zwischen Haifa und Erfurt ein starkes Zeichen für den Dialog und die Verbundenheit gesetzt.
Ausstellungen, Konzerte, Performances, Filme, Vorträge und Buchvorstellungen bieten ein breites Programm, welches viele Thüringerinnen und Thüringer erreichen soll. Jüdisches Leben sichtbar zu machen, ist neben Bildungsangeboten zur israelischen und jüdischen Geschichte das wichtigste und wirksamste Instrument gegen Antisemitismus.

Deshalb gilt allen Organisatoren und Mitwirkenden und an deren Spitze der Vorsitzenden des Fördervereins Dorothea Marx, dem Festivalleiter Johannes Gräßer sowie dem Vorsitzenden der jüdischen Landesgemeinde Reinhard Schramm der große Dank für die Fortführung der langen Tradition der Jüdisch-Israelischen Kulturtage.

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