Simson und viel mehr

Simson Mopeds werden seit über 35 Jahren nicht mehr produziert, aber dennoch oder gerade deshalb haben sie Kultstatus. Bei Jugendlichen weil es cool ist eine Simson mit bis zu 60 km/h zu fahren. Bei Älteren, weil es an die Jugendzeit erinnert – fast jeder aus der ehemaligen DDR hat darauf gesessen.

Aber Simson ist viel mehr. Es war eine Firmenmarke, die vor dem Krieg alles mögliche produziert hat – Puppenwagen, Fahrräder, Kühlschränke und auch Waffen. Die Enteignung der jüdischen Familie wurde von den Nazis konsequent betrieben und nach dem Krieg wurde daraus das Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk, als sozialistischer Betrieb. Es blieb aber der Markenname für die Simson-Mopeds.

Im Fahrzeugmuseum Suhl war ich schon mehrfach zu Besuch. Beim heutigen Besuch konnte ich mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Dr. Hartmut Göbel und dem Schatzmeister Wolfgang Wehner über das geplante Projekt zur Aufarbeitung der jüdischen Firmengeschichte von Simson sprechen. Gern helfe ich dabei das Projekt umzusetzen.

Fotos aus Suhl

 

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