Netzwerken für jüdisches Leben und Israel

Vor sechs Jahren wurde anlässlich des Themenjahres 900 Jahre Jüdisches Leben in Thüringen ein Netzwerk von engagierten Einzelpersonen und Vereinen gegründet. Sie alle verband und verbindet das Engagement für jüdisches Leben und für viele Projekte die es in Thüringen gibt.

Gemeinsam mit Johannes Gräßer, dem Leiter des Festivals Jüdisch-Israelische Kulturtage in Thüringen, habe ich in dieser Woche das Netzwerk wieder reaktiviert und zur Netzwerkkonferenz in das jüdische Kulturzentrum in Erfurt eingeladen. Über 70 Mitwirkende gibt es im Netzwerk und gut 50 waren gekommen, um sich auszutauschen und auch um sich gegenseitig zu bestärken. Die Thüringer Gedenkorte waren ebenso vertreten, wie unsere drei jüdischen Festivals, Stolpersteininitiativen, RIAS, ESRA, OFEK und Vertreterinnen der Hochschulen und Universitäten und viele mehr.

RIAS hat uns den aktuellen Bericht über antisemitische Vorfälle in Thüringen vorgestellt. Die Vertreter der Polizei berichteten zur aktuellen Lage bei Demonstrationen. Die drei Festivals wurden mit Rückblick und Ausblick reflektiert und ich habe meine Arbeit vorgestellt, sowie für drei Bücher “geworben”. Das Kinderbuch Dora Feigenbaum fand den größten Zuspruch und es liegt mir auch besonders am Herzen. Darin wird für Kinder ab 8 Jahren die Geschichte von Dora an ihrer neuen Schule in Leipzig beschrieben. Sie war mit ihrer Familie aus Tel Aviv nach Leipzig gezogen. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Netzwerktagung hatte ich ein Buch dabei und im kommenden jahr möchte ich damit gerne an Grundschulen unterwegs sein.

Ein wichtiger Teil – vielleicht sogar der Wichtigste war das Netzwerken – sich besser kennenzulernen und gemeinsame Pläne zu schmieden. Künftig werde ich zu diesem Netzwerk halbjährlich einladen und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit. Ein großes und herzliches Dankeschön nocheinmal an Johannes.

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