Jahresempfang der Landeshauptstadt Erfurt 2026

Der Jahresempfang der Landeshauptstadt gestaltete sich in diesem Jahr anders als in den vergangenen Jahren. Während in den letzten Jahren der Jahresempfang den wesentlichen Zweck hatte alles zu bejubeln, was sich im zurückliegenden Jahr zugetragen hat und sogar die Wahl des Datums der Veranstaltung gerne den Weg zu bevorstehenden Wahlen weisen sollte, hat Andreas Horn mit dieser Tradition gebrochen. Im gut besuchten Theaterfoyer sprach er vor allem die aktuellen Herausforderungen und den ernüchternden Jahresstart an. Der Brand in der Neujahrsnacht und die Schließung von Zalando beschäftigen und besorgen die Menschen. Leider sind aber in beiden Fällen die Einflussmöglichkeiten der Kommunalpolitik sehr überschaubar.

Gerade erst am Mittwoch haben wir bei der Sonderstadtratssitzung erleben müssen, wie die Kolleginnen und Kollegen von Rot-Rot-Grün in lautstarkem Populismus alles mögliche forderten, aber dabei praktisch nichts tatsächlich umsetzbares aufzeigen konnten. Bei Jahresempfang war dies eines der dominierenden Themen des Gedankenaustauschs zwischen Politik und Gesellschaft.

Ein zweites Thema hatte der Oberbürgermeister gesetzt. Nach seiner Rede sprach Hardy Eidam, der Kurator des Stadtmuseums, zur Sportstadt Erfurt. In diesem Jahr feiert Rot-Weiß Erfurt sein 60jähriges Vereinsjubiläum und am Vormittag hatten sich die Ehrenspielführer in das goldene Buch der Stadt eingetragen. Im Stadtmuseum wird ab März eine große Sonderausstellung zum Sport in Erfurt zu sehen sein. Neben der Sporthistorie soll es aber im kommenden Jahr auch um die Sportzukunft gehen. Die CDU Stadtratsfraktion bereitet gerade einen Antrag zur Unterstützung der Vereine vor, die bundesweit Werbeträger der Landeshauptstadt sind.

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