Lesung „Dora Feigenbaum“

Gemeinsam mit der Autorin Nora Düwell lädt der Beauftragte der Landesregierung für jüdisches Leben in Thüringen und die Bekämpfung des Antisemitismus, Michael Panse, Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter in die Stadtbibliothek in der Jakobikirche Mühlhausen am 1. Juli 2026 zu einer besonderen Buchvorstellung ein.

Im Mittelpunkt des Buches „Dora Feigenbaum“ steht die achtjährige Dora, die mit ihrer Familie von Tel Aviv nach Leipzig zieht. Anfangs fällt ihr der Neuanfang schwer, doch schon bald findet sie neue Freundinnen und Freunde und fühlt sich in ihrer neuen Umgebung zuhause. Nach ihrem Geburtstag verändert sich jedoch plötzlich das Verhalten einiger Mitschülerinnen und Mitschüler und es entstehen Situation, die Dora verletzen und verunsichern. Das Buch erzählt diese Geschichte aus der Perspektive eines Kindes und thematisiert dabei gegenwärtiges jüdisches Leben sowie Erfahrungen mit Diskriminierungen auf altersgerechte Weise.

Die Geschichte dient als Ausgangspunkt, um mit Kindern über Ausgrenzung, Vorurteile und Ungleichbehandlung ins Gespräch zu kommen – Erfahrungen, die viele Kinder bereits aus ihrem eigenen Alltag kennen, sei es in der Schule, auf dem Spielplatz oder im Freundeskreis. Auf einfühlsame Weise fördert das Buch Empathie und ermutigt dazu, füreinander einzustehen.

Das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) empfiehlt das Buch als wertvolles Unterrichtsmaterial. Es unterstützt Lehrkräfte dabei, Kinder lebensweltnah für die Folgen von Ausgrenzung und Diskriminierung zu sensibilisieren und demokratische Werte wie Respekt, Toleranz und gegenseitige Anerkennung zu stärken.

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