Sport in Corona-Zeiten

Videovorstand
Gestern Abend haben wir uns corona-gerecht zu einer Video-Vorstandssitzung getroffen und dabei die aktuellen Belange zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs bei unserem SWE Volley-Team und zur Vorbereitung der Bundesligasaison für Schwarz-Weiß Erfurt diskutiert. Am Mittag hatte die Thüringern Landesregierung die neue Corona-Verordnung beschlossen und verkündet und davon ist auch der Sport betroffen. In einer gemeinsamen Medieninformation des LSB und des Sportministeriums heißt es: “Mit der ab 13. Mai 2020 gültigen Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 darf in Thüringen wieder mehr Vereinssport angeboten und getrieben werden – an der frischen Luft sowie in Sportstätten. Damit ist ab Mittwoch ein nächster Schritt zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs möglich – stets unter strengster Beachtung der gültigen Abstandsregeln und Hygienevorschriften.” Dazu gibt es ein Handlungskonzept und dies wird wohl der Maßstab für den Sport in den nächsten Wochen werden. Spannend bleibt für uns die Frage, wann welche Sporthallen in Erfurt wieder öffnen. Insgesamt ist es für den Sport erfreulich, dass nicht nur über Fußball-Bundesliga diskutiert wird. Weniger erfreulich ist, dass in Thüringen im Gegensatz zu anderen Bundesländern Fitnessstudios noch bis zum 2. Juni warten müssen. Einige Sportarten sind für mich auch von besonderer Bedeutung, weil ich sie selbst gerne wieder einmal ausüben würde – Badminton, Squash und Tennis (alles indoor) müssen noch warten. Wakeboard kann wahrscheinlich am Wochenende starten – weil outdoor. Bei unserer Vorstandssitzung haben wir auch zur Saisonvorbereitung unserer Bundesligamannschaft diskutiert. In dieser Woche werden wir die Lizenz beantragen und die Sponsorengespräche laufen auf Hochtouren. Gestern Mittag haben wir Dirk Sauermann – live zugeschaltet aus Finnland – als neuen Cheftrainer in einer Videopressekonferenz vorgestellt. Viel Erfolg in Erfurt! In dieser Woche folgen die Spielerverpflichtungen insgesamt haben wir schon neun Spielerinnen auf der Mannschaftsliste und sind mit drei weiteren in Gesprächen. Das sieht zum jetzigen Zeitpunkt der Saisonplanung schon einmal sehr vielversprechend aus. Vielen Dank allen Mitstreitern in unserem Verein. So erstaunlich es klingt, wir sind in Corona-Zeiten trotz Distanz enger zusammen gerückt. Unsere T-Shirt-Aktion und die Masken, Internettraining und Vorstandsarbeit haben mir gezeigt, dass wir ein Team sind.

Neue Corona-Verordnung und alte Verschwörungstheorien

Samstagsdemo in Erfurt
Anknüpfend an die Ankündigung der Landesregierung in den vergangenen Tagen hat heute das Landeskabinett die neue Corona-Verordnung diskutiert und beschlossen. Nachdem im Ergebnis der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten den Ländern und Kommunen mehr Gestaltungsspielraum gegeben wurde, wurde heftig über das Für und Wider diskutiert. Die Kommunen in Thüringen befürchten einen Flickenteppich und deshalb baten mehrere Landräte und Oberbürgermeister das Land um einen einheitlichen Orientierungsrahmen und dieser liegt nun vor. Die neue Verordnung führt zu einer deutlichen Lockerung, da die Infektionszahlen in Thüringen . bis auf drei Landkreise – sich inzwischen auf einem niedrigen Niveau eingepegelt haben. Wie schnell nun nach den Geschäften auch Kitas, Schulen und öffentliche Einrichtungen öffnen sollen wurde und wird heiß diskutiert. In Thüringen gab es wie in der ganzen Bundesrepublik in den vergangenen Tagen zahlreiche Demonstrationen und sogenannte Spaziergänge, mit der Forderung nach Aufhebung aller Beschränkungen. Natürlich kann man solche Forderungen öffentlich erheben – wir haben Meinungsfreiheit. Aber dann muss man auch aushalten, dass es Widerspruch gibt. Für mich sind die allermeisten der vorgebrachten Begründungen nicht stichhaltig. Es gibt inzwischen Unmengen an Verschwörungstheorien und Mythem um das Virus. Der Versuch sich mit diesen Verschwörungstheorien inhaltlich auseinander zu setzen scheitert bei den meisten der Demonstrationsteilnehmer. Neben normalen Bürgern finden sich auf den Demonstrationen erschreckend viele Rechts- und Linksradikale sowie Aluhutträger. Mit denen ist eine sachliche Diskussion kaum möglich und am Ende jeder Diskussion steht die Aussage “Merkel ist schuld”. Völlig ignoriert wird dabei, dass Deutschland bis jetzt international gelobt wird für sein Krisenmanagement. Völlig ignoriert wird auch, dass wir möglicherweise vor einer zweiten Welle stehen und damit viele Menschen in Gefahr bringen. Mich erschreckt, wie bei den Demonstrationen jegliche Abstandsregeln ignoriert werden und das Nicht-Tragen von einem Mund- und Nasenschutz zum nationalem Widerstand stilisiert wird. Insbesondere in den sozialen Medien tobt der Kampf um die Meinungsführerschaft. Mich hat persönlich enttäuscht, dass unter den Verschwörungsanhängern auch etliche meiner Facebook-Freunde waren. Nach mehreren ergebnislosen Versuchen, das Thema sachlich zu diskutieren, habe ich mich in den letzten Tagen von mehreren getrennt. Für mich bleibt bei den Diskussionen der alte Spruch von Manfred Rommel: “Jeder hat das Recht auf seine eigenen Meinung, aber er hat kein Recht darauf, dass andere sie teilen.”. Die neue Landesverordnung

Einstieg in den Sportbetrieb?

Sportperspektive
Möglicherweise ab dem 1. Juni soll es thüringenweit einen Einstieg in den Sportbetrieb geben – ob dies aber tatsächlich geschieht hängt von mehreren Faktoren ab. Das Land hat an die Kommunen den Entwurf einer neuen Corona-Verordnung geschickt. Diese soll (falls man sich einigt) einheitlich in ganz Thüringen gelten. Nach dieser wäre ab dem 1.6. die Öffnung von Fitnessstudios, Freibädern, Badeseen sowie Vereins- Sport- und Freizeiteinrichtungen mit entsprechenden Angeboten in geschlossenen Räumen möglich. Alles aber unter der Bedingung, dass entsprechende Infektionsschutzregeln beachtet werden. Nachdem die letzten acht Wochen die Sporteinrichtungen geschlossen waren, ist dies ein gutes Signal für alle Sportbegeisterten, die inzwischen das eine oder andere Kilo angesetzt haben. Ich habe mir bis jetzt mit dem heimischen Crosstrainer zu helfen gewusst und kann insgesamt coronabedingt nun schon 33 Fitnesseinheiten “at home” nachweisen. Was mir aber schon fehlt sind die Squash-, Badminton- und Tenniseinheiten mit meinen Söhnen. Mal sehen, ab wann das wieder klappt. Auch noch keine klare Prognose gibt es, wann die Wakeboard-Anlage am Erfurter Nordstrand in die neue Saison startet. Spätestens am Mitte Mai werden wohl die Temperaturen so sein, dass es die ersten Wakeboarder auf das Wasser zieht. Meine Hoffnung bzw. das persönliche Ziel ist spätestens in den Pfingstferien mit meinen Söhnen wieder fahren zu können. Morgen Abend werden wir bei einer Videokonferenz als Vereinsvorstand vom SWE Volley-Team darüber sprechen, wann der Trainingsbetrieb für unseren Verein wieder losgehen kann. Auch dies wird sich hoffentlich mit der neuen Verordnung am Mittwoch klären.  

Familienwochenende

In Paulinzella
Corona-Zeiten sind auch schwierige Zeiten für Familien. Neben den Einschränkungen die uns alle bei Besuchen und Begegnungen treffen, ist insbesondere für Patchworkfamilien die Situation problematisch. Rein rechtlich können Umgangstermine für Eltern getrennt lebender Kinder stattfinden, rein praktisch wurden aber viele Termine im gegenseitigen Interesse verschoben. Bei den Telefongesprächen auf der Corona-Bürger-Hotline ist die immer wieder ein Thema. Auch für mich ist es ein Thema, da mein jüngster Sohn in Baden-Württemberg wohnt. Normalerweise sehen wir uns alle 14 Tage in Erfurt oder in Mannheim. Durch die Corona-Krise haben wir aber jetzt acht Wochen darauf verzichtet. Mit den jetzigen Lockerungen hat es an diesem Wochenende aber wieder einmal geklappt und ich habe ihn Donnerstag abgeholt und heute Nachmittag wieder zurück gebracht. Angeln, Motorrad fahren, ein Grillabend und auch ein Wiedersehen mit seinen Brüdern (mit entsprechendem Abstand) haben wir zusammen machen können. Insbesondere der Angelausflug zu den Paulinzellaer Angelteichen am Freitag hat uns Spaß gemacht. Viel Sonne und Natur (natürlich dieses Mal Anreise mit der Bahn) und das Grillgut in Form von Forellen haben wir auch selbst erlegt. Insgesamt ist es aber Kindern, auch meinem Jüngsten, derzeit anzumerken wie sehr ihnen die Schule fehlt. Bei ihm in BaWü geht es erst nach Pfingsten mit Präsenzunterricht wieder los und bis dahin ist noch einige Wochen hin. Immerhin werden wir uns aber jetzt wieder regelmäßig sehen. In zwei Wochen zu Himmelfahrt kommt er wieder und dann ist er die ganzen Pfingstferien da. Ich hoffe, dass es dann auch mit einer Woche Urlaub an der Ostsee klappt. Bilder vom Angelausflug

Parteiarbeit in Corona-Zeiten

An der CDU-Hotline
Anfang März haben wir uns das letzte Mal zu offiziellen CDU-Veranstaltungen getroffen. Mit meinem CDU-Ortsverband “Am Petersberg” war ich im Landtag zu einer Gesprächsrunde und wir hatten auch noch eine CDU-Kreisvorstandssitzung und zuvor die Veranstaltung im Gedenken an Helmut Kohl. Seit dem wurden alle nachfolgenden Treffen abgesagt, u.a. auch der Landes- und Bundesparteitag sowie diverse Vorstandssitzungen. Nicht klar ist, wann wir uns das nächste Mal direkt treffen könne. Telefonkonferenzen gibt es regelmäßig und kommende Woche auch eine Video-Vorstandssitzung. Schwierig ist es den Kontakt zu unseren Mitgliedern zu halten. E-Mails sind zwar eine Möglichkeit aber für ältere Mitglieder immer noch eine Barriere. Aus diesem Grund haben wir gestern Abend eine CDU-Hotline eingerichtet, wo ich als stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender als Ansprechpartner zur Verfügung stand. Seit nunmehr über sieben bin ich täglich an der Corona-Bürger-Hotline des Landes und beantworte dort Fragen zu Richtlinien und Regelungen des Landes. Da war der Anknüpfungspunkt für unseren Kreisverband natürlich optimal. Ich hoffe sehr, dass wir irgendwann wieder zu klassischen Ortsverbands- und Kreisverbandsveranstaltungen zurück kommen – befürchte aber, dies könnte noch Monate dauern.

Stadtrat in Corona-Zeiten

Stadtrat ganz anders
Ziemlich großen Aufwand verursachte die gestrige Stadtratssitzung. Erstmals tagten wir in der Thüringenhalle mit ausreichend Distanz. Von der Bühne aus bot sich mir das Bild wie bei einer Abiturprüfung – so weit waren alle Stadträte auseinander an einzelnen Tischen platziert. Diese neue Situation führte zu einer sachlich-kurzen Stadtratssitzung. Zudem waren 49 Stadträte anwesend, auch das passiert im Rathaus selten. Inhaltlich ging es um unsere Geschäftsordnung, die corona-bedingt angepasst wurde und um das Gedenken an die Bücherverbrennungen in Erfurt. Für die nächste Stadtratssitzung gibt es momentan rund 70 angemeldete Tagesordnungspunkte. Dann wird die Sitzung in der Thüringenhalle sicherlich anstrengend für alle Beteiligten. Anbei der Link zur gestrigen Stadtratssitzung im Internet und einige Fotoimpressionen.  

Erste freie Kommunalwahl vor 30 Jahren

Konnte 1990 nicht genutzt werden – 2020 auch wieder nicht
Ziemlich lange her – heute vor genau 30 Jahren war die erste freie Kommunalwahl in der ehemaligen DDR. Ich kann mich daran immer noch sehr gut erinnern Es war mein erster Wahlkampf in eigener Sache, weil ich damals erstmals für den Erfurter Stadtrat kandidiert habe. Damit war dies auch mein Start in die Kommunalpolitik. Auf der Liste des Demokratischen Aufbruchs bin ich damals angetreten und schließlich auch 1993 in den ersten Stadtrat nachgerückt. In Erfurt wurde damals mit 160 Stadträten das größte Stadtparlament Deutschlands gewählt. 14 Parteien bzw. Wählervereinigungen und 3 Einzelbewerber stellten sich der Wahl. Das Wahlergebnis der größeren Parteien war: CDU 36,7 Prozent 59 Sitze SPD 22,4 Prozent 36 Sitze PDS 15,5 Prozent 25 Sitze Neues Forum 9,6 Prozent 15 Sitze Demokratischer Aufbruch 5,0 Prozent 8 Sitze Bund Freier Demokraten 2,7 Prozent 4 Sitze DSU 2,2 Prozent 4 Sitze FDP 1,7 Prozent 3 Sitze Die Wahlbeteiligung lag am 6. Mai 1990 in Erfurt bei 68,8 Prozent. Eine bemerkenswerte Parallele gibt es heute 30 Jahre später auch. Wie zur konstituierenden Sitzung im Jahr 1990 tagt der Stadtrat auch heute Abend nicht im Rathaus. 1990 konnten 160 Stadträte plus die Verwaltung nicht im Ratssitzungssaal untergebracht werden und daher fand die Konstituierung des Stadtrats im damaligen Kultur- und Freizeitzentrum statt. Als ich 1993 in den Stadtrat nachrückte, tagten wir aber schon im Ratssitzungssaal, weil regelmäßig nur maximal 120 Stadträte da waren. Heute Abend tagt der Stadtrat in der Thüringenhalle, auch weil es im Ratssitzungssaal zu eng ist. Bei 50 Stadträten ist dies aber den derzeitigen Corona-Regeln geschuldet

Kommunalpolitik auf Distanz

Der Lageplan für die Thüringenhalle
Abstand halten wird auf längere Sicht noch das Motto sein. Da dies in vielen Lebenssituationen nur schwer zu realisieren ist, bleiben Einrichtungen geschlossen, finden Veranstaltungen nicht statt oder es wird an Distanzregeln gearbeitet. Schulen haben da den Anfang gemacht, Geschäfte ebenfalls und morgen testen wir wie das in der Kommunalpolitik geht. Seit etlichen Wochen tagen nur noch der Ältestenrat und der Hauptausschuss und der Stadtrat sowie die Fachausschüsse pausieren. Fraktionssitzungen fanden virtuell oder bestenfalls im Ratssitzungssaal mit ausreichen Abstand statt. Damit der Stadtrat tagen kann braucht es mehr Platz. Der Parksaal in der Multifunktionsarena war zu teuer und so rückte die alt ehrwürdige Thüringenhalle in den Blickpunkt. Das nebenstehende Bild ist keine Konzertbestuhlung, sondern der aktuelle Sitzplan mit genau ausgemessenen Abständen zueinander. Für die Stadtratssitzung in der Thüringenhalle wurde zudem eine Extra-Hausordnung entworfen. Die Tagesordnung ist hingegen noch überschaubar. Im Wesentlichen soll die Geschäftsordnung so angepasst werden, dass ab nächster Woche auch die Ausschüsse wieder tagen können. Ich bin sehr gespannt, ob die Sitzung in der Thüringenhalle funktioniert und ob die räumliche Distanz auch etwas die sonst so häufige Brisanz zurück drängt. Morgen Abend wissen wir mehr.

Neue Verordnung in Kraft gesetzt

Ruf mich an…
Inzwischen ist es nun die siebente Woche, in der ich an der Thüringer Corona-Bürger-Hotline bin und täglich vier bis sechs Stunden die Fragen der Bürgerinne und Bürger rund um Corona beantworte oder versuche konkrete Probleme zu lösen. Während die ersten Wochen noch von breiter Akzeptanz für die starken Einschränkungen geprägt waren, wird es seit einer Woche zunehmend schwieriger. Mit jeder nun Schritt für Schritt vollzogenen Änderung und Lockerung, wachsen die Nachfragen nach den anderen Bereichen. Und jede neue Regelung führt zu neuen Fragen. Erschwerend hinzu kommt, dass jedes Bundesland eigenen Regelungen trifft. Viele unserer Anrufer an der Corona-Hotline rufen daher aus anderen Bundesländern an und fragen, ob und wie sie nach Thüringen kommen können. Heute ist auch in Thüringen eine neue Verordnung in Kraft getreten. Die qm Begrenzungen bei Geschäften wurden aufgehoben, Fußpflege und Kosmetik dürfen wieder öffnen und Spielplätze auch. Dies waren drei der drängenden Probleme – jetzt zeichnen sich neue ab. Die Betreuungssituation für Kinder wird das große Thema der Woche. Kindertagespflege darf wieder stattfinden – sowieso nur mit bis zu fünf Kindern und die Notbetreuung wird ausgeweitet. Aber das reicht nicht annähernd für die vielen Familien, die wieder arbeiten gehen wollen. Gleiches gilt auch für Grundschulkinder. Selbstverständlich muss dies auch vor dem Hintergrund diskutiert werden, was diese lange Phase mit kleinen Kindern macht. Socialdistance wird lange in den Köpfen der Kinder nachwirken. Am Donnerstag werde ich das erste Mal seit acht Wochen wieder einmal nach Weinheim fahren und meinen jüngsten Sohn für ein paar Tage aus Baden-Württemberg nach Thüringen holen. Deshalb ist am Freitag auch Hotline-Pause 😉 Neue Thüringer Verordnung  

#stayhome and #keepmoving

In Bewegung bleiben!
Natürlich ist es eine Herausforderung – in Corona-Zeiten fehlt die Bewegung und dafür bleibt viel Zeit zum kochen und essen. Hinzu kommt noch hin und wieder ein Glas Alkohol und dies ist die perfekte und gefährliche Mischung für Gewichtszunahme. Seit dem 17. März haben Fitnessstudios geschlossen und es geht auch weder Squash, Badminton noch Tennis. Wir haben relativ oft den Grill oder den Beefer an und kochen gerne und viel. Um dagegen anzugehen habe ich jetzt seit einem Monat ein straffes Programm. Mein Crosstrainer stand jahrelang ungenutzt im Dachgeschoss. Jetzt hat er täglich Stress. Eine halbe bis ganze Stunde pro Tag schaffe ich und inzwischen merke ich das ganz deutlich auf der Waage. Vier Kilo weniger innerhalb von einem Monat ist das eine – Konditionsaufbau das andere. Wann die Fitnessstudios wieder öffnen ist völlig unklar und auch, ob dieses Jahr eine Beachfigur überhaupt notwendig ist. Als Sportfunktionär freue ich mich, dass unsere Volleyballerinnen auch im homeoffice aktiv bleiben und als Vereinsvorsitzender kann ich nicht zurück stehen. Und ein klein wenig habe ich auch noch Hoffnung, dass ich ab Anfang Juni mit meinen Jungs auch wieder wakeboarden kann.