Dank unseren Ehrenamtlichen!

Nach dem Weltcup ist vor dem Weltcup. Auch in diesem Jahr richten wir wieder zwei Rennrodel-Weltcups in Oberhof aus. Da Königsee als ursprünglich geplanter Ort für das letzte Weltcup-Wochenende vor den Olympischen Spielen ausgefallen war, hat uns die Anfrage des Verbandes erreicht.

Im Vorstand des TSBV haben wir entschieden zunächst unser ehrenamtlich arbeitendes Organisationskomitee zu befragen. Von dort kam die einmütige Aussage – natürlich machen wir das! Im Ergebnis unseres gerade absolvierten Weltcups hagelte es Begeisterung und Dankbarkeit an unsere vielen Ehrenamtlichen für ihre Arbeit. Rund 200 Ehrenamtliche sind rund um unseren Weltcup im Einsatz – gut erkennbar an den orangenen Jacken. Das sind mehr, als bei einigen anderen Weltcups überhaupt an Zuschauern da ist und eine der großen Stärken, die wir in Oberhof haben. Um die rund 7.000 Besucher an einem Weltcup-Wochenende gut zu betreuen, braucht es einiges an Logistik.

Koordiniert wird die Arbeit der verschiedenen Berichte im Organisationskomitee und dieses tagt in der heißen Phase wöchentlich und an den Weltcuptagen täglich. Es gibt ganz verschiedene Bereiche – Akkreditierung, Einlass, Parken, Transport/Shuttle, Versorgung, Siegerehrung, Presse und noch viele mehr. Etliche unserer Ehrenamtlichen machen dies schon seit Jahrzehnten und opfern dafür viel Zeit und Teile ihres Jahresurlaubs. Nur dank dieses großartigen Engagements, ist ein solches Großereignis zu organisieren.

WorldLugeDay in Oberhof

Schöner kann man den #WorldLugeDay gar nicht begehen! Der heutige 18. Januar ist der Welt-Rodeltag und an diesem Tag soll die Werbung für den Kufensport im Mittelpunkt stehen. Viele Vereine haben sich dazu besondere Aktionen ausgedacht und im Netz sind viele gelungene Initiativen zu finden.

Der Beitrag des TSBV zum World Luge Day war eine perfekte Werbung für unseren Sport. Beim ersten von zwei Weltcups in Oberhof hatten wir perfektes Wetter, viele begeisterte Fans und am heutigen Sonntag ausschließlich deutsche Siege. Beide Doppel und auch das Teamrennen haben wir gewonnen und damit eindrucksvoll dokumentiert, dass bei der die Podiumsbesetzung  in drei Wochen in Cortina mit unseren Sportlerinnen und Sportlern zu rechnen ist.

Für das Weltcupwochenende hatten wir bereits im Vorfeld viel Lob bekommen und dies wurde heute von allen Seiten bekräftigt. Viele Gäste aus der Politik und Gesellschaft waren wieder bei uns zu Gast. Ministerpräsident Mario Voigt brachte praktisch sein ganzes Kabinett mit nach Oberhof – sieben Ministerinnen und Minister waren am Samstag und Sonntag bei uns zu Gast und zudem noch etliche Staatssekretäre. Insgesamt waren am Wochenende 6.875 Besucherinnen und Besuche beim Rennrodeln zu Gast (Freitag beim Nationencup 750, Samstag 3.605 und Sonntag 2.520). Wie hoch die Wertschätzung für den Wintersportort Oberhof im Allgemeinen und für unseren Sport im Besonderen ist, dokumentierte auch der Presseempfang der Landesregierung am Samstagabend. Dabei bekundete Mario Voigt Interesse, sich an der geplanten  sportlichen Rodelaktion des Bundeskanzlers mit Max Langenhan aktiv zu beteiligen. Zudem bekundete der Ministerpräsident Interesse an der Weltmeisterschaft 2028, die eigentlich in Königsee stattfinden soll. Da die dortige Bahn nicht rechtzeitig fertig wird, steht eine Verlagerung der WM im Raum. Wir würden gerne daraus wieder World Luge – Festspiele in Oberhof machen!

Bilder und Videos vom Weltcup

Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen

In drei Wochen werden die Olympischen Spiele eröffnet. Die Kufensportwettbewerbe werden auf der neuen Bahn in Cortina ausgetragen. In Cortina wird zudem noch Curling in der alten Olympiahalle und Ski Alpin der Damen zu sehen sein.

Drei olympische Disziplinen an einem Ort gab es bei den AXA-Winterwochen auch an diesem Wochenende in Oberhof. Drei Weltcups lockten zahlreiche Medienvertreter und Fans ins sonnige Oberhof. Allein bei uns beim Rodeln waren 3.800 Zuschauer an der Bahn und 12o akkreditierte Journalisten. Sie sahen Bahnrekorde und einen beeindruckenden Weltcupsieg für die Lokalmatadorin Merle Fräbel. Zugleich wurde Merle damit Europameisterin und schnappte sich auch den Bahnrekord. Sie setzte sich überlegen vor der Österreicherin Lisa Schulte und der Schweizerin Natalie Maag durch.

Bei den Männern setzte sich der Österreicher Jonas Müller mit einem Vorsprung von 0,091 Sekunden durch. Gleich dahinter platzierten sich Felix Loch und Max Langenhan. Ich bin gespannt, wie die Bilanz morgen aussieht. Bei den Österreichern geht es insbesondere im Doppel der Männer noch um viel – im Gegensatz zu Deutschland erfolgte noch keine abschließenden Nominierung für die Olympischen Spiele. Dieses und das kommende Weltcupwochenende sollen die Entscheidung bringen-

Bilder vom 1. Weltcuptag 

Sie haben es doch getan…

Weder gute Worte noch Argumente im Ältestenrat haben die Linken davon abgehalten ihr parteipolitisches Süppchen auf dem Rücken der Beschäftigten von Zalando zu kochen – zu groß war die Versuchung. Steigbügelhalter ist dabei die SPD, die sich um den Preis des Verzichts einer Verantwortungszuweisung an der derzeit zuständigen Wirtschaftsbeigeordneten Steffen Linnert (SPD), ihre Zusstimmung zu einer Sondersitzung erkaufen lies. Zuvor hatte die Linke noch getönt “Wir fordern hier Aufklärung durch den zuständigen Finanzdezernenten Steffen Linnert, der auch für die Wirtschaft zuständig ist“. Davon ist im Stadtratsantrag nun nicht mehr die Rede.

Linke und SPD haben für einen Termin in zwei Wochen eine Sonderstadtratssitzung beantragt. “Solidarität mit den Zalandobeschäftigten, ihren Angehörigen und den örtlichen Geschäftspartnern” lautet die Überschrift ihres gemeinsamen Antrags. Dies ist billig, wohlfeil und vor allem wirkungslos. Es weckt eine Erwartungshaltung bei den Beschäftigten von Zalando, die nicht zu erfüllen ist. Bereits in der Ältestenratssitzung am Montag habe ich meine Meinung dazu deutlich gesagt.

Den antragstellenden Stadtratskolleginnen und Stadtratskollegen geht es aber wohl vor allem um ihre eigene Wahrnehmung und die Pflege von Profilneurosen. Die beantragten Punkte des Antrags sind alle schon diskutiert und leider auch entschieden. Der erträumte “politische Einfluss” würde bestenfalls mit der Einbestellung des Direktors eins volkseigenem Kombinats oder VEBs funktionieren.
Die CDU Stadtratsfraktion Erfurt setzt im Gegensatz dazu darauf, dass Jobcenter, Stadtverwaltung, Land und Oberbürgermeister bereits jetzt aktiv unterstützen und nicht erst nach einer symbolischen Sonderstadtratssitzung in zwei Wochen.

Großeinsatz Weltcup

Dem Wintersportmekka Oberhof stehen unmittelbar nach dem Biathlon-Weltcup gleich vier weitere Weltcups an den kommenden beiden Wochenenden bevor. Darunter sind gleich zwei Rodel-Weltcups, die unmittelbar vor den Olympischen Spielen für ein riesengroßes Interesse sorgen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Kolleginnen und Kollegen vom Langlauf-Weltcup und der Nordischen Kombination haben wir dazu heute das Rahmenprogramm vorgestellt. Mit Max Langenhan und Merle Fräbel waren auch zwei unserer sportlichen Aushängeschilder bei der Pressekonferenz dabei.

Für das Pressezentrum, dass ich als Pressesprecher verantworten darf, wird es eine ebenso große Herausforderung, wie für alle anderen Bereiche unseres Organisations-Komitees. Seit vielen Wochen tagen wir regelmäßig in Oberhof um den Doppel-Weltcup vorzubereiten. Nachdem wir uns der Herausforderung gestellt haben, den offenen Weltcup von Königsee (wo die Bahn noch nicht fertig ist) zu übernehmen, bereiten unsere vielen ehrenamtlichen Helfer gleich zwei Großereignisse vor. In einem Race-in Race-Modus werden zudem auch die 57. FIL-Europameisterschaften ausgetragen. Über 100 Schlitten aus 22 Nationen werden an den Start gehen. Los geht es am Freitag mit dem Nationencup und Samstag ab 12:20 Uhr der erste Weltcup-Tag. Am Sonntag geht es sogar schon 10:25 Uhr los. Für den Medienbereich haben sich rund 120 Medienvertreter (inklusive mehrerer Fernsehproduktionen) akkreditiert. Oberhof wird damit an den beiden Wochenenden die Sportberichterstattung wieder dominieren.

Bilder der Pressekonferenz 

Heute schreit keiner vor Glück…

Vor 14 Jahren war dies noch ganz anders. Im Dezember 2011 wurde der Grundstein für die damals größte “Kleiderkiste” Europas gelegt und allseits begrüßt. Rund 1.000 Arbeitsplätze wollte Zalando im Gewerbegebiet in Erfurt schaffen und Wirtschaftsminister Matthias Machnig sowie Oberbürgermeister Andreas Bausewein jubelten. Mit hohen Millionen-Subventionen konnte Zalando nach Erfurt gelockt werden. Dies geschah zu einer Zeit, wo die Arbeitslosigkeit in Erfurt von ehemals 20 auf 9 Prozent gesunken war. Aber es gab eine hohe Zahl von Hartz IV Bedarfsgemeinschaften und die da zu kalkulierenden niedrigen Lohnsummen gaben neben den Fördermitteln wohl den Ausschlag für Erfurt.

Nun zieht der Logistik-Nomade weiter und entlässt 2.700 Menschen in die Arbeitslosigkeit. Das Ende von Zalando in Erfurt wirf berechtigte und wütende Proteste auf. Es wird aber von der Politik nicht zu verhindern sein. Die Bindungsfrist für die Fördermittel ist ausgelaufen und andere Druckmittel haben weder Stadt noch Land. Sicher werden viele der Zalando-Mitarbeiter einen neuen Job finden – sicher aber auch nicht besser bezahlt. Und des wird Menschen geben, die nur schwer oder nicht am Arbeitsmarkt vermittelt werden können. Um diese Wahrheit drücken sich bis jetzt leider viele der öffentlichen Statements herum.

Im Ältestenrat der Stadt Erfurt haben wir heute über die Situation nach dem Zalando-Aus diskutiert. Neben den 2.700 – 3.000 betroffenen Menschen hat auch die ganze Stadt ein großes Problem. Mit Zalando als größtem Arbeitsgeber fällt auch einer der größten Gewerbesteuerzahler weg. Ob dadurch nun mit 5 Millionen oder gar mit 10 Millionen Euro Minus in der städtischen Kasse zu rechnen ist, muss der Finanzbeigeordnete noch beziffern. In jedem Fall wird dies wohl einen Nachtragshaushalt mit erheblichen Einschränkungen nach sich ziehen. Auf die Rücklagen hat die Stadt gerade bei der Haushaltsbeschlussfassung großzügig verzichtet und stattdessen eine Ausweitung der sogenannten freiwilligen Leistungen beschlossen. Selbst das Kita-Moratorium schwebt noch durch die Gänge des Rathauses. Ich ahne, es kommen schwierige Zeiten auf viele der Zalando-Mitarbeiter und auf die Stadt zu.

Was wird jetzt aus den Zalando-Hallen?

Traditionspflege 2026

Was gut läuft wird fortgesetzt! So ist es mit Traditionen und der Jahresstart mit den Nachbar und Thüringer Rostbratwürsten im Innenhof ist seit vielen Jahren schon ein gesetzter Termin – immer in der ersten oder zweiten Januarwoche, egal wie das Wetter ist. In diesem Jahr hatten wir heute Abend richtig Winterwetter -9 Grad und Schnee. Wie in jedem Jahr wanderten rund 50 Rostbratwürste über den Thürosgrill und 20 Liter Glühwein durch die Tassen. Es hat Spaß gemacht und natürlich wird die Tradition fortgesetzt!

Verbündete im Kampf gegen Antisemitismus

Die ersten fünf Monate in meinem nun nicht mehr so neuen Amt sind rum und da ist es an der Zeit ein kurzes Fazit zu ziehen und einen Ausblick auf das neue Jahr zu richten. Da ich zu Beginn des Jahres in Sigulda war, geht es erst in dieser Woche wieder so richtig los mit Terminen. Lange geplant und mir persönlich auch sehr wichtig, war das Treffen mit dem Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt Jochen Fasco. Wir kennen uns tatsächlich schon 35 Jahre. Jochen ist 1990 schon zur Unterstützung des Demokratischen Aufbruchs nach Thüringen gekommen. Er ist als Direktor der TLM einer der wichtigsten Ansprechpartner des Landes wenn es um Medien geht. Wir haben in all meinen Funktionen immer gut zusammengearbeitet – zuletzt auch Videos und Podcasts für die LZT auf den Weg gebracht.

Jochen Fasco ist aber auch ein wichtiger Unterstützer im Kampf gegen Antisemitismus. Wir waren vor vier Jahren zusammen in Israel und seitdem hat Jochen eine besondere Affinität zum Thema. Ich habe mich bei unserem Gespräch in der TLM sehr gefreut vom Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen Hass, Hetze und Antisemitismus zu hören. Die TLM ist besonders aktiv Medieninhalte aufzuspüren und zu melden, die zu Hass im Netz aufrufen. Für viele Betroffene, die sich dem ausgesetzt sehen ist dies ein gutes und wichtiges Signal. Wie nah das ist, habe ich in der vergangenen Woche registrieren müssen. Der Kollege Antisemitismusbeauftragte von Brandenburg wurde nicht nur virtuell bedroht, sondern auch ein Gebäude auf seinem Grundstück in Brand gesetzt und ein Hamas-Dreieck an seine Tür geschmiert. Eine Abfrage der FAZ offenbarte, dass viele der Kolleginnen und Kollegen die sich gegen Antisemitismus engagieren inzwischen über diverse Bedrohungen im Netz berichten können.

Ich finde es um so wichtiger die Vernetzung der Akteure zu stärken. 2026 wir einer meiner Themenschwerpunkte im Hochschul- und universitären Bereich liegen. Darüber hinaus werde ich die drei Thüringer Festivals aktiv unterstützen, die Ausstellung von Halina Hildebrand weiter präsentieren, die Israel-Reise im Oktober durchführen und das Netzwerk Jüdisches Leben ausbauen. Zudem sind auch gesetzliche Initiativen im Blick. Es gibt als auch 2026 eine Menge zu tun!

Pressemitteilung mit der TLM    

Jahresauftakt im Baltikum

Das Weltcupwochenende in Sigulda bot die Gelegenheit, die Weihnachtsferien noch um zwei Tage zu verlängern. Meine letzte Reise in Baltikum (damals nach Vilnius und Kaunas in Litauen) ist schon fast 30 Jahre her. Ich war also neugierig, wie die Entwicklung weiter gegangen ist. Die Entwicklung sowohl in Estland, als auch in Litauen und in Lettland kann sich sehen lassen. Insbesondere die Küstenstädte ziehen viele Touristen an und haben eine beeindruckende Bausubstanz.

Riga, die Hauptstadt Lettlands hat mit 600.000 Einwohnern fast ein Drittel der Bewohner des kleine Landes. Viele Behördengebäude und auch Kirchen finden sich in der Stadt und fast alle sind gut saniert. Leider haben wir bei unserer Reise nach Riga nur selten die Sonne gesehen. Ich kann mir vorstellen, dass Riga im Frühling noch deutlich beeindruckender ist. Neben der Altstadt gehören die großen Markthallen zu den Sehenswürdigkeiten, die alle Touristen besucht haben müssen.

Auf meiner Besuchsliste stand noch die Peitav-Shul Synagoge. Ziemlich zwischen anderen Häuser steht die Synagoge seit 1905 in der Innenstadt. Dies ist auch der Grund, warum sie die Zeit der Nazi-Besetzung überstanden hat. Alle anderen der sieben Synagogen Rigas wurden niedergebrannt. Über 20.000 Juden lebten vor dem Krieg in Riga. Zusammen mit den nach Riga deportierten Juden wurden sie im Gettho in Riga. 1941 wurden die meisten von ihnen im Wald von Rambula erschossen. Heute ist das ehemalige Gettho in Riga ein Gedenkort.

Für einen Ausflug an die wunderschöne lange Ostseeküste Lettlands blieb noch am letzten Tag Zeit. 500 km lang ist die Küste. Wir waren im beliebten Ferienort Jurmala zum Strandspaziergang

Bilder aus Riga

Start in den olympischen Winter in Sigulda

Schnee gibt es inzwischen in ganz Europa. Allerdings hat der Schneefall erst vor einer Woche pünktlich mit dem Start ins Jahr 2026 begonnen. Es gibt Wintersportarten, wie die Kufensportdisziplinen, die ohne Schnee auskommen, aber schöner aussehen tut es allemal. Der erste Rennrodel-Weltcup im neuen Jahr fand am vergangenen Wochenende im lettischen Sigulda statt. Der Vorstand des TSBV war mit dem Präsidenten, der Schatzmeisterin und mir als Vizepräsident und Pressesprecher dort dabei. Insbesondere unseren Thüringer Sportlerinnen und Sportlern gilt und galt unser Daumendrücken immer und ganz besonders in der olympischen Saison.

Sportlich blieben allerdings am Wochenende einige Wünsche offen. Insbesondere bei den Doppeln gab es etliche Stürze. Hannes Orlamünder und Paul Gubitz gingen am Wochenende ebenso wie Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal gar nicht erst an den Start. Tobias Wendl und Tobias Arlt wurden genauso wie Dajana Eitberger und Magdalena Matschina Zweite. Bei den Männern gewann Felix Loch und Max Langenhan wurde Dritter. Bei den Frauen wurde Julia Taubitz Dritte und Märle Fräbel Vierte. Bei der Team-Staffel gab es schließlich zum Abschluss leider noch einen Sturz von Dajana und Magdalena und somit keine Medaille.

Die Stimmung an der Bahn in Sigulda war trotzdem sehr gut – auch weil die gastgebenden Letten durchaus erfolgreich ihre Heimbahn befuhren und mit einem kostenlosen Konzert einer bekannten lettischen Band sowie freiem Eintritt für volle Ränge sorgten. Jetzt geht es bis Cortina in Deutschland weiter und ich bin gespannt was die nächsten drei Weltcups bis zu den Olympischen Spielen noch bringen. Winterberg und zwei Mal Oberhof stehen noch auf dem Programm.

Sigulda war zusammengefasst eine sehr schöne Erfahrung. Von 15 Kunsteisbahnen weltweit habe ich mit Sigulda nun die siebte kennengelernt (neben den drei deutschen Bahnen noch Innsbruck, Lillehammer und Cortina) und durchaus Lust wieder dorthin zu fahren.

Vielen Dank für das Foto Michael Kirsten/FIL und natürlich Max Langenhan für das Selfie mit Ute 😉

Erster Tag beim Rennrodel-Weltcup

Zweiter Tag beim Rennrodel-Weltcup