Breite Unterstützung für den Erfurter Sport

Nach einer langen und intensiven Diskussion hat heute Abend der Werkausschuss Erfurter Sportbetrieb mit einer sehr großen Mehrheit einer Drucksache zugestimmt, die Sportvereine stärken, sowie das Ehrenamt unterstützen und entlasten soll. Ich bin dankbar, dass es in den letzten Wochen gelungen ist, mit den anderen Fraktionen (SPD & Piraten, Linke und Grüne) gemeinsam einen Antrag zu erarbeiten, der eine wirkliche Entlastung bringt. 

Zwei Dinge sind uns in diesem Antrag besonders wichtig. Wir wollen eine digitale Anmeldung von Sportanlagenzeiten und eine Entlastung in der Sportanlagentarifordnung. Bei den Haushaltsberatungen zu Beginn des Jahres hat die CDU dafür mit ihrer Initiative die Voraussetzungen geschaffen, indem wir 100.000 Euro zusätzlich für den Erfurter Sportbetrieb eingestellt haben – sowohl für 2026, als auch für 2026. Gemeinsam mit den anderen demokratischen Fraktionen haben wir damals bereits erklärt, dass diese Mittel bei den Vereinen, die als Mannschaftssportarten höherklassig spielen und Aushängeschilder der Stadt sind, aber dafür auch nicht unbeträchtliche Hallennutzungsgebühren zahlen müssen, ankommen sollen. Neben dem Volleyball (bei uns mit rund 30.000 Euro im Jahr) betrifft dies Basketball, Handball, Eishockey und Fußball.

Mit unserem heutigen Antrag wollen wir nun die Tarife für die Riethsporthalle, die Kleine Eishalle und das Steigerwaldstadion deutlich absenken. Ich bin froh darüber, dass wir nach anfänglicher Ablehnung auch die Verwaltung überzeugen konnten und zudem noch einen Punkt abgefügt haben, nachdem für Kinder- und Jugendsportfreizeiten in den Ferien auch keine Nutzungsgebühren erhoben werden sollen. Bis Ende 2026 soll die Stadtverwaltung zudem einen überarbeiteten Entwurf der Sportanlagentarifordnung vorlegen, der auch vereinsfreundliche Anpassungen der Miete für teilweise sportlich genutzte Räumlichkeiten & Energiekostenkostenpauschale in der Tarifordnung vornimmt. Ob das Ganze nun wirklich zum tragen kommt, entscheidet der Erfurter Stadtrat am 20. Mai, aber ich bin zuversichtlich, da es bereits heute eine sehr breite Zustimmung gab.

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