Jüdisch informiert

Es gibt sie die ermutigenden Veranstaltungen, auch in eher frustrierenden Zeiten, wenn wir häufig über zunehmenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft sprechen. Vor einem Jahr habe ich mein Amt übernommen und bei einem der ersten Termine war ich zu Gast in der BBS Sank Elisabeth in Erfurt. Damals wurde dort das Projekt “Tacheles mit Simson” der jüdischen Landesgemeinde präsentiert und gemeinsam mit Sozialministerin Schenk konnte ich dabei sein und mit den Schülerinnen und Schülern sprechen.

Im  Frühjahr war ich im Rahmen der Jüdisch-Israelischen-Kulturtage mit der jüdischen Autorin Tanja Raab zu einer guten Buchvorstellung und Diskussion an der BBS. Heute nun konnte ich wieder dort sein und dieses Mal als Gesprächspartner beim Projekt “Jüdisch informiert”. Der Verein JEWLIF bietet dieses gelungene Konzept für Schulen an und die Konrad-Adenauer-Stiftung hat den Ball aufgenommen und die Veranstaltung mit organisiert.

Rund 80 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer war interessiert beim Projekttag mit vielen Fragen und Anmerkungen dabei. Insbesondere Rabbiner Levi Ufferfilge aus Oldenburg musste viele Fragen zum jüdischen Lebensalltag beantworten. Mein Thema war der Antisemitismus in seinen Ursachen, Ausprägungen und Auswirkungen. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Schüssel in der Bekämpfung des Antisemitismus bei Bildungskonzepten liegt. Der heutige Projekttag war dazu ein ausgesprochen gelungener Beitrag. Vielen Dank der Schulleitung der BBS Sankt Elisabeth für das fortwährende Engagement.

Bilder vom Projekttag

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