Erfurt – Münster – Erfurt

Noch einmal ging es für mich in dieser Saison heute auf Auswärtstour mit unserem Team. Beim letzten Spiel der Hauptrunde beim USC Münster wollte ich gerne dabei sein und bin deshalb mit dem Mannschaftsbus mit nach NRW und zurück gereist. In Münster bin ich deshalb immer wieder gerne dabei, weil die Atmosphäre in der legendären Halle Berg Fidel immer gut ist und die Kolleginnen und Kollegen in Münster einen gute Job machen.

Mit dem Präsidenten von Münster Jürgen Aigner habe ich heute auch über die zurückliegende Saison gesprochen. Gerne hätte ich auch den direkten Vergleich mit Münster mit einem oder mehreren Punkten in dieser Saison abgeschlossen, aber auch dieses Mal gab es nichts zu gewinnen und das Spiel endete 0:3 für Schwarz-Weiß Erfurt. Nachfolgend der Spielbericht und Bilder aus Münster:

Schwarz-Weiß Erfurt kehrt erneut mit leeren Händen nach Hause zurück. Beim 0:3 (-20, -18, -14) am Berg Fidel mussten sich die Thüringerinnen dem USC klar geschlagen geben.

Am Einsatz in der gut einstündigen Begegnung bei den „Unabhängigen“ hat es nicht gelegen. Erfurt ackerte in der Defensive aufopferungsvoll, hielt viele Bälle im Spiel, konnte sich aber zu selten dafür belohnen. Es haperte vor allem im Angriff, wo sich die Gäste zu selten durchsetzen konnten. Lediglich Isabel Kovacic gelang dies mit zunehmender Spieldauer, die als einzige Erfurter Angreiferin zweistellig punkten konnte. Vom Rest kam zu wenig, zu wenig, um gegen ein etabliertes Team Zählbares mitzunehmen.

Dabei hatten die Gäste gute Phasen. Im ersten Satz spielte man zunächst gut mit, musste Mitte des Satzes entscheiden abreißen lassen, um zum Satzende wieder auf Augenhöhe zu agieren. Hätten die Erfurterinnen den Start des zweiten Satzes (1:9) nicht völlig in den Sand gesetzt, wäre auch hier mehr möglich gewesen. Umgekehrt der dritte Durchgang: Hier lagen die SWE-Damen 11:10 in Führung, um dann vollkommen wegzubrechen. Somit siegten die USC-Damen souverän und kletterten durch die Aachener Niederlage noch auf Platz fünf.

Erfurt, das erneut eine Achterbahnfahrt hinlegte, erwartet nun im Playoff-Achtelfinale Spitzenreiter Stuttgart zu zwei Duellen. Auch wenn die Herausforderung sehr groß ist und man sich keiner Illusionen hingeben muss, so darf man in der Thüringer Landeshauptstadt das erstmalige Erreichen als Erfolg werten und in die Spiele mit Vorfreude gehen. (St.S.)

Bilder aus Münster

    

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