Gedenken in Weimar an die Opfer des Hamas-Massakers am 7. Oktober 2023

Ein großes Dankeschön den rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die heute Abend Flagge gezeigt haben, den Organisatoren der Gebets- und Gedenkwache und für die Möglichkeit, zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu sprechen. Ich habe daran erinnert, warum dieser Tag für uns alle ein so tiefer Einschnitt war und warum es zudem so schmerzt, dass inzwischen eine Rechtfertigungswelle bis hin zu unverhohlener Freude auch Menschen in Deutschland erfasst hat.

Bereits kurz nach dem 7. Oktober gab es israelbezogenen Antisemitismus – von links und von rechts und ganz besonders von muslimischer Seite. Dieser Antisemitismus der Israel grundsätzlich kritisiert ist in den letzten drei Jahren deutlich. Inzwischen gibt es auch in der Politik linke Kreise, die das Existenzrecht Israels verneinen. Dies ist unerträglich und muss uns alle zum Widerspruch auffordern.

Heute habe ich sowohl mit einer Schülergruppe im Erfurter Rathaus das Thema des ansteigenden Antisemitismus diskutieren können, als auch eine Zoom-Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung Jerusalem verfolgt, bei der auch Überlebende des Hamas-Massakers beim Nova-Festival  am 7. Oktober zu Wort kamen.

Vor einem Jahr war ich mit meinem ältesten Sohn auf dem Nova-Festival-Gelände in Israel. In der kommenden Woche werde ich mit einer Gruppe von Thüringerinnen und Thüringern wieder nach Israel reisen. Der 7. Oktober und seine Folgen, ist eines unserer zentralen Reisethemen. Gespräche mit Überlebenden und Angehörigen, der Besuch auf dem Festivalgelände, im Kibbuz Kfa Azza und im Kibbuz Be’eri sind Bestandteile unseres Programms.

Der 7. Oktober bleibt ein Tag voller Trauer.

Lili Keller-Rosenberg in Weimar

Was für eine beeindruckende und engagierte Frau! Die Holocaustüberlebende und Zeitzeugin Lili Keller-Rosenberg wurde heute mit einem Empfang zu ihren Ehren von Ministerpräsident Mario Voigt herzlich in Weimar begrüßt.

Im Alter von 94 Jahren spricht sie immer noch regelmäßig mit Schülerinnen und Schülern, wie gerade beim ACHAVA Schülerforum, über ihr Leben und sie tut dies unermüdlich seit 45 Jahren. Toleranz, Wachsamkeit und Respekt sind ihre zentralen Botschaften. Gestern habe ich Lili Keller-Rosenberg beim ACHAVA Schülerforum im Thüringer Landtag kennenlernen dürfen. Ich bin sehr dankbar, dass ich heute mit ihr sprechen konnte.

Bilder aus Weimar

ACHAVA Schülerforum 2026

Das ACHAVA-Schülerforum im Thüringer Landtag fand heute zum 8. Mal statt. Rund 300 Schülerinnen und Schüler sprachen dabei mit Zeitzeugen und informierten sich in Workshops über jüdisches Leben.
Gerne habe ich die Veranstaltung unterstützt und auch ein Grußwort gehalten und dabei die Grüße von unserem Ministerpräsident Mario Voigt übermittelt. Vor zwei Wochen war ich bei der Eröffnung des Festivals in Gotha dabei und erlebte ein tolles Konzert. Das Schülerforum ist aber für mich der wichtigste Baustein im Rahmend er vielen Veranstaltungen bei ACHAVA 2026. “
Hört die Zeugen” gibt den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zuzuhören, nachzufragen und das gehörte weiterzutragen.  Sie werden damit zu Zweitzeugen der Zeitzeugen. Im Holocaust wurden 6 Millionen Juden ermordet. Jeder hatte eine Geschichte, die nicht zu Ende gelebt werden konnte. Von den 15 Millionen Juden weltweit wurde mehr als ein Drittel ermordet. Heute leben in Thüringen nur rund 700 Juden und sie sind Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt. Ursächlich für die antisemitischen Taten (418 registrierte Fälle 2025) sind Bildungsdefizite, Vorurteile, Stereotypen und Judenhass.
Im Landtag wird mit dem Schülerforum etwas dagegen getan. ich war beim Workshop “Meet a Jews” dabei und hoffe auf viele solche Formate. Sehr gefreut habe ich mich auch über das Gespräch mit dem Rabbiner Dr. Gabor Lengyel.
Ein großes Dankeschön an das Team von ACHAVA für 11 Jahre Festival. Ein großer Dank aber auch an den Landtagspräsidenten, an die Lehrer und beteiligten Schulen sowie vor allem an die Schülerinnen und Schüler!

 

Mehr als nur ein Ersatz – Studienreise “Jüdisches Wien”

Ursprünglich sollte es nur eine “Ersatzlösung” sein, falls die geplante Israel-Reise auch in diesem Jahr wegen Sicherheitsbedenken oder mangelnder Teilnehmerzahl nicht stattfinden kann. Sie wurde am Ende mehr als nur ein Ersatz!

Seit vielen Jahren organsiere ich schon für die Junge Union, die CDU oder die Landeszentrale für politische Bildung politische Bildungsreisen nach Israel. Leider konnte seit dem 7. Oktober 2023 keine der geplanten Reisen stattfinden. Zwei Mal haben wir geplant und zwei Mal abgesagt. Lediglich privat war ich in den letzten drei Jahren drei Mal in Israel.

Mit dem Wechsel in mein neues Amt als Beauftragter, konnte ich die Zuständigkeit für das Thema Jüdisches Leben und Israel von der Landeszentrale mitnehmen und dankenswerter Weise auch die dafür notwendigen finanziellen Ressourcen. Im März 2026 habe ich daher den nächsten Anlauf gestartet und eine Israel-Reise für Oktober geplant. Allerdings begann gerade der Krieg mit dem Iran und so habe ich schließlich darauf verzichtet, die Einladung zu verschicken und mir eine “Ersatzvariante” überlegt. Beim Yeddisch Festival Summer in Weimar (wo sie seit 2023 lehrt) habe ich im März Eidel Malowicki kennengelernt. Sie lebt, studiert und lehrt in Wien, schließt gerade ihre Ausbildung als Fremdenführerin ab und ist bestens in der jüdischen Gemeinde vernetzt. Perfekte Voraussetzungen! Schnell reifte der Plan, gemeinsam die Reise “Jüdisches Wien” zu konzipieren. Eine Liste mit geeigenten Gesprächspartnern und Terminen haben wir miteinander abgestimmt und die Reise ausgeschrieben. 22 Anmeldungen gab es und eine große Erwartungshaltung unter den Teilenhmerinnen und Teilnehmern, von denen viele im Bildungsbereich (Universitäten, Fachhochschulen und Schulämtern) sowie in der öffentlichen Verwaltung, Bilbliotheken und bei jüdischen Projekten engaggiert sind. Alle hatten zudem fachlichen “Vorlauf”, weil sie bereits mit dem jüdischen Leben in Thüringen zu tun haben.

Heute nun geht unsere Reise zu Ende, ich sitze gerade im Zug und lass die Reise Revue passieren. Die sechs Tage in Wien haben uns  ganz wunderbare Einblicke, Kontakte, Vorträge und Begegnungen gebracht. In Wien leben derzeit 8.000 – 12.000 Juden (je nach Zählweise). Wir waren sehr positiv überrascht, wie vielfältig jüdisches Leben in Wien präsent ist – im Straßenbild, mit Veranstaltungen und vielen Synagogen, Museen und anderen Einrichtungen. Alle unsere Gesprächstermine haben nicht nur geklappt, sondern vor allem wichtige Einblicke eröffnet. Es gibt in Wien auch Antisemtismus, aber es gibt in Wien auch viele Menschen, die sich dagegen engagieren. Wir waren ausschließlich in jüdischen und israelischen Restaurants und hatten ein wunderbares Shabbat Dinner zum Reiseabschluss. Sehr beeindruckend war der Besuch in der Synagoge, dem Stadttempel. 10 Monate wurde er saniert und wir durften ihn als erste Besuchergruppe nach Sanierungsabschluss besuchen.

Den Reisebericht werde ich sicher in den nächsten Tagen schreiben und mit vielen Fotos hier ins Netz stellen. Ich danke allen Mitreisenden und Mitwirkenenden und bin einfach nur glücklich, dass unser Reisekonzept so aufgegangen ist.

Die Israel-Reise wird übrigens trotzdem stattfinden. In 10 Tagen werde ich das im März schon geplante Reiseprogramm mit 28 Thüringerinnen und Thüringern in Israel umsetzen. Vielleicht gibt es aber nächstes Jahr neben der erneut geplanten Bildungsreise nach Israel auch noch eine Studienreise “Jüdisches Prag”…

Perfektes Sonntagsprogramm

Das Wetter lud dieses Wochenende natürlich dazu ein, den Grill glühen zu lassen und grillen kann doch jeder – zumindest, wenn es um die Selbsteinschätzung geht. Insofern war der gestrige 8-Stunden-Grillkurs Original American Barbecue an der 1. Deutschen Grill & BBQ Schule für alle eine klassische Fortbildung.

Beeindruckende Referenzen konnte unser Schulungsleiter Andreas Bräuer vorweisen – an der Grillschule wurden schon zahlreiche Weltmeister und Deutsche Meistertitel vorbereitet. Fünf verschiedene Fleischgerichte haben wir (unter den 20 Teilnehmenden waren auch fünf Frauen) vorbereitet und auf den Grill gebracht (Pute, Roastbeef, Spareribs, Lende, T-Bone Steaks). Dazu gab es noch diverse Grillwürzungen und Barbecue Saucen und Beilagen sowie zwei gegrillte Desserts vorzubereiten und gemeinsam zu verspeisen. Es hat viel Spaß gemacht und jeder der Gänge war lecker. Seinen Kurs garnierte Andreas Bräuer mit vielen Tipps und Tricks und stellte die verschiedenen Grillarten vor.

Arbeitsschürze, Rezeptblatt und ein Teilnehmerzertifikat gab es als Teilnahmenachweis und als Motivation für weitere Kurse. Einen Anfängerkurs gibt es übrigens nicht – zumindest heißt er aus Marketinggründen Aufbaukurs, denn wie eingangs geschrieben, würde keine Ehefrau in Thüringen ihrem Mann einen Gutschein für einen Anfängerkurs schenken. Ich empfehle die Grillschule von Andreas Bräuer sehr gerne weiter.

Link zur Grillschule

 

Gut in die Saison gestartet

Während unser Bundesligateam noch auf den Saisonstart wartet, hat unser Regionalligateam vom SWE Volley-Team bereits das zweite Saisonspiel absolviert und dabei gestern überraschend klar das Heimspiel mit 3:0 gegen die Damen der Neuseenland-Volleys Markkleeberg III gewonnen. Zum Auftakt gab es schon beim Auswärtsspiel in Sonneberg einen 3:2 Sieg.

Unter der Leitung unserer neuen Trainerin Rebekka, die in den vergangenen Jahren als Co-Trainerin in der 1. Bundesliga fungierte ist viel Schwung und Spielfreude ins Team gekommen. Ich bin mir sicher, unsere jungen Talente werden sich in dieser Saison weiterentwickeln und um die Spitze in der Regionalliga Ost mitkämpfen.

Bilder vom Heimspiel

Gesprächsbrücken

Vor ein paar Wochen wäre es nur schwer vorstellbar gewesen, dass ich anläßlich des Palästina Tages 2026 eine Motorradtour nach Weimar mache und am Samstagvormittag im Mon Ami dabei bin. Insbesondere in den letzten drei Jahren sind die Kontakte und Gespräche zwischen Juden und den in Deutschland lebenden Palästinensern praktisch komplett zum erliegen gekommen. Die gilt auch für den christlich-muslimischen Dialog.

Ich habe eine klare Präferenz und bin sicher mit meiner Position als nichtjüdischer Zionist zu verorten. Dies bedeutet für mich, dass das Existenzrecht Israels in keiner Weise verhandelbar ist und ich zudem der Auffassung bin, dass Israel das Recht und die Pflicht hat seine Einwohner mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen. Ich widerspreche zudem energisch der Behauptung “Israel verübt einen Genozid” und für mich ist keine Form des Antisemitismus akzeptabel. Dies galt und dies gilt, deshalb habe ich öffentliche Demonstrationen organisiert und deshalb stehe ich dort mit einer Israel-Fahne auf der anderen Seite, als demonstrierende Palästinenser.

Vor einigen Wochen habe ich im Rahmen des interkulturellen Dialogs des Ministerpräsidenten Dr. Mustapha Saad von der Kulturbrücke Palästina kennengelernt (den Verein gibt es seit 2015) und wir haben uns zu einem Gedankenaustausch verabredet. Vorletzte Woche haben wir uns dazu getroffen. In vielen Punkten unterscheiden wir uns bei der Beurteilung der aktuellen politischen Situation und haben darüber gesprochen. Einig waren wir uns aber, dass ein Dialog wieder beginnen muss. Wir haben in Deutschland keinen direkten Einfluss auf die Situation in Israel und Gaza. Gerade deshalb müssen wir aber zu Formen des Gedankenaustauschs finden, der zumindest respektvoll akzeptiert, dass der andere eine andere Meinung haben kann.

Im Ergebnis unseres Gesprächs habe ich gerne die Einladung von Dr. Saad zum Palästinatag nach Weimar angenommen um dort sachliche Gespräche führen zu können und den Dialog fortzusetzen. Es ging beim Palästinatag im Mon Ami im Rahmen der interkulturellen Woche darum, palästinensische Kultur zu präsentieren. Dazu gab es eine Fotoausstellung der Bir Zeit Universität, Musik, Tanz und Lesungen. Viele der Bücher, die dort präsentiert wurden kannte ich schon – nicht alle finde ich hilfreich und auch zu den den Texttafeln hätte ich einige korrigierende Anmerkungen. Das wäre aber sicher anders herum bei einem Israel-Tag ähnlich. Ich werde die begonnene Gesprächsbrücke in Zukunft gerne weiter nutzen.

Bilder aus Weimar 

Chag Sameach und Happy Sukkot!

Heute Abend beginnt Sukkot, das Laubhüttenfest. Es erinnert an die 40-jährige Wüstenwanderung des Volkes Israel und ist zugleich ein Erntedankfest. Es beginnt fünf Tage nach Jom Kippur und dauert sieben Tage. Zu den festen Ritualen gehört dabei das Feiern, Verweilen und gemeinsame Essen in einer Sukka (Laubhütte). Viele Juden schlafen auch darin.

Vor einigen Jahren konnte ich zu Sukkot in Jerusalem sein und dort die besondere Stimmung miterleben – die beiden Fotos sind in Jeruselm entstanden. Überall gibt es dortz selbstgebaute Laubhütten – auch auf den Balkonen – falls sie kein Dach haben, denn durch die Zweige auf dem Dach der Laubhütte müssen die Sterne zu sehen sein. Kommende Woche werden wir zu unserer Studienreise “Jüdisches Wien” in Wien und dort auch in einer Sukka zum Essen zu Gast sein.

Im Mittelpunkt stehen bei dem Fest der Palmzweig (Lulaw), die Zitrusfrucht (Ertrog), Myrtenzweige (Hadasim) und Bachweidenruten (Arawoth), die zu Feststräußen (Lulav) verbunden werden.

Auftaktkonzert mit MAYBEBOB

Als die wahrscheinlich beste A-capella-Band Europas kündigte der Intendant der ACHAVA-Festspiele Martin Kranz MAYBEBOB an und versprach damit nicht zuviel. Normalerweise trefen sie mit vier Mikrofonen, vier Sängern und sonst nicht auf. Beim Eröffnungskonzert der ACHAVA Festspiele 2026 heute Abend im Kulturhaus Gotha hatten sie Verstärkung. Die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach war mehr als die musikalische Begleitung. Sie machte das Konzert zu etwas Besonderem.

Gemeinsam mit Finanzministerin Katja Wolf durfte ich als Beauftragter der Landesregierung zu Beginn des Konzerts ein Grußwort sprechen. Ich habe dem Publikum dabei die größte Sorge genommen, indem ich versprach nicht zu singen (jedenfalls nicht auf der Bühne). Ansonsten war während des Konzerts ausdrücklich mitsingen erwünscht. Im ersten Teil gab es mehrere bekannte Medleys und auch eine spezielle Vertonung des Rennsteiglieds. Im zweiten Teil wurde es nachdenklich – u.a. mit “Seid Menschen” dem Lied in Erinnerung an Margot Friedländer, mehreren Antikriegsliedern und “Die Gedanken sind frei”. Danke für einen schönen Abend. Auch meine Schwester war begeistert.

Bis zum 11. Oktober wird es jetzt im Rahmen von ACHVA 2026 insgesamt 80 Veranstaltungen in ganz Thüringen geben, viele von ihnen mit jüdischem Bezug. Zudem wird es auch in diesem Jahr wieder das ACHAVA Schülerforum im Thüringer Landtag geben. Ich werde dabei, wie auch bei einigen anderen Veranstaltungen gerne dabei sein.

Bilder aus Gotha

Im Spätsommer für den Rodel-Weltcup planen

Noch dauert es ein paar Wochen, bis auf der Rennrodelbahn in Oberhof wieder richtig Betrieb ist. Bei den spätsommerlichen Temperaturen ist die Vereisung der Bahn zudem eine Herausforderung, aber die Planung für die kommende Saison läuft schon. Für den Eberspächer Luge World Cup vom 21. – 24. Januar 2027 hat gestern der Kartenvorverkauf begonnen und ich habe die dazugehörigen Medieninformationen verschickt. Die Tickets gibt es unter dem beigefügten Link und Informationen dazu nachfolgend:

Oberhof, 20. September 2026 – „Erfolgreiche Wintersportler werden im Sommer gemacht!“ Was für Athletinnen, Athleten und Trainer gilt, trifft gleichermaßen auf die Organisation internationaler Wettkämpfe zu. Während sich die Weltelite bereits auf die kommende Wintersaison vorbereitet, laufen auch in Oberhof die Vorbereitungen für den nächsten internationalen Höhepunkt auf Hochtouren.
Am gestrigen Familienfeiertag in Oberhof startete der Ticketverkauf für den 6. EBERSPÄCHER Rodel Weltcup der FIL. Vom 21. bis 24. Januar 2027 trifft sich die internationale Rodel-Elite erneut auf der Rennschlittenbahn in Oberhof – der nach wie vor modernsten Rodelbahn der Welt. Dabei geht es um weit mehr als Weltcuppunkte und Siege. Der Oberhofer Weltcup ist die letzte große Bewährungsprobe vor den Weltmeisterschaften in Innsbruck/Igls – und damit für viele Athletinnen und Athleten die letzte Chance, sich einen der begehrten WM-Startplätze zu sichern. Für zusätzliche Spannung sorgt ein Novum: Oberhof wird als erster Weltcupstandort weltweit den neu geschaffenen Super Slide Mode umsetzen. Dabei kämpfen erstmals in jeder Disziplin sämtliche Starterinnen und Starter in einem echten Qualifying um die Teilnahme und ihre Position im anschließenden Weltcuprennen. Das bedeutet: Jeder Lauf zählt. Jeder Fehler kann entscheidend sein. Und Spannung gibt es von Beginn an. Die Wettbewerbe der Doppelsitzer und Männer finden am Samstag statt, die Frauen gehen am Sonntag an den Start. Damit erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer in der LOTTO Thüringen EISARENA ein Rennwochenende mit Weltklassesport, besonderer Dynamik und einem völlig neuen Wettkampfformat. Der Ticketverkauf begann bewusst am Familienfeiertag. Denn was könnte besser zusammenpassen als ein Tag, an dem Familien gemeinsam feiern, und die Vorfreude auf ein Wintersportereignis, das im Januar die ganze Familie nach Oberhof locken soll? Jetzt Vorfreude schenken, Tickets sichern und im Januar 2027 Weltklasse-Rennrodeln live erleben!

Bevor ich dann heute am späten Abend dann selbst noch etwas Sport treiben konnte, ging es im Ehrenamt in das Haus des Sports in Erfurt. Bei der 26. Tagung der Sportfachverbände habe ich heute den TSBV vertreten.