Wie politisch sind die Olympischen Spiele?

Politik und politische Aussagen sollen bei den Olympischen Spielen außen vor bleiben. So der Anspruch. In der Geschichte der Olympischen Spiele gibt es viele Beispiele des Missbrauchs – 1936 in Berlin durch die Nazis aber auch später wurden die Olympischen Spiele immer wieder durch die Veranstalter für genutzt. Die Zeit der Boykotte ist zwar vorbei, aber den Ausschluss einzelner Nationen gibt es auch heute. Russland und Weißrussland sind aktuell außen vor und nur mit wenigen Sportlern, als internationale und neutrale Vertreter dabei. Dafür gibt es gute Gründe!

Wie schwierig der Start von ukrainischen und russischen Sportlern in einem Wettkampf ist, habe ich erst kurz vor den Olympischen Spielen in Oberhof erlebt. In Cortina hatte bis jetzt vor allem die Helm-Diskussion für Aufregung gesorgt. Ein ukrainischer Skeleton-Sportler, der mit seinem Helm an getötete Sportlerinnen und Sportler erinnern wollte, durfte nach Entscheidung des IOC nicht starten. Ich halte diese Entscheidung des IOC für falsch.

Falsch finde ich es aber auch, dass das IOC nicht klare Position für den israelischen Bob-Piloten Adam Edelman ergreift. Dessen Teilnahme wurde während der Übertragung der Wettkämpfe von einem Kommentator des öffentlich-rechtlichen Schweizer Fernsehsenders RTF in Frage gestellt. Er warf Edelman vor den “Genozid in Gaza” zu befürworten. Nun kann dieser Schwätzer von einem Journalist gerne seine persönliche Meinung zum Thema haben. Wenn er aber seinen Antisemitismus während einer Live-Übertragung im Fernsehen auslebt, sind sowohl das IOC, als auch der Arbeitgeber gefragt. Von beidem kam nichts – das IOC schob es auf den Sender und von dem kam wenig bis nichts.

Ich bin froh, dass israelische Sportlerinnen und Sportler bei den Olympischen Winterspielen dabei sind. Adam Edelman und sein Team habe ich im Dezember in Lillehammer kennenlernen können und drücke ihm die Daumen für den Viererbob.

Karneval auf der Zielgerade…

Am Rosenmontag drehen die Karnevalshochburgen in Köln und Düsseldorf erst richtig auf. Bei uns in Erfurt sind hingegen der Umzug und auch die großen Prunksitzungen schon Geschichte und auch nur einige Vereine haben noch am Rosenmontag eine Veranstaltung. Am Dienstag folgt dann noch die Abschlussveranstaltung der GEC im DasDie und dann ist ab dem Aschermittwoch wieder alles vorbei.

Für den MKC gibt es am Rosenmontag immer noch die traditionelle Kappenfahrt, bei der wir mit Teilen unseres Programms soziale Einrichtungen besuchen und der Marbacher Kindergarten zu uns in die Halle kommt. Gerne war ich in diesem Jahr wieder einmal dabei und habe mich besonders über den Besuch an meiner alten Schule im Rieth gefreut. Die Otto-Lilienthal-Gemeinschaftsschule feierte Karneval in der kleinen Riethsporthalle und wir haben das Programm dazu beigesteuert.

Schulleiter Alexander Dorst und die Kolleginnen der Schule haben sich sehr gefreut, dass wir wieder dabei waren. Für mich sind es auch immer wieder schöne Erinnerungen an meine Schulzeit dort. “Der alte Schulhof ist der schönste Platz…”

Bilder der Kappenfahrt

Nach vorne geschoben…

Während in Erfurt der Karnevalsumzug unterwegs war, hat sich unser Team von Schwarz-Weiß Erfurt in der Tabelle einen Platz nach oben geschoben. Mit dem 3:0 Sieg in Hamburg sind wir nun vorerst an Wiesbaden vorbei gezogen und auf Platz 7 der Bundesligatabelle. Wenn dies bis zum Saisonende so bleibt, wäre dies der erhoffte erfolgreiche Abschluss einer Saison, in der wir neben den drei Aufsteigern auch eine der etablierten Mannschaften hinter uns lassen wollten. Für uns steht noch das wichtige Spiel in Borken am 4.3. auf dem Programm und Wiesbaden könnte noch in Hamburg punkten. Es bleibt spannend bis zum letzten Spieltag der Hauptrunde. Nachfolgend der Spielbericht und die herzliche Einladung zum nächsten Heimspiel gegen Aachen am kommenden Samstag.  

Im Sonntagspiel gewinnt Schwarz-Weiß Erfurt nach 74 Spielminuten mit 3:0 bei den ETV Hamburger Volksbank Volleys und klettert in der Tabelle auf Platz sieben.

Das Ziel der Erfurterinnen für die Partie in der Hansestadt war klar: Einen Sieg einfahren und den VC Wiesbaden, der am Vortag in heimischer Halle Suhl mit 0:3 unterlag, in der Tabelle überholen. Beides gelang, wenn auch das 3:0 deutlicher aussah als es tatsächlich war. Erfurt war aus dem Hinspiel und auch wegen einiger Satzgewinne der Hanseaten gegen etablierte Teams gewarnt. Die kleine, enge Heimstätte der Volksbank Volleys, die mit 573 Zuschauern restlos ausverkauft war, war zudem ein wirklicher Heimvorteil für die Gastgeberinnen.

Eine 3:0-Führung der SWE-Damen zu Spielbeginn war ein gelungener Start, wurde aber sofort durch den ETV egalisiert. Fortan entwickelte sich ein ausgeglichenes Match, in dem Erfurt zahlreich mit „Tippbällen“ punktete, aber die Durchschlagskraft im Angriff vermissen ließ. So gewann Hamburg die langen Rallyes und machte es den Thüringerinnen schwer. Erst zum Satzende konnten sich die Gäste etwas absetzen, brauchten aber den letzten von drei Satzbällen, den Alianza Darley zum 25:23 verwandelte.

Satz zwei begann ausgeglichen (4:4), ehe Schwarz-Weiß aus einer starken Feldverteidigung heraus mit einem Zwischenspurt entscheidend auf 16:9 davonzog. Beim 21:11 schickte Pablo Sanchez Nachwuchstalent Rosalie Tetzel, die für die weiter erkrankte Alina Zellin in der Kader rutschte, ans Netz. Diese bedankte sich mit einem schönen Angriffspunkt über die Mitte zum 23:14. Ihre Passgeberin, Emilie Respaut, machte kurz darauf mit einem Ass zum 25:15 den Deckel drauf.

Erfurt startete mit einer schnellen 10:5-Führung in den dritten Satz und schien nun zügig das Spielende herbeiführen zu wollen. Der Sechs-Punkte-Vorsprung kurz danach (13:7) ließ zunächst keine Zweifel aufkommen. Doch weit gefehlt, Hamburg konterte mit einer 7:1-Serie zum Ausgleich. Etwas Glück beim 18:17 für die Gäste, dass Schiedsrichter Gunnar Seiler einen ETV-Angriff als technisch unsauber wertete und Erfurt den Punkt zum 19:17 zusprach. Der tapfer kämpfende Aufsteiger war nahe dran, den Satz zu kippen. Die favorisierten Gäste, die mit der mittlerweile auf dem Spielfeld stehenden Libera Mia Stauß viele Bälle verteidigten, zitterten sich ins Satzfinish. Auch, weil bis auf Alianza Darley keine Angreiferin wirklich durchschlagskräftig agierte. So rief Erfurts Coach beim 23:23 seine Spielerinnen nochmal zu einer Auszeit an die Seitenlinie. Dann packten Isabel Kovacic und Alianza Darley doch nochmal kräftig und überzeugend zu und machten die letzten beiden Punkte.

Erfurt hatte sich ins Ziel gezittert, nahm ohne Satzverlust (was nicht jedes Team von sich behaupten kann) drei Punkte aus Hamburg mit auf die Heimreise und darf sich über den kleinen Sprung in der Tabelle freuen. Eine gute Block-/Feldverteidigung und ein sehr variables Zuspiel waren die Sieggaranten des Nachmittags. Am kommenden Wochenende gilt es, den erklommenen Platz im Heimspiel gegen Aachen zu verteidigen. (St.S.)

Karnevalswochenende

Zwei Kostümbälle und der Umzug durch Erfurt standen auf dem Wochenendprogramm. Fraitag und Samstag sorgten viele närrische Mitglieder unseres Vereins dafür, dass wir zwei schöne Kostümbälle in Marbach feiern konnten. Im Zeichen der Liebe war die Narhalla gestaltet und fünf Stunden volles Programm begeisterte das Publikum.

Beim heutigen Umzug waren auf dem Domplatz weniger Wagen, als sonst aufgereiht. Der ausgefallene Umzug im letzten Jahr machte sich durchaus an zurückgehender Beteiligung bemerkbar. 30 Wagennummern wurden dieses Mal vergeben. Wir waren mit unseren Wagen mittendrin im Geschehen. Auch dies ist nur möglich, indem viele Vereinsaktive in den Tagen zuvor beim Wagenaufbau helfen, Wagenengel gefunden werden und vieles um den Umzug herum organisiert wird.

An der Umzugsstrecke war die Stimmung wie immer prächtig. Nach Medeinberichten waren mit 27.000 Gästen etwas weniger, wie in den letzten Jahren dabei. Dafür gab es reichlich Wurfmaterial und bestes Umzugswetter. Für die nächsten Tage und insbeondere für den Rosenmontag ist in Erfurt viel Schnee angesagt. Ich würde sagen, da haben wir ziemlich viel karnevalistisches Glück gehabt!

Erster Kostümball beim MKC

Zweiter Kostümball beim MKC

Karnevalsumzug 2026

Eröffnung Ahmadiyya-Moschee

Vor 8 Jahren war es ein heftiger Diskussionsprozess um die erste geplante Moschee mit einer Kuppel und einem Zierminarett in Erfurt. Die Ahmadiyya-Gemeinde plante einen Moscheebau für ihre rund 100 Gemeindemitglieder in einem Gewerbegebiet in Marbach. Dies sorgte im Stadtrat und nachfolgend auch auf den Straßen der Stadt für erheblichen Gesprächsbedarf. Ich habe mich daran erinnert, als heute die Moschee feierlich eingeweiht wurde. Die Religionsfreiheit ist im Grundgesetz garantiert und dazu können sich die verschiedenen Religionen auch ihre Gotteshäuser bauen, wenn sie sich an die baurechtlichen Bestimmungen halten. Was so klar klingt, war für viele Demonstranten – die meisten zugereist und aus dem rechtsextremen Spektrum – ein Thema für Beleidigungen, Bedrohungen und Beeinträchtigungen der Bauplanung. Bei der feierlichen Eröffnung heute erinnerten einige der Redner daran.

Neben Regionalbischöfin Dr. Fiederike Spengler und Bischof Ulrich Neymeyr war auch der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Reinhard Schramm bei der Eröffnung dabei. Andrea Horn konnte als Oberbürgermeister auch seine beiden Amtsvorgänger Manfred Ruge und Andreas Bausewein begrüßen. Mit Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow war auch die Bundespolitik vertreten. Ich wünsche der Ahmadiyya Gemeinde alles Gute für die Zukunft. es gibt Dinge, da sind wir unterschiedlicher Meinung – insbesondere was die Rolle der Frau bei den Ahmadiyyas angeht. Aber ihre grundsätzliche Einstellung und Akzeptanz unserer Gesellschaft und Toleranz gegenüber anderen Religionen unterscheidet die Ahmadiyyas positiv von vielen ihrer islamischen Glaubensbrüder.

Olympische Spiele in Cortina

Seit ich mich für Sport interessiere, sind die Olympischen Spiele nicht nur Höhepunkt bei den Übertragungen im TV, sondern auch ein Traum für mich. Natürlich nicht als Aktiver, sondern als sportbegeisterter Mensch. In den letzten fünf Tagen konnte ich mir den Traum erfüllen und war mit einigen unserer Vorstandsmitglieder vom Thüringer Schlitten- und Bobsportverband in Cortina d´Ampezzo. Dies ist auch der Grund, warum es auf der Homepage mal einige Tage ruhig war.

Wir haben die olympische Atmosphäre genossen und gejubelt. Max Langenhan und Julia Taubitz dominierten ihre vier Einzelrennen und wurden verdient Olympiasieger. Mit Max konnten wir sogar im Deutschen Haus gemeinsam feiern. Julia ist vor vier Jahren bei den Olympischen Spielen gestürzt und konnte dieses Mal feiern. Aber wir waren auch traurig, dass sich Merle ihren großen olympischen Traum (noch) nicht erfüllen konnte.

Cortina ist ein ausgesprochen reizvoller und schöner Wintersportort. Vor drei Monaten war ich erstmals dort und bin positiv überrascht, was sich seitdem noch getan hat. Die Bahn selbst ist ein Schmuckstück und rechtzeitig fertig geworden, allerdings die Umfeldbedingungen sind es nicht. Zuschauerfreundlich sind weder das Gelände noch die Organisation. Matsch, Schnee, Schlamm auf allen Wegen. Eine Minitribüne für rund 80 Zuschauer, wenig LED-Wände, praktisch keine Verpflegungs- und Getränkestände und auch die Siegerehrung war nicht wirklich olympiareif. Mag sein, dass wir von den Weltcups in Oberhof etwas verwöhnt sind, aber in Cortina muss auch nach den Olympischen Spielen noch nachgearbeitet werden.

Neben den Rodelwettbewerben konnten wir noch das Spiel um Platz 3 im Curling Mixed im alten Olympischen Zentrum von 1956 erleben. Die Halle wurde gut angepasst und ist mit etwas über 3.000 Zuschauerplätzen gut für die Curling-Wettbewerbe geeignet. Zur großen Begeisterung der Einheimischen holte Italien die Bronzemedaille. Die restlichen Wettkämpfe werde ich in den nächsten 10 Tagen interessiert im TV verfolgen. Klar sieht man da mehr – aber die olympische Stimmung fühlt man besser vor Ort.

Tag 1 auf der Anreise in Innsbruck

Tag 2 Herren Einzel in Cortina

Tag 3 Damen Einzel Lauf 1 und 2

Tag 4 Damen Einzel Lauf 3 und 4 und Curling

Bilder gegen das Vergessen „Sei a Mensch“

Zum vierten Mal konnte ich gestern Abend gemeinsam mit der Fotografin Halina Hildebrand ihre Ausstellung in Thüringen eröffnen. Nach den Stationen Stadtmuseum Erfurt, Volkshochschule Meiningen und Thüringer Landtag wird die Ausstellung nun in den nächsten drei Wochen in der Stadtbibliothek Mühlhausen in der Jakobikirche gezeigt.

Zur Vernissage waren rund 50 Gäste gekommen – unter ihnen auch der Oberbürgermeister von Mühlhausen Dr. Johannes Bruns und der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag Oleg Shevchenko, die die auch ein Grußwort gehalten haben.

Bei meinem Grußwort habe ich daran erinnert, dass wir die Ausstellung vor einem Jahr zum ersten Mal eröffnet haben. Damals waren noch 100 Geiseln in der Gewalt der Hamas und es war nicht absehbar, wann sie freikommen würden. Erst 843 Tage nach dem 7. Oktober wurde vor einer Woche die letzte Geisel zurück nach Israel gebracht.

Die zweieinhalb Jahre nach dem 7. Oktober haben die israelische Gesellschaft tiefgreifend verändert. Die Verletzbarkeit der Menschen hat sich tief in das Bewusstsein eingebrannt. Die Bilder von Halina Hildebrand dokumentieren dies eindrucksvoll. Es sind Bilder, die erinnern und es sind Bilder die Einzelschicksale dokumentieren.

Verändert hat sich auch der Blick auf Israel aus Deutschland. Antisemitismus, und insbesondere israelbezogener Antisemitismus, hat dramatisch zugenommen. Juden werden auch in Thüringen beleidigt und angegriffen und ziehen sich aus der Öffentlichkeit zurück. Synagogen und jüdische Einrichtungen stehen unter Polizeischutz. Insbesondere in den größeren Städten gibt es regelmäßig Demonstrationen, die das Existenzrecht des Staates Israel in Frage stellen und unverhohlene Sympathie mit der Hamas bekunden.

Dies alles muss uns Sorge machen und erfordert immer wieder zu widersprechen, wenn antisemitische Parolen verkündet werden. Wir brauchen mehr Informationen und mehr Bildung zur Geschichte des Staates Israel und zu Ursachen von Antisemitismus und es geht darum Jüdisches Leben sichtbar machen.

Ich wünsche der Ausstellung in Mühlhausen viele Besucher. Es sind Bilder gegen das Vergessen und es sind Bilder, die den Opfern und Angehörigen des Massakers der Hamas am 7. Oktober ein Gesicht geben.

Bilder von der Ausstellungseröffnung

Jahresempfang Schwarz-Weiß Erfurt

Auch in diesem Jahr haben wir zum Jahresempfang von Schwarz-Weiß Erfurt bei unserem Sponsor Linss-Badausstattungen einladen können. Über 50 Gäste konnten wir begrüßen und in einem sportlich geprägten Programm durch den Abend führen. Mit Alina Zellin und Lydia Stemmler waren zwei unserer Spielerinnen dabei.

Unser Geschäftsführer Florian Völker stellte die Bilanz der bisherigen Saison vor und die kann sich sehen lassen. Unser Saisonziel die Playoffs zu erreichen ist schon nach 2/3 der Spiele mit den Siegen gegen die Aufsteiger geschafft. Unser zweites Ziel war besser als eine der etablierten Mannschaften zu sein. Der Punktgewinn in Wiesbaden und der klare 3:0 Sieg im Rückspiel, hat uns auch diesem Ziel näher gebracht. Wir können aus eigener Kraft noch Platz 7 schaffen.

Auch wirtschaftlich läuft es nach Plan. Zahlreiche neue Sponsoren konnten wir gewinnen, den Haushalt erhöhen und dennoch ausgleichen und die Reichweite in den sozialen Medien stark steigern. Aber es gibt auch Dinge die noch Wünsche offen lassen. In einer kleinen Podiumsdiskussion habe ich auf die Sportstättenproblematik in Erfurt hingewiesen.

Zur großen Freude der Anwesenden konnten wir mit der Vertragsverlängerung von Isabel Kovacic auch eine Neuigkeit verkünden. Isa hat in diesem Jahr gleich 6 MVP-Ehrungen (bis jetzt) abgeräumt und ist unsere punktstärkste Angreiferin. Schön, dass sie bei uns bleibt!

Zum vierten Mal

Vor einem Jahr haben wir zum ersten Mal die Fotoausstellung von Halina Hildebrand “Sei a Mensch” in Thüringen eröffnet. Morgen Abend werden wir gemeinsam die Ausstellung nun schon zum vierten Mal eröffnen.

In der Jakobikirche in Mühlhausen ist ein ganz wunderschöner Ort für diese Ausstellung. Auf mehreren Etagen ist in der ehemaligen Kirche die Stadtbibliothek untergebracht. Das Angebot der Stadtbibliothek, die Ausstellung dort zu präsentieren, habe ich sehr gerne aufgegriffen. Mit Halina Hildebrand, ihrem Mann und mehreren engagierten Helfern haben wir heute die Ausstellung aufgebaut. Das Ergebnis präsentieren wir morgen ab 19 Uhr. Halina wir in die Ausstellung einführen und ich werde auch über Israel und den zunehmenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft sprechen.

Zeitungsartikel der uhz    

Tu biSchevat

In wenigen Wochen beginnen die Tage der Jüdisch-Israelischen Kultur in Thüringen und heute haben wir mit dem Vorstand unseres Fördervereins zusammengesessen und die letzten Absprachen dafür getroffen. Über 80 Veranstaltungen wird es wieder in ganz Thüringen geben. An manchen Tagen finden bis zu fünf Veranstaltungen zeitgleich statt. So gerne wir auch bei allen Veranstaltungen dabei wären, müssen wir uns dann als Vorstand aufteilen.

Nach unserer heutigen Vorstandssitzung des Fördervereins Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen haben wir noch etwas miteinander gefeiert. Heute ist das jüdische Neujahrsfest der Bäume (ראש השנה לאילנות Rosch haSchana laIllanot). Das war ein wunderbarer Anlass miteinander zu essen und zu trinken, denn darum geht es bei diesem kleinen jüdischen Fest. Unser Kantor hat die Bedeutung der vielen Früchte, die an an Tu biSchevat essen soll, erklärt und die Früchte gesegnet. In Israel ist der Tage aber auch das Winterende und der Tag, an dem traditionell Bäume gepflanzt werden. Danke für den gelungenen Abend!