Thüringen Monitor 2025

Es gibt ihn seit dem Jahr 2000 – damals von Ministerpräsident Bernhard Vogel initiiert in Reaktion auf den Brandanschlag auf die Erfurter Synagoge. Damit ist der Thüringen Monitor eine Langzeitstudie, die es in dieser Form in keinem anderen Bundesland so lange gibt. Der Thüringen Monitor 2025 wurde heute von Frau Prof. Dr. Marion Reiser (FSU Jena) und Minister Stefan Gruhner in einer Regierungsmedienkonferenz vorgestellt.

Der 25. Monitor attestiert dem Freistaat ein starkes gesellschaftliches Fundament. Gleichzeitig beschönigt dieser Monitor nichts. Antisemitismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit seien weiterhin ernste Herausforderungen, so erklärte Stefan Gruhner.

Bei der Pressekonferenz war ich heute dabei, weil mich insbesondere die Aussagen des Monitors zum Antisemitismus interessieren. Drei Fragen bzw. Aussagen werden zum Thema Antisemitismus herangezogen. Der Aussage “Jüdinnen und Juden haben etwas Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu uns” stimmen 9 Prozent zu – im Jahr 2019 waren es 16 Prozent. Damit ist die Zustimmung zum sogenannten völkisch-rassistischen Antisemitismus am geringsten. Deutlich mehr Anschlussfähigkeit hat der israelbezogene Antisemitismus. 28 Prozent der Befragten stimmen der Aussage “Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.” zu. Zwar sinken damit die Zahlen leicht im Vergleich zum Vorjahr und sie waren 2019 schon einmal deutlich höher, aber geben immer noch Anlass zur Sorge.

Dies gilt insbesondere auch für die Zustimmungswerte zur dritten Aussage “Es wird immer nur von der Judenverfolgung geredet. Wie die Deutschen gelitten habe, davon redet niemand.”. Mit 44 Prozent ist die Zustimmung dazu um vier Prozent gesunken. Der Monitor kommt abschließend dazu zu dem Fazit, dass antisemitische Aussagen eine höhere Anschlussfähigkeit bei dem älteren Teil der Bevölkerung, bei bildungsfernen und bei rechts verorteten Menschen hat.    

Stefan Gruhner hat bei der Pressekonferenz, darauf hingewiesen, dass der Antisemitismus (entgegen der gefühlten Situation) nicht mehr weiter steigt und sogar leicht sinkt. Aber die Zahlen immer noch viel zu hoch sind. Deshalb habe als Fazit aus dem Monitor der Schutz jüdischen Lebens, die Verteidigung der demokratischen Ordnung und die konsequente Strafverfolgung politisch motivierter Kriminalität höchste Priorität. In der kommenden Woche soll es im Thüringer Landtag eine Regierungserklärung zum Thüringen Monitor geben, die ich sicher interessiert verfolgen werde. 

Link zum Thüringen Monitor 2025

Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933

Am 10. Mai 1933 fand auf dem Opernplatz in Berlin und an 18 Universitätsstandorten die ersten großen Bücherverbrennungen der Nazis in Deutschland statt. Vorbereitet von der NDSAP, der Hitlerjugend und der SA wurden dabei die Bücher von verfemten Autoren verbrannt. Jüdische, marxistische, pazifistische und andere oppositionelle Autoren landeten auf den schwarzen Listen der Nazis.

In Weimar wird daran in jedem Jahr vor dem Nationaltheater mit einer Buchlesung des Bündnis gegen Rechtsextzremismus Weimar (BgR) erinnert. Heute habe ich stellvertretend für die Landesregierung als Beauftragter für jüdisches Leben und die Bekämpfung des Antisemitismus daran teilgenommen und gelesen. Mehr als 25 Schauspieler des DNT und Weimarer engagierte Bürgerinnen und Bürger haben aus den 1933 verbrannten Büchern und anderen Werken gelesen.

Für meinen Beitrag habe ich das Buch von Fritz Bernstein (1890 – 1971) “Der Antisemitismus als Gruppenerscheinung. Versuch einer Soziologie des Judenhasses”, erschienen 1926 im Jüdischen Verlag Berlin, ausgewählt. Im Rahmen der Tage der Jüdisch-Israelischen Kultur in Thüringen habe ich erstmals von der Biographie von Fritz Bernstein gehört.

Das Buch wurde vor 100 Jahren geschrieben und ist heute leider wieder sehr aktuell. Das Buch wurde aufgrund seiner jüdischen Herkunft und der darin behandelten Thematik von den Nazis auf die schwarze Liste gesetzt und am 10. Mai 1933 verbrannt. Bernstein ist am 12.6.1890 in Meiningen in Thüringen geboren, lebte seit 1909 in den Niederlanden und war ab 1930 Präsident der dortigen Zionistischen Organisation. Mit seiner Familie emigrierte er 1936 nach Palästina und nahm den Namen Shlomo Fritz Peretz Bernstein an.
Er gehörte am 14. Mai 1948 zu den 37 Unterzeichnenden der Unabhängigkeitserklärung und damit zu den Begründern des Staates Israel. Er war langjähriges Knesseth-Mitglied sowie von 1952 – 1955 Minister für Handel und Industrie.

Das Buch ist – weil inzwischen 100 Jahre alt und viele Exemplare verbrannt wurden – heute kaum zu bekommen. Fündig wurde ich aber sowohl im Internet (die Goethe-Uni Frankfurt hat es digitalisiert), als auch in der Universitätsbibliothek Erfurt. Dort kann das Buch zwar nicht ausgeliehen werden, aber im Lesesaal gelesen werden. Viele Passagen sind heute 100 Jahre später leider wieder hochaktuell. Insofern empfehle ich die Lektüre ausdrücklich. Viele Dank dafür, dass ich an der heutigen Veranstaltung mitwirken durfte.

Bilder von der Veranstaltung vor dem DNT

In schwierigen Zeiten zusammenstehen

Shalom & Moin zum Jahresempfang von ELNET anläßlich des israelischen Unabhängigkeitstages! Unter den 300 Gästen waren Ministerpräsident Daniel Günther, Bundesministerin Karin Prien, der israelische Botschafter S.E. Ron Prosor, die ehemalige Bundesministerin Nancy Faeser, Karoline Preisler und Hildegard Müller und viele mehr. Uns verbindet, dass wir auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen in Solidarität zu den Menschen in Israel. ELNET hat sich seit 2007 zur wichtigsten Netzwerkorganisation zwischen Europa und Israel entwickelt und Netzwerken ist heute die besten Gelegenheit, etwas gegen Antisemitismus und für Israel zu tun.

Ron Prosor begann sein Grußwort mit dem Satz “Ich stehe für das Existenzrecht Deutschlands”. Er erklärte dazu, dass er sich wünschen würde, dass jeder deutsche Politiker, dies natürlich genauso klar auch in Bezug auf Israel erklärt – leider ist dies nicht mehr die Regel. Heute wird von ELNET eine aktuelle Studie vorgestellt, die leider sehr deutlich dokumentiert, dass die Zustimmung zu Israel sinkt. Bis 2023 war die Mehrheit der Deutschen dafür, dass die Sicherheit Israels deutsche Staatsräson ist. Heute stimmen nur noch 30 Prozent dieser Aussage zu. In der gestrigen Podiumsdiskussion haben die ehemalige Bundesministerin Nancy Faeser und der Rapper Ben Salomo mit Carsten Ovens darüber gesprochen, was sich diesbezüglich in der deutschen Wahrnehmung geändert hat und was dies für jüdische Menschen in Deutschland bedeutet.

In dieser Woche wird in den Bundesrat ein Antrag Hessens eingebracht der Vernichtungsaufrufe gegen den Staat Israel unter Strafe stellen soll. Mit etlichen Kolleginnen und Kollegen Antisemitismusbeauftragten habe ich gestern Abend darüber gesprochen und bin sehr froh, dass es zur hessischen Initiative breite Zustimmung gibt. Es gibt in der juristischen Beurteilung offene Fragen – aber nicht in der Unterstützung des Ziels.

Carsten Ovens, den CEO von ELNET Deutschland kenne ich seit vielen Jahren und schätze sein persönliches Engagement sehr. Kommende Woche habe ich mit ihm zwei Veranstaltungen in Thüringen, bei denen er sein Buch “Im Morgengrauen – wie der 7. Oktober Israel veränderte” vorstellen wird. Ende Mai werden wir gemeinsam in Cadenabbia ein Seminar der KAS zu Israel gestalten.

Über das Wiedersehen und Gespräch mit Karoline Preisler, die ich zuletzt in Weimar getroffen habe und mit der ich mich für einen Termin in Erfurt verabredet habe, habe ich mich sehr gefreut. Hildegard Müller, ehemalige Bundesvorsitzende der Jungen Union und jetzt Präsidentin des VDA, hatte ich zuletzt in Tel Aviv getroffen. Für mich war gestern ein guter Abend mit vielen wichtigen Gesprächen mit Menschen, die sich für Israel und gegen Antisemitismus engagieren. 

Bilder vom Empfang

Nominierungsaufruf ELNET Awards 2026

Berufungs- und Ehrungsveranstaltung des TSBV – Grundstock für die Erfolge von morgen

Nach Abschluss der erfolgreichen olympischen Saison hat der TSBV am Mittwoch in Oberhof den Fokus auf seinen Nachwuchs im Kufensport gerichtet. Geehrt wurden die erbrachten Leistungen, es wurden Kader berufen, Sportlerinnen und Sportler wurden verabschiedet und neue Talente am Sportgymnasium willkommen geheißen.

Der Rückblick auf die erbrachten Leistungen und die Bilanz der vergangenen Saison ist für den TSBV überwältigend.

Erwachsenenbereich:
Olympische Spiele – 3x GOLD, 2x SILBER, 2x BRONZE
Europameisterschaften allg. Klasse – 4 / 3 / 3
Deutsche Meisterschaften – 4 / 2 / 1

Nachwuchsbereich
U23/20 WM und JWM – 6 / 2 / 3
JEM 4 / 2 / 5
DJM 7 / 7 / 6

In den Gesamtwertungen Juniorenweltcup, Continentalcup und Europacup 5 / 6 / 3

Dies ist eine herausragende Bilanz in den 3 Sportarten. Dank gebührt dafür neben den Sportlerinnen und Sportlern, ihren haupt- und ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer sowie dem gesamten Staff um Mechaniker, Ärzten, Physios und den Engagierten in den Vereinen.

Die aktuelle Kaderstatistik zeigt die Stärke des TSBV. In die neue Saison geht der TSBV mit 6 Olympiakadern, 17 Perspektivkadern, 11 NK 1 Kadern und 16 NK 2 Kadern. Dazu kommen noch die insgesamt 38 Landes- und Entwicklungskader.
Ludwig Mannhardt erhielt für seinen Deutschen Meistertitel der allgemeinen Klasse im Skeleton die Verdienstnadel des TSBV in Silber. Theo Hempel erhielt für seinen Junioren-Weltmeistertitel als Anschieber im 4er Bob ebenfalls die Verdienstnadel des TSBV in Silber.

Drei besonders verdienstvolle Ehrenamtlerinnen wurden mit der Ehrennadel des TSBV ausgezeichnet. Yvonne Homann vom RRC Zella-Mehlis, Mandy Forch vom RSV´90 Schmalkalden und Viktoria Seidler vom RRV Sonneberg/Schalkau wurden für ihre langjährigen Verdienste geehrt.

Zu Beginn jeder sportlichen Karriere legen dabei die Vereine den Grundstein der Entwicklungen. Stellvertretend für alle Vereine unseres Verbandes wurden die zwei erfolgreichsten Vereine der vergangenen Saison, der BRC 05 Friedrichroda und der RSV´90 Schmalkalden für ihre Arbeit geehrt. 16 junge Sportlerinnen und Sportler wurden neu in die Kufensportfamilie am Bundesstützpunkt Oberhof aufgenommen. Sie werden in den nächsten Jahren bestens ausgebildet und sind die Basis für die Erfolge von morgen.

Breite Unterstützung für den Erfurter Sport

Nach einer langen und intensiven Diskussion hat heute Abend der Werkausschuss Erfurter Sportbetrieb mit einer sehr großen Mehrheit einer Drucksache zugestimmt, die Sportvereine stärken, sowie das Ehrenamt unterstützen und entlasten soll. Ich bin dankbar, dass es in den letzten Wochen gelungen ist, mit den anderen Fraktionen (SPD & Piraten, Linke und Grüne) gemeinsam einen Antrag zu erarbeiten, der eine wirkliche Entlastung bringt. 

Zwei Dinge sind uns in diesem Antrag besonders wichtig. Wir wollen eine digitale Anmeldung von Sportanlagenzeiten und eine Entlastung in der Sportanlagentarifordnung. Bei den Haushaltsberatungen zu Beginn des Jahres hat die CDU dafür mit ihrer Initiative die Voraussetzungen geschaffen, indem wir 100.000 Euro zusätzlich für den Erfurter Sportbetrieb eingestellt haben – sowohl für 2026, als auch für 2026. Gemeinsam mit den anderen demokratischen Fraktionen haben wir damals bereits erklärt, dass diese Mittel bei den Vereinen, die als Mannschaftssportarten höherklassig spielen und Aushängeschilder der Stadt sind, aber dafür auch nicht unbeträchtliche Hallennutzungsgebühren zahlen müssen, ankommen sollen. Neben dem Volleyball (bei uns mit rund 30.000 Euro im Jahr) betrifft dies Basketball, Handball, Eishockey und Fußball.

Mit unserem heutigen Antrag wollen wir nun die Tarife für die Riethsporthalle, die Kleine Eishalle und das Steigerwaldstadion deutlich absenken. Ich bin froh darüber, dass wir nach anfänglicher Ablehnung auch die Verwaltung überzeugen konnten und zudem noch einen Punkt abgefügt haben, nachdem für Kinder- und Jugendsportfreizeiten in den Ferien auch keine Nutzungsgebühren erhoben werden sollen. Bis Ende 2026 soll die Stadtverwaltung zudem einen überarbeiteten Entwurf der Sportanlagentarifordnung vorlegen, der auch vereinsfreundliche Anpassungen der Miete für teilweise sportlich genutzte Räumlichkeiten & Energiekostenkostenpauschale in der Tarifordnung vornimmt. Ob das Ganze nun wirklich zum tragen kommt, entscheidet der Erfurter Stadtrat am 20. Mai, aber ich bin zuversichtlich, da es bereits heute eine sehr breite Zustimmung gab.

Gemeinsamer Jahresempfang der DIG und des Fördervereins für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen

Zum zweiten Mal haben wir unseren Jahresempfang gestern gemeinsam durchgeführt. Das freut mich umso mehr, weil ich in beiden Vereinen im Vorstand bin und wir zudem das verbindende nach außen dokumentieren können. Beide Vereine, die Deutsch-Israelische Gesellschaft und der Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen tragen Israel im Namen und dies ist insbesondere auch ein als ein klares Bekenntnis, zum Existenzrecht des Staates Israel.

Stefan Gruhner, Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, dankte unseren beiden Vereinen für den Einsatz Einsatz gegen Antisemitismus. Er bekräftigte die klare Position der Landesregierung gegen jeglichen Antisemitismus und die enge Verbindung zur Jüdischen Landesgemeinde.

Der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein hielt einen Impulsvortrag und sagte dabei lobende Wort über das Engagement für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens in Thüringen. Er verwies darauf, dass Bildung, Begegnung und Sichtbarkeit jüdischen Lebens wichtige Instrumente im Kampf gegen Antisemitismus sind. Ich bin Felix sehr dankbar für sein jahrelanges Engagement. Seit 2018 ist er Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung. In den nachfolgenden Jahren haben alle Bundesländer nachgezogen. Die Aufnahme in das Gremium der Beauftragten habe ich im letzten Jahr sehr angenehm empfunden und mir hilft der regelmäßige fachliche Austausch. Im Sommer wird er nach Paris zur OECD wechseln. Ich bin sicher, er wird sich auch dort gegen Antisemitismus engagieren.

Bilder des Jahresempfangs

Dialog und Jugendbegegnung

Leider viel zu selten habe ich derzeit die Möglichkeit Israelis in Thüringen zu begrüßen. So wie derzeit Reisen nach Israel nur schwer möglich sind, ist es auch in die andere Richtung schwierig zu planen. Zuverlässige Prognosen zu Flugmöglichkeiten, aber auch zur aktuellen politischen Situation in Israel sind schwer geworden. Ob unsere geplante Israel-Reise 2026 im Oktober stattfinden kann, ist derzeit völlig offen. Flüge sind reserviert und Hotels ebenso und es gibt ein Programm, aber zu dessen Umsetzung müssen wir abwarten, wie sich die Lage im Nahen Osten entwickelt.

Um so mehr freue ich mich darüber, wenn doch noch Besuchergruppen aus Israel nach Thüringen kommen. Gestern Abend konnte ich 13 Europastudenten der Ben-Gurion-Universität begrüßen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel hat ihnen kurzfristig die Reise ermöglicht und Erfurt als Besuchsort aufgenommen.

Am Nachmittag besuchten die jungen Israelis die Gedenkstätte in der Andreasstraße und am Abend war eine Jugendbegegnung mit jungen Deutschen (viele von ihnen von der Jungen Union) im Programm. Ich war ziemlich beeindruckt, wie schnell die jungen Menschen miteinander intensiv ins Gespräch gekommen sind. Da sie sich in Englisch verständigt haben, war nicht gleich heraus zu bekommen, wer aus Israel und wer aus Deutschland war. Genau dies ist ja der Punkt. Junge Menschen sind sich überall ähnlich, haben gleiche Interessen und finden Kontakt zueinander. Nur wo es diese Kontakte nicht gibt, bleibt man einander fremd und es bilden sich Vorurteile. Ich konnte der israelischen Studenten über die aktuelle Situation in Deutschland bezüglich des zunehmenden Antisemitismus berichten, aber auch über das reichhaltige jüdische Erbe, welches wir in Erfurt haben. Vielen Dank der KAS für die Organisation und vielen Dank allen Mitwirkenden. Ein kleines aber wichtiges Mosaiksteinchen im Kampf gegen Antisemitismus!

Biker-Ausfahrt 2026

Die 26. Biker-Ausfahrt zum 1. Mai hatte perfektes Wetter und gut gelaunte Motorradfahrer im Angebot. Aber das ist eigentlich in jedem Jahr so. Ich bin seit rund 20 Jahren praktisch jedes Jahr dabei und in den letzten Jahren immer mit der schwierigen Entscheidung, welches Motorrad ich nehme. Dieses Jahr war es (wie zumeist) die Honda NTV und auf dem Sozius mein Sohn Jonas.

In diesem Jahr war die Strecke nicht ganz so lang – rund 70 km entfernt ging es nach Schlotheim auf das Gelände der dortigen Kartanlage. Ein großes Dankeschön auch in diesem Jahr den Organisatoren. Der Biker-Gottesdienst war wie in jedem Jahr zum Start auf dem Domplatz dabei und die Polizei hat den Konvoi mit rund 800 – 1.000 Motorrädern gut begleitet. Schade fand ich, dass wir in diesem Jahr kein Grußwort der Stadt hatten. Zudem war am frühen Morgen der Domplatz schon mit reichlich Aufbauarbeiten gefüllt, so dass die Motorräder alle irgendwo auf dem Platz verstreut standen.

Bilder von der Ausfahrt

65 Jahre ega

Herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag unserer ega! Vor 65 Jahren wurde sie als internationale Gartenbauausstellung eingeweiht. Viele Erfurterinnen und Erfurter haben selbst am Bau mitgewirkt und so gab es immer eine ganz besondere Verbindung zum größten Garten Thüringens. Wie jede Erfurterin und jeder Erfurter verbinde auch ich mit dem egapark ganz wunderbare Erinnerungen.

Die Tanzstundenabschlussbälle waren legendär und die Buga vor vier Jahren hat der ega wieder alten Glanz und das Danakil gebracht. Fünf Jahre durfte ich auch Aufsichtsratsvorsitzender der ega sein. Sehr gerne war ich deshalb gester bei der Feier zum Jubiläum im Danakil mit dabei. Ministerpräsident Mario Voigt und Oberbürgermeister Andreas Horn fanden berechtigt viele lobende Worte für die ega und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Bilder von der ega

Feiern mit den Champions

Traditionell gibt es am Ende der Saison beim TSBV zwei Veranstaltungen. Bei der Laistungssportkonferenz wird gemeinsam mit den Trainern und den Vereinen die Saison ausgewertet und es werden die Kader für die neue Saison bekanntgegeben und bestätigt. Am Mittwoch haben wir uns dazu in Oberhof getroffen und die Bilanz der olympischen Saison gezogen.

Sieben Medaillen bei den Olympischen Spielen, 9 bei den Europameisterschaften, zwei Mal Gold bei der U23 und U20 EM, sieben Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften, zwei Mal der 2. und zwei Mal der dritte Platz im Gesamtweltcup und dazu noch zahlreiche Titel bei der JWM, JEM und DJM und Podestplätze in den Gesamtwertungen der JWC und beim ContiCup. Diese lange Erfolgsliste haben wir dann am Donnerstag mit rund 40 Sportlerinnen und Sportlern mit einem italienischen Buffet ebenfalls in Oberhof gefeiert.

Bilder Leistungssportkonferenz

Bilder Championsabend