

Ihr Stadtrat für Erfurt








Mein “ältestes Bild” im Buch ist von 1994. Auf einem Wahlplakat habe ich mit Hammer-Willi, unserem ehemaligen Innenminister und Parteivorsitzenden der leider schon viele Jahre Tod ist, für die Landtagswahl 1994 geworben. Willibald Böck mit einer Pfeife in der Hand und ich in einem Hemd, was selbst in den 90ger Jahren gewagt war.
Irgendwie war der Abend wir ein großes Klassentreffen – viele gute Gespräche und Erinnerungen. Alles Gute unseren Nachfolgerinnen und Nachfolgern für die nächsten Jahrzehnte!
Bilder vom Festakt 

Ohne Punkte musste Schwarz-Weiß Erfurt die Heimreise vom Auswärtsspiel bei NawaRo Straubing antreten. Nach gewonnenem Auftaktsatz gingen die folgenden Durchgänge an die Gastgeber, die sich beim 3:1 verdient die Punkte sicherten. Dabei sah es im ersten Satz nach einem viel versprechenden Saisonstart der Thüringerinnen aus. Beim 2:6-Rückstand gelang mit Sara Kovac am Aufschlag eine Acht-Punkte-Serie. Diese Führung bauten die Gäste stetig aus und gewannen deutlich mit 25:16. Noch deutlicher verlief der zweite Satz, diesmal aber zu Gunsten der Gastgeberinnen. Mit viel Druck im Aufschlag erschwerten sie den Spielaufbau von Schwarz-Weiß, die so gar nicht mehr ins Spiel kamen. Mit 25:13 war der Satzausgleich hergestellt.
„Etwas Zählbares mitnehmen“, war die Zielvorgabe von Trainer Dirk Sauermann vor dem Spiel. Bis zum 11:11 im dritten Satz hatte man auf Erfurter Seite die Hoffnung, dass zumindest ein Punkt mitgenommen werden könnte. Diese Hoffnung schwand von da ab zusehends. NawaRo wurde immer dominanter, während Erfurts Annahme immer mehr nachließ. Das Angriffsspiel wurde folglich ausrechenbarer und erfolgreiche Abschlüsse seltener. 25:19 hieß es am Ende des dritten Satzes für die Niederbayern. Im vierten Satz setzten sich diese gleich deutlich ab und hatten Mitte des Satzes einen beruhigenden Vorsprung (17:10) herausgearbeitet. Dirk Sauermann versuchte zwischenzeitlich mit einigen Wechseln in der Defensive gegenzusteuern, doch Magdalena Gryka & Co. waren nicht mehr zu bremsen.
Mit 25:18 fuhr NawaRo auch den vierten Satz und somit drei Punkte im Auftaktspiel ein. Schwarz- Weiß Erfurt hat am kommenden Wochenende spielfrei, bevor es am 17. Oktober mit einem weiteren Auswärtsspiel bei den Ladies in Black Aachen weitergeht. (StS) 
Aus der Predigt von Christian Dietrich zum 30. Jahrestag der Einheit in Recht und Freiheit:
„… In verzweifelten Situationen, gerade vor Wahlen, wenn bei Umfragen die Chancen einer Regierungsbildung gegen Null gehen, dann kommen Sprüche auf wie: „Die Hoffnung stirbt als letztes.“
Wenn wir heute das Ende der DDR und der Nachkriegszeit feiern, so ist es gut, sich daran zu erinnern: die Chance für einen Regierungswechsel in der DDR war vom ersten Tag an auf Null gesetzt. Wer das anders sah, wurde brutal daran erinnert, dass kommunistische Herrschaft gewaltbasiert ist. Ich denke an die Erfurter Jugendliche Annemarie Becker, Johannes Blochmann und Manfred Hochhaus, die Heiligabend 1951 in Moskau erschossen wurden. Welche Hoffnung war diesem Terror gewachsen?
Unsere jüdischen Schwestern und Brüder sagen. Dass die Hoffnung als letztes stirb, stimmt nicht. Es sei der Humor. Gerade in diesen Tagen, wo Menschen schnell im ideologischen Gewand zu Unmenschen erklärt werden, zeigt sich: Humor ist die äußerste Freiheit des Geistes. Echter Humor ist immer souverän.
Wenn wir heute 30 Jahre Recht und Freiheit in Einheit feiern, dann – so habe ich den Eindruck – geschieht dies in einer großen Gemeinschaft der Dankbarkeit – mal abgesehen von den Menschen, die sich lieber ins Jammertal begeben.
Es ist der Luxus unserer Freiheit, dass sie dies können.
Heute interessiert mich mehr, wie wir die Freiheit gewinnen und bewahren können.
Wie wird man frei?
In der DDR haben Millionen als Antwort darauf gefunden: Indem man abhaut. Das war zutiefst biblisch, auch wenn die Kirchen das damals nicht sagten. Abhauen ist die Urerfahrung der Israeliten in Sachen Freiheit. Am Anfang der Geschichte des Volkes steht der Exodus, die Flucht aus Ägypten. Auch Paulus ist geflohen im Korb über die Mauer von Damaskus. Flucht kann auch heute noch helfen frei zu werden. Ich denke an Menschen in Belarus. Dramatisches Fliehen ist in Deutschland meist nicht erforderlich. In vielen Fällen genügt es, einfach von dort wegzugehen, wo es einem nicht gut geht. Niemand muss da bleiben, wo es ihm schlecht geht und er sich klein gemacht und unfrei fühlt. Gott jedenfalls will unsere Freiheit. Wer flieht, dem steht Gott bei.
Wie wird man frei?

Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Diesem Befreier zu folgen, aus dieser Erfahrung zu leben – das ist die rechte christliche Freiheit.
Wie werden wir frei? Heute sind es genau 30 Jahre “Recht und Freiheit in Einheit”. Grund zur Dankbarkeit und Einladung, in Christus zu bleiben.
Im September 1989 haben wir beim Verlassen der Nikolaikirche gesungen „We shall over come“ und es wurde wie Weihnachten „O-O du-u fröhliche“.
Heute passt vielleicht besser: “In dem rasenden Getümmel schenk uns Glaubensheiterkeit”.
Wie wirst Du frei?
In der Hoffnung, nicht tiefer Fallen zu können als in Gottes Hände.
Der Heilige Geist hat uns durch das Evangelium berufen, darum lasst uns mit Heiterkeit losgehen. ER hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder und gedenkt ewiglich seinem Bund.“