CDU regt Benennung der Leichtathletikhalle zu Ehren von Hartwig Gauder an
Panse: Gauder ist Vorbild für viele Athleten
Zu Ehren des erst kürzlich verstorbenen Hartwig Gauder schlägt die CDU-Fraktion vor, die Leichtathletikhalle nach dem Erfurter Außnahmeathlet zu benennen. “Damit soll Gauder Gedenken und Würdigung zuteil werden. Ich habe ihn persönlich immer wieder als lebensbejahend und motivierend erlebt”, erklärt CDU-Stadtratsmitglied Michael Panse.
Gauder war Olympiasieger und nach persönlichen gesundheitlichen Schicksalsschlägen engagierter Kämpfer für die Spende von Organen. Gauder war Goldmedaillengewinner im 50-Kilometer-Gehen, Europameister und sogar Weltmeister. Er selbst trug ein Spenderherz. Trotz gesundheitlichen Rückschlägen ließ sich Gauder nicht entmutigen. Die Teilnahme an Marathonläufen sowie das Besteigen hoher Berge schienen weiterhin selbstverständlich. Gleichzeitig warb Gauder für die Sensibilisierung beim Sport mit Blick auf die Gesundheit. Er war Mitbegründer des Vereins “Sportler für Organspende” und wurde durch seine Aktionen faktisch zum Botschafter für die Organspende.
“Der Erfurter Hartwig Gauder war durch und durch Optimist und machte damit vielen Hoffnung und Mut, die wie er ein schweres Schicksal erlitten haben. Damit ist er zu einem großen Vorbild vieler Athleten und aller Menschen geworden. Er verdient mit der Benennung der Leichtathletikhalle nach ihm eine Ehrung, die seine Anliegen und sein Erbe für viele Sportler nicht in Vergessenheit geraten lässt”, unterstreicht Panse weiter.
Die CDU-Fraktion wird die Umbenennung im Stadtrat beantragen.

Panse: Gerade jetzt den Wert der Demokratie schätzen
Stadtratsvorsitzender Michael Panse (CDU) betont genau 30 Jahre nach den ersten freien Kommunalwahlen in der DDR den Wert der Demokratie. Diese fanden am 6. Mai 1990 auch in Erfurt statt. “Den Kandidaten, die damals angetreten sind, und allen Stadträtinnen und Stadträten, die seit dem Verantwortung in unserer Stadt übernommen haben, gebührt Dank, Respekt und große Wertschätzung”, betont Panse.
1990 lag die Beteiligung bei der Kommunalwahl in Erfurt bei 68,8 Prozent. Angetreten waren 14 Parteien und Wählergemeinschaften. Letztlich wurden damals 160 Mitglieder in den Erfurter Stadtrat gewählt, der damit der zahlenmäßig größte Stadtrat Deutschlands war.
Dies führte auch zu einer bemerkenswerten Parallele zur aktuellen Stadtratssitzung am 6. Mai 2020. Corona-bedingt tagt der Stadtrat in der Thüringenhalle, um die Abstandsregelungen einhalten zu können. 1990 passten die 160 Stadtratsmitglieder nicht in den Sitzungssaal des Rathauses. Der Stadtrat konstituierte sich deshalb im Kultur- und Freizeitzentrum.
“Gerade in diesen Tagen unter den Bedingungen der Corona-Einschränkungen dürfen wir nicht vergessen, den Wert der Demokratie zu schätzen. Viele derzeitige Maßnahmen sind leider notwendig. Mit dem Blick auf das ‘Danach’ und in der Erinnerung an unsere demokratischen Anfänge vor 30 Jahren bedürfen diese Maßnahmen aber auch stets kritischer Achtsamkeit”, unterstreicht Panse abschließend. 




Zu haben sind die Masken in erster Linie für Mitglieder und Freunde. Närrische 6,66 Euro kostet die MKC Maske, die es bei meinem Ministerkollegen Harald Dressler in Marbach gibt. Etwas teurer ist die Volleyball-Maske, weil darauf zwei Logos aufgestickt sind. Für 7 Euro bekommen sie Vereinsmitglieder und für 10 Euro alle anderen.
Herzlich danken möchte ich dem “Obst und Gemüse Obstplatten, Asiatische Lebensmittel” Geschäft in der Krämpferstraße. Seit vielen Jahren kenn ich die Inhaberfamilie sehr gut und gemeinsam mit anderen vietnamesischen Frauen haben sie in den Corona-Zeiten die Nähmaschinen angeworfen und produzieren Masken. Bestickt wurden die Maskenteile zuvor von der Stickerei Gretsch in Gebesee/Ringleben – auch die Stickerei ist unbedingt zu empfehlen. 
