Blogeinträge

Anbaden 2020 am Norstrand

Eisige 4 Grad
Sonnenschein am Nordstrand – Badewetter, auch wenn mein dortiger Lieblingsort die Wasserskianlage noch nicht in Betrieb ist. Hunderte Erfurterinnen und  Erfurter folgten der Einladung der DLRG zum Anbaden – zumindest als Zuschauer in dicken Jacken. Zwar war kein Eis auf dem Wasser, aber bei 4 Grad Wassertemperatur, macht das dann auch nur einen kleinen Unterschied. Genau 83 Mutige störte das gar nicht und sie stürzten sich in die Fluten. In diesem Jahr habe ich es sogar wieder zwei Mal geschafft. es war allerdings beim zweiten Mal genauso “erfrischend”. Die DLRG organisiert seit 2000 diesen Jahresstart, inzwischen mit einem beheizten Umkleidezelt, Linsensuppe und Glühwein. Vielen Dank dafür!. Bilder vom Anbaden  

Happy New Year!

Blick auf Erfurt
Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020! ich hoffe ihr habt alle gut in das neue Jahr hinein gefeiert und. Wir konnten die Aussicht auf Erfurt in diesem Jahr ungetrübt von der Bastion Martin am Petersberg aus genießen. Heute Vormittag begann das neue Jahr mit einem ausgiebigen Neujahrspaziergang bei strahlendem Sonnenschein. Heute Nachmittag folgt dann das traditionelle Anbaden am Erfurter Nordstrand.

Footballabend

Erst am TV und dann am Beamer
Familienabend am TV oder Beamer – das heißt in der Regel, es stehen Footballübertragungen auf dem Programm! Gestern Abend waren es die letzten Spiele der NFL Hauptrunde. Gemeinsam mit meinen drei Söhnen habe ich deshalb wieder einmal die Nacht zum Tag gemacht. Als Begleitprogramm hatte ich mich tagsüber schon mit einer großen Menge an Sushi beschäftigt. Um es gleich vorweg zu nehmen – alle vier Teams, denen wir die Daumen gedrückt und von denen wir Trikots an hatten gewannen. Trotzdem sind zwei Teams raus aus dem Rennen um den Superbowl. Die Dallas Cowboys gewannen, hatten aber letzte Woche gegen die Eagles verloren und sind damit raus. Die Chiefs gewannen ihr letztes Hauptrundenspiel, sind weiter und haben in der nächsten Woche in der Wildcard-Round sogar frei, weil die Dolphins etwas überraschend ihr Spiel gegen die Patriots gewannen. Theoretisch bleibt es damit möglich, dass die Chiefs AFC-Champion werden und die Eagles NFC-Champion. Aber bis dahin stehen noch einige Spiele an. Da wir während der Spiele etliche Fotos bei Instagram, Twitter und Facebook hochgeladen hatten fanden wir uns mit unserer Familienrunde zu später Sendezeit gleich mit zwei Bilder im TV wieder und Icke kommentierte das Familientreiben. Kommendes Wochenende geht es weiter und ich nehme an, bis zum Superbowl am 2. Februar an jedem “verdammten Wochenende” 😉

Persönlicher Jahresrückblick 2019

Ein ganzes Jahr…
Erinnerungen an das zu Ende gehende Jahr sind immer sehr verschieden und sehr persönlich. Das was öffentlich wichtig war, findet sich in den Jahresrückblicken in den Zeitungen und Fernsehsendungen. Was persönlich wichtig war, verbindet sich bei mir mit Gefühlen, Erlebnissen  und Bildern, die ich in mir trage. Ein großer Teil aber auch in Momenten, die ich mit tausenden Bildern festgehalten habe. Jetzt zum Jahresende habe ich mein Fotoarchiv einmal wieder sortiert und die wichtigsten Bilder in Collagen zusammen gestellt. Heraus gekommen ist ein bunter Bilderbogen mit vielen Erinnerungen. Begonnen hat das Jahr mit einer beruflichen Veränderung. Seit dem ersten Januar bin ich bei der Landeszentrale für politische Bildung und dort für den Online-Bereich, Erst- und Jungwählerkampagnen und Israel zuständig. Alle drei Bereiche boten interessante Veranstaltungen und machen mir unverändert viel Spaß. Insbesondere unsere Wahlkampagnen und der Wahl-O-Mat werden aber jetzt erst einmal hoffentlich ein Jahr Pause haben. Privat bin ich glücklich, dass meine Kinder und meine Enkeltochter gesund und glücklich sind und wir tolle Momente hatten. Besonders intensiv in Erinnerung ist die Reise mit meinen beiden großen Söhnen über Ostern nach Israel. Mit dem Kurzen war ich in diesem Jahr in Boltenhagen und in Kroatien. Mit meinem Schatz Anja war ich in Fürstenberg, Schweden und Mallorca. Schön, dass wir in diesem Jahr viel Zeit miteinander verbringen konnten, obwohl wir beruflich bedingt keinen festen Rhythmus für unsere Zeitaufteilung finden können. Dazu trägt bei mir vor allem bei, dass es noch etliche ehrenamtliche Betätigungsfelder gibt. Mit unserem Bundesligateam von Schwarz-Weiß Erfurt sind wir trotz sportlichem Abstieg in der 1. Liga geblieben – zum Jahreswechsel jetzt sogar auf einem Nichtabstiegsplatz. Beim Marbacher Karneval Club bin ich seit dieser Saison Minister im Elferrat. Das erfordert viel zeit sogar außerhalb der Karnevalssaison. Die meiste Zeit erforderte aber auch in diesem Jahr die Kommunalpolitik. Die Kommunalwahlen im Mai konnte wir knapp gewinnen. Seitdem bin ich im Stadtrat jetzt nicht mehr als Fraktionsvorsitzender sondern als Stadtratsvorsitzender und Vorsitzender des Finanzausschusses tätig. Der Stadtrat ist bunter geworden und klare Mehrheiten gibt es nicht. Im Gegensatz zum Landtag läuft im Stadtrat die Arbeit aber auch ohne Regierungsneuwahl. Wenn es die Zeit erlaubt hat, war ich auch 2019 viel zum Thema Sport unterwegs – beim Volleyball, Eishockey, Football und Basketball als Zuschauer und Fan Wir waren bei den Eishockey Wintergame in Köln, der Rodel-EM in Oberhof, Pferde- und Radrennen, dem German Bowl in Frankfurt und etlichen Auswärtsspielen unserer Volleyballdamen. Meine eigenen sportlichen Zielsetzungen habe ich leider gewichtsbezogen verfehlt. Zahlreiche Aktivitäten (in der Regel zwei bis drei Mal pro Woche) im Fitnessstudio, beim Squash, Badminton und Tennis haben den Zuwachs nur begrenzt. Das bleibt also auf der Vorhabensliste für 2020. Ein Vorhaben konnte ich aber 2019 auch erfolgreich abschließen. Endlich gehöre ich auch wie meine Söhne zu den Wakeboardern. In Kroatien habe ich den Umstieg von Wasserski auf Wakeboard endlos geübt, bis es endlich geklappt hat. Zu den Erinnerungen an 2019 gehören auch viele Motorradtouren – u.a. auch in Kroatien und Mallorca. Die Delegationsreise nach Israel im November war eindrucksvoll und machte schon wieder Lust auf Israel im Jahr 2020. Auch im kommenden Jahr werde ich viel unterwegs sein. Ich freue mich auf das Jahr 2020.

Weihnachsttage…

Die Krippe in der Thomaskirche
Endlich etwas Ruhe, keine Termine und Zeit für die Familie – das ist es, was Weihnachten für mich am schönsten macht. Auch in diesem Jahr habe ich mich über die Zeit mit meinen drei Söhnen, meiner Enkeltochter, meiner Lebensgefährtin und ihrer Familie sehr gefreut. Bei mir gehören zu den Weihnachtstage auch viele sich jährlich wiederholende Rituale. Der Gottesdienst in der Erfurter Thomaskirche, Gans und Ente am ersten Weihnachtsfeiertag, der zweite Weihnachtsfeiertag mit allen Kindern, danach an den freien Tagen Carrera-Rennbahn, Schwimmen, Badminton und Eislaufen. Wie im vergangenen Jahr hat es wetterbedingt nicht zu weißen Weihnachten gereicht – nicht einmal rodeln in Oberhof ging. Aber dafür habe ich wieder mit meinem jüngsten Sohn eine kleine Motorradtour machen können. Jetzt freue ich mich auf die Tage zum Jahreswechsel.  

Weihnachtsgrüße aus Bethlehem

In der Geburtskirche
Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest – natürlich auch in diesem Jahr wieder mit einem Foto aus der Geburtskirche in Bethlehem. Gleich zwei Mal war ich in diesem Jahr in Israel. Die zwei Wochen mit meinen beiden großen Söhnen zu Ostern waren beeindruckend. Ostern in Jerusalem war wunderschön und natürlich sind wir in den zwei Wochen auch nach Bethelem und Nazareth gefahren. Im November ging es noch ein zweites Mal ins Heilige Land. Die fünftägige Delegationsreise war angefüllt mit politischen Informationen, Gespräch in der Knesseth, mehreren Ministerien und der israelischen Armee. Ich freue mich darauf, dass es auch im kommenden voraussichtlich wieder zwei Mal nach Israel gehen wird. Im März werde ich die Gruppe der Landeszentrale für politische Bildung leiten und im Herbst wird es eine  Familientour. Ich bin also fest überzeugt, dass ich auch im nächsten Jahr meinen Weihnachtsgruss mit einem aktuellen Bild aus Israel illustrieren werde.

Chanukka sameach

Mit meinen Fraktionskollegen einmal vor dem Rathaus
Endlich einmal ein Rathaustermin, bei dem nur gefeiert wurde und die anwesenden Politikvertreter ausnahmslos freundlich miteinander umgingen! Allerdings war der letzte offizielle Termin des Jahres auch vor und nicht im Rathaus und für mich auch kein Termin wie jeder andere, sondern Grund zum feiern mit der jüdischen Landesgemeinde. Vor dem Erfurter Rathaus wurde heute feierlich die zweite Kerze am Chanukkaleuchter entzündet. Es wird jetzt jeden Abend ein mehr, bis am letzten Tag des Chanukkafestes alle 8 Kerzen leuchten und an das Lichtwunder von Chanukka erinnern. Ich wünsche allen meinen jüdischen Freundinnen und Freunden Chanukka sameach. Und ich freue mich jetzt schon darauf auch im kommenden Jahr wieder zwei Mal in Israel sein zu können.

Die erste und die vierte Kerze brennen

Das Chanukkaspiel der KInder
Happy Chanukka und einen schönen vierten Advent! Während auf dem Weihnachtskranz bereits die vierte Kerze brennt, wurde am Chanukkaleuchter heute erst die erste Kerze entzündet. Seit 12 Jahren steht in jedem Jahr zum jüdischen Chanukka ein Leuchter vor dem Rathaus und die erste Kerze wird dort mit einem Fest mit Musik und Glühwein entzündet. Heute verschob sich allerdings die Eröffnung in den Erfurter Kaisersaal, da die jüdische Landesgemeinde ihre Mitglieder, Freunde und Unterstützer dorthin eingeladen hatte. Wie in jedem Jahr war es wieder ein wunderschönes Fest des Lichts, bei dem nicht die Grußworte sondern das Theaterspiel der Kinder auf der Bühne den stärksten Applaus erhielt. Morgen um 17 Uhr wird dann die zweite Kerze vor dem Rathaus entzündet und auch das wird gefeiert. Ich freue mich über die Nähe und Verbindung zwischen unserem Weihnachtsfest und dem Chanukkafest.

Gekämpft und verloren…

Die Suhler Wolfsgrube
Jährlich grüßt das Murmeltier oder der Problemwolf. Seit unserem Aufstieg in die 1. Volleyballbundesliga im Jahr 2003 haben wir nur ein einziges Pflichtspiel gegen Suhl gewonnen. Dies war allerdings auch erst im letzten Jahr. In diesem Jahr waren die Vorzeichen günstig. Suhl hatte erst einen mageren Punkt auf dem Konto und wir immerhin schon den Überraschungssieg gegen Aachen. Rund 100 Erfurter Fans waren mit in die Wolfsgrube gefahren, um unser Team zu unterstützen. Allerdings, es kam wie immer… Bis zur Mitte des ersten Satzes lagen unsere Mädels vor, dann drehte Suhl den Satz und das Spiel. Klar mit 3:0 ging das Spiel verloren. Eine detaillierte Schilderung spare ich mir – es hat immerhin auch einen Tag gedauert das Spiel zu verarbeiten. Alles was zum Spiel zu sagen ist, steht im Spielbericht auf unsere Homepage. Da ist es auch ein schwacher Trost, dass wir das Jahrzehnt auf einem Nichtabstiegsplatz beenden, da Suhl dank des schlechtere Satzverhältnisses noch hinter uns liegt. Im Januar beginnt die Rückwunde und wir werden wohl erst am letzten Spieltag, nach dem letzten Heimspiel gegen Suhl wissen, ob dies so bleibt. Unseren Spielerinnen, Trainerteam, Sponsoren und Fans wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und danach ein sportlich erfolgreiches neues Jahr.

Glatteis in Erfurt

Aufrecht stehen geht schon….
Natürlich nur in der Halle. Bei den frühlingshaften Temperaturen sind Schnee und Eis nicht in Sicht. Weihnachten wird wieder grün. Die Zeiten, in denen Schlitten und Ski nicht nur im Keller verstauben sind schon eine Weile her. Insofern bin ich froh, dass wir wenigstens in der Erfurter Eishalle Wintersport sehen und auch betreiben können. Gestern Abend war ich rechtzeitig aus Mannheim zurück, so dass wir mit dem Kurzen noch zum Eishockey zu den Black Dragons gehen konnten. Und wir haben die Halle gerade rechtzeitig, um das erste und alle folgenden Tore der Drachen gegen die favorisierten Duisburger zu sehen. Mit 4:3 gewannen die Black Dragons und arbeiten sich jetzt systematisch in der Tabelle an die Playoff-Plätze heran. Heute Vormittag habe ich mich dann mal wieder mit dem Kurzen auf das Glatteis in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle gewagt. Alle Jahre kurz vor Weihnachten suche ich die Schlittschuhe und das Eishockeydress von Dynamo Zagreb – auch in diesem Jahr erfolgreich. Nach den ersten zaghaften Schritten, kann ich mich zumindest auch fortbewegen. Allerdings bleibt beim Eislaufen mein jüngster Sohn der Familienexperte, da er zwei Jahre aktiv Eishockey gespielt hat. Spaß hat es auf alle Fälle gemacht und in der Eishalle bleibt das Eis auch bis in den März erhalten 😉