Mit Schachgroßmeister Thomas Luther am Brett
Bevor es kommende Woche wieder eine “kommunalpolitische Woche” wird die der CDU-Bundesparteitag in Leipzig abrundet, wird es jetzt ein Sportwochenende. Gestern Abend aktiv und passiv, heute aktiv und morgen beim Bundesligaspiel unserer Damen von Schwarz-Weiß Erfurt in Wiesbaden aktiv und passiv.
Freitag startet bei mir, wenn es die Zeit wie gestern erlaubt, mit einer Squashrunde im Sportpark. Das ist nicht mehr ganz so wild, wie früher, aber immer noch schweißtreibend genug. Aufreibend war danach auch das Heimspiel der Erfurter Black Dragons gegen Krefeld. Nach drei gewonnenen Heimspielen in Folge wollten die Erfurter nachlegen und das gelang auch. Mit 5:4 gewannen sie ein spannendes Spiel und die die Begeisterung der über 630 Zuschauer. Mit einem Tänzchen feierten sie ihr Comeback.
Heute beim 6. Königsgambit Gedenkturnier im Rahmen der 27. Thüringer Tage der Jüdisch Israelischen Kultur ging es deutlich ruhiger zu. 23 Spieler waren angetreten um sich mit der relativ seltenen Eröffnungsvariante zu messen. Wie im vergangenen Jahr konnte ich mich über drei Siege in sieben Partien und damit Platz 18 freuen. Das ist angesichts dessen, dass ich nur noch ein bis zwei Mal im Jahr spiele und über keinerlei TWZ-Punkte (Turnierwertungszahl) verfüge, mehr als zufriedenstellend. Gefreut hat es mich, dass ich beim Turnier ein paar Trainingszüge mit dem Großmeister Thomas Luther machen konnte. Mit Thomas habe ich schon vor über 40 Jahren gemeinsam trainiert.
Bilder vom TurnierBilder von den Black Dragons
SWE -Straubing
Natürlich überwiegt auch am Tag danach noch die Enttäuschung, aber im Gegensatz zu gestern Abend nicht die Sprachlosigkeit. Nach der deutlichen 1:3 Niederlage unserer Schwarz-Weiß Erfurt Volleyballdamen war ich, wie viele der 630 Fans in der Halle frustriert. Aber jetzt richtet sich der Blick schon wieder nach vorne auf das Sonntagsspiel in Wiesbaden.
Die Spiele gegen Straubing bleiben traumatisch – bereits vorige Saison hatten wir die Spiele zu Entscheidungsspielen erklärt, da Straubing in der Regel auch Abstiegsgefährdet ist/war. Letzte Saison gab es für uns zwei klare 0:3 Niederlagen. Das sollte diese Saison besser werden, wurde es aber nicht. Der erste, dritte und vierte Satz waren völlig indiskutabel. Lediglich im gewonnenen 2. Satz zeigten unsere Mädels wie man es macht.
Mit den Basketball Löwen nach dem Spiel
Geholfen hat leider der gewonnene Satz nur marginal. Auch der Support durch die Basketball Löwen motivierte nur kurzzeitig. Nach dem Spiel haben wir die Halle noch umgebaut und ausgeräumt und dabei das Spiel diskutiert. Ein großes Dankeschön alle Vorstandsmitgliedern und Fans, aber auch dem Trainer und der Co-Trainerin, die bis 23 Uhr mit die Halle beräumt haben. Bei allem Frust, wir halten zusammen und es werden auch etliche Fans am Sonntag mit nach Wiesbaden fahren.
Bilder vom Spiel
Finanzausschuss
Entgegen der derzeitigen Prognose im Land und Bund mit Milliardenüberschüssen verschlechtert sich die Finanzsituation der Landeshauptstadt schleichend. Dies ist zusammengefasst das Fazit der heutigen Finanzausschusssitzung. Ursächlich dafür sind nicht fehlende Steuereinnahmen, sondern eine zu optimistische Schätzung beim Haushaltsbeschluss.
Heute haben wir im Finanzausschuss die 4. über- und außerplanmäßige Mittelbereitstellung für das Jahr 2019 beschlossen. Steigende Ausgaben im Sozialbereich können nur durch Kürzungen in anderen Bereichen aufgefangen werden. Zugleich kündigte der Finanzdezernent einen Nachtragshaushalt an, der im Februar beschlossen werden solle.
Ein weiteres Problem zeichnet sich bereits am Horizont ab. Die 30 Millionen Euro-Erlöse aus dem Verkauf von städtischen Grundstücken an die KOWO sind noch nicht erzielt – noch steht der notarielle Vollzug aus. Gerüchten zu Folge gibt es jetzt (für den nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung am 20.11.) die Initiative von fünf der acht Parteien im Erfurter Stadtrat diesen Verkauf per Stadtratsantrag zu verhindern. Damit wäre nicht nur die Schulsanierung in weite Ferne gerückt, sondern auch der Haushalt stünde vor dem Zusammenbruch. Ich bin deshalb sehr gespannt ob ein solcher Antrag durchgehen würde und ob in Folge dessen eine sofortige Haushaltssperre drohen würde. Nächste Woche werden wir es wissen…
André Herzberg
„Langeweile“ gab es heute Abend erst ganz am Ende und auch da war es natürlich nur einer der bekanntesten Songs von André Herzberg, dem Frontmann von Pankow. Er sang dieses Lied zum Schluss eines Abends in bei dem der Film „Schalom, neues Deutschland!“ sowie sein neues Album „Was aus uns geworden ist“ und sein gleichnamiger Roman im Mittelpunkt standen.
Als stellvertretender Vereinsvorsitzender unseres Fördervereins für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen und als Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung durfte ich den Abend eröffnen. Im Rahmen der 27. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur finden derzeit viele Veranstaltungen in Kooperation mit Stiftungen, Kommunen, und Trägern statt. Die LZT präsentiert unter anderem die drei Veranstaltungen mit André Herzberg in Mühlhausen (gestern), Gera (heute) und Nordhausen (morgen).
Heute im comma in Gera war es mit 45 Besuchern ein interessiertes Publikum, das Herzberg von einer so ganz anderen Seite erlebten, als sie es aus den wilden Jahren bei Pankow kannten. Pankow war eine der bekanntesten Bands in der DDR und hatte etliche Songs in den Hitparaden (u.a. „Wetten, du willst“, „Die wundersame Geschichte von Gabi“, „Inge Pawelczik“). Wir haben die Veranstaltung aber im Rahmen der Kulturtage organisiert, weil Herzberg in dem Film „Schalom, neues Deutschland“ einer der Protagonisten ist, die über ihre jüdische Identität und ihr Leben in der DDR sprachen. Antisemitismus, Israelfeindlichkeit und fehlende Verantwortung des Staates gegenüber den Juden kommen im Film von Tom Franke zur Sprache. Etliche Juden, die als Kommunisten voller Überzeugung und Idealen nach dem 2. Weltkrieg in die DDR gingen, wurden schwer enttäuscht. In seinem neuesten Roman und seinem gleichnamigen Album verarbeitet Herzberg dies.
Heute Abend erzählte er zwischen dem 45-minütigen Film „Schalom, neues Deutschland!“ und den neuen Songs auch wie er zu seiner jüdischen Identität gefunden hat. Tom Franke führte die Filmregie und Mark Chaet war für die Filmkompositionen verantwortlich. Die beiden begleiten Herzberg bei seiner 3-Tages-Tour, machen mit ihm Musik und sprechen ebenfalls über ihre Beweggründe zu diesem Film.
Der Song „Langeweile“ am Ende mit der Textzeile „Das selbe Land zu lange geseh’n, die selbe Sprache zu lange gehört, zu lange gewartet, zu lange gehofft, zu lange die alten Männer verehrt. Ich bin rumgerannt, zu viel rumgerannt, zu viel rumgerannt, ist doch nichts passiert.“ ist für ihn und seine Fans immer noch aktuell, obwohl der Song von 1988 ist.
Bilder aus Gera
Die Ortteilbürgermeisterin hat den Schlüssel mitgebracht
Farbenwechsel – bis gestern dominierte Schwarz-Weiß die persönliche Farbenlehre, geprägt natürlich von unseren Volleyballerinnen. Ab heute ist wieder Rot-Weiß dazu gekommen, allerdings nicht sportlich sondern närrisch. Am 11.11. startet traditionell die neue Karnevalssaison. Mit Rücksicht auf die berufstätigen Minister und Vereinsmitglieder haben wir den Start aber nicht um 11.11 Uhr sondern um 18.11. Uhr vor dem Marbacher Schlösschen gefeiert.
Die bevorstehenden Saison ist die nunmehr schon 59. für den MKC. Für mich ist es die 17. Saison beim MKC, 15 Jahre als Ehrenmitglied und jetzt die zweite Saison als Minister im Elferrat. Zum Karneval gehören vor allen die vielen ehrenamtlich Aktiven und die sind das ganze Jahr aktiv in Vorbereitung der Saison. Allen ein riesengroßes Dankeschön schon jetzt zum Saisonstart!
Mein Aufgabenbereich als Minister im Elferrat nimmt ist da verhältnismäßig übersichtlich. Als Zugminister und Stellvertreter vom stellvertretenden Sitzungspräsidenten will ich aber gerne meinen Beitrag leisten.Für den großen Karnevalsumzug brauchen wir in diesem Jahr einen neuen LKW als Festwagen. Sämtliche Aufbauten unseres alten LKW müssen wird den neune Abmessungen anpassen und ich ahne, da werden zwei Wochenenden im Januar dafür drauf gehen. Für die 59. Saison steht unser Narrenfahrplan. Wir freuen uns auf viele Besucher zu den drei Frühschoppen, dem Kostümball, Kinderfasching und dem Rosenmontagsball. Alle Termine und weitere Informationen auf unsere Homepage und bei Facebook . Marbachia Heijo!
Bilder vom 11.11.2019
Volleyballerinnen beim Basketball
Insbesondere unsere amerikanischen und kanadischen Bundesligaspielerinnen haben eine besondere Affinität zum Basketball und Eishockey. Auch deshalb pflegen wir schon seit vielen Jahren eine gute Partnerschaft zu den beiden Erfurter Vereinen, den Black Dragons und den Basketball Löwen. Für unser kommendes Heimspiel am Mittwoch haben wir eine Aktion für die Eishockey- und Basketballfans gestartet. Jede bzw. jeder, der mit einer Eishockey- oder Basketballeintrittskarte vom Wochenende zu uns kommt erhält ermäßigten Eintritt für 6 Euro.
Am Freitag bei Eishockey wurde unsere Aktion bereits kräftig beworben – allerdings konnten unsere Mädels da nicht dabei sein, weil sie sich auf das Samstagsspiel vorbereitet haben. Heute klappte das hingegen gut. Der spielfreie Sonntag lockte einen Teil der Mannschaft und das Trainerteam zu den Basketball Löwen. Uns verbindet seit einem Jahr die gemeinsame Spielstätte, aber erstmals saßen unsere Mädels direkt am Spielfeldrand und feuerten die Löwen an.
In der Halbzeitpause durften wir uns auch sportlich messen. Dani Brisebois, unser Cheftrainer Florian Völker und ich als Vereinspräsident traten beim Spendenkorbwurf gegen ein Unterstützerteam der Löwen an. Mit einer 1:2 Niederlage (aus jeweils sechs Körben) sind wir noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Jetzt freuen wir uns auf das Rückspiel, wenn die Basketballer zu uns kommen 😉
Leider haben die Löwen ihr Spiel gegen Elchingen mit 77:89 verloren. Allerdings war Elchingen als derzeitiger Tabellendritter auch favorisiert.
Bilder vom Spiel und Spendenkorbwurf
Volle Halle
Dresden ist immer eine Reise wert – erst Recht natürlich, wenn es um Volleyball geht. Da unsere Bundesligakonkurrenten meist etwas weiter entfernt spielen (außer Suhl) ist die Fahrt zum nächstgelegenen Gegner Pflichtprogramm. Auch heute waren wir deshalb mit der ganzen Familie in Dresden, um unser Tema anzufeuern.
Bevor es aber so weit war, habe ich die Zeit mit den Söhnen sinnvoll überbrückt. Der Große wollte sich unbedingt die Uni anschauen, da er langsam sein Studium planen muss und für den Kleinen und den Großen und natürlich auch den Papa ging es danach in die Gläserne Manufaktur. Das gläserne VW Werk zieht immer noch reichlich Besucher an – neues Autovisionen und Probefahrten (reell und virtuell) sorgen für Begeisterung.
Begeisterung gab es dann auch beim Volleyball. In der sehr gut gefüllten Margon-Arena (2.600 Zuschauer) verloren unsere Mädels Satz eins und zwei klar. Im dritten Satz drehten sie aber auf und gewannen zur Begeisterung der mitgereisten Fans. Auch im vierten Satz lagen sie bis zum 18:20 immer vorn, bevor der DSC den Satz schließlich mit 25:23 gewann. Fazit: Klasse gespielt aber leider kein Punkt. Der soll und muss nun am Mittwoch endlich gegen Straubing in eigener Halle folgen. Beim Spiel in Dresden habe ich auch viele gute Volleyball-Bekannte und auch Politikfreunde getroffen. Mit Lars Rower, Vizepräsident beim DSC und langjähriger sächsischer Landtagsabgeordneter verbindet mich schon eine 20jährige Freundschaft.
Vor der Rückreise nach Erfurt gab es noch einmal Volleyball. In der Halle am Sportgymnasium spielten die Männer des USV Dresden gegen den Stadtrivalen DSSV in der Regionalliga. Da in der USV-Truppe der Sohn meiner Lebensgefährtin und der Neffe mitspielten, war natürlich klar auf welcher Seite wir standen – leider aber auch 0:3 verloren.
Volleyball Bilder aus DresdenGläserne Fabrik
Da Vinci im Einsatz
Ziemlich gegensätzlich waren die heutigen Termine und auch das Wochenende setzt sich so fort. Heute Vormittag fand auf dem jüdischen Friedhof das Gedenken an die Opfer des Novemberpogroms von 1938 statt. In diesem Jahr fand die Gedenkveranstaltung ausnahmsweise bereits am 8.11. statt, da heute Abend der Shabbat beginnt. Erfreulich viele Vertreter aus Politik und Gesellschaft dokumentierten auch in diesem Jahr wieder ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinde.
Am Abend ging es dann zu einer Veranstaltung, bei der ich seit 15 Jahren regelmäßig gehe, auch wenn ich “parteipolitische gesehen” da gar nicht hingehöre 😉 Die AWO ist traditionell stark SPD-geprägt, aber seit ich als Sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Rahmen der Familienoffensive viel mit der AWO zu tun hatte, haben sich gute Kontakte geknüpft. Viele Jahre war ich für die Mehrgenerationenhäuser und Familienzentren zuständig, von denen die AWO etliche hat. Deshalb freue ich mich in jedem Jahr über die Einladung zum AWO-Ball und gehe häufig auch hin.
In diesem Jahr wird bei der AWO richtig gefeiert. 100 Jahre wird der Sozialverband alt. In Thüringen konnte er erst nach der friedlichen Revolution wieder gegründet werden. Die Nazis und die DDR hatten ihn jeweils verboten. Respekt gebührt den deutschlandweit 120.000 AWO-Mitgliedern und den vielen, die sich auch in Thüringen haupt- und ehrenamtlich engagieren. Der AWO-Ball und die jährliche Emma-Sachse-Ehrung sind dafür eine gute Gelegenheit.
Tradition ist in Erfurt inzwischen die Lange Nacht der Wissenschaft. In diesem Jahr war ich mit meinem jüngsten Sohn auf Entdeckungstour im Helios-Klinikum. Zwar bin ich immer einmal dort, weil meine Lebensgefährtin im Klinikum arbeitet, aber beim Tag der offenen Tür bzw. der Langen Nacht gibt es eine ganze Menge zu sehen, was man sonst nicht sieht. Der Renner war in diesem Jahr für meinen Sohn der OP-Roboter Da Vinci, an dem man sich selbst testen konnte.
Die Sitzungsglocke wird künftig häufiger läuten
Gestern fand die Fortsetzung der beim letzten Mal wegen Beschlussunfähigkeit abgebrochenen Stadtratssitzung statt. Im September hatte die AfD-Fraktion den Saal verlassen, nachdem ihr der Ausgang einer Wahl nicht gefallen hatte. Die nicht mehr beratenen Punkte wurden nun nachgeholt. Beim letzten Tagesordnungspunkt kam es gestern zu einer lautstarken Auseinandersetzung, die zu stadtratsunwürdigen Aussagen durch einen AfD-Vertreter führten.
Selbstkritik ist hierbei auch für mich angebracht. Ich möchte deshalb erklärend einige Worte zur gestrigen Stadtratssitzung und dem von der AfD ausgelösten Eklat schreiben. Die Rede vom AfD-Stadtrat Kobold war nach meiner Einschätzung eine bewusste Provokation, sowohl thematisch, als auch sprachlich. Man kann zu dem beantragten Bürgerfest anlässlich des sich im kommenden Jahr zum 75. Mal jährenden Kriegsendes und der Befreiung vom Faschismus unterschiedlicher Meinung sein. Die AfD will das Bürgerfest nicht und begründete dies mit kruden Aussagen. Die Stadtratsmehrheit muss diese Meinungsäußerungen der AfD hinnehmen, aber nicht akzeptieren. Den deutlichen Widerspruch zu ihrer Position wollte die AfD nicht unwidersprochen stehen lassen. Soweit ist dies ein Vorgang, der uns wohl in den kommenden Jahren öfters passieren wird.
Inhaltliche Auseinandersetzungen dürfen allerdings nicht im Tumult und beleidigenden Äußerungen enden. Nachdem ich mir die Rede noch einmal im Netz angehört habe, stimme ich den kritischen Anmerkungen, die mich nach der Sitzung erreichten, uneingeschränkt zu – ja, ich hätte als Stadtratsvorsitzender einen Ordnungsruf dafür geben müssen. Ich hatte allerdings während der Sitzung in der allgemeinen lautstarken Auseinandersetzung den Nachsatz “Halt die Fresse Mann” nicht gehört. In der Internetaufzeichnung sind die Reden am Mikrofon klar verständlich und die sonstigen Wortmeldungen dabei gehen unter. Im Sitzungssaal ist es hingegen genau anders herum, dort entsteht ein Lautstärkepegel, der manches Mal den Redner am Mikrofon schwer verständlich macht.
Kommenden Donnerstag wird sich der Ältestenrat mit diesem Thema befassen. Ich habe heute schon erklärt, dass ich künftig energischer durchgreifen werde und lautstarke direkte Auseinandersetzungen außerhalb der Rednerliste unterbinden und jegliche Beleidigungen gemäß der Geschäftsordnung ahnden werde.
Stadtsporttag
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen werden es wieder mehr Sportvereine in Erfurt. Aktuell sind es 276 und damit 6 mehr, als vor einem Jahr.
Beim gestrigen Stadtsporttag präsentierte die SSB-Vorsitzende Birgit Pelke die aktuellen Zahlen und ging auf die schwierige Sportstättensituation ein. Fehlende Hallenzeiten und der Zustand etlicher Sportstätten belasten die Arbeit der Vereine und ehrenamtlichen Betreuer. Wenn in den kommenden Jahren Hallen saniert werden, wird es noch einmal enger. Hinzu kommt, dass lange angekündigte und endlos diskutierte Neubauten nicht in Sicht sind. Weder die dritte Schwimmhalle, noch eine Ballsporthalle sind in Sicht. selbst die marode Eishockeyhalle muss noch bangen.
Mit der SSB-Vorsitzenden Birgit Pelke
Um so erfreulicher ist, dass die Erfurter Sportvereine gute Leistungen abliefern. Auch wenn uns derzeit die großen Ballsportmannschaftserfolge fehlen, gibt es genug andere Sportarten, die “einspringen”.
Ich war als Vereinspräsident vom SWE Volley-Team beim Stadtsporttag dabei, aber auch als Stadtratsvorsitzender. Mit Birgit Pelke verbindet mich das Amt als Stadtratsvorsitzender (sie war vor mir 10 Jahre Stadtratsvorsitzende), die gemeinsame Zeit als Abgeordnete im Thüringer Landtag und das Engagement für den Sport. Vor fast 20 Jahren wurden wir beide in den Aufsichtsrat von Rot-Weiß Erfurt gewählt. Wir werden auch in Zukunft genug Schnittmengen, bei allen politischen Differenzen finden – heute Abend ist erst einmal wieder Stadtratssitzung 😉
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