Blogeinträge

Finanzpolititische Ignoranz

Während der Ferien ist es im Ratssitzungssaal recht ruhig. Es tagen im Rathaus nur die sogenannten “Sommerausschüsse” und auch dort ist die Zahl der Beratungsvorlagen überschaubar. Am Mittwoch gabe es aber zumindest einen Drucksache, die es in sich hatte. Im Finanzausschuss informierte der zuständige Beigeornete zu den Details des 17 Millionen-Haushaltslochs in diesem Jahr und im Anschluss auch zu den sich daraus ergebenden Problemen für die Aufstellung des Haushalts 2026.

An wegberechenden Einnahmen liegt das Defizit in diesem jahr nicht, die sind recht stabil. Die Ausgaben laufen hingegen aus dem Ruder. Mehrausgaben im Sozialbereich (über 8 Millionen) und Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst (5 Millionen) machen sich bemerkbar. Bei den Investitionen gibt es Projekte die finanziell völlig aus dem Ruder laufen (Bsp. das technische Rathaus in der Warsbergstraße) und andere, die gar nicht erst stattfinden, weil die Planungen nicht ausreichend sind. Dies hilft zwar vermeindlich im laufenden Haushaltsjahr die Defizite auszugleichen, aber verstärkt das Problem für die Folgejahre. Dann kosten die gleichen Projekte deutlich mehr.

Für den nächsten Haushalt zeichnete der Beigeordnete ein düsteres Bild. Derzeit laufen noch die Gespräche mit den Dezerneten (soweit si im Sommer da sind). Bei den sogenannten Haushaltsvoranmeldeungen haben alle schon einmal einen zusätzlichen Schluck aus der Finanzpulle beantragt. Den Haushaltsentwurf auszugleichen, ist vor diesem Hintergrund ein sportliches Ziel. Die Vorlage des Haushalts wird daher wohl auch nicht im September (wie gewünscht) sondern erst im November erfolgen (hoffentlich). Dies ist zwar eher, als es unter dem ehemaligen Oberbürgermeister regelmäßig der Fall war, aber immer noch zu späte, um den Haushalt vor Jahresbeginn zu verabschieden. Im Finanzausschuss haben wir daher schon einmal wieder das Thema vorläufige Haushaltsführung diskutiert. Allerdings nicht mit der Zielstellung den Haushalt auszugleichen, sondern mit dem Wunsch der rot-rot-grünen Ausgabengemeinschaft, weiter alle Leistungen einschließlich der freiwilligen zahlen zu könne.

Schon am Tag nach der Finanzausschusssitzung war die Botschaft verhallt. Zwar berichtete die TA noch in einem größeren Artikel, aber Linke und SPD waren schon wieder dabei das Thema wegzudiskutieren. Die Linken wollen die Rücklage verkonsumieren und den hohen Investionsstau (den der linke Dezernet zu einem hohen Anteil mitzuveranworten hat) wegdiskutieren. Bei ihnen ist vor allem der Finanzbeigeordnete das “Feindbild”, der ist nach Meinung des finanzpolitischen Beraters der Linken seinen Job nicht richtig macht. So richtig Hilfe von seiner SPD Fraktion bekommt der Beigeornete auch nicht. Auch von dort gibt es regelmäßig populistische Forderungen nach Mehrausgaben – in der Regel dann von den Genossen die gar nicht im Finanzausschuss sind.

Ich habe keinen Zweifel, dass wir einen Haushaltsentwurf bekommen werden. Es wird auch einen Beschluss des Haushalts geben – möglicherweise wieder mit einer langen rot-rot-grünen Wunschliste. Aber wenn es dumm läuft, wird es dann im Haushaltsvollzug nicht wie in diesem Jahr eine Bewirtschaftungssperre sondern eine Haushaltssperre gemäß ThürKO geben. Dann stehen alle sogenannten freiwilligen Leistungen zur Disposition.

Thüringer Allgemeine zum laufenden Haushalt:

Stärkung der Sportstadt Erfurt

Rund 265 Sportvereine gibt es in Erfurt und rund 40.000 Mitglieder in diesen Vereinen. Damit ist in Erfurt der Sport breit aufgestellt und Oberbürgermeister Andreas Horn hat angekündigt, Erfurt zur Sportstadt zu entwickeln. Allerdings gibt es dafür  noch einiges zu tun, denn trotz guter und teurer Sportstätten, gibt es in diesem Bereich noch Defizite. Insbesondere sie Zahl und der Zustand zahlreicher Sporthallen ist verbesserungswürdig.

Gestern hat die Erfurter Tourimus GmbH gemeinsam mit dem OB und zahlreichen Vertretern der Sportvereine ein Konzept vorgestellt, wie Vereine künftig unterstützt werden sollen. Sport und Stadtmarketing sollen in Erfurt künftig voneinander partizipieren. Wir sind mit unserer Bundesligamannschaft seit 1998 in der 1. und 2. Volleyballbundesliga bundesweit als Werbebotschafter der Landeshauptstadt unterwegs. Eishockey, Basketball und Fußball sind ebenfalls Mannschaftssportarten, die bundesweit in unterschiedlichen Ligen Aushängeschilder der Landeshauptstadt sind.

Zugleich sollen der Bekanntheitsgrad der Erfurter Sportvereine gesteigert und für deren Heimspiele mit regelmäßigen Plakataktionen geworben werden. Wir freuen uns auf die Kooperation. Mehr Informationen gibt es auf der neuen Homepage.

Bilder von der Vorstellung der Kampagne

TA-Artikel

Gelebte Städtepartnerschaft

Letzte Woche haben wir das 20jährige Bestehen unserer Städtepartnerschaft mit Haifa begangen und uns mit dem Bürgermeister von Haifa verabredet diese Beziehungen zu intensivieren. In den letzten beiden Tagen waren wir in unserer Partnerstadt Mainz mit einer Delegation der Stadt Erfurt zu Gast.

Die Beziehungen mit Mainz und dem dortigen Bistum sind schon über tausend Jahre alt. Die Mainzer haben Erfurt geprägt und uns verbindet noch viel mehr, als nur das gemeinsame Rad im Wappen. Seit 1988 gibt es eine Städtepartnerschaft. Nach Saarbrücken war Mainz erst die zweite westdeutsche Partnerstadt und damals von einem Besuch der CDU-Fraktion aus Mainz in Erfurt angeregt und von Bernhard Vogel bei einem Gespräch mit Honecker initiiert.

Ab 1990 kam die Städtepartnerschaft aber erst richtig in Schwung und ich erinnere mich dankbar an die Partnerschaft mit der JU Mainz und meinem langjährigen Freund Markus Kilb. Ich war im Februar 1990 das erste Mal in Mainz (zum Karneval) und danach immer wieder. Anfang der 1994 waren wir auch gemeinsam (die JU Thüringen und die JU Mainz)  in Haifa. Den Oberbürgermeister von Mainz Nino Haase habe ich 2019 kennengelernt, ihm und seiner Frau das Erfurter Rathaus gezeigt und gemeinsam waren wir bei einem Volleyball-Bundesligaspiel von Schwarz-Weiß Erfurt. Vor zwei Jahren waren wir zuletzt mit dem CDU Kreisvorstand in Mainz. Alle diese Erinnerungen kamen auf, als wir gestern auf dem Weg nach Mainz waren.

Die Erfurter Delegation wurde angeführt von unserem Oberbürgermeister Andreas Horn und der Bürgermeisterin Heike Langguth. Als Stadtratsvorsitzender habe ich gerne den Erfurter Stadtrat vertreten und gemeinsam durften wir uns in das goldene Buch der Stadt Mainz eintragen. Intensiv haben wir danach in den letzten beiden Tagen inhaltliche Punkte besprochen, wobei mir verständlicherweise das Thema Haifa bei einer abschließenden Gesprächsrunde besonders wichtig war.

Ich freue mich, dass wir die Stärkung unserer Partnerschaft nun massiv angehen werden. Nino Hasse wird hoffentlich bald zum Gegenbesuch in Erfurt sein und wenn alles klappt werden wir gemeinsam mit Mainzern in unsere Partnerstadt Haifa reisen – eine gemeinsame Bürgerreise wäre gerade vor dem Hintergrund unserer JU-Reise von 1994 wunderbar.

Danke für die Gastfreundschaft in Mainz!

Bilder aus Mainz

In Bewegung bleiben…

Das besungene “graue Haar” ist schon lange kein Thema mehr – alles ist schon bei frühreren Geburtstagen grau gewesen. Zum 59. Geburtstag, den ich in dieser Woche mit meinem Zwillingsbruder feiern konnte, konzentrieren sich die Wünsche vor allem auf Gesundheit. Vielen Dank für die vielen guten Wünsche.

Persönlich wünsche ich mir, dass es mit der Fitness auch im kommenden Jahr noch zufriedenstellend läuft. Anders gesprochen geht es nicht mehr um Leistungssteigerungen, sondern um Werterhaltung 😉

Regelmäßige Besuche im Fitnessstudio, Wakeboard fahren im Sommer, Squash und Badminton ganzjährig möchte ich schon gerne weiter betreiben, auch wenn sich hin und wieder das Knie zu Wort meldet.

Am Wochenende habe ich es gleich mal wieder “ausgetestet”. Beim Badminton endete das Spiel mit meinem jüngsten Sohn Julian 2:2. Zur Wahrheit gehört aber, dass mich nach genau einer Stunde die Uhr gerettet hat und keine Zeit mehr für einen Entscheidungssatz blieb. Es wird jedes Jahr schweißtreibender… Beim Wakeboarden am Sonntag war es hingegen erfrischend und ich hoffe dazu bleibt noch genug Gelegenheit in diesem Sommer.

Der Titelverteidiger startet in die Olympiasaison

Christopher Grotheer will es noch einmal wissen. Nach seinem Olympiasieg 2022 und dem dritten WM-Titel 2024 überlegte er kurzeitig, ob er aufhört. Erfreulicherweise nur kurz und dann fiel die Entscheidung noch einmal in Cortina voll anzugreifen.

Auch beim Skeleton gilt die alte Weisheit “Wintersporterfolge werden im Sommer gemacht”. All unsere Schlitten- Bob und Skeletonsportlerinnen und Sportler sind in der aktiven Saisonvorbereitung. Zwar geschieht dies noch weitgehend ohne Eis, aber die Startstrecke (in der Anschubhalle) in Oberhof ist schon zum Teil vereist und so finden Startlehrgänge dort statt.

Gestern hatte Christopher Grotheer aber zu einem Pressetermin geladen, um seinen neuen Hauptsponsor zu präsentieren. LOTTO Thüringen wird Christopher in der kommenden Saison direkt unterstützen und damit sein Wintersportengagement ausbauen und verstärken. Wir sind als TSBV ausgesprochen dankbar, dass die Weltcups in Oberhof mit LOTTO Thüringen als Hauptsponsor stattfinden und auch sonst ist LOTTO viel im Sport engagiert. Jochen Staschewski, Geschäftsführer der Thüringer Staatslotterie, unterschrieb im Beisein von Medienvertretern die Vereinbarung mit Christopher.

Sportlich wurde es danach auch noch. Unter fachmännischer Anleitung des Olympiasiegers konnten Mutige auf dem Trainingsgerät die Anschubstrecke fahren. Natürlich bin ich für soetwas immer zu haben 😉

Vielen Dank für das Foto Christian Heilwagen.

Bilder vom Medientermin

20 Jahre Städtepartnerschaft Erfurt–Haifa

Ein starkes Zeichen für Freundschaft und Zusammenhalt

Zum 20. Jahrestag der Städtepartnerschaft zwischen Erfurt und Haifa haben Oberbürgermeister Andreas Horn und Haifas Bürgermeister Yona Yahav in einer gemeinsamen Erklärung das gegenseitige Bekenntnis zur Zusammenarbeit erneuert. Die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat begrüßt dieses klare Zeichen der Freundschaft und des Dialogs zwischen unseren Städten ausdrücklich.

Gerade in den schwierigen Zeiten nach dem 7. Oktober 2023 ist es wichtiger denn je, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Freundschaften aktiv zu pflegen. Die Partnerschaft zwischen Erfurt und Haifa ist dabei ein bedeutender Pfeiler, der auch in Krisenzeiten trägt. Wir sehen es als unsere Aufgabe, dieses Band weiter auszubauen und durch neue Projekte mit Leben zu füllen. Dazu erklärt Michael Panse:

„Die Verbundenheit zwischen Erfurt und Haifa ist ein Schatz, den wir in diesen unruhigen Zeiten besonders bewahren müssen. Als CDU-Fraktion setzen wir uns nachdrücklich für den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland ein. Deshalb werden wir uns im Stadtrat dafür stark machen, dass bewährte Projekte wie die Jüdisch-Israelischen Kulturtage und der Yiddish Summer nicht nur im aktuellen, sondern auch in künftigen Haushalten fest verankert bleiben und Partnerschaftsprojekte ausgebaut werden.“

Freunde halten zusammen – 20 Jahre Städtepartnerschaft Erfurt Haifa

Vor genau 20 Jahren, am 17. Juli 2005 wurde die Städtepartnerschaft Erfurt – Haifa auf einer Urkunde begründet. Vorangegangen waren fünf Jahre freundschaftliche Beziehungen zwischen beiden Städten, maßgeblich geprägt von unserem damaligen Oberbürgermeister Manfred Ruge. Der Kontakt nach Haifa war zuvor über unsere Partnerstadt Mainz geknüpft worden. Zwischen Mainz und Haifa gibt es schon viele Jahre eine Partnerschaft.

Am heutigen Jubiläum muss ich an viele dieser “Verknüpfungen” denken. Auch an die zweite Reise der Jungen Union Thüringen nach Israel im Jahr 1994 – damals gemeinsam mit Freundinnen und Freunden aus Mainz.

Eindrucksvolle Programmpunkte hatten wir in Haifa und im Gepäck damals einen Aufkleber der JU Deutschlands mit dem Slogan “Freunde halten zusammen” und den Fahnen von Israel, Deutschland, der EU und den USA.

Bei fast allen meiner Israel-Reisen war ich auch in Haifa, häufig auch zu politischen Gesprächen im Rathaus. Obwohl Haifa zahlreiche Partnerstädte hat, ist das Verhältnis nach Erfurt immer noch ein besonderes. Yona Yahav ist seit über einem Jahr wieder Bürgermeister.

Nach seiner ersten langen Amtszeit hat er sich im letzten Jahr noch einmal bereit erklärt zu kandidieren. Seit seiner Wiederwahl regiert er die Stadt mit inzwischen 81 Jahren mit viel Erfahrung. Im letzten Jahr war ich bei ihm zu Besuch und wir konnten lange über die Entwicklung unserer beiden Städte sprechen.

Oberbürgermeister Andreas Horn und Bürgermeister Yona Yahav haben vorgerstern bei einer Videokonferenz unsere Städtepartnerschaft bekräftigt und eine diesbezügliche Urkunde unterzeichnet. Wir werden unser Partnerschaft weiter ausbauen!

Foto (1): Stadtverwaltung Erfurt

Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Thüringen

Jetzt ist es offiziell. Auch in der kommenden Saison wird es in Oberhof wieder zwei Rennrodel Weltcups geben. Da die Sanierung der Bahn in Königsee nicht fertig wird, hat die FIL, unser internationaler Verband, in Oberhof angefragt, ob wir noch einmal können/wollen würden… Nach den letzten beiden Jahren, in denen wir jeweils einen Doppelweltcup in Oberhof hatten, haben wir etwas Erfahrung auf dem Gebiet. Dennoch war es aber für uns wichtig zunächst intern zu klären, was dies an Aufwand bedeutet. Schließlich sind es unsere vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die den Weltcup tragen.

Vor einer Woche haben wir in einer OK-Sitzung über die Anforderungen gesprochen und “grünes Licht” dem Vorstand des TSBV signalisiert, der FIL die Ausrichtung zuzusagen. Eine besondere Herausforderung wird es sein, dass der 7. Weltcup erstmals bereist Donnerstags mit dem Nationencup beginnt und dann nur Freitag und Samstag stattfinden wird. Der zuvor stattfindende 6. Weltcup findet hingegen wie gewohnt statt, allerdings unter Einbeziehung der Europameisterschaft.

In Oberhof ist in den vor-olympischen Wochen richtig viel Betrieb. Erst der Biathlon Weltcup, danach drei Weltcups an einem Wochenende (Rodel, Ski und Nordische Kombination) und schließlich unser zweiter Weltcup.

Pressemitteilung des TSBV

Von Oberhof zu den Olympischen Winterspielen 2026

Auch in der kommenden Saison zwei Rennrodel Weltcups in Thüringen

Vor vier Jahren, am 19. Juli 2021, zerstörte ein Unwetter große Teile der legendären Bob- und Rodelbahn im bayerischen Königssee erheblich. Nach dem Wiederaufbau in den vergangenen Jahren, sollte nun der 7. EBERSPÄCHER Rodel Weltcup, und damit das letzte Kräftemessen vor den olympischen Wettkämpfen in Cortina, wieder am Königssee stattfinden. Aufgrund anhaltender Bauarbeiten ist nun eine Vereisung für den kommenden Winter jedoch nicht möglich. Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) bittet daher die Bahnen Altenberg, Winterberg und Oberhof um nationale Unterstützung.

Dazu erklärte der Präsident des TSBV, Andreas Minschke:

„Wir bedauern insbesondere für die Sportlerinnen und Sportler und vor allem für die Nachwuchsathleten den Zeitverzug bei der Wiederherstellung der Bahn in Königssee außerordentlich. Der TSBV wird jetzt auch weiterhin seine Solidarität mit den Nachbarn zeigen.“

Der Thüringer Schlitten- und Bobsportverband (TSBV) hat sich auf Anfrage des internationalen Dachverbandes FIL, bereit erklärt, die betroffenen Weltcup Rennen im Rennrodeln vom 22. bis 24. Januar 2026 in Oberhof auszutragen. „Dieses Doppelevent ist nur dank unserer zuverlässigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer möglich, die für ihr unermüdliches Engagement größte Hochachtung und tiefsten Respekt verdienen. Ebenso essenziell ist die Unterstützung unseres treuen Sponsors LOTTO Thüringen, mit dem wir es ermöglichen werden, die Rodel-Weltklasse bestens vorbereitet von Oberhof nach Cortina zu schicken.“
Damit dürfen sich die Fans auch im kommenden Winter auf zwei aufeinanderfolgende Wochenenden mit Weltklassesport in der LOTTO Thüringen EISARENA freuen.

FIL-Präsident Einars Fogelis dankte den Verantwortlichen in Thüringen ausdrücklich: „Wir danken den Organisatoren in Oberhof herzlich für ihre Flexibilität und ihr schnelles Handeln. Damit bleibt die sportliche Planung intakt, und die Olympia-Generalprobe 2026 findet nun in einer bewährten Weltcup-Location statt. Oberhof hat einmal mehr seine Bedeutung für unseren Sport unter Beweis gestellt.“

Programm 7. EBERSPÄCHER Weltcup und Mixed-EM presented by SKECHERS in Oberhof:

Donnerstag, 22. Januar 2026: Nationencup (Weltcup-Qualifikation) Freitag, 23. Januar 2026: Weltcup-Einsitzer (Damen & Herren) Samstag, 24. Januar 2026: Doppelsitzer-Wettbewerbe und Mixed-Event-EM-Premiere

Die aktualisierte Weltcup-Planung für die Olympiasaison 2025/2026:

  1. EBERSPÄCHER Weltcup Innsbruck (AUT) – 5. bis 7. Dezember 2025
  2. EBERSPÄCHER Weltcup Park City (USA) – 11. bis 13. Dezember 2025
  3. EBERSPÄCHER Weltcup Lake Placid (USA) – 18. bis 20. Dezember 2025
  4. EBERSPÄCHER Weltcup Sigulda (LAT) – 2. bis 4. Januar 2026
  5. EBERSPÄCHER Weltcup Winterberg (GER) – 9. bis 11. Januar 2026
  6. EBERSPÄCHER Weltcup Oberhof (GER) – 16. bis 18. Januar 2026 – inkl. FIL Europameisterschaften in den olympischen Disziplinen
  7. EBERSPÄCHER Weltcup Oberhof (GER) – 22. bis 24. Januar 2026 – inkl. Mixed-Event-EM presented by SKECHERS
  8. EBERSPÄCHER Weltcup St. Moritz (SUI) – 27. Februar bis 1. März 2026
  9. EBERSPÄCHER Weltcup Altenberg (GER) – 6. bis 8. März 2026

Olympische Winterspiele Mailand-Cortina (ITA) – 7. bis 12. Februar 2026

Michael Panse, Vizepräsident / Pressesprecher TSBV

Tag der Solidarität mit Juden und mit Israel

Gestern, am 10. Juli, war der Tag der Solidarität mit Juden und mit Israel – zum zweiten Mal nach 2024. Leider gab es aber bundesweit nur wenige Veranstaltungen und auch nur wenige klare Bekenntnisse. Stattdessen gab es aber in Jena eine angemeldete Kundgebung von Unterstützern der Palästinenser und der Hamas.

Gemeinsam mit unserem Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Matthias Tarwitz bin ich nach Jena gefahren, um dort “Flagge zu zeigen”. Engagierte Menschen in Jena hatten eine Gegenkundgebung angemeldet, um Solidarität mit Israel zu zeigen und gegen Antisemitismus Position zu beziehen.

Bei der Pali-Demo versammelten sich rund 300 Menschen in einer kruden Mischung von Linksextremen um die Antifa, Rechtsextremisten und Antisemiten. Die Parolen waren vom bekannten Hass und pauschalen Vorwürfen gegen Israel. Im Verlauf der Demonstration wurden von der Polizei, die mit einem großen Aufgebot vor Ort war, zwei Straftaten festgestellt und der Umzug unterbrochen um die Tatverdächtigen zu ermitteln.

Wir hatten uns mit rund 60 Gegendemonstranten 50 m von der Kundgebung platziert und konnten auch beim Umzug durch Jena (mit 50 m Abstand) zeigen, dass wir zu den jüdischen Menschen und Israel stehen. In den letzten zwei Jahren haben wir immer wieder Flagge gezeigt und werden dies auch weiterhin tun.

Bilder der Demonstration