Beachstimmung in Erfurt

Beachwetter in Erfurt
Während der Ball in der Halle ruht – erst am 5. August starten unsere Bundesligadamen mit dem Training und am 5. Oktober ist das erste Spiel der neuen Saison, zieht es die Spielerinnen und Spieler in den Sand. Im Idealfall an der Küste, aber Erfurt ist da etwas weit weg. Um so willkommener ist die jährliche Erfurt-Beach. Seit 2013 entsteht die größte Sandkiste Thüringens immer auf dem Bahnhofsvorplatz. Auch an diesem Wochenende trafen sich dort Spielerinnen und Spieler zu den Zalando Masters. Natürlich war da ein Besuch wieder Pflicht und am Rande auch Fachsimpeln über den Volleyball im Allgemeinen und bei SWE im Besondere. Letzte Woche haben wir etliche wichtige Personalentscheidungen getroffen und heute neben Geschäftsführer, Trainer, Co-Trainer und Marketingbeauftragter auch die ersten beiden Neuzugänge für die nächste Saison präsentiert. Herzlich Willkommen in Erfurt Michelle Petter und Rica Maase! Eine gute und verletzungsfreie Saison bei uns und maximale Erfolge. Bilder von den Zalando Masters 

Wahlkampfgroßeinsatz

Infostand an der Gorkikaufhalle
Rund eine Woche ist es noch bis zur Kommunalwahl. Am Sonderwahllokal im Rathaus bilden sich regelmäßig Schlangen und wir hoffen, dass auch am 26. Mai in den Wahllokalen die Wahlbeteiligung hoch sein wird. An den Kandidatinnen und Kandidaten liegt es jedenfalls nicht, die stürzen sich täglich in den Wahlkampf. Seit 1990 habe ich jeden Kommunalwahlkampf und natürlich auch Landtags-, Bundestags-, und Europawahlkämpfe aktiv miterlebt. Zum diesjährigen Wahlkampf hat der direkte Personenbezug stark zugenommen. Von unsern 49 CDU-Kandidatinnen und Kandidaten haben allein 27 eigene Kopfplakate aufgehangen. Da sie sich auch nahezu alle an die Werbelinie gehalten haben ist durchaus ein einheitliches Erscheinungsbild zu verzeichnen. Die ganz großen Themen fehlen allerdings im Wahlkampf. Lediglich das Thema der Schulfinanzierung/Kowo/SWE sorgt für etwas Zündstoff. Aktuell ist es ganz schwierig daraus irgendwelche Prognosen abzuleiten. Große Kandidatengesprächsrunden gab es in diesem Jahr nicht, die TA/TLZ verzichte ganz darauf und so gab es nur wenige Aufeinandertreffen. Man trifft sich halt dafür direkt beim Wahlkampf am Infostand. Wahlkampf am Wochenende  

Übung der Bundespolizei in Erfurt

Bahnsteig 10 in Erfurt war Hauptort der Übung
Lebensbedrohliche Einsatzlagen (LebEL) gibt es leider auch in Deutschland und nach Anschlägen in den letzten Jahren müssen sich Polizei, Spezialeinsatzkräfte und Rettungskräfte auf solche Szenarien einstellen und diese üben. Dazu veranstalten die Bundesländer, aber auch die Bundespolizei sogenannte Vollübungen und flächendeckende Schulungen. Nach einer Übung der Thüringer Polizei im letzten Jahr haben gestern Nacht bis zu 1.000 Einsatzkräfte den Ernstfall auf dem Erfurter Hauptbahnhof geprobt. Vertreter der Stadtverwaltung, aber auch des Stadtrats waren zu dieser Übung als Beobachter eingeladen. Ich habe zusammen mit mehreren Stadtratskollegen die Übung von 22.45 Uhr bis 2 Uhr aus nächster Nähe mit einem mulmigen Gefühl verfolgt. Es war nur eine Übung, aber eben kein Dokumentarfilm, wo man mit entsprechender Distanz am Bildschirm sitzt. Die geprobten Situationen erschienen realitätsnah. Täter, Einsatzkräfte und Reisende in Panik waren auf dem abgesperrten Bahnhof die Akteure einer möglichen und vorstellbaren Einsatzlage. Wir konnten die Handlungsabläufe aus einem ICE-Zug heraus beobachten und uns mit Fachleuten darüber austauschen. Es ist gut zu wissen, dass sich Einsatzkräfte professionell auf solche Situationen vorbereiten. Gerade mit unserer Erfurter Vergangenheit zum Gutenberg-Gymnasium machen solche Übungen aber auch ein unangenehmes Gefühl. Niemand kann sagen ob, oder wann, öffentliche Verkehrsmittel oder der öffentliche Raum zu möglichen Anschlagszielen werden. Eine Auswertung der Übung wird durch die Einsatzkräfte noch umfänglich erfolgen. Ein ausdrücklicher Dank gilt an dieser Stelle allen Einsatzkräften und Helfern, die täglich für unsere Sicherheit sorgen. Mein ältester Sohn ist Polizeibeamter. Auch deshalb habe ich mich heute Nacht um 2 Uhr sehr nachdenklich auf den Heimweg begeben. Bilder der Übung  

Quo Vadis Erfurt?

Mit den Diskussionspartnern auf dem Petersberg
Unter dem Titel “Quo Vadis Erfurt?” habe ich heute auf Einladung des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) mit dem Finanzbeigeordneten der Stadt Steffen Linnert diskutiert. Die Stadt hatten wir dabei gleich mehrfach im Blick – inhaltlich im Rahmen der eineinhalbstündigen Diskussion und tatsächlich weil das Arbeitsfrühstück des BVMW in der Glashütte auf dem Petersberg stattfand. In der von Michael Keller von der Thüringer Allgemeinen moderierten Runde waren wir uns bei vielen Punkten einig. Einig unter anderem darin, dass es nach dem 26. Mai nicht einfach wird klare Mehrheiten für die Zukunft der Stadt zu finden. Uneinig waren wir uns darin, wie die Stadtverwaltung bürger- und unternehmerfreundlich werden kann und wie die derzeit ziemlich langen Entscheidungsprozesse verkürzt werden können. Ein Gast brachte es diesbezüglich auf den Punkt unter Manfred Ruge wurden Entscheidungen gefällt und er knallte mit der Hand so auf den Tisch, dass die  Aktenordner hochsprangen. Er war Dipl.-Ingenieur und gewohnt, dass Sachen auch gemacht wurden. Unser jetziger OB ist gelernter Sozialpädagoge. Er entscheidet eher wenig und wenn, dann erst nach ermüdenden Gesprächs- und Konsensrunden. Dies verlangsamt nicht nur die Entwicklung der Stadt, es wirkt auch in alle nachgeordneten Verwaltungsbereiche. Der Stadtrat kann, soll und muss da mehr Druck aufbauen. In unserem CDU-Wahlprogramm haben wir klare Aussagen getroffen, wie wir die Stadt entwickeln wollen und die mittelständische Wirtschaft unterstützen werden.

Radio F.R.E.I., MDR, Petersberg und unser Förderverein

Mit Carsten Rose im Studio
Wahlkampfzeiten belasten den ohnehin schon angespannten Zeitfond immer noch zusätzlich. In diesem Jahr lassen sich die Termine aber (bis jetzt) noch ganz gut unter einen Hut bringen. Ich hoffe das bleibt auch die nächsten 13 Tage noch so. Ursächlich ist, dass in diesem Jahr nicht allzu viele Podiumsdiskussionen angesetzt sind. Den Spitzenkandidaten der SPD – unseren Oberbürgermeister – werde ich im Wahlkampf wohl nur auf Plakaten erleben. Selbst die sich fototechnisch schon viele Jahre alt, wie das aktuelle Jugendbildnis des OB auf den KOWO-Plakaten 😉 Um Wahlkampf ging es heute dennoch gleich zwei Mal sehr intensiv. Bei Radio F.R.E.I. war ich eine Stunde zum Studio-Livegespräch über die Kommunalpolitik und danach fast eine halbe Stunde Radio-Interview mit dem MDR. Der Nachmittagstermin auf dem Petersberg war da mehr zum zuhören. Vor zwei Monaten hatte ich im Buga-Ausschuss angeregt, dass sich die handelenden Akteure nach heftigen Auseinandersetzung um die gefällten Bäume einmal vor Ort zum Gespräch treffen sollten. Immerhin gab es eine vorsichtige Annährung. Am Abend hatten wir noch Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung von unserem Förderverein jüdisch-israelische Kultur in Thüringen. Da haben wir schon einmal bis November geplant, wenn die nächsten Kulturtage in Thüringen stattfinden. Wenn ich es recht bedenke, sind es doch reichlich Termine – aber ich mache es freiwillig und gerne und ich glaube ein Tag, an dem ich einmal gar keinen Termin hätte, würde mir erst recht nicht gefallen.

Wahlkampffieber und Abkühlung

Idylle
Genau zwei Wochen sind es noch und die Temperaturen bei den Wahlkämpfern steigen – allerdings nicht Außentemperaturen. Heute Vormittag war es auf dem Erfurter Domplatz noch richtig frisch, aber wenigstens im Vergleich zu gestern trocken. Mit großer Mannschaft haben wir bei den Besuchern des Blumenmarktes und natürlich besonders bei allen Müttern zum Muttertag um Stimmen geworben. Der Nachmittag diente dann eher zur Abkühlung. Im Freibad in Möbisburg war Saisonstart und Anbaden. Seit vielen Jahren bin ich dort Fördervereinsmitglied und freue mich, dass unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann beim Bund die notwendigen Sanierungsmittel besorgt hat. Bei 12 Grad Wassertemperatur und Sonnenschein waren es aber nur wenige, die den Sprung ins Wasser wagten. Gemeinsam mit unserer Stadtratskandidatin Lilli Fischer habe ich die CDU-Fahne hoch gehalten. Beeindruckt hat mich die Härte meines jüngsten Sohnes. Der plantschte im Wasser, als ob es schon Sommer wäre. Ich wünsche dem Freibad Möbisburg eine erfolgreiche Saison und viele Besucher und den schnellen Sanierungsstart! Bilder vom Wahlkampf und vom Anbaden

22. Internationale Thüringer Messe-Cup

Warm-up-Phase
Respekt und Anerkennung den Organisatoren des traditionsreichen Judo-Turniers! Seit 22 Jahren treffen sich dazu in Erfurt Teilnehmer aus vielen unserer Partnerstätte. In diesem Jahr waren es wieder 700 Kinder und Jugendliche, darunter auch aus Haifa und Tel Aviv in Israel. Seit vielen Jahren bin ich auch in jedem Jahr, oft mit meinem Sohn, als Gast dabei. Vor Jahren hatten wir im Stadtrat eine Diskussion um die kostenfreie Nutzung von Sportstätten über das Vereinstraining und den Wettkampfbetrieb hinaus. Das Erfurter Judo-Turnier ist zugleich ein Sichtungsturnier für den Judo-Nachwuchs. Ich bin deshalb sehr froh, dass wir das Thema klären konnten. Die Leichtathletikhalle kann von den Veranstaltern weiter kostengünstig genutzt werden und bietet in der Sportstadt Erfurt ideale Voraussetzungen. Bilder vom Judo-Cup 2019  

Begeisterter Auftakt

Eine der schönsten und ältesten Radrennbahnen
Zwar waren gestern Abend nur rund 1.500 Zuschauer beim Rennauftakt in die neue Saison auf der Erfurter Radrennbahn dabei, die sahen aber drei spannende Rennen mit einem denkbar knappen Ausgang. Europameister Franz Schwiewer aus Cottbus holte sich mit seinem Erfurter Schrittmacher Gerd Gessler den Gesamtsieg. Die Fans gingen wieder begeistert mit und zum wiederholten Male habe ich bedauert, dass auf der traditionsreichen Bahn nur vier Mal jährlich Rennen stattfinden. Ein Nachbar hatte vor Jahren erfolgreich geklagt. Auch den Grünen sind die Rennen ein Dorn im Auge. Zwar wird dabei politisch korrekt Rad gefahren, aber eben hinter Motorräder (mit Verbrennungsmotor!!!). Bilder vom Rennen

Erhitzte Kowo-Diskussion

Rund 30 Vertreter der Mieterverbände der Kowo waren bei der Diskussion dabei
Heute Abend wurde die Finanzierung der Schulfinanzierung schon einmal heftig diskutiert. Zwar steht das Thema erst am 22.5. im Stadtrat auf der Tagesordnung, aber die Einladung von Kowo-Mietervertretern nutzten alle Fraktionen, und selbst die die erst noch Fraktion werden wollen, zu einem Schlagabtausch. Ich habe die Position der CDU erläutert, an der sich in den letzten sechs Wochen nichts geändert hat. Wenn die Kowo an die Stadtwerke verkauft werden, brauchen sich die Mieter deshalb keine Sorgen zu machen. Mietsteigerungen wird es aus diesem Grund nicht geben. Wie bisher, orientieren sich Mietsteigerungen am Sanierungsstand und der allgemeinen Kosten-/Preisentwicklung. Befremdlich finde ich es nach wie vor, dass das politische Süppchen auf diesem heißen Herd besonders gerne von Leuten gekocht wird, die nicht die Lösung des Problems bieten, sondern das Problem mit verursacht haben. Die Linken sind seit 2006 in Erfurt in Verantwortung stellen seit vielen Jahren die zuständige Beigeordnete und haben mit schöner Regelmäßigkeit verhindert, dass notwendige Investitionen in Erfurt getätigt wurden. Gleichen gilt auch für den ehemaligen Beigeordneten Spangenberg, der während seiner Amtszeit die Sanierung ebenfalls nicht voran gebracht hat.  

Jahresempfang der DIG

Prof. Reinhard Schramm
Nahezu täglich spielt jetzt Israel eine Rolle – in den Einträgen auf meiner Homepage ebenso, wie bei den Terminen. Letzte Woche noch in Tel Aviv, vorgestern beim Marsch des Lebens, gestern beim Jahresempfang der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft und kommenden Montag bei der Mitgliederversammlung unseres Fördervereins für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen. Ich finde das ausgesprochen gut, denn alle diese Termine sind Ausdruck gelebter Solidarität mit Israel und die ist in diesen Tagen besonders notwendig. Der Jahresempfang der DIG fand im Barocksaal der Staatskanzlei statt. Es stand darin u.a. die Flagge Israels und der Ministerpräsident sprach zu den Gästen. Danach gab  es israelischen Wein (Barkan) und orientalisches leckeres Essen. Neben dem Jahresempfang der DIG stand dabei auch die Staatsgründung Israels im Blick. Vor 71 Jahren wurde am 14. Mai 1948 der Staat Israel von David Ben Gurion in Jerusalem proklamiert. Herzlichen Glückwunsch dem jungen-alten Israel! Bilder vom Jahresempfang der DIG