Warten auf den „Tag danach“

Dreieinhalb Monate nach dem verbrecherischen Überfall der Hamas auf Israel, machen die täglichen Nachrichten aus Israel und dem Gazastreifen immer wieder betroffen und traurig. Die Hoffnung ist leider auch nicht groß, dass sich dies kurzfristig ändern wird. In Israel bangen die Menschen um die Geiseln, die noch immer gefangen gehalten und gequält werden. Während sich äußerlich der Alltag in Israel normalisiert ist nichts mehr so, wie es vor dem 7. Oktober war.

Das gilt auch für die vielen Reisegruppen und Besucher von Israel, die in den Monaten vor dem 7. Oktober für einen  Besucher-Boom nach Corona gesorgt hatten. Der gesamte Tourismusbereich ist inzwischen zusammengebrochen. In vielen Hotels in Jerusalem sind beispielsweise israelische Flüchtlinge untergebracht, die ihre Dörfer und Städte am Rande von Gaza oder im Norden an der Grenze zum Libanon verlassen mussten.

Für Israel gibt es derzeit eine eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes – das heißt, es gibt derzeit nur Solidaritäts- und in kleinem Umfang Pilgerreisen oder individuelle Reisen. Alle anderen, insbesondere Reiseveranstalter, warten auf den „Tag danach“ wenn die Reisewarnung aufgehoben wird oder der Konflikt und Krieg im Gazastreifen beendet ist.

Das Staatliche Israelische Verkehrsbüro hat gestern im Rahmen einer Online-Konferenz zur aktuellen Situation informiert und einen Ausblick gegeben. Über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, sich zu informieren und hoffen wie ich darauf, dass bald wieder Gruppenreisen möglich sein werden. Für Oktober 2024 haben wir immer noch unsere nächste Reise der LZT nach Israel geplant. Ende März möchte ich privat nach Israel fliegen um auszuloten, wie und ob diese Reise stattfinden kann.

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