Gleich aus mehreren Gründen habe ich mich über die heutige Veranstaltung an der Europäischen Jugendbidungs- und Begegnungsstätte in Weimar gefreut. Viele Jahre war ich im Kuratorium der EJBW und freue mich, dass es bis heute unzählige Veranstaltungen in jedem Jahr gibt, die junge Menschen nach Weimar bringt. Zudem war es eine Demokratiewoche der KAS Westfalen, zu der 90 Gymnasiasten aus Münster angereist waren. Neben Veranstaltungen in Buchenwald und bei Topf und Söhne, waren auch Gesprächspartner zu Workshops eingeladen.
Ich kenne Münster ganz gut. Mehrmals im Jahr bin ich dort – zumeist wg. dem Volleyball, wenn wir in der Halle Berg Fidel gegen Münster spielen (leider zumeist verlieren). Münster hat bundesweit die neidrigste AfD Wahlquote. Umso interessierter waren die Schülerinnen und Schüler an der Frage wo die Stärke der AfD, aber auch der Antisemtismus von links und rechts herkommt. Ja, eines der Erklärmuster sind 40 Jahre fehlende Demokratie-Geschichte. Aber dies ist längst nicht mehr nur ein Ostproblem. Die Diskussion mit den Schülerinnen und Schüler war durchaus erfreulich. Offensichtlich prägt das Umfeld/Elternhaus doch sehr. Vielen Dank auch der KAS Westfalen. Ich stehe gerne auch in Zukunft als Gesprächspartner zur Verfügung.