Zwischen den beiden Stadtratssitzungen, die in dieser Woche für viel Aufregung gesorgt haben, ging es für mich heute nach Leipzig zum Erfahrungsaustausch. Mein Amtskollege Thomas Feist hatte mich zum Netzwerktreffen “Jüdisches Leben in Sachsen” eingeladen. Seine engagierte Arbeit schätze ich sehr und habe deshalb gerne zugesagt. Das Ariowitsch-Haus kenne ich von früheren Besuchen, aber bei der Führung durch das Haus habe ich heute viel zur Geschichte des Hauses erfahren. Für die Zukunft wird sich noch eine Menge dort tun und entwickeln, da das Ariowitsch-Haus gemeinsam mit München die deutsche Außenstelle der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem wird.
Heute traf sich dort das Netzwerk “Jüdisches Leben in Sachsen”. Wie auch bei uns in Thüringen gibt es eine große Zahl engagierter Menschen und Initiativen in Sachsen, die jüdisches Leben sichtbar machen. Im aktuell stattfindenden Tacheles-Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 fand bis jetzt schon eine beeindruckende Zahl von 1.500 Veranstaltungen statt. Ich habe kurz aus Thüringen berichtet und bin gerne nach Leipzig gekommen, um die Zusammenarbeit zu stärken und neue Ideen mit nach Thüringen zu nehmen.