Ein großes Dankeschön den Ehrenamtlichen!

Alle Saisonhefte der letzten 23 Jahre
Unsere Gesellschaft wird getragen vom Ehrenamt. Ein Satz der so selbstverständlich ist braucht nicht viele Erläuterungen, aber es ist wichtig in diesem Sinne zu handeln und den Ehrenamtlichen unserer Gesellschaft nicht nur zu danken, sondern ihre Arbeit auch wert zu schätzen. Ich habe im Jahr 2000 im Thüringer Landtag als junger und neuer Abgeordneter im Thüringer Landtag eine meiner ersten reden zum Thema Ehrenamt gehalten und wir haben zum Jahr des Ehrenamtes einen Maßnahmenkatalog beschlossen, der bis heute wirkt. Die Gründung der Ehrenamtsstiftung und die besondere Förderung der Ehrenamtlichen waren damals ein wichtiger Bausteine. Am heutigen Tag des Ehrenamtes möchte ich ganz persönlich den vielen Mitgliedern von unserem SWE Volleyteam danken. Seit dieser Woche ist die aktuelle Saisonbroschüre nun auch in gedruckter Form da und ich habe bei der Gelegenheit mal meine Sammlung rausgesucht. Seit 1998 (solange spielt unsere Mannschaft nun schon ohne Unterbrechung in der 1. oder 2. Volleyballbundesliga) habe ich alle 23 Hefte und sie sind ein beeindruckendes Dokument ehrenamtlicher Arbeit. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern des Vereins. Nur mit euch können wir quer durch alle Alters- und Spielklassen so lange schon aktiv sein. Insbesondere die Spiele der 1. Volleyballbundesliga wären ohne die vielen helfenden Hände nicht denkbar. Die Spielhalle vorzubereiten und nach dem Spiel wie rückzubauen dauert Dank vieler Helferinnen und Helfer nur noch 1-2 Stunden. Aber die Unterstützung ist auch da, wenn wir Umzüge für unsere Spielerinnen organisieren, Wohnungen und die Geschäftsstelle sanieren und vielen mehr. Danke, dass es euch gibt!  

Vorbericht: Angeknockter Spitzenreiter zu Gast

Es geht auf Weihnachten zu
Morgen steht für unsere Damen von Schwarz-Weiß Erfurt wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Dazu hier der Vorbericht von unserer Vereinshomepage: Am Samstag, 18 Uhr, empfängt Schwarz-Weiß Erfurt den Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart zum nächsten Heimspiel in der Erfurter Riethsporthalle. Eigentlich ein ungleiches Duell, allerdings kein aussichtsloses Unterfangen. Hätte die Partie Letzter gegen Tabellenführer vor gut zwei Wochen stattgefunden, so wäre die einzige Frage gewesen, wie schnell beendet der – wegen der abgebrochenen letzten Saison – immer noch amtierende Deutsche Meister von 2019 die Partie. Doch inzwischen gab es zwei Ereignisse, die für Unruhe im Schwabenländle gesorgt haben. Da war zunächst die Heimniederlage im Pokalhalbfinale gegen den SC Potsdam, nachdem tags zuvor noch souverän die SWE-Damen aus dem Wettbewerb gekegelt wurden. Die Folge: Die Wege von Coach Giannis Athanasopoulos und dem Verein trennten sich nach einem erneut verpassten Titel. Ganz geräuschlos lief diese Trennung nicht ab. Ein weiteres Störfeuer produzierte die Mannschaft am Mittwoch selbst. Bis dato mit makelloser Bundesligabilanz (7 Spiele, 7 Siege, 21 Punkte, zwei Satzverluste), kassierten die MTV-Damen beim VfB Suhl ihre erste Punktspiel-Niederlage (2:3). Wäre dies bei einem sportlichen Schwergewicht passiert, wäre es wohl beinahe kritiklos hingenommen worden. Zumal einige Spielerinnen aus Verletzungsgründen fehlten oder, um für das Championsleague-Turnier in der kommenden Woche in Istanbul mit den Kräften zu haushalten, geschont wurden. So war es aber eine Niederlage mit der „zweiten Garde“ gegen einen die Chancen nutzenden Außenseiter, was beim Meister und dessen Anhang für Verstimmung gesorgt hat. Wie wird sich der angeknockte Liga-Primus nun am Samstag in seiner Thüringer Woche Teil 2 präsentieren? Eine Frage, die sich auch Erfurts Trainer Dirk Sauermann stellt. „Wir wissen nicht, mit welcher Mannschaft sie hier aufschlagen. Setzen sie weiter auf die Championsleague oder kommen sie in bestmöglicher Besetzung, um nicht eine weitere Niederlage zu riskieren.“ Er selbst kann nahezu auf seinen kompletten Spielerkader zurückgreifen. Lediglich bei Meghan Barthel wird sich noch entscheiden, ob sie nach ihrer Oberschenkelverletzung wieder mitwirken kann. „Wir versuchen, dass wir das, was wir beim Pokalspiel in Stuttgart gut gemacht haben, wieder aufs Spielfeld bringen. Und dann schauen wir, was uns Stuttgart für Aufgaben stellt und werden uns wehren“, lautet seine Ansage für den Samstagabend, um hinterherzuschieben: „Sie müssen uns erstmal schlagen.“ Wie das von der Tabellensituation her ungleiche Duell verläuft und ausgeht, können alle interessierten Volleyballanhänger bei sporttotal.tv im kommentierten Livestream verfolgen.

In Bewegung bleiben…

Hat trotz Niederlage Spaß gemacht
Aktuell ist das natürlich wieder deutlich schwieriger. Nahezu alle Sportstätten sind zu. Vereinstraining und Wettkämpfe sind nur für wenige Profiteams zulässig. Auch Freizeit- und Breitensportler sind davon betroffen – soweit sie nicht sowieso lieber draußen joggen. Schwimmen und fast alle Indoor-Aktivitäten sind tabu und die Fitnessstudios geschlossen. Das ist für diejenigen, die mehrmals in der Woche sportlich unterwegs sind, schon ein Problem, wenn auch vergleichbar klein gegenüber den Betreibern der Einrichtungen. Da die beginnende Adventszeit mit zusätzlichen Pfunden droht, sucht man Alternativen. Bei mir wird der heimische Crosstrainer jetzt, wie bereits im Frühjahr intensiv genutzt. Erfreulicherweise habe ich vorige Woche festgestellt, dass es noch ein kleines Schlupfloch gibt. Individualsportarten ohne Körperkontakt sind noch zulässig. Der Sportpark in der Apoldaer Straße und jetzt auch der Sportpark Johannesplatz haben ihre Tennisplätze offen. Da in der Apoldaer Straße zudem noch die Badminton- und Squashplätze offen sind, verlagere ich gerne die Aktivitäten in den Schlagsportbereich. Allerdings wird da wieder einiges Training auf mich zukommen. Da ich in diesem Jahr bis jetzt bestensfalls alle zwei Wochen eine Einheit Squash gespielt habe, ist der Fitnesslevel weit von “alten Tagen” entfernt. Gegen meinen alten Freund Kalle gab es jedenfalls gestern eine chancenlose Niederlage in allen Sätzen. Lediglich den letzte konnte ich gewinnen, da wir das Spiel abgebrochen haben, als das Licht ausging 😉

Weihnukka-Gruß

Weihnukka-Kalender von Elnet
Chanukka beginnt in diesem Jahr am 10.12. – also in etwas zeitlicher Distanz zu Weihnachten. Ich freue mich auf beide Feste und deshalb auch besonders über den Weihnukka-Gruß von ELNET Deutschland. Im vergangenen Jahr war ich Ende November mit einer Delegation von Elnet in Israel und ich erinnere noch gerne an die guten Gespräche und Termine dort. Beruflich bin ich passenderweise gerade an der Vorplanung der nächsten Israel-Reise der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Nachdem wir coronabedingt in diesem Jahr gleich zwei Reisen absagen mussten, hoffen wir, dass es im Herbst 2021 klappt. In den nächsten Wochen der Weihnachtsvorbereitung wird vieles anderes, als in den letzten Jahren sein. Aber auch in diesem Jahr wird vor dem Erfurter Rathaus wieder ein Chanukka-Leuchter stehen. Was für uns Christen Weihnachten ist, ist nicht vergleichbar mit der Bedeutung von Chanukka für die Juden. Das Fest des Lichts bzw. des Lichtwunders hat eine anderen ganz anderen Ursprung. Aber es ist auch ein Fest der Familien. Am Leuchter wird beginnend am 10. Dezember bis zum 18. Dezember jeden Tag ein Licht mehr entzündet. An dem Kalender von Elnet werde ich jeden Tag ein Türchen öffnen bis zum 24.12. und dabei sowohl den Weihnachtsbaum, als auch den Chanukka-Leuchter vor dem Brandenburger Tor im Blick haben.

Adventszeit

Adventsstimmung
Während in den letzten Jahren viele Menschen über die Hektik in der Adventszeit klagten und sich besinnliche und ruhige Adventstage wünschten, ist jetzt der gegenläufige Trend erkennbar. nahezu keine Veranstaltungen, keine Weihnachtsmärkte und auch relativ leere Innenstädte führen zum Vergleich, wie es denn in den letzten Jahren war. Ich war am Samstag in Dresden und vor dem Bundesligaspiel unserer Damen von Schwarz-Weiß Erfurt mit meinem Sohn in der Altstadt. Dort war es mangels Weihnachtsmarkt verhältnismäßig leer. Immerhin gab es aber im Vergleich zu Erfurt noch Glühweinstände. Nach der Heimfahrt habe ich 23 Uhr noch einen kurzen Stopp am Domplatz eingelegt um den leeren Platz – lediglich mit Pyramide, Krippe und Bau geschmückt – zu fotografieren. Der heutige 1. Advent folgte einer persönlichen Tradition. Neben der weihnachtlichen Dekoration der Wohnung stelle ich immer am 1. Advent die Krippe aus Bethlehem auf und bau der Herrnhuter Stern zusammen. Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich eine besinnliche Adventszeit!

Nichts zu holen an der Elbe

Da stand der Block
Regelmäßig bin ich in Dresden – früher meist nur zum Volleyball, später wenn wir zum Familienbesuch beim Sohn meiner Lebensgefährtin sind und jetzt auch weil mein Sohn in Dresden studiert. Insofern kann ich mich damit trösten, dass auch sportlich weniger erfolgreiche Wochenenden immer noch die Reise nach Sachsen wert sind. Normalerweise sind wir in Dresden auch mit einem größeren Fanblock, aber dieses Mal waren es coronabedingt nur fünf Begleiter für unsere Damen von Schwarz-Weiß Erfurt – die natürlich alle einen Coronaschnelltest absolviert haben, bevor es in die Margon-Arena ging. Nachfolgend der Spielbericht von der Homepage Schwarz-Weiß Erfurt: “Keine Punkte und auch keinen Satzgewinn gab es für die Damen von Schwarz-Weiß Erfurt beim Topteam Dresdner SC am Samstagabend. Der Favorit setzte sich letztlich ungefährdet mit 3:0 (19, 20, 21) durch. Die Analysen von Trainer Dirk Sauermann nach den letzten Partien ähneln sich. Gut gekämpft, gut mitgehalten, wenige Wechseloptionen im kleinen und stets von Verletzungen dezimierten Kader, Gegner, die effizienter im Angriff sind, lauten die Merkmale, welche die Begegnungen seiner Damen kennzeichnen. Sowohl im Pokalspiel in Stuttgart als auch im Kampf um Punkte in Schwerin, gegen Vilsbiburg und jetzt in Dresden gab es nichts Zählbares – auch nicht ein kleines Erfolgserlebnis in Form eines Satzgewinnes. Dabei ist ihm anzumerken, dass er seinen Spielerinnen so sehr ein Positiverlebnis wünscht. Mit Ausnahme der Heimniederlage gegen Vilsbiburg, besteht allerdings auch nicht die Notwendigkeit, die Unterlegenheit der Thüringerinnen zu dramatisieren. Auch nicht nach dem 0:3 in Dresden, wo Alexander Waibl einigen seiner Spielerinnen Einsatzzeiten gab, die sonst nicht so häufig auf dem Spielfeld stehen. Wenn man vom „zweiten Anzug“ beim DSC spricht, dann ist keineswegs von deutlich minderer Spielerqualität gegenüber dem Stammsechser die Rede, lediglich von etwas weniger Erfahrung. Dass dieser „zweite Anzug“ trotzdem gut passt, zeigten die DSC-Damen im mitteldeutschen Duell am frühen Samstagabend. Zwar mühte sich Schwarz-Weiß in allen drei Sätzen und steckte nie auf, was mit insgesamt respektablen 60 Satzpunkten und somit einem 20er Schnitt belohnt wurde. Für mehr reichte es an diesem Abend aber nicht, weil der Favorit stets Herr des Geschehens war und immer eine leichte Distanz zum Gast aufrechterhielt. Die Nachrichten vor der Partie waren auf Erfurter Seite sowohl positiven als auch negativen Formates. Während sich Madeline Palmer nach ihrer Fingerverletzung gut getapet wieder einsatzbereit meldete, fiel Zuspielerin Meghan Barthel kurzfristig aus. Im abendlichen Freitagstraining verletzte sich die 20-jährige am Oberschenkel. Eine genauere Diagnose soll am Montag durch Mannschaftsarzt Dr. Lars Irlenbusch gestellt werden. Somit fehlte Dirk Sauermann seine bisher oft nutzbringende Wechselalternative am Regiepult. Doch so richtig hadern will Erfurts Trainer nicht. Er versucht, auch wenn es ihm hörbar nicht so ganz leichtfällt, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren. Zwar hofft er noch auf personelle Verstärkung, ob diese aber kommt, ist weiterhin offen. Der Blick geht schon zum nächsten Kontrahenten. Am kommenden Samstag ist der verlustpunktfreie Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart im Erfurter Rieth zu Gast. Gut möglich, dass sich Dirk Sauermanns Spielanalyse dann wiederholt. (StS)” Bilder aus Dresden

Verschwörungserzählungen

Die Broschüre der bpb
Gestern hat die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder beraten, wie es mit den Corona-Einschränkungen bis Weihnachten weiter gehen soll. Sicher hat jeder dazu eine sehr persönliche Meinung. Meine ist, dass die Einschränkungen leider notwendig sind. Es ist ärgerlich, dass viele Einrichtungen geschlossen sind – Gaststätten, Weihnachtsmärkte, Kinos und Fitnessstudios, um nur einige zu benennen. Es ist schwer vermittelbar, dass auch nahezu der gesamte Sport zum erliegen kommt. Aber dies dient alles dazu, Infektionsketten zu unterbrechen. Es gibt Menschen, die ihren Unmut darüber artikulieren und protestieren und dafür habe ich Verständnis. Kein Verständnis habe ich für die Menschen, die sich weigern Masken zu tragen und dazu Verschwörungsgeschichten erzählen. Gestern in Hildburghausen – deutschlandweit trauriger Spitzenreiter bei den Infektionen – war das gestern wieder bei besorgten Demonstranten zu sehen. Mag sein, dass es Menschen gibt, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Die haben dann zwar ein Attest, müssen es aber an Orten, wo Maskenpflicht besteht vorweisen. Ich kenne inzwischen etliche, deren Atteste von irgendwelchen Heilpraktikern stammen und/oder ohne eine triftige Diagnose sind. Es ist absolut richtig, dass bei Kontrollen so etwas nicht akzeptiert wird und Ladenbetreiber von ihrem Hausrecht gebrauch machen. Es bleibt der Fakt, dass Menschen ohne Maske sich und andere gefährden, selbst wenn sie ein Attest haben da sie deshalb nicht resistent gegen Viren sind. In den letzten Wochen habe ich so viele abstruse Darstellungen gehört, dass ich es leid bin auf alle einzeln einzugehen. Wer etwas dazu erfahren möchte wo eigentlich Verschwörungserzählungen her kommen und warum sie eben keine Verschwörungstheorien oder gar Verschwörungsmythen sind, kann das in einer Broschüre der Bundeszentrale für politische Bildung nachlesen. Wir haben für die Landeszentrale eine größere Anzahl davon bekommen und ich stelle sie gerne zur Verfügung. Die Broschüre kann auch online bestellt werden.

Die Karten auf den Tisch legen

Es ist an der Zeit Fakten zu benennen!
Erfurter CDU-Fraktion fordert Klarheit zum Haushaltsentwurf 2021 Bezüglich des noch immer fehlenden Haushaltsentwurfs für das Jahr 2021 fordert die CDU-Stadtratsfraktion klare Aussagen zur Finanzsituation und zur Haushaltsführung in der Landeshauptstadt Erfurt. Bereits im Juli 2020 hatte der Stadtrat mit großer Mehrheit beschlossen, dass der Oberbürgermeister bis zum Oktober 2020 Eckpunkte für den Haushalt 2021 vorlegen soll. Das ist bis jetzt nicht geschehen. Der Oberbürgermeister verweist auf fehlende 50 Millionen Euro allein für den Verwaltungshaushalt und schiebt das Thema auf die lange Bank. Zudem wurde die unklare finanzielle Ausstattung seitens des Landes für die Kommunen als Problem benannt. Mit der gestrigen Einigung zwischen der rot-rot-grünen Minderheitskoalition und der CDU im Thüringer Landtag entfällt nach Auffassung der CDU-Stadtratsfraktion dieses Argument nun. Der Finanzausschussvorsitzende und finanzpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion Michael Panse erklärt dazu: “Mit Blick auf den kommenden Haushalt der Stadt Erfurt fahren wir derzeit auf eine Nebelwand zu. Weder der Stadtrat, noch der Finanzausschuss erhalten von der Verwaltung Informationen, was dahinter kommen wird.” Seitens des Landes gibt es jetzt Klarheit darüber, dass die Kommunen mit zusätzlich 100 Millionen Euro als Schlüsselzuweisung ausgestattet werden. Davon werden rund 10 Millionen auf Erfurt entfallen. Landesweit werden weitere 80 Millionen Euro als nicht rückzahlbarer Ausgleich für entgangene Gewerbesteuerausfälle, jeweils fünf Millionen für Kur- und Erholungsorte sowie weitere zehn Millionen zur Finanzierung des Kulturlastenausgleichs bereitgestellt. Jetzt müssen die Karten auf den Tisch gelegt werden: “Erst wenn dem Stadtrat ein Haushaltsentwurf oder zumindest Eckpunkte für diesen vorliegen, kann eine Bewertung und fachliche Diskussion dazu erfolgen. Die angekündigte vorläufige Haushaltsführung und die Ungewissheit, was danach kommt, sorgen bei vielen Erfurterinnen und Erfurtern, Vereinen und Trägern für Ängste. Nur durch einen zeitnahen Haushaltsentwurf kann endlich Klarheit geschaffen werden. Oberbürgermeister und Finanzbeigeordneter sind in hier in der Verantwortung.” , so Panse abschließend.

Diskussion um den Tagungsort Thüringenhalle

Der Ratssitzungssaal wird nur noch selten genutzt
Derzeit ist das Erfurter Rathaus nur noch sehr selten Tagungsort für Ausschüsse oder den Stadtrat. Coronabedingt ist es nur noch der Sitz von Teilen der Verwaltung und der Fraktionsgeschäftsstellen. Lediglich der Ältestenrat und der Hauptausschuss finden noch Platz im Ratssitzungssaal und der Festsaal ist Telefonzentrale zur Nachverfolgung von Coronafällen. Im gestrigen Hauptausschuss haben wir über beide Themen diskutiert – Corona und die räumlichen Bedingungen. In der Thüringenhalle, wo die Ausschüsse und der Stadtrat tagen wird es mit den kühleren Temperarturen und den technischen Rahmenbedingungen zunehmend ein Problem. Die stündlichen Lüftungspausen, bei denen alle Türen auf Durchzug geöffnet werden, aber auch die technischen Mängel bei Strom und Internetverbindungen sorgen für zunehmenden Frust bei den Stadträten. Zum wiederholten Mal haben wir angeregt im Parksaal der Multifunktionsarena zu tagen. Bis jetzt lehnte die Verwaltung dies aus Kostengrüngen und weil der Thüringer Landtag die Räume blockiert ab. Der Landtag hat sich zwischenzeitlich entschieden nach möglichen Umbauten ab Januar wieder im Plenargebäude zu tagen. Dies führt dann auch zum Wegfall des “Ankermieters” Landtag in der Jahresbilanz der Arena GmbH. Ohne die Mietzahlungen des Landtags hätte die Arena das Wirtschaftsjahr 2020 mit einem erheblichen Defizit beendet und dieses müsste die Stadt als Eigentümer ausgleichen. Insofern sind mögliche Mietzahlungen der Stadt an die Arena (wenn dort der Stadtrat tagt) auch kein Problem. Wie die nun versprochene Prüfung der Stadt ausgeht werden wir sehen. Im Dezember wird der Stadtrat aber in jedem Fall noch in der Thüringenhalle sein.

Buga-Vorbereitung auf der Zielgerade

Der Beratungssaal und die Objekte der Begierde
Immer näher rückt das Datum der Eröffnung der Buga 2021 und dies ist auch daran zu erkennen, dass im Ausschuss zur Vorbereitung der Buga2021 die Tagesordnung immer kürzer wird. Auch beim heutigen Buga-Ausschuss war die Tagesordnung sehr überschaubar. Lediglich eine Vergabe zum Ersatzneubau der Gerabrücke Warschauer Straße stand zur Beschlussfassung an. Nahezu alle Projekte sind beauftragt, jetzt bleibt es spannend ob alle bis zur Buga fertig werden. Zum wiederholten Mal wurde auch über das Buga-Maskottchen diskutiert und eine Frage hat dabei alle Ausschussmitglieder interessiert: Wann kommt die Lieferung der Buga-Gießkannen? Nachdem die limitierte Erstauflage vor einigen Wochen bereits innerhalb von vier Stunden ausverkauft war, ist das Interesse groß. Aber leider lautet die Antwort auf die Frage: voraussichtlich erst im März. Dann aber erfreulicherweise gleich 10.000 Stück.