Der Finanzausschuss ging gestern schnell zu Ende
Während der gestrigen Finanzausschusssitzung verfestigten sich die Meldungen zu der Einigung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder. Wie den ganzen Tag schon berichtet einigte man sich am Nachmittag auf bundesweit einheitliche Regeln, die bis zum Montag in Landesverordnungen umgesetzt werden sollen. Die Landeshauptstadt Erfurt hatte bereits in dieser Woche eine neue Allgemeinverfügung verkündet, die allerdings nun ebenfalls überarbeitet werden muss.
Am gestrigen Tag hatten wir über 70 Neuinfektionen und damit hat sich Erfurt in der Infiziertenzahl an die Spitze in Thüringen geschoben. Während die Maskenpflicht in der Innenstadt weitgehend akzeptiert wird, beginnt nun natürlich eine heftige über die weitergehenden Maßnahmen. Gastronomie, Freizeit- und Sporteinrichtungen und nahezu alle Veranstaltungen sind betroffen.
Zumindest in den nächsten vier Tagen wird dies wahrscheinlich die Corona-Hotline des Landes sehr beschäftigen. Ministerpräsident Bodo Ramelow hat angekündigt den Landtag einbeziehen zu wollen. Aus Raumgründen kann dieser aber wohl erst am Sonntag tagen. Die bestehende Corona-Verordnung des Landes gilt allerdings nur bis zum Samstag. In den Landkreisen und Kreisfreien Städten gibt es zum großen Teil eigene Verordnungen, die gelten noch solange bis neue verkündet werden oder das Land eine auch für die Kommunen verbindliche Regelung trifft.
Unser Finanzausschuss ging gestern erstaunlich schnell und war schon nach 45 Minuten vorbei. In Corona-Zeiten sinkt die Neigung sich über jedes Thema zu streiten und zudem gibt es ja auch deutlich weniger zu beschließen. Aber auch bei den Kommunalpolitikern der Stadt ist eine hohe Unsicherheit zu spüren. Nach dem Ausschuss war ich noch zu einem Gespräch in der Riethsporthalle. Dass unser Spiel am Wochenende gegen Wiesbaden ohne Zuschauer stattfindet, stand schon vorher fest. Dass nun aber der gesamte Training- und Wettkampfbetrieb für den Amateursport eingestellt wird, fordert uns als Verein auch beträchtlich. Es wird für alle Menschen in Erfurt und Thüringen wieder ein schwieriger Monat.
Tolle Farben
Reizvoll ist der Baumkronenpfad im Unstrut-Hainich-Kreis zu jeder Jahreszeit. Besonders schön ist aber die Farbenvielfalt der Blätter im Herbst. Den Baumkronenpfad gibt es seit 15 Jahren und inzwischen ist er eine ganz feste Größe im Tourismus der Region geworden.
Wir waren heute auch wieder einmal dort und haben in den Herbstferien auch etwas für das Bildungsprogramm getan. Schließlich gibt es in den beiden Ausstellungen viel zum größten Lebensraum der Erde – dem Wald zu entdecken. Kinder können dabei spielerisch neugierig auf Entdeckungsreise gehen und auch für die Großen gibt es reichlich Wissenswertes. Im Monat Oktober hat der Baumkronenpfad täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, danach nur bis 16 Uhr.
Ob die neuen Coronabeschränkungen auch für den Baumkronenpfad gelten, werden wir wohl erst heute Abend erfahren, je nach dem was die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder heute festlegen.
Bilder vom Besuch
In dem Bereich gilt die erweiterte Maskenpflicht
Jetzt ging es doch ganz schnell – sowohl der Anstieg der Infektionszahlen, als auch die neue Allgemeinverfügung der Stadt Erfurt. Gestern Nachmittag wurde sie verkündet und ab heute gilt sie.
Ob sie zum gewünschten Ergebnis führt, kann jetzt noch niemand voraus sagen. Aber ich bin froh darüber, dass die Verwaltung jetzt auch offensiv informiert und argumentiert. Akzeptanz für schwierige Entscheidungen gewinnt man nur durch Kommunikation, das haben wir vergangene Woche bereits eingefordert. Einige Dinge sind an der aktuellen Situation aber zusätzlich problematisch.
In Thüringen gelten ganz unterschiedliche Regelungen, weil das Land keine exakten Vorgaben macht. Die Kommunen müssen handeln, wenn bei ihnen die 35/50 Grenzwerte überschritten sind. Dies führte dann aber auch in den sozialen Netzwerken gestern zu heftigen Diskussionen. Nachdem sich die Vorwürfe auch an die Stadträte richteten (wahlweise sie hätten zu strenge Regelungen getroffen oder sich gar nicht damit beschäftigt), habe ich in meiner Funktion als Stadtratsvorsitzender erklärt, wer für was zuständig ist.
Pauschalierte Vorwürfe an “die Stadträte”, die einmal ihre “Rolle und Verantwortung hinterfragen sollen”, sind unredlich. Als Stadtratsvorsitzender lege ich Wert auf die Feststellung, dass die gewählten Stadträtinnen und Stadträte genau dies tun. Dafür haben sie sich um ein (ehrenamtliches) Mandat beworben, dafür opfern sie einen großen Teil ihrer Freizeit und dafür haben sie von den Wählerinnen und Wählern das Vertrauen bekommen. Wer immer dies besser kann, kann sich bei jeder Wahl bewerben. Seit Monaten diskutieren wir natürlich in nahezu jeder Stadtratssitzung zum Thema Corona.
So sieht ein negativer Schnelltest aus
Die Erfurter Allgemeinverfügung wurde von der Verwaltung erlassen, weil sie rechtlich dazu vom Land verpflichtet ist. Laut Thüringer Kommunalordnung ist der Stadtrat für Entscheidungen im eigenen Wirkungskreis zuständig und die Verwaltung für Entscheidungen im übertragenen Wirkungskreis. Das bedeutet, dass Aufgaben, die das Land der Kommune auf rechtlicher Grundlage zuweist, auch von der Verwaltung und nur von ihr erledigt werden müssen.
Diskutiert wird immer wieder, ob beispielsweise die Maskenpflicht und Beschränkungen bei Veranstaltungen und in der Gastronomie angemessen sind und in wie weit dabei Freiheitsrechte des Einzelnen eingeschränkt werden. Beim Abwägen von schützenswerten Grundrechtsgütern stehen allerdings die Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten auf der einen Seite und auf der anderen Seite der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung.
Ich persönlich halte Veranstaltungs- und Ausgangsbeschränkungen sowie die Maskenpflicht bei der Abwägung für vertretbare Maßnahmen. Aber selbst wenn ich da anderer Meinung wäre, kann der Stadtrat daran nichts ändern. Deshalb halte ich es für unredlich, dies auszublenden und in die allgemeine Politikerschelte einzustimmen. Gestern Abend haben wir uns in einer Telefonkonferenz innerhalb der Fraktion verständigt, wie es kommunalpolitisch weiter gehen soll und heute Abend wird dazu der Ältestenrat des Stadtrats tagen.
Die neue Allgemeinverfügung in ErfurtDie aktuelle Landeregelung
Erfurt – Weinheim – Erfurt und dazu im Radio die aktuellen Corona Nachrichten…
Leider war es schon absehbar, was passieren würde. Die springhaft gestiegenen Infektionszahlen in der Landeshauptstadt haben gestern zu einer Krisensitzung des Pandemiestabes geführt. Eine neue Allgemeinverfügung wurde erarbeitet und wird wohl am Dienstag nach der Bestätigung durch das Landesverwaltungsamt in Kraft treten.
Geregelt wird darin eine erweiterte Maskenpflicht, die Absage aller größeren Veranstaltungen – u.a. auch des Weihnachtsmarktes und eine Sperrstunde ab 23 Uhr. Wir werden beraten müssen, wie die Stadtratsarbeit weiter geht, dazu soll der Ältestenrat in dieser Woche tagen. Ab morgen werden viele Veranstalter überlegen müssen, was noch geht, was virtuell stattfindet und was wieder ersatzlos abgesagt werden muss.
Ich gehe davon aus, dass wir als Landeszentrale für politische Bildung nahezu alle Veranstaltungen wieder absagen müssen. Die 28. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur werden betroffen sein und auch Sportveranstaltungen. Wir haben zwar ein umfängliches Hygienekonzept, aber das Spiel gegen Wiesbaden wird sicher ohne Fans stattfinden.
Ich befürchte zudem, dass die Einschränkungen noch deutlich größer werden, wenn sich die Zahlen so weiter entwickeln. Leider ist dies auch bundeweit in allen Bundesländern so. Meinen jüngsten Sohne habe ich gestern in Weinheim abgeholt. er wird jetzt seine Herbstferien in Erfurt verbringen. Welche Aktivitäten wir außerhalb der Wohnung noch durchführen können werden wir erst kurzfristig entscheiden. Sein Elternbrief der Schule weist schon jetzt auf weitere Einschränkungen im Schulalltag hin.
Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage eine gute Woche und vor allem – bleibt gesund!
Alles im Blick
Voranstellen möchte ich ein großes Dankeschön. Danke alle unseren Helferinnen und Helfern von Schwarz-Weiß Erfurt. Langjährige Freunde des Vereins, die Eltern von Spielerinnen, Vorstandsmitglieder und sogar einige Sponsoren halfen am Donnerstag, Freitag und Samstag mit, unseren Heimspielauftakt vorzubereiten. Die umfänglichen Hygieneauflagen machten einen deutlich höheren Aufwand notwendig. Am Spieltag brauchten wir rund 20 zusätzliche (ehrenamtliche) Ordnerinnen und Ordner. Ich bin sehr dankbar, dass rund 40 Helferinnen und Helfern im schwarze “Schwarz-Weiß Erfurt Crew-Shirt” im Einsatz waren und deshalb habe ich ihnen vor dem Spiel besonders gedankt.
311 Zuschauer waren in der Halle – offiziell hätten wir 430 haben dürfen, aber die Vorsicht war zu spüren. Sitzabstände, Maskenpflicht, kein Essen und Getränke in der Halle, kein Alkohol, aufgezeichnete Wegebeziehungen, streng getrennte Bereiche für Spielerinnen und Fans – dies alles galt erstmals bei einem unserer Bundesligaspiele.
Die Zuschauer bereuten trotz der Einschränkung ihr Kommen nicht. Unsere Mädels kämpften um jedem Punkt und boten den favorisierten Potsdamerinnen eine beherzte Partie. 1:3 endete das Spiel und unsere Mädels hätten mehr als nur den einen Satzgewinn verdient gehabt. Es war ein gutes Spiel – ob nächste Woche noch einmal Zuschauer gegen Wiesbaden in die Halle dürfen ist völlig offen.
MDR Sport im OstenBilder von der Vorbereitung und vom Spieltag
Die Programm der letzten 10 Jahre
Kommenden Freitag am 30. Oktober 2020 findet in Sondershausen das Konzert “Klezmer Music – From the old to the new world”. Damit starten die nunmehr 28. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur. Durch die Vielzahl an Veranstaltungen – rund 100 sind es in diesem Jahr – beginnen die Kulturtage noch vor dem offiziellen Start am 2. November in der Erfurter Michaeliskirche.
Bis zum 15. November freue ich mich auf viele Veranstaltungen, auch wenn derzeit leider unklar ist, welche Einschränkungen durch Corona noch passieren können. Viele Jahre war ich stellvertretender Vereinsvorsitzender unseres Fördervereins, der die Kulturtage seit 28 Jahren organisiert. Ich erinnere mich gerne an die vielen Veranstaltungen – allein die Programmhefte der letzten 10 Jahre zeichnen ein buntes und beeindruckendes Bild.
Auch wenn ich nun nicht mehr als Vorstandsmitglied an der Vorbereitung der diesjährigen Kulturtage mitgewirkt habe, habe ich beruflich bedingt für die Landeszentrale für politische Bildung einen Teil unserer Veranstaltungen mit vorbereiten dürfen. Die LZT ist bei 18 Veranstaltungen Kooperationspartner und allein dadurch werde ich Gelegenheit haben bei vielen Terminen vor Ort dabei sein zu können. Sondershausen, Arnstadt, Altenburg, Mühlhausen und Erfurt sind die Einsatzorte, bei denen ich dieses Jahr dabei sein werde. Am 14. November wird die 9. Lange Nacht des Klezmer den Schlusspunkt setzen. Anbei das vollständige Programm der Kulturtage. “Mazel tov” den diesjährigen Thüringer Tagen der jüdisch-israelischen Kultur!
Programm
Corona-Schnelltest
Leider ist das absehbare geschehen und es hat nun auch Erfurt erwischt. Mit 24 Neuinfektionen an einem Tag haben wir die höchste Zahl an aktiven Fällen und die deutlichste Steigerung erfahren. Von den rund 100 Neuinfektionen in Thüringen am heutigen Tag, entfällt ein Viertel auf die Landeshauptstadt.
Zweifellos wird dies in den nächsten Tagen zu einer neuen Dynamik führen und einschränkende Maßnahmen erforderlich machen. Ob die Erfurterinnen und Erfurter dafür ausreichend Verständnis aufbringen, hängt auch davon ab, wie man es den Menschen erklärt. Schon in den letzten Wochen war es nicht einfach, präzise Informationen über den Umfang der Tests zu bekommen. Dass Informationen dazu vorhanden sind und helfen können, zeigen Städte wie Weimar und Jena. Auf der Homepage der Stadt Jena wird täglich berichtet wo die Fälle herkommen und welche Maßnahmen das Gesundheitsamt ergreift.
Ich habe heute für unsere Fraktion mehr öffentliche Informationen zum Thema eingefordert und ich hoffe sehr, dass die Stadt ihre Kommunikationsstrategie verbessert.
Corona-Informationen auf der Internetseite in Erfurt und JenaMichael Panse: Stadtspitze muss offensiver kommunizieren
Mit 24 Neuinfektionen binnen eines Tages erreichen die Zahlen auch in Erfurt neue Höchstwerte. Diese Entwicklung verunsichert viele Bürger. Gleichzeitig soll aber Verständnis für einschränkende Maßnahmen gezeigt werden. Die Stadtspitze muss offensiver kommunizieren, um dieses Verständnis bei den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu verspielen.
“In dieser Krise ist Kommunikation enorm wichtig. Wenn die Stimmung in der Bevölkerung kippt, werden Schutzmaßnahmen zur Makulatur”, betont Michael Panse, CDU-Stadtrat und Vorsitzender des Erfurter Stadtrats. Die Bürgermeisterin und Beigeordnete ist als Leiterin des Pandemiestabs in der Pflicht, mehr Informationen zum Infektionsgeschehen und den Maßnahmen der Stadt zur Verfügung zu stellen. “Es ist für den Bürger wichtig zu wissen, woher die Neuinfektionen stammen. Eher von Familienfeiern oder von Reiserückkehrern? Wie viele Corona-Tests werden in Erfurt derzeit regelmäßig durchgeführt, und bei wem? Welche Altersgruppen sind betroffen? Ist personelle Unterstützung durch die Bundeswehr geplant?”, fragt sich Panse.
Durch offensivere Kommunikation seitens der Stadtspitze kann viel Verärgerung vorgebeugt werden. In den kommenden Wochen muss beispielsweise final über die Durchführung des Weihnachtsmarkts entschieden werden. “Die Hintergründe zu Entscheidungen zu kennen, macht sie nachvollziehbarer. Die Erfurterinnen und Erfurter müssen dringend besser informiert werden”, fordert Michael Panse abschließend.
Am Laptop in Dresden informiert
Eigentlich gibt es bei den Spielen gegen Aachen immer Spannung. Insbesondere in Aachen haben sich unsere Damen immer gut verkauft und deshalb gab es auch an diesem Wochenende die Vorgabe des Trainers „etwas zählbares“ mitzubringen.
Da ich am Wochenende genau auf der anderen Seite der Republik in Dresden war konnte ich das Spiel nur am Laptop verfolgen. Nach dem völlig verschlafenen ersten Satz haben sich unsere Mädels sehr gesteigert und wurden dafür zwar nicht mit Punkten, aber einer deutlichen Lesitungssteigerung belohnt. Nachfolgend unser Spielbericht von Stephan Siegl:
“Nach schwachem Beginn steigerten sich die Damen von Schwarz-Weiß Erfurt im Auswärtsspiel bei den Ladies Black Aachen, blieben beim 1:3 dennoch ohne Punktgewinn. Den Gefahren der Corona-Pandemie Rechnung tragend, entschieden sich die Schwarz-Weiß-Verantwortlichen auf eine Reise ohne Übernachtung ins 460 km entfernte Aachen. Nach der gut sechsstündigen Anreise schienen die Thüringerinnen den Reisebus nur körperlich verlassen zu haben, denn auf dem Spielfeld fanden sie zunächst nicht statt. Nach einer Aufschlagserie von Mareike Hindriksen, führten die Gastgeberinnen gleich zu Beginn mit 9:1. So langsam waren die Erfurterinnen aber auch mental in der Halle an der Neuköllner Straße angekommen. Der deutliche Satzverlust war nicht mehr abzuwenden, aber es reichte zumindest zu etwas Ergebniskosmetik (25:12).
Zwar ging der zweite Satz ebenso verdient an die Hausherrinnen (25:19), jedoch war der Leistungsunterschied nicht mehr so signifikant wie im Satz davor. Mit einer gut aufgelegten Madeline Palmer im Angriff und einigen gelungenen Blockaktionen hielten die Gäste das Geschehen lange offen. Erst Mitte des Durchgangs setzte sich Aachen leicht ab und behauptete den Vorsprung. Die steigende Tendenz im SWE-Spiel setzte sich auch im dritten Satz fort – und wie. Nach Aufschlagserien von Madelyn Cole und Sindy Lenz führten die Blumenstädterinnen mit 10:1. Ihnen gelang jetzt nahezu alles, während den Gastgeberinnen nach ihrer 2:0-Satzführung der Fokus etwas abhandengekommen schien. 25:19 für Schwarz-Weiß hieß es nach dem dritten Satz.
Im vierten Satz lieferten sich beide Kontrahenten bis zum 19:18 einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Ein Punktgewinn für Erfurt schien greifbar nahe. In der Crunchtime entschied dann das erfahrenere Team aus Aachen um Zuspielerin Hindriksen und National-Angreiferin Jana-Franziska Poll den Satz und damit die Begegnung (25:20). „Aachen ist eine Mannschaft, die zu den Top 5 oder 6 der Liga gehört. Wenn man die Möglichkeiten vergleicht, haben wir uns gut verkauft und uns im Spielverlauf gesteigert. Klar, hätten wir gerne wenigstens einen Punkt mitgenommen. Aber Aachen ist breiter aufgestellt und das hat letztendlich den Ausschlag gegeben“, befand Trainer Dirk Sauermann in der Nachbetrachtung.
Lediglich zehn Spielerinnen hatte er zur Verfügung, nachdem Sabrina Krause wegen einer Fußverletzung nicht zur Verfügung stand und auch noch mindestens zwei, drei Spiele ausfallen wird. Für das Fehlen von Mia Stauß lieferte Präsident Michael Panse die Erklärung. „Auf Wunsch von Mia haben wir uns geeinigt, dass sie in nächster Zeit im Training kürzertritt. Ihre Konzentration soll sich mehr auf die schulische Ausbildung legen und im Regionalligateam kann sie Spielpraxis sammeln. Sobald und immer wann sie möchte, kann sie den Fokus wieder mehr in Richtung Volleyball richten.“
Am kommenden Samstag wartet das erste Heimspiel auf das Schwarz-Weiß-Erfurt-Volleyteam. Zu Gast ist mit dem SC Potsdam einer der Geheimfavoriten der 1. Bundesliga. Karten für die Partie gibt es nur im Vorverkauf und wegen der begrenzten Kapazität nur in geringer Menge. Interessierte sollten sich also beeilen.“
Am Spitzhaus Radebeul
Reisen auf das unbedingt notwendige einzuschränken rät die Bundeskanzlerin. Für unbedingt notwendig habe ich aber den Umzug meines Sohnes nach Dresden erachtet und deshalb am Wochenende den Audi voll geladen und wir sind auf Tour nach Sachsen gefahren. Da zudem die Enkeltochter meiner Lebensgefährtin 2. Geburtstag hatte, konnten wir das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden.
Dresden bietet nicht nur als Stadt viel, sondern auch in seinem Umland. Ich freue mich für meinen Sohn, dass er dies alles in den nächsten Jahren kennenlernen wird und nicht nur das Club- und Kneipenleben in Dresden-Nord. Wir waren unter anderem im Wildtierpark Moritzburg am Spitzenhaus in Radebeul und schließlich zu einer Weinführung im Erlebnisweingut Wackerbarth. Alles drei unter Einhaltung der Coronaregeln und ausgesprochen empfehlenswert.
Der Abend war dann gestern doppelt von Volleyball geprägt. Der Sohn meiner Lebensgefährtin hat mit seinem Team USV in der Regionalliga gegen Gotha gespielt und 3:0 gewonnen. Dabei hatte ich aber den Laptop pausenlos im Blick. Unsere Damen spielten in Aachen. Nicht ganz unerwartet haben sie zwar verloren, aber zumindest in den Sätzen 2-4 gut gekämpft
Bilder aus Dresden und vom Weingut Wackerbarth
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