Unsere drei Diskutantinnen
Natürlich gibt es derzeit wichtigere Diskussionsthemen. Aber wir haben uns in unserem CDU-Ortsverband “Am Petersberg” trotzdem für die Quotendiskussion entschieden, weil voraussichtlich der CDU-Bundesparteitag im Dezember dazu eine Entscheidung treffen muss.
Zum ersten Mal seit einem halben Jahr konnten wir uns heute Abend wieder zu einer Präsenzveranstaltung treffen. Wir waren als Ortsverband die letzten, die Anfang März mit der Gesprächsrunde im Landtag zusammen kommen konnten und wir wollten auch die ersten sein, die sich wieder treffen. Die notwendigen Hygieneregeln haben wir eingehalten. Allerdings verlief der Start noch nicht ganz wie gewünscht, weil sich viele Mitglieder noch zurück halten.
Unsere Podiumsgesprächspartner zum Thema waren Evelin Groß, die Landesvorsitzende der Frauen Union, und Claudia Heber, Bundesparteitagsdelegierte. Ute Karger, unsere stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende moderierte den Abend. Ute erinnerte auch daran, dass uns die Quotendiskussion in der CDU schon seit 25 begleitet. Als Landesvorsitzende der JU hat sie 1996 beim Bundesparteitag gegen das Quorum gesprochen. Die CDU hat das Quorum schließlich für alle Gruppenwahlen ab der Kreisverbandseben aufwärts festgelegt.
Claudia erklärte, dass dies aber nicht den gewünschten Effekt hatte und mehr Frauen in die CDU gebracht hat. Zwar gibt es jetzt in den Vorständen jeweils ein Drittel Frauen – was in den neuen Bundesländern sowieso nie das Problem war – aber sowohl im Mitgliederanteil, als auch bei Mandaten hat sich nicht viel getan. Evelin erläuterte den Vorschlag der Bundeskommission für den Parteitag, der künftig eine verbindliche Quote von einem Drittel, 40 Prozent und schließlich 50 Prozent fordert. Ob dieser Beschluss beim Bundesparteitag aufgerufen wird ist aber noch offen.
Ich denke, wir müsse die Rahmenbedingungen ändern, wie Partei- und Gremiensitzungen ablaufen, wenn wir für mehr Mitgliederinnen interessant werden wollen. Aber diese Diskussion ist schwierig und vielschichtig. Beim bevorstehenden Thüringer Landesparteitag wird das Quorum kein offizielles Thema sein. Trotzdem wird natürlich nicht nur die Frauen Union aufmerksam hinschauen, wer in die Gremien gewählt wird.
Vielen Dank allen Teilnehmern des heutigen Abends für die intensive Diskussion, am Samstag sehen wir uns schon beim Kreisparteitag wieder.
Verabschiedung von Cindy und Alex
Zwar hoffen wir noch auf warme Spätsommertage, aber kommunalpolitisch sind wir heute in den Herbst gestartet. Die Schule hat heute in Thüringen wieder begonnen und wir hatten heute auch die erste Fraktionssitzung nach der Sommerpause. Diese begann mit einer Verabschiedung – mit zwei Verabschiedungen sogar. Cindy Vetter und Alex Hein haben wir als Mitarbeiter der Fraktion verabschiedet.
Beiden gebührt ein großes Dankeschön für das langjährige Engagement für unsere Fraktion. Alex war mehr als 9 Jahre Fraktionsmitarbeiter und ich kann mich noch daran erinnern, wie er (mitten im OB-Wahlkampf 2012) für mich als Fraktionsvorsitzenden eine große Stütze war. Auch Cindy ist nun schon viele Jahre bei uns in der Fraktion. Alex wird zu einer Werbeagentur wechseln und Cindy will weiter studieren. Ich wünsche beiden persönlich alles Gute.
Ein weiterer Wechsel steht dadurch an. Unser CDU-Kreisgeschäftsführer Daniel Beck hört auf und wechselt zur Stadtratsfraktion. Alles Gute für den neuen Job. Einen neuen Kreisgeschäftsführer suchen wir noch. In jedem Fall wird es jetzt wieder politisch intensiver. Morgen die erste Ortsverbandsveranstaltung nach einem halben Jahr Corona-Pause, Samstag Kreisparteitag und zwei Wochen später Landesparteitag. Dann steht irgendwann die Entscheidung über Landtagsneuwahlen auf dem Programm und in Abhängigkeit davon die Vorbereitung auf das Wahlkampfjahr 2020. Es bleibt spannend!
Ein Bild vom Reichstag aus besseren Tagen
Zwischenzeitlich ist schon alles über das Geschehen um die sogenannte Demonstration am Samstag in Berlin geschrieben. Die Bilder, insbesondere von hasserfüllten Menschen, und der Versuch den Reichstag zu stürmen haben sich aber national und auch international ins Gedächtnis gebrannt.
Unbestritten ist das Demonstrationsrecht in Deutschland ein hohes Gut. Dass diese Menschen, die behaupten entmündigt zu sein, ihre Meinung artikulieren können, ist nicht in allen Teilen der Welt selbstverständlich. Wir müssen es als Gesellschaft auch aushalten, selbst wenn es der größte Unfug ist. Nicht hinnahmen müssen wir aber, wenn gegen bestehende Regeln verstoßen wird. Dies war bei der ersten Demo schon so und dies war auch am Wochenende so. Wer gegen Demonstrationsauflagen verstößt musshinnehmen, dass es Einschränkungen gibt.
Ich kann nicht beurteilen wie viele Menschen mit welchen Motiven nach Berlin gefahren sind. Unbestritten, und davon gibt es viele Bild- und Tondokumente, waren darunter Nazis, Reichsbürger, Esoteriker und viele Menschen, die grundsätzlich gegen alles sind. Es waren auch besorgte Bürger unter den Demonstrationsteilnehmern, aber die wussten spätestens als Reichskriegsflaggen geschwenkt worden, wo sie da mit laufen. Unverantwortlich finde ich es Kinder zu einer solchen Veranstaltung mitzunehmen. Durch den fehlenden Abstand und die Weigerung Masken zu tragen haben sich alle Teilnehmer einer gesundheitlichen Gefährdung ausgesetzt und nach der Rückfahrt in ihre Heimat auch Familienangehörige, Arbeitskollegen und Freunde.
Ich halte es für falsch in der jetzigen Situation zu Großveranstaltungen aufzurufen. Da zudem Regeln schon beim ersten Mal nicht eingehalten wurden, war der Verbotsversuch folgerichtig. Nachdem das OVG in Berlin festgestellt hat, dass die Demo stattfinden konnten, muss man natürlich dieses Urteil respektieren. Richtig war es dann die Veranstaltung zu unterbinden, als wieder gegen Auflagen verstoßen wurde und der Dank gebührt der Polizei, die dies dann umgesetzt haben und den Reichstag sowie andere Institutionen vor Rechtsradikalen geschützt haben.
Mir fehlt jegliches Verständnis für diese ganzen obskuren Verschwörungstheorien. Ich finde den Artikel in der FAZ zu den Verschwörungstheorien völlig zutreffen. Dass solche Typen, die dies propagieren ein breites Podium finden, müssen wir der Zeit geschuldet hinnehmen. Als ich vor 20 Jahren Landtagsabgeordneter wurde, habe ich regelmäßig Post und Besuche im Wahlkreisbüro bekommen. Darunter waren nicht wenige verwirrte Typen und auch Sektenvertreter. Es scheint davon eine ganze Menge zu geben – allerdings immer noch ein kleiner Teil der Bevölkerung. Sie finden aber heute im Internet für nahezu jede These ihre “Bestätigung”. Selbsternannte Experten bei Youtube und in den sozialen Netzwerken transportieren dies reichlich. Aber ich habe mir schon zu aktiven Politikzeiten den Ausspruch von Manfred Rommel zu eigen gemacht: “Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Aber er hat kein Recht darauf, dass ich sie teile.” Dabei bleibt es!
Vor zehn Tagen auf der Promenade des Anglais…
Aufmerksam werden sich die Blicke der sportinteressierten Menschen in den nächsten Wochen wieder nach Frankreich richten. Mit der Tour de France finden eine weltweit bedeutende Sportveranstaltung statt, die als Gradmesser dienen wird, was in Corona-Zeiten geht und was nicht. Derzeit sind mit überregionaler Wahrnehmung lediglich die Formel 1 und einige Fußballigen präsent. Alle Veranstaltungen mit erheblichen Zuschauerbeschränkungen.
Gestern wurde die Tour in Nizza gestartet und ich habe mir die Bilder interessiert angesehen. zu einen, weil ich vor zehn Tagen noch mit dem Motorrad einen Teil der Tourstrecke (insbesondere die Promenade des Anglais) gefahren bin, aber auch weil mich die Zuschauerreaktionen interessieren. Kurz nach dem Ende unseres Sommerurlaubs und meiner Rückreise von der Cote d’Azur wurden weite Teile Frankreichs zum Risikogebiet erklärt.
…heute beim Start der 2. Etappe am TV
Aber auch schon, als wir dort unterwegs waren, gab es in allen größeren Städten entlang der Cote d’Azur eine Maskenpflicht und die Franzosen haben sich überwiegend dran gehalten. Auch auf den Tourbildern sieht man alle Menschen mit Masken. Ich hoffe, dass dies auch bei den Bergetappen so bleibt, wo es gerne mal sehr eng wird an der Straße.
Für uns in Deutschland und speziell in Thüringen wird in den nächsten zwei Wochen die Vorbereitung auf die neue Sportsaison anstehen. Wir wissen noch nicht wie Veiel Zuschauer zu den Spielen unserer Bundesligadamen in die Riethsporthalle dürfen. Wir erarbeiten gerade ein Hygienekonzept und werden dies mit dem Gesundheitsamt abstimmen. Maßgeblich dafür ist die neue Verordnung des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.
Unser neues Team
Leider noch ohne Zuschauer, aber trotzdem mit viel Engagement gingen unsere Damen von Schwarz-Weiß Erfurt in die ersten beiden Vorbereitungsspiele für die neue Saison. In der Riethsporthalle ging es dazu am Freitag zwei mal gegen den Ligakonkurrenten NawaRo Straubing. Unser neuer Cheftrainer nutzte die Möglichkeit und wechselte kräftig durch. Nachdem das erste Spiel mit 2:1 für uns endete, ging das zweite Spiel mit 1:2 an Straubing.
Im zweiten Spiel standen überwiegend unsere jungen deutschen Talente auf dem Feld. Mich freut, welchen Leistungssprung sie alle gemacht haben. Immerhin gehören wir zu den wenigen Teams der Liga, die über die Hälfte des Teams mit deutschen Spielerinnen gestaltet haben und zudem auch mit Spielrinnen, die tatsächlich auch zum Einsatz kommen werden.
Bei uns sind derzeit zwölf Spielerinnen im Team. Bei unserer 13. Spielerin aus Russland gibt es nach wie vor coronabedingt Schwierigkeiten die Einreise zu regeln. Unsere zwei Mittelblockerinnen müssen derzeit etwas gesundheitlich Rücksicht auf die immense Belastung der letzten Tage legen. Daher kam mit Franca Merte auch eines unserer jungen Talente aus dem Erfurter Sportgymnasium zu ersten Trainingseinheiten und dann auch gleich zu langen Einsatzzeiten im Bundesligateam.
Insgesamt hat mir das am Freitag alles schon recht gut gefallen. Unsere Neuzugänge passen zum Team und sind eine Verstärkung. Kommenden Freitag steht die nächste Testrunde gegen Suhl auf dem Programm. Zuvor müssen wir aber noch mit dem Erfurter Gesundheitsamt klären, ob bei dem Spiel Zuschauer in die Halle dürfen.
Bilder vom Vorbereitungsspiel
Beim Training in der Riethsporthalle
Unser Bundesligateam der Saison 2020/2021 ist schon seit einigen Tagen voll im Training und mit unserem neuen Trainerteam aktiv bei der Saisonvorbereitung. Da ich in diesem Jahr erst spät aus dem Urlaub zurück bin, war es also heute höchste Zeit unsere Damen offiziell in Erfurt im Namen des Vorstandes zu begrüßen. Gerne war ich dazu heute bei einer Trainingseinheit in der Riethsporthalle dabei, bevor ich zum Finanzausschuss ins Rathaus musste.
Derzeit sind 12 Spielerinnen schon beim Training aktiv – für eine unserer Spielerinnen laufen aktuell die Bemühungen, sie ins Land zu bekommen. Coronabedingt stellt sich das bei Russland allerdings als ein schwieriges Unterfangen heraus. Die Hälfte unserer Spielerinnen und damit alle unsere jungen deutschen Talente werden auch in der kommenden Saison für uns ans Netz gehen. Hinzu gekommen sind sechs neue Spielerinnen. Ich bin mir sehr sicher, dass sie schnell zu einem Team wachsen werden.
Neu ist auch unser Cheftrainer Dirk Sauermann und sein Co-Trainer Hayden (aus Kanada). Beide stellen sich der Aufgabe nun schnell ein Team zu formen. Wie weit sie damit in den ersten beiden Wochen gekommen sind werden wir am Freitag und in der kommenden Woche sehen. Dann stehen Vorbereitungsspiele gegen die Ligarivalen aus Straubing und Suhl auf dem Programm.
Wir stehen vor einer schwierigen Saison. Zwar müssen wir erst in der kommenden Woche die Lizenzunterlagen einreichen, aber offene Fragen zu den finanziellen Auswirkungen gibt es aktuell immer noch. Das Corona-Hilfspaket des Landes ist beschlossen, aber bei der Beantragung der Mittel gibt es noch Gesprächsbedarf mit dem Land. Wenn wir Ende Oktober das erste Heimspiel haben, wissen wir noch nicht, wie viele Zuschauer in die Halle dürfen. Dies hängt von den rechtlichen Rahmenbedingungen und einem Hygienekonzept ab.
In welchem Rahmen wir die Saisonvorbereitungsveranstaltung des Vereins in der kommenden Woche durchführen können ist ebenfalls noch offen und wird morgen Gegenstand unserer Vorstandssitzung sein. In jedem Fall bleiben uns eine ganze Menge an Baustellen, die wir abarbeiten müssen.
Erste Gremiensitzung nach der Sommerpause
Zwar gehen die Thüringer Sommerferien noch eine Woche, aber der Politikbetrieb kommt schon wieder in Gang. Gestern Abend haben wir mit einer CDU-Kreisvorstandssitzung begonnen. Erstmals seit März (mit einer Ausnahme) konnten wir uns wieder direkt treffen – natürlich mit ausreichend Abstand. In den letzten Monaten ging die nur virtuell und mit Videokonferenzen.
Thematisch ging es um die Vorbereitung des Kreisparteitages am 5. September und des Landesparteitages am 19. September. Beim Landesparteitag der CDU-Thüringen wird ein neuer Landesvorstand gewählt und natürlich wollen wir, dass auch die Landeshauptstadt dabei angemessen vertreten ist. In der kommenden Woche werden wir am 1. September auch erstmals wieder eine CDU-Ortsverbandsveranstaltung durchführen. Im Februar und März hatten wir zwei gute Veranstaltungen zum Jubiläum der Kohl-Rede auf dem Domplatz 1990 und mit dem besuch im Thüringer Landtag. Jetzt steht mit der Diskussion zur Quote ebenfalls ein spannendes Thema auf dem Programm, welches im Dezember auch Thema beim Bundesparteitag wird.
Auch die Stadtratsarbeit läuft jetzt wieder an. Heute Abend tagen erstmals nach der Sommerpause der Buga-Ausschuss und morgen der Finanzausschuss. Ab September sollen die Fachausschüsse des Stadtrats auch wieder gemeinsam mit den sachkundigen Bürgern stattfinden – dann aber in der Thüringenhalle wegen den Abstandsregeln.
Perfekte Kombination…
Nachdem der erste Teil des Sommerurlaubs in Kroatien in diesem Jahr nur eine Woche ging und wir dann schon zur Hochzeit meines ältesten Sohnes zurück nach Erfurt ging, gab es danach noch eine zweiten Teil. Zwei Wochen waren wir in Frankreich und hatte in Toulon ein Ferienhaus gemietet. Es waren ebenfalls wunderschöne Tage und da ich das Motorrad mitgenommen hatte bot sich auch die Gelegenheit für Touren durch die Weinberge und entlang der Cote d’Azur.
Allerdings war auch dieser Urlaubsteil stark von Corona geprägt. Auf der Hinreise machten wir einen Zwischenstopp in Dijon (wunderschöne Altstadt). Die Weitereise ans Mittelmeer war dann stark staugeprägt. Zwar waren wenig Urlauber aus Deutschland unterwegs, aber dafür um so mehr Franzosen, die in diesem Jahr Urlaub im eigenen Land machten. Entlang der Küste verteilte sich das dann. Bei den Touren und Ausflügen nach Aix-en Provence und entlang der Cote d’Azur gab es in allen Städten eine Maskenpflicht – zumindest in den Innenstädten auch auf Märkten und Plätzen.
Azurblauer Strand in Nizza
Trotzdem konnten wir in den Medien täglich die zunehmenden Infektionszahlen beobachten und heute wurden schließlich auch die Cote d’Azur und Paris zu Risikogebieten erklärt. Ich bin gespannt, was dies für die Tour de France bedeutet. Vorige Woche konnten wir in Nizza schon die Tourvorbereitungen sehen und am kommenden Sonntag soll sie gestartet werden.
Meine letzte Reise an die Cote d’Azur ist schon 14 Jahre her. Ich habe aber viele Orte wiedererkannt und fand es genauso schön. Es bleibt eine tolle Urlaubsgegend und ich hoffe sehr, dass es in Zeiten nach Corona noch einmal die Gelegenheit gibt dorthin zu reisen. Von unserer jetzigen Reise bringen wir viele tolle Eindrücke mit zurück.
Bilder aus Frankreich
Immer wieder schön…
Obwohl in diesem Sommer so viele Sachen anders sind, war bei mir der Sommerurlaub trotzdem wunderschön. Wir waren wieder in Kroatien. Da wir dort unser Stammhotel haben, konnten wir kurzfristig reservieren und haben natürlich vorher die Entwicklung der Zahlen aufmerksam beobachtet. Kroatien kämpft aktuell gerade mit stark steigenden Corona-Infektionszahlen. Wir hatten insofern Glück, dass wir auch ohne Quarantäne aus Kroatien zurück gekommen sind.
Ende Juli/Anfang August war ich (wie in jedem Jahr) mit meinen beiden jüngsten Söhnen auf der Insel Pag in Kroatien. Unser kleines familiengeführte Stammhotel die Vila4m hatte sich auf die Coronazeiten eingestellt und sowohl beim Frühstück, als auch beim Abendessen und am Pool ein Hygienekonzept umgesetzt. Wie das bei den Urlauben mit den Söhnen so ist, war ansonsten viel Action angesagt. Mehrmals waren wir den ganzen Tag auf der Wakeboardanlage am Zrce-Beach. Einen Bayliner hatten wir uns für zwei Tage gemietet – natürlich um auch hinter dem Boot Wakeboard und Wasserski zu fahren. Auf einer großen Wanderung auf den Spuren von Winnetou waren wir wieder im Nationalpark Paklenica und auch eine Kanu-Rafting-Tour gab es wieder. Mit meinem kroatischen Freund Alen haben wir einen ganzen Abend die aktuelle Situation (Corona und Politik) diskutiert.
Während unserer Fahrt waren die Infektionswerte noch im Toleranzbereich – jetzt gibt es inzwischen eine Reisewarnung. Ich hoffe sehr, dass im nächsten Sommer wieder ein normaler Urlaubsbetrieb in Kroatien möglich ist. Das Land an der Adria lebt zu einem hohen Prozentsatz vom Tourismus. Nur rund 50 Prozent der Touristen sind dieses Jahr gekommen.
Bilder aus Kroatien
Vor dem Erfurter Hochzeitshaus
Maximilian, mein ältester Sohn, hat seine Sarah geheiratet! Ich wünsche den beiden alles Glück der Welt und freue mich mit Ihnen. Die heutige Hochzeitsfeier fand coronabedingt nur im kleinen Familienkreis statt. Im Erfurter Standesamt sind derzeit aus Platzgründen nur 10 Gäste erlaubt. Deshalb musste eine große Zahl an Gratulanten vor dem Hochzeitshaus auf das Brautpaar und die stolzen Eltern und Großeltern warten.
Im nächsten Jahr folgt dann nach die kirchliche Trauung und da hoffen, wir dann auch auf eine ganz große Runde und eine ebenso schöne Feier. Ich bin stolz darauf, wie mein Großer und seine Frau ihr Leben meistern. Als Polizeibeamter und als Kindergärtnerin haben sie ihre berufliche Erfüllung gefunden. In ihrer Freizeit engagieren sie sich für ihren Verein im karnevalistischen Tanzsport. Sie betreiben erfolgreich das Vereinsheim. Und sie haben uns unseren Sonnenschein Marie als Enkeltochter vor drei Jahren geschenkt. Jetzt ist das Familienglück komplett. Herzlichen Glückwunsch!
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