The same procedure as last year…
Grillsaison ist in Thüringen immer! Insofern gibt es eigentlich weder ein Abgrillen, noch ein Angrillen. Trotzdem ist es bei uns in der Nachbarschaft Tradition geworden, dass wir das neue Jahr mit Glühwein und Thüringer Rostbratwürsten beginnen. Auch in diesem Jahr haben sich alle Nachbarn wieder im Innenhof (leider ohne Schnee) versammelt und es wanderten wieder 50 Rostbratwürste über den Grill.
Ab heute ist dann aber Schluss mit den Jahresbeginn-Ritualen und es geht wieder der normale Rhythmus los – sowohl im Büro, als auch in der Kommunalpolitik und auch im Sport. Ich wünsche daher heute abschließend noch einmal ein gutes neues politisch und sportlich erfolgreiches 2020!
Beste Aussichten
Einige der ersten Programmpunkte im neuen Jahr sind inzwischen zum Ritual bzw. zur Tradition geworden. Das Anbaden am Nordstrand gehört dazu, aber auch das Neujahrskonzert. Letzteres war in diesem Jahr am Freitagabend ein Operettenkonzert im Erfurter Theater, bei dem auch einmal weniger bekannte Stücke präsentiert wurden. Ich freue mich darauf, auch in diesem Jahr wieder öfters im Theater zu sein, da es in unmittelbarer Nähe ist bleibt das “naheliegend” 😉
Ein weitere Tradition haben wir heute mit unserem Ortsverband der CDU “Am Petersberg” gepflegt. Zum dritten Mal haben wir uns zur Begrüßung des neuen und politischen Jahres auf ein Glas Sekt bzw. Glühwein auf der Bastion Martin getroffen. Bei bester Sicht sind wir der Destille aufs Dach gestiegen und haben die Aussicht genossen. Unser Ortsverbandsmitglied Stephan Beck hat die Destille zu einem etablierten Ort für Weinkenner und Freude hochprozentiger Alkoholika gemacht und hat große Pläne mit Blick auf die Buga 2021.
über den bevorstehenden Kreisparteitag am 18. Januar haben wir anschließend noch mit unseren Ortsverbandsmitgliedern und Gästen diskutiert. Es verspricht ein spannender Kreisparteitag zu werden.
Bilder vom Ortsverband
Eisige 4 Grad
Sonnenschein am Nordstrand – Badewetter, auch wenn mein dortiger Lieblingsort die Wasserskianlage noch nicht in Betrieb ist. Hunderte Erfurterinnen und Erfurter folgten der Einladung der DLRG zum Anbaden – zumindest als Zuschauer in dicken Jacken. Zwar war kein Eis auf dem Wasser, aber bei 4 Grad Wassertemperatur, macht das dann auch nur einen kleinen Unterschied.
Genau 83 Mutige störte das gar nicht und sie stürzten sich in die Fluten. In diesem Jahr habe ich es sogar wieder zwei Mal geschafft. es war allerdings beim zweiten Mal genauso “erfrischend”. Die DLRG organisiert seit 2000 diesen Jahresstart, inzwischen mit einem beheizten Umkleidezelt, Linsensuppe und Glühwein. Vielen Dank dafür!.
Bilder vom Anbaden
Blick auf Erfurt
Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020! ich hoffe ihr habt alle gut in das neue Jahr hinein gefeiert und.
Wir konnten die Aussicht auf Erfurt in diesem Jahr ungetrübt von der Bastion Martin am Petersberg aus genießen. Heute Vormittag begann das neue Jahr mit einem ausgiebigen Neujahrspaziergang bei strahlendem Sonnenschein. Heute Nachmittag folgt dann das traditionelle Anbaden am Erfurter Nordstrand.
Erst am TV und dann am Beamer
Familienabend am TV oder Beamer – das heißt in der Regel, es stehen Footballübertragungen auf dem Programm! Gestern Abend waren es die letzten Spiele der NFL Hauptrunde. Gemeinsam mit meinen drei Söhnen habe ich deshalb wieder einmal die Nacht zum Tag gemacht. Als Begleitprogramm hatte ich mich tagsüber schon mit einer großen Menge an Sushi beschäftigt.
Um es gleich vorweg zu nehmen – alle vier Teams, denen wir die Daumen gedrückt und von denen wir Trikots an hatten gewannen. Trotzdem sind zwei Teams raus aus dem Rennen um den Superbowl. Die Dallas Cowboys gewannen, hatten aber letzte Woche gegen die Eagles verloren und sind damit raus. Die Chiefs gewannen ihr letztes Hauptrundenspiel, sind weiter und haben in der nächsten Woche in der Wildcard-Round sogar frei, weil die Dolphins etwas überraschend ihr Spiel gegen die Patriots gewannen. Theoretisch bleibt es damit möglich, dass die Chiefs AFC-Champion werden und die Eagles NFC-Champion. Aber bis dahin stehen noch einige Spiele an.
Da wir während der Spiele etliche Fotos bei Instagram, Twitter und Facebook hochgeladen hatten fanden wir uns mit unserer Familienrunde zu später Sendezeit gleich mit zwei Bilder im TV wieder und Icke kommentierte das Familientreiben. Kommendes Wochenende geht es weiter und ich nehme an, bis zum Superbowl am 2. Februar an jedem “verdammten Wochenende” 😉
Ein ganzes Jahr…
Erinnerungen an das zu Ende gehende Jahr sind immer sehr verschieden und sehr persönlich. Das was öffentlich wichtig war, findet sich in den Jahresrückblicken in den Zeitungen und Fernsehsendungen. Was persönlich wichtig war, verbindet sich bei mir mit Gefühlen, Erlebnissen und Bildern, die ich in mir trage.
Ein großer Teil aber auch in Momenten, die ich mit tausenden Bildern festgehalten habe. Jetzt zum Jahresende habe ich mein Fotoarchiv einmal wieder sortiert und die wichtigsten Bilder in Collagen zusammen gestellt. Heraus gekommen ist ein bunter Bilderbogen mit vielen Erinnerungen.
Begonnen hat das Jahr mit einer beruflichen Veränderung. Seit dem ersten Januar bin ich bei der Landeszentrale für politische Bildung und dort für den Online-Bereich, Erst- und Jungwählerkampagnen und Israel zuständig. Alle drei Bereiche boten interessante Veranstaltungen und machen mir unverändert viel Spaß. Insbesondere unsere Wahlkampagnen und der Wahl-O-Mat werden aber jetzt erst einmal hoffentlich ein Jahr Pause haben.
Privat bin ich glücklich, dass meine Kinder und meine Enkeltochter gesund und glücklich sind und wir tolle Momente hatten. Besonders intensiv in Erinnerung ist die Reise mit meinen beiden großen Söhnen über Ostern nach Israel. Mit dem Kurzen war ich in diesem Jahr in Boltenhagen und in Kroatien. Mit meinem Schatz Anja war ich in Fürstenberg, Schweden und Mallorca. Schön, dass wir in diesem Jahr viel Zeit miteinander verbringen konnten, obwohl wir beruflich bedingt keinen festen Rhythmus für unsere Zeitaufteilung finden können.
Dazu trägt bei mir vor allem bei, dass es noch etliche ehrenamtliche Betätigungsfelder gibt. Mit unserem Bundesligateam von Schwarz-Weiß Erfurt sind wir trotz sportlichem Abstieg in der 1. Liga geblieben – zum Jahreswechsel jetzt sogar auf einem Nichtabstiegsplatz. Beim Marbacher Karneval Club bin ich seit dieser Saison Minister im Elferrat. Das erfordert viel zeit sogar außerhalb der Karnevalssaison.
Die meiste Zeit erforderte aber auch in diesem Jahr die Kommunalpolitik. Die Kommunalwahlen im Mai konnte wir knapp gewinnen. Seitdem bin ich im Stadtrat jetzt nicht mehr als Fraktionsvorsitzender sondern als Stadtratsvorsitzender und Vorsitzender des Finanzausschusses tätig. Der Stadtrat ist bunter geworden und klare Mehrheiten gibt es nicht. Im Gegensatz zum Landtag läuft im Stadtrat die Arbeit aber auch ohne Regierungsneuwahl.
Wenn es die Zeit erlaubt hat, war ich auch 2019 viel zum Thema Sport unterwegs – beim Volleyball, Eishockey, Football und Basketball als Zuschauer und Fan Wir waren bei den Eishockey Wintergame in Köln, der Rodel-EM in Oberhof, Pferde- und Radrennen, dem German Bowl in Frankfurt und etlichen Auswärtsspielen unserer Volleyballdamen. Meine eigenen sportlichen Zielsetzungen habe ich leider gewichtsbezogen verfehlt. Zahlreiche Aktivitäten (in der Regel zwei bis drei Mal pro Woche) im Fitnessstudio, beim Squash, Badminton und Tennis haben den Zuwachs nur begrenzt. Das bleibt also auf der Vorhabensliste für 2020. Ein Vorhaben konnte ich aber 2019 auch erfolgreich abschließen. Endlich gehöre ich auch wie meine Söhne zu den Wakeboardern. In Kroatien habe ich den Umstieg von Wasserski auf Wakeboard endlos geübt, bis es endlich geklappt hat.
Zu den Erinnerungen an 2019 gehören auch viele Motorradtouren – u.a. auch in Kroatien und Mallorca. Die Delegationsreise nach Israel im November war eindrucksvoll und machte schon wieder Lust auf Israel im Jahr 2020. Auch im kommenden Jahr werde ich viel unterwegs sein. Ich freue mich auf das Jahr 2020.
Die Krippe in der Thomaskirche
Endlich etwas Ruhe, keine Termine und Zeit für die Familie – das ist es, was Weihnachten für mich am schönsten macht. Auch in diesem Jahr habe ich mich über die Zeit mit meinen drei Söhnen, meiner Enkeltochter, meiner Lebensgefährtin und ihrer Familie sehr gefreut.
Bei mir gehören zu den Weihnachtstage auch viele sich jährlich wiederholende Rituale. Der Gottesdienst in der Erfurter Thomaskirche, Gans und Ente am ersten Weihnachtsfeiertag, der zweite Weihnachtsfeiertag mit allen Kindern, danach an den freien Tagen Carrera-Rennbahn, Schwimmen, Badminton und Eislaufen.
Wie im vergangenen Jahr hat es wetterbedingt nicht zu weißen Weihnachten gereicht – nicht einmal rodeln in Oberhof ging. Aber dafür habe ich wieder mit meinem jüngsten Sohn eine kleine Motorradtour machen können. Jetzt freue ich mich auf die Tage zum Jahreswechsel.
In der Geburtskirche
Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest – natürlich auch in diesem Jahr wieder mit einem Foto aus der Geburtskirche in Bethlehem. Gleich zwei Mal war ich in diesem Jahr in Israel. Die zwei Wochen mit meinen beiden großen Söhnen zu Ostern waren beeindruckend. Ostern in Jerusalem war wunderschön und natürlich sind wir in den zwei Wochen auch nach Bethelem und Nazareth gefahren.
Im November ging es noch ein zweites Mal ins Heilige Land. Die fünftägige Delegationsreise war angefüllt mit politischen Informationen, Gespräch in der Knesseth, mehreren Ministerien und der israelischen Armee. Ich freue mich darauf, dass es auch im kommenden voraussichtlich wieder zwei Mal nach Israel gehen wird. Im März werde ich die Gruppe der Landeszentrale für politische Bildung leiten und im Herbst wird es eine Familientour.
Ich bin also fest überzeugt, dass ich auch im nächsten Jahr meinen Weihnachtsgruss mit einem aktuellen Bild aus Israel illustrieren werde.
Mit meinen Fraktionskollegen einmal vor dem Rathaus
Endlich einmal ein Rathaustermin, bei dem nur gefeiert wurde und die anwesenden Politikvertreter ausnahmslos freundlich miteinander umgingen! Allerdings war der letzte offizielle Termin des Jahres auch vor und nicht im Rathaus und für mich auch kein Termin wie jeder andere, sondern Grund zum feiern mit der jüdischen Landesgemeinde.
Vor dem Erfurter Rathaus wurde heute feierlich die zweite Kerze am Chanukkaleuchter entzündet. Es wird jetzt jeden Abend ein mehr, bis am letzten Tag des Chanukkafestes alle 8 Kerzen leuchten und an das Lichtwunder von Chanukka erinnern. Ich wünsche allen meinen jüdischen Freundinnen und Freunden Chanukka sameach. Und ich freue mich jetzt schon darauf auch im kommenden Jahr wieder zwei Mal in Israel sein zu können.
Das Chanukkaspiel der KInder
Happy Chanukka und einen schönen vierten Advent! Während auf dem Weihnachtskranz bereits die vierte Kerze brennt, wurde am Chanukkaleuchter heute erst die erste Kerze entzündet. Seit 12 Jahren steht in jedem Jahr zum jüdischen Chanukka ein Leuchter vor dem Rathaus und die erste Kerze wird dort mit einem Fest mit Musik und Glühwein entzündet.
Heute verschob sich allerdings die Eröffnung in den Erfurter Kaisersaal, da die jüdische Landesgemeinde ihre Mitglieder, Freunde und Unterstützer dorthin eingeladen hatte. Wie in jedem Jahr war es wieder ein wunderschönes Fest des Lichts, bei dem nicht die Grußworte sondern das Theaterspiel der Kinder auf der Bühne den stärksten Applaus erhielt.
Morgen um 17 Uhr wird dann die zweite Kerze vor dem Rathaus entzündet und auch das wird gefeiert. Ich freue mich über die Nähe und Verbindung zwischen unserem Weihnachtsfest und dem Chanukkafest.
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