Olympiaparken – der Name der Sportstättenverwaltung der ehemaligen olympischen Wettkampfstätten in Lillehammer ist irgendwie auch Programm.
Nach dem Olympischen Winterspielen im norwegischen Lillehammer 1994 ging es, wie überall an den modernen Standorten der Olympischen Spiele, auch darum, den Glanz der Spiele weiter leuchten zu lassen und die Sportstätten zu erhalten.
In Lillehammer gab und gibt es dazu neben der Sprungschanze, und der Eishalle vor allen noch die Bob- und Rennrodelbahn. Der internationale Verband die FIL vergibt dazu regelmäßig auch Weltcups und andere Wettkämpfe nach Lillehammer. Dies führt dazu, dass die Bahn erhalten bleibt und gehegt wird. Dies ist umso bemerkenswerter, weil es in Norwegen keine Rennschlitten- und Bobsportler gibt, die auf internationalem Niveau mitfahren.
Vor zwei Jahren fiel der letzte geplante Weltcup in Lillehammer coronabedingt aus. Am diesem Wochenende ist daher der erste Weltcup in Lillehammer nach vier Jahren und für viele Sportlerinnen und Sportler “Wettkampfneuland”. Zwar finden durch die Vereisung der Bahn, die so früh wie nirgendwo stattfindet” regelmäßige Trainingslehrgänge statt, aber keine Nation hat dort einen “Heimbahnvorteil”. Bereits im Anfang Oktober war ich mit meinem Sohn Julian in Lillehammer an der Bahn – völlig menschenleer mitten im Wald. Ich bin neugierig und freue mich auf das bevorstehende Weltcupwochenende in Lillehammer!
Derzeit wird mehr in den Medien über den Thüringer Landtag berichtet, als tatsächlich Entscheidungen fallen. Dies ist nicht ganz fair, weil natürlich im Landtag Politik gemacht wird und dies ist auch manchmal das Knüpfen von Fäden hinter den Kullissen. Mit unseren beiden CDU Ortsverbänden “Am Petersberg” und “Am Steiger” waren wir gestern zu Gast im Thüringer Landtag. Mit unserem Landtagsabgeordneten Niklas Wassmann haben wir dabei über den Weg zur Brombeer-Koalition diskutiert. Wenn alles gut geht, soll am 11. Dezember ein neuer Ministerpräsident gewählt werden, aber sicher ist dies noch nicht, weil vorher noch der Mitgliederentscheid der SPD läuft.
Noch ist es ein weiter Weg, bis Erfurt den Titel “Sportstadt” mit absoluter Berechtigung trägt. Dies hat zugegeben mit den sportlichen Ansprüchen zu tun und den fehlenden Erfolgen im nationalen und internationalen Sport. Aber auch die Stadt trägt ihren Anteil daran, weil in den Mannschaftssportarten die Trainingsbedingungen alles andere als optimal sind.
Heute wurde die traditionelle Ausstellung “Florales zur Weihnachtszeit” in Erfurt eröffnet. Immer nach dem Totensonntag und vor der Eröffnung des Weihnachtsmarktes stimmt die Ausstellung ganz wunderbar auf die Adventszeit ein. Viele regionale Floristen tragen das gemeinsame Projekt mit der EGA in jedem Jahr.
Noch steht es nicht fest, ob tatsächlich am 23. Februar 2025 der Bundestag neu gewählt wird. Zuvor muss der Bundestag am 16. Dezember dem amtierenden Bundeskanzler noch das Misstrauen aussprechen (wovon auszugehen ist) und der Bundespräsident muss den Wahltermin festlegen.
Elf Wochen nach der Landtagswahl haben gestern die Vorsitzenden von CDU, BSW und SPD ihren Regierungsvertrag vorgelegt. Auf 126 Seiten wird darin abgesteckt, was in den kommenden Jahren in Thüringen für Schwerpunkte gesetzt werden. Die Erarbeitung des Papiers war eine schwere Geburt. Insbesondere die Abstimmung mit den verschiedenen Gremien der BSW bzw. die Einmischung der Namensgeberin, weckten zunächst viel Skepsis. Allerdings haben sich schlussendlich die Thüringer Vertreterinnen und Vertreter der BSW durchgesetzt und auch die ankündigte Vorziehung der Bundestagswahl hat den Prozess wohl eher positiv begleitet.
Seit vielen Jahren ist der Elisabethempfang der Katholischen Kirchen eine gute und traditionsreiche Veranstaltung, um Kirchenvertreter mit Politikerinnen und Politikern sowie Vertretern der Gesellschaft zusammenzubringen.
Schnee ist inzwischen auch in Thüringen angekommen – in Oberhof schon etwas länger und im Rest des Freistaates seit gestern auch. Da wird es höchste Zeit die Wintersportsaison zu eröffnen. Der erste Rennrodel-Weltcup beginnt kommende Woche in Lillehammer und zwei Wochen später wird es für uns in Oberhof ernst. Das OK hat sich in Vorbereitung des ersten Heimweltcups heute Abend in Oberhof getroffen und jedes Sachgebiet hat über seinen Vorbereitungsstand berichtet. Für den Pressebereich trage ich die Verantwortung. Inzwischen sind die Journalisten alle zum Weltcup eingeladen und die Akkreditierungsunterlagen werden vorbereitet. Auch alle anderen Sachgebiete sind im Soll bei ihren Vorbereitungen und so steigt die Spannung, ob auch alles gut klappt.
Gut geklappt hat alles beim Rodelclub Ilmenau in der vergangenen Saison. Von Oberhof bin ich gleich nach Ilmenau gefahren und habe dort die Grüße des Präsidiums des TSBV übermittelt. Siegbert Bussemer, der Vorsitzende des RC Ilmenau konnte auf eine eindrucksvolle Bilanz verweisen. Die Mitgliederzahl ist vom 142 auf 173 gestiegen. Damit ist einer unser erfolgreichsten Vereine auch der mitgliederstärkste. Neben den vielen Erfolgen in der Vergangenheit ist man in der Bob- und Rodelstadt besonders auf die beiden Goldmädels der jüngeren Vergangenheit stolz – Dajana Eitberger und die Junioren-Weltmeisterin Antonia Pietschmann sind im RC Ilmenau. 7 Sportlerinnen und Sportler sind zur Zeit auf dem Sportgymnasium Oberhof und werden auch in Zukunft für Erfolge sorgen.
Vor 50 Jahren habe ich Skat spielen gelernt. Mein Vater hat es mir und meinem Zwillingsbruder schon im Alter von 8 Jahren beigebracht und wir haben mit ihm – weil wir ja drei waren – ganze Sommerurlaube bei schlechtem Wetter auf dem Campingplatz Skat gespielt.
Das nunmehr 19. Thüringen-Derby in der 1. Volleyball Bundesliga endete mit dem 18. Sieg für Suhl. Abgesehen vom Ergebnis war es ein toller Volleyball-Abend in der Erfurter Riethsporthalle. 1.300 Zuschauer – restlos ausverkauft.
Ich möchte mich herzlich bei allen unseren Helferinnen und Helfern bedanken. Über 40 von ihnen sorgten am Wochenende dafür, dass alles rund lief. Vielen Dank euch!