103 Mal und damit so häufig wie kein anderer Ausschuss im Erfurter Stadtrat hat der Finanzausschuss getagt. Neben den regelmäßigen monatlichen Sitzungen gab es zusätzlich die Haushaltsanhörungen ist der Finanzausschuss neben dem Hauptausschuss der einzige Ausschuss, der auch in den Sommermonaten tagt. Ich durfte als Ausschussvorsitzender die Sitzungen in den letzten Jahren leiten und es war nahezu immer eine ausgesprochen sachliche Atmosphäre. Klar gab es auch deutliche Auseinandersetzungen, aber die fanden dann meist im Stadtrat bei den Haushaltsabschlussberatungen statt.
Der aktuelle Haushalt wurde, wie so viele zuvor, zu späte eingebracht und zu spät beschlossen. Er ist bis jetzt immer noch nicht genehmigt – die Verwaltung erwartet die Genehmigung in der 22 KW. Dann ist schon wieder fast ein halbes Jahr herum und es wird wieder nicht alles umgesetzt, was beschlossen wurde. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass im Bereich des Beigeordneten Bärwolff, wo die Investitionsbedarfe am größten sind, das meiste liegen bleibt.
In der gestrigen Sitzung haben wir neben einigen noch notwendigen Vergaben auch die Information über die aktuelle Haushaltsentwicklung im 1. Quartal bekommen. Zwar steigen die Gewerbesteuereinnahmen, aber auch die Personalausgaben. Zudem fehlen 2,1 Millionen Euro (ursprünglich geplante) Einnahmen aus dem Landesausgleichsstock. Die Mehreinnahmen wurden von den rot-rot-grünen Stadtratskollegen im Haushalt zusätzlich eingeplant. Leider allerdings ohne Sinn und Verstand. Insbesondere die hauptamtlichen Landtagsabgeordneten von Rot-Rot-Grün hätten es besser wissen können und müssen. In der letzten Finanzausschusssitzung richtete gestern der Finanzbeigeordnete mahnende Worte an die Finanzpolitiker. Mal sehen ob sie in der nächsten Wahlperiode Gehör finden.
Ein großes Dankeschön allen Stadtratskolleginnen und Kollegen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren. Gerne werde ich auch in der nächsten Wahlperiode die Finanzen der Stadt mitgestalten. Aber zuvor haben die Wählerinnen und Wähler das Wort.
In einem Monat ist die Europawahl. 35 Parteien werden auf dem Stimmzettel stehen und um die Gunst der Wählerinnen und Wähler werden – beim letzten Mal haben rund 61 Prozent ihr Votum abgegeben. Die Wahlbeteiligung zu erhöhen ist das erklärte Ziel aller Demokratinnen und Demokraten. Dies gelingt nur, wenn die Wählerinnen und Wähler wissen, was die Parteien politisch wollen.
Auch wenn derzeit Zeit viel Wahlkampf auf allen Ebenen stattfindet – die politische Bildungsarbeit bleibt ein fortwährender Auftrag. Bei der LZT erstelle ich regelmäßig den Newsletter.
Ganz unberechtigt ist die Vision nicht. Alle unsere amtierenden Weltmeister in den Kufensportdisziplinen haben mit der Einschulung am Sportgymnasium oder der Berufung in die Leistungskader ihre sportliche Laufbahn begonnen. Bei unserer heutigen Berufungs- und Ehrungsveranstaltung waren über 100 Nachwuchssportlerinnen und Sportler in Oberhof dabei. Dabei wurden die Landeskader für die kommende Saison berufen, Förderpreise vergeben, Einschulungen an das Sportgymnasium vorgenommen und erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler mit der Verdienstnadel des TSBV geehrt.
Die kommunalpolitische Informations- veranstaltung zum Sport in Erfurt auf Einladung des Stadtsportbund Erfurt fand reges Interesse. Heute Abend waren Vertreter von rund 100 Erfurter Sportvereinen im Foyer der Leichtathletikhalle zu Gast, um etwas über die sportpolitischen Ziele der Parteien zur Kommunalwahl zu erfahren. Neben den sechs OB-Kandidaten (es waren tatsächlich alle da), waren auch die drei Vertreter der Parteien geladen, die keinen eigenen OB-Kandidaten aufgestellt haben (FDP, Piraten und Freie Wähler).
Ab heute hat das Briefwahlbüro in Erfurt im Technischen Rathaus in der Warsbergstraße geöffnet (das moderne Gebäude auf dem Bild). Dort können die Briefwahlunterlagen abgeholt und abgegeben werden aber auch direkt gewählt werden. Dies ist insbesondere gut für alle, die sich bereits entschieden haben und eventuell am Wahlsonntag nicht da sind. Allerdings gibt es nach einer aktuellen INSA-Umfrage rund 40 Prozent der Erfurterinnen und Erfurter, die unentschlossen sind. Meine erste Bitte an die ist: gehen Sie wählen! Die zweite Bitte: wählen Sie demokratisch! Und als dritte Bitte, wenn Sie mir vertrauen, geben Sie mir ihre drei Stimmen.
Wer gut arbeitet kann auch gut feiern! Dass unsere 380 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Thüringer Schlitten- und Bobsportverbandes gut arbeiten können, haben sie in den letzten zwei Jahren deutlich unter Beweis gestellt. Dass sie gut feiern können haben sie verdientermaßen heute auch unter Beweis gestellt.
Die Wahlbenachrichtigungen wurden verschickt und ab Montag öffnen die Sonderwahllokale. Höchste Zeit also für die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer ihr Material an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Ich bin sehr froh, dass ich dabei von meiner Familie unterstützt werde.
Ende der 20ger bis Anfang der 30ger Jahre begann der Aufstieg der Nationalsozialisten. Dagegen gab es Protest und Widerstand – leider am Ende erfolglos und mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. John Heartfield war einer derjenigen, die energisch protestierten. Seine Werke sind derzeit – neu kommentiert – in der Erfurter Kunsthalle zu sehen.
Es gibt sie doch noch – Projekte, die in Erfurt fristgemäß geplant und realisiert werden! Allerdings in Verantwortung der SWE Stadtwirtschaft GmbH – in kommunaler Verantwortung hätte es wohl deutlich länger gedauert. Frank Döring, Abteilungsleiter Technik der SWE Stadtwirtschaft konnte zur heutigen Einweihung des Wertstoffhofes Erfurt-Süd auf die kurze Bauzeit (10 Monate) und die Einhaltung der Kosten (1,9 Millionen Euro) verweisen.