CDU-Kreisparteitag 2022

Der neue Kreisvorstand
Ziemlich lange her ist es, aber ich kann mich noch daran erinnern! Im Dezember 1991 war ich das erste Mal bei einem Kreisparteitag der CDU Erfurt. Im damaligen Gildehaus wurde ich als JU Vorsitzender erstmals in den Kreisvorstand gewählt und bin es 31 Jahre später immer noch. Heute trafen sich nun die Mitglieder der CDU Erfurt auf ihren Kreisparteitag, um einen neuen Kreisvorstand zu wählen. Als Kreisvorsitzender wurde Dr. Wolfgang Weisskopf wiedergewählt, ebenso wurden als Stellvertreterin Prof. Dr. Regina Polster und ich im Amt bestätigt. Von 2005 bis 2015 und danach seit 2020 habe ich dieses Amt inne und immer noch große Lust mitzugestalten. Neu als Stellvertreterin wurde Bianca Rudolph gewählt, während der bisherige Stellvertreter Stephan König zum Schatzmeister gewählt wurde. Im Amt der Mitgliederbeauftragten wurde Mandy Grabe wiedergewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Ute Karger, Kristina Nordt, Franca Bauernfeind, Rico Chmelik, Thomas Pfistner, Hans-Arno Simon, Luc Rechenbach, Rocky Keuterling, Jan Meyhöfer, Udo Schwieren, Steffen Peschke und Jörg Orschewsky. Ein Dank an dieser Stelle gilt auch unserer Ehrenvorsitzenden Marion Walsmann für die Tagungsleitung und Christian Hirte für das Grußwort als CDU Landesvorsitzender, ebenso sei allen bisherigen Kreisvorstandsmitgliedern gedankt. Bilder vom Kreisparteitag

Happy Independence Day!

Im Generalkonsulat in Leipzig
Inzwischen ist es 27 Jahre her, dass ich zum ersten Mal in Amerika war. Schon bei der ersten Reise 1995 hat mich das Land begeistert und auch jetzt freue ich mich wieder sehr drauf, wenn ich im August mit meinem Sohn wieder dort sein werde. Insbesondere die Familien-Tour im Jahr 2000 und die Tour mit meinen drei Söhnen 2017 sind mir von den fünf Reisen noch eindrucksvoll in Erinnerung. Amerika steht für mich für Unabhängigkeit und Freiheit – deshalb gratuliere ich zum bevorstehenden 246. Jahrestag der Unabhängigkeit der vereinigten Staaten von Amerika am kommenden Montag schon einmal vorab. mit meinem Sohn war ich dazu auf Einladung des Generalkonsuls Ken Toko heute im Generalkonsulat in Leipzig zu Gast. Nach zwei Jahren Corona-Pause wurde dort der Unabhängigkeitstag gefeiert. Neben einer typisch amerikanischen Feier mit Flaggenpräsentation und Nationalhymnen von einer Opernsängerin, gab es vor allem viele gute Gespräche. In einem Monat werde ich meinen Sohn zum Studienstart nach Atlanta begleiten. Ich freue mich für ihn, dass er die Chance hat ein Jahr in Atlanta zu studieren. Es wird ihn zweifellos prägen. Bilder aus Leipzig  

Themenjahr erfolgreich abgeschlossen

Impressionen von der Dankesfeier
Gestern Abend wurde das Themenjahr “Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen” mit einer Dankesfeier durch den Ministerpräsidenten und die Landtagspräsidentin im Thüringer Landtag offiziell beendet. Eingeladen waren dazu die Akteurinnen und Akteure, die im Themenjahr 320 Veranstaltungen an 175 Orten in Thüringen präsentierten. Als Landeszentrale für politische Bildung Thüringen haben wir dazu eine große Zahl an Veranstaltungen beigesteuert und werden auch nach dem Themenjahr Veranstaltungen zum jüdischen Leben in Thüringen im Rahmen der Achava-Festspiele und der Tage der jüdisch-Israelischen Kultur beisteuern. Mir ist es ausgesprochen wichtig, dass wir neben der reichhaltigen Geschichte immer wieder auch den Bezug zum aktuellen jüdischen Leben finden. In seiner Vielfalt können wir jüdisches Leben glücklicherweise nicht nur in Israel sondern inzwischen auch wieder in Deutschland erleben. Deshalb engagiere ich mich bei der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft, unserem Förderverein für jüdische Kultur und auch in meinem Job bei der LZT dafür, dieses Leben sichtbar zu machen. Aber natürlich bin ich noch lieber immer wieder auch in Israel – in Jerusalem, Tel Aviv und vielen anderen wunderbaren Orten. Das nächste Mal Ende September mit der CDU Thüringen und auch die 19 Reise plane ich gerade – im März 2023 mit der Landeszentrale.

30 Jahre Ausländerbeirat in Erfurt

Der aktuelle Ausländerbeirat
Damals waren wir die ersten. Am 22. März 1992 wurde der Ausländerbeirat in Erfurt gegründet. In den neuen Bundesländern war es damals der erste Ausländerbeirat und ich kann mich noch daran erinnern, dass es eine mit breiter Mehrheit im Stadtrat getroffene Entscheidung war. Seit dem hat sich viel getan. Der Ausländerbeirat vertritt inzwischen die Interessen von 22.000 Menschen und damit 10 Prozent der Erfurter Bevölkerung. Gestern Abend wurde das Jubiläum im Ratssitzungssaal des Rathauses gefeiert. Der Oberbürgermeister hielt ein Grußwort, die Bürgermeisterin war zu Gast und zumindest die SPD und die CDU war mit jeweils mehreren Kolleginnen und Kollegen vertreten. Leider kam die Landesintegrationsbeauftragte erst, als die Veranstaltung schon vorbei war und auch die anderen Fraktionen im Stadtrat waren nicht vertreten. Ich finde dies persönlich sehr schade und auch alles andere als wertschätzend. Für die CDU-Fraktion kann ich sagen, dass wir in all den Jahren eine gute Zusammenarbeit mit dem Ausländerbeirat gepflegt haben und ich möchte alles danken, die als sachkundige Fraktionsvertreter im Ausländerbeirat mitgearbeitet haben. Von Magarethe Hentsch bis Niklas Wassmann waren wir immer engagiert dabei, wenn es darum ging gemeinsam Probleme zu lösen. Vielen Dank vor allen aber auch an Jose Paca und sein Team, die die Arbeit seit 30 Jahren tragen und sich für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen. Bilder vom Festempfang

Gäste aus Kambodscha begrüßt

Mit Yara Suos im Ratssitzungssaal
Regelmäßig haben wir im Erfurter Rathaus Besuchsgruppen zu Gast. Gerne nutze ich die Gelegenheit als Vertreter der CDU-Stadtratsfraktion und als Stadtratsvorsitzender ihnen die Geschichte der Stadt zu erklären, aber vor allem mit ihnen über Kommunalpolitik zu diskutieren. Gestern war auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Delegation aus Kambodscha in Erfurt. Unter Leitung des Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses der Nationalversammlung in Kambodscha Yara Suos M.P. war die Gruppe in Berlin und Erfurt. In den Gesprächen waren sie insbesondere an nachhaltigen Umweltthemen und Finanzthemen interessiert. Da es es prima gepasst, dass auch unser für Umweltfragen zuständiger Dezernent Andreas Horn Zeit für ein Gespräch hatte. Bei Diskussionen zu Finanzen schlage ich bei Besuchergruppen immer gerne den Bogen vom Festsaal und dem dortigen Gemälde über das “Tolle Jahr von Erfurt 1509) zur geheimen Fluchttür im Ratssitzungssaal. 1509 wurde die Stadtverantwortlichen von den Bürgern und Handwerkern der Stadt gewaltsam aus dem Rathaus geholt. Der Obervierherr Heinrich Kellner wird für die finanziellen Missstände der Stadt verantwortlich gemacht und schließlich hingerichtet. Heutzutage ist die Finanzpolitik auch häufig sehr unsolide, aber dafür gibt es im Ratssitzungssaal direkt hinter dem Platz des Oberbürgermeisters eine in der Wandtäfelung versteckte Fluchttür 😉

Solidarität mit Israel

Der neue Vorstand der DIG Erfurt
Gestern Abend fand der Jahresempfang der Deutsch-Israelischen Gesellschaft statt und zuvor die Mitgliederversammlung und Neuwahl des Vorstandes. Seit 31 Jahren gibt es die DIG in Erfurt. Ich habe mich gefreut, dass unser alter und neuer Vorsitzender Matthias Tarwitz mich gebeten hat, beim Jahresempfang über meine vielen Israel-Reisen in einem “Werbeblock” zu sprechen. In diesem Jahr kann ich auf zwei 30jährige Jubiläen zurück blicken. Vor genau 30 Jahren habe ich meine erste Israel-Reise mit der Jungen Union Thüringen und damals 42 Teilnehmern organisiert. Schon beim aussteigen aus Flugzeug in Tel Aviv, wusste ich dass ich immer wieder nach Israel reisen werden – ich war im positiven Sinne infiziert. Vor genau 30 Jahren bin ich auch Mitglied der DIG geworden. Herr Schotte hatte mich geworben und die Solidarität mit Israel war damals für mich ausschlaggebend mich auch als Mitglied zu bekennen. Daraus ist eine lange Geschichte geworden. Viele Israel-Reisen gab es, rund die Hälfte meiner 17 Reisen habe ich selbst organisiert und geleitet. Gerade bereite ich die Pilgereise der CDU-Thüringen im September vor, zu der wir schon 60 Anmeldungen haben. Danach folgt dann zeitnah die 19. Reise im Frühjahr, dann mit der Landeszentrale für politische Bildung. Vereinbart haben wir gestern Abend auch, dass wir jetzt eine Reise nach Israel mit der DIG vorbereiten. Es bleibt mir ein wichtiges Anliegen so viele Menschen wie möglich nach Israel zu bringen, aber auch klar Position zu beziehen gegen Antisemitismus.

Wir müssen reden… oder schreiben

Politik im Netz
“Politische Kommunikation online wird immer wichtiger. Über drei Viertel der Wahlberechtigten lesen politische Inhalte im Internet. 2019 war es nur jede zweite Person. FDP-, AfD-, Grünen- und Linken-Wählerschaft nutzen das Internet überdurchschnittlich häufig zum Lesen politischer Inhalte. Der Anteil hat jedoch insgesamt in allen Parteianhängerschaften deutlich zugenommen.” Dies ist ein Fazit einer bemerkens- und lesenswerten repräsentative Umfrage der KAS zu politischer Kommunikation im persönlichen Umfeld und in sozialen Medien. Dominik Hirndorf bestätigt dabei viele Dinge, die ich in meiner beruflichen Tätigkeit bei der Landeszentrale für politische Bildung jeden Tag erlebe. Zwar nutzen immer noch 65 Prozent der 4000 befragten menschen kein soziales Netzwerk für politische Inhalte (lesen/teilen/liken/kommentieren), aber die anderen 35 Prozent hat schon. An der Spitze steht Facebook, gefolgt von Instagram, WhatApp, Twitter und YouTube. Als ich vor 23 Jahren in die hauptamtliche Politik gestartet bin, hatten die wenigsten Landtagsabgeordneten überhaupt eine Homepage. Wenn ich mir meine alten Seiten ansehe, waren auch die damals reichlich altbacken. Facebook, Twitter, YouTube kamen bei mir 2008 hinzu und Instagram vor drei Jahren. Instagram ist laut der Studie vor allem bei den unter 30jährigen vorne – Facebook hingegen ab 30 auf Platz eins. besonders aktiv sind im Netz die ganz Linken und die ganz Rechten und die CDU kommt erst am Ende der Parteien. Insofern kann ich immer nur an meine Parteifreundinnen und Freunde appellieren “wir müssen reden, wir müssen schreiben, wir müssen teilen”. Es kommt darauf an zu seinen politischen Überzeugungen zu stehen und für diese zu werben! Zur Umfrage der KAS

SWE Volley-Team Nachwuchsarbeit

SWE Volley-Team vor Ort
Während für unser Bundesliga-Team Sommerpause ist, bereiten wir uns auf die neue Saison vor. Für die Spielbetriebs-GmbH steht das Lizenzierungsverfahren im Vordergrund, der Trainer komplettiert sein neues Team und die Vereinsgremien unterstützend dabei. Heute Abend haben wir mit der Gesellschafterversammlung den aktuellen Stand besprochen. Gleichzeitig läuft aber im Verein auch die Nachwuchsarbeit weiter. Einige unserer Nachwuchsspielerinnen sind heute nach Orlando zu einem großen Turnier geflogen. Viel Erfolg und tolle Eindrücke dort! Um die ganz jungen Kids ging es heute aber auch. Seit vielen Jahren engagiert sich das SWE Volley-Team mit dem Projekt Volleyteam@school. Dabei gehen wir an Grundschulen um dort Volleyballprojekte zu initiieren. Für das Projekt “Fit, Fun, Fantasy” der Zeitbild Stiftung wurden wir um Unterstützung angefragt und haben gerne zugesagt. Vielen Dank an unseren Freizeitpädagogen Stefan Stauß und vier unserer Nachwuchsspielerinnen vom Erfurter Sportgymnasium für das heutige Engagement dabei. An der Evangelischen Grundschule präsentierten sich Erfurter Sportvereine von 10 bis 14 Uhr mit Mitmachangeboten und da waren wir gerne mit dabei. 300 Grundschülerinnen und Grundschüler haben begeistert mitgemacht. Mit dem ersten Ballkontakt beginnt für uns die Nachwuchsarbeit und dafür bin ich den vielen Engagierten Vereinsmitgliedern sehr dankbar. MDR-Bericht zum Projekt

Wake – Eat – Sleep – Repeat – Wakeboard-Camp Kroatien 2022

Wakeboard-Camp 2022
Analog zu den letzten Jahren ging es auch in diesem Jahr im Frühsommer in mein Lieblingsurlaubsland Kroatien. Nachdem ich in den letzten Jahren schon das Wakeboard-Camp mit meinen Söhnen genutzt haben, war ich auch in diesem Jahr (dieses Mal nur mit Jonas) auf der Insel Pag und am dortigen Zrce-Beach. Auf der Anreise machten wir einen zweitägigen Stopp in der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Meinen kroatischen Freund Alen habe ich in Zagreb das erste Mal 1997 besucht und seitdem praktisch in jedem Jahr und es gab immer viel über Politik und Sport zu diskutieren. Weiter ging es von Zagreb nach Plitvice. In diesem Jahr war der Nationalpark relativ leer, was am etwas kühlen Wetter und an den deutlich gestiegenen Ticketpreisen (rund 40 Euro das Tagesticket). Allerdings war es auch in diesem Jahr wieder besonders reizvoll, weil die Wasserfälle durch die vorangegangenen Regenfälle eindrucksvoll ins Tal rauschten. Angekommen auf der Insel Pag und dort in Novalja hatten wir nur noch Sonnenschein und Temperaturen von 28 – 30 Grad. Lediglich die Bura (der starke Fallwind) verhinderte, dass wir 8 Tage durchgängig nur Wakeboard gefahren sind. An einem Vormittag und einem Nachmittag mussten wir pausieren und da ging es nach Lun (älteste Olivenbäume der Welt) und Zadar (schönste Stadt in Damatien mit der legendären Küstenorgel). Ansonsten haben wir das Motto “Wake – Eat – Sleep – Repeat” umgesetzt und haben unsere Runden an der Wakeboardanlage gedreht. ich bin insgesamt auf 250 Runden in den 8 Tagen gekommen und dies sind bei einer Streckenlänge von 600 m immerhin 150 km auf dem Wasser. An machen Tagen machte sich der Muskelkater da heftig bemerkbar. Übernachtet haben wir wieder in der Pension Jasna, die im Wakeboard-Paket enthalten war. Dort hat es uns schon im letzte Jahr gut gefallen – ein gepflegtes zentral gelegenen Haus in Novalja mit einem schönen Pool und eigenen Parkplätzen nur 500 m vom nächsten Supermarkt entfernt und fußläufig zum Hafen und Stadtzentrum. Den großen hauseigenen Kamingrill haben wir dieses Jahr zwar nicht genutzt, aber dafür sind wir viel Fisch essen gegangen oder haben die Küche des Apartments zur Selbstverpflegung genutzt. Die 10 Tage in Kroatien waren wieder viel zu schnell herum. Für die Heimfahrt hatten wir uns für die Strecke via Fähre, Zagreb, Maribor, Graz entschieden. Da wir erst am Samstagnachmittag losgefahren sind, war es völlig staufrei und wie haben die 1.100 km in gut 10 Stunden geschafft. Bilder Kroatien 2022

Erinnerung an Helmut Kohl

Leidenschaftlicher Patriot und Europäer in Erfurt!
1994 auf dem Domplatz in Erfurt
Anlässlich des 5. Todestags Kohls kamen am Montag Experten und Weggefährten des Altkanzlers zusammen, um seine Verdienste um Deutschland und Europa bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu würdigen. Da ich derzeit im Urlaub bin konnte ich leider nicht live dabei sein. Aber die Veranstaltung gibt es auch noch als Aufzeichnung im Internet auf dem YouTube-Kanal der KAS. Eine besondere Verbindung zu Erfurt stellt die historische Rede am 20. Februar 1990 dar, welche Helmut Kohl an über 100.000 Menschen auf dem Domplatz richtete, kurz vor den ersten freien Wahlen in der DDR. An diesen historischen Moment soll auch die im Februar auf Initiative der CDU-Stadtratsfraktion eingeweihte Helmut-Kohl-Straße am Petersberg erinnern. Passend dazu ist eine Publikation der KAS erschienen, an der auch unsere Stadträte Michael Hose und Lilli Fischer, unser ehemaliger OB Manfred Ruge, sowie einige ehemalige Stadträte beteiligt waren. Gerne habe ich für diese Publikation auch meine Erinnerung an den Kanzler der Einheit beigesteuert. Das Vermächtnis Helmut Kohls hat Deutschland in seiner Gesamtheit geprägt und wirkt bis heute. Die Publikation ist jetzt bei der Konrad-Adenauer-Stiftung verfügbar. Buch der KAS zu Helmut Kohl