Blogeinträge

Videokonferenz zu Reiseangeboten nach Israel

Sehnsucht nach Israel
Leider musste die wichtigste Frage bei der heutigen Videokonferenz zu “Begegnungsreisen in Israel” unbeantwortet bleiben. Rund 180 Teilnehmer folgten der Präsentation von vier Reiseveranstaltern für Reisen nach Israel. Ich habe mich besonders darüber gefreut, dass auch unsere langjährige Partnerin Daniela Epstein von Sar-El Tours ihr Reiseangebot vorgestellt. Wir planen mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen immer noch unsere nächste Israel-Reise für Oktober und hoffen, dass sie nun im dritten Anlauf klappt. Ursprüngliche wollten wir bereits im März 2020 fahren und mussten die Reise wenige Tage vor Beginn absagen. Auch die zweite Planung für September 2020 fiel der Pandemie zum Opfer. Jetzt sind zumindest erst einmal Flüge und Hotels für Oktober 2021 reserviert. Viele, der von den Reiseveranstaltern vorgeschlagene Programmpunkte, kenne ich schon – Wein auf dem Golan, kulinarische Angebote im ganzen Land, Kultur- und Musikangebote, Begegnungen mit Drusen und Beduinen und auch ökologische Projekte. Da ich mehrmals privat und auch mit Reisegruppen zu unterschiedlichen Themen in Israel war, sind die meisten Sachen vertraut. Unsere Reisen der LZT können in den 10-14 Tagen auch immer nur einen Teil aufnehmen, da wir zahlreiche politische Termine und Gespräche im Programm haben. Ab wann Reisegruppen wieder nach Israel können – diese Frage musste offen bleiben, obwohl Israel sicher eines der ersten Länder weltweit sein wird, in dem alle Impfwilligen auch geimpft sein werden. Wann dann aber wieder Reisegruppe aus dem Ausland ins Heilige Land dürfen ist noch offen. In jedem Fall aber haben die Präsentationen von Sar-El Tours und drei weiteren Reiseveranstaltern Lust auf die nächste Reise nach Israel gemacht.

Online in allen Gremien

Fliegender Wechsel vom Homeoffice ins Ehrenamt
Regelmäßig wechsele ich inzwischen zwischen dem beruflichen Homeoffice und der Online-Arbeit im Ehrenamt – meist indem ich den zweiten Rechner nutze. Hinsichtlich der Formate ändert sich das verwendete Programm der Videokonferenzen immer mal wieder. Im Büro nutzen wir meist Cisco Webex, in der Kommunikation mit den Online-Kollegen der anderen Landeszentralen meist Alpha View oder BBB, für unseren Sportverein eine Konferenzplattform des LSB und für die CDU eine speziell für die CDU aufbereitete Webex-Variante. Funktionieren tun inzwischen alle Formen ganz gut und dies ist offensichtlich ein Unterscheidungsmerkmal zu den entsprechenden Schulplattformen des Landes. Die ist heute Vormittag erst einmal zusammen gebrochen und somit war der Online-Start nach den Winterferien schon zeitig wieder beendet. Egal ob es am Ende ein Hackerangriff war (wie es das Ministerium behauptet) oder die mangelnde Ausstattung. Der Frust bei Eltern und Schülern ist groß. Hinzu kommt, dass sich der Bildungsminister schon seit Tagen mit dem obersten Datenschützer des Landes streitet, welche Onlineformate zulässig sind. Wir haben heute Abend wieder einmal mit einer Videokonferenz die Stadtratssitzung am Mittwoch vorbereitet. Gut 80 Tagesordnungspunkte stehen an. Nicht nur weil morgen der Murmeltiertag ist, gibt es aber die gleiche Diskussion, wie jeden Monat. Der Hauptausschuss und der Ältestenrat beraten heute Abend, wie viele Tagesordnungspunkte vorher “weggeräumt” werden können, oder ob die ganze Stadtratssitzung aus Pandemiegründen abgesagt wird.

Gelungenes Projekt der aktiven Teilhabe

Gelungene Online-Konferenz
Gestern Abend konnte ich bei einem Projekt mitwirken, welches junge Menschen animieren sich aktiv einzubringen und Veränderungen einzufordern. Viele Projekte gibt es dazu – meist sind es strukturierte Interessenvertretungen Schüler- und Jugendparlamente und Interessenvertretungen von Studierenden, aber auch Vereine, Verbände und Jugendorganisationen. Mit der Landeszentrale für politische Bildung begleiten und unterstützen wir solche Aktivitäten – auch wenn die LZT eigentlich vor allem für die politische Erwachsenenbildung zuständig ist. The African Network of Germany e.V., Bundesnetzwerk TANG, ist der Projektträger für „BePart – Teilhabe beginnt vor Ort! TANG Youth4Youth“. Dabei soll laut Projektbeschreibung ein die Sensibilisierung für die Bedarfe in einer Kommune und Handlungsmöglichkeiten gesellschaftlich relevanter Gremien geschaffen werden. Zugleich sollen junge Menschen motiviert werden für die Mitwirkung in gesellschaftlich relevanten Gremien. Dazu haben Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne afrikanische Wurzeln aus den Städten Berlin und Erfurt in den letzten Wochen politische Partizipationsmöglichkeiten kennengelernt. Im Rahmen einer ZOOM- Online- Konferenz haben wir darüber diskutiert. Die Erfurter Studentinnen haben Themen zum Alltagsrassismus aufgespürt und wir haben darüber gesprochen, was man dagegen tun kann. Die Berliner Mitwirkenden hatten sich mit dem Denkmal für die Kongo-Konferenz in Berlin beschäftigt. Das dortige Denkmal wurde in Form von einer Informationstafel gestallte und kann bestenfalls eine Informations- und Diskussionsprozess anstoßen, der aber in Berlin mit den Verantwortungsträgern geführt werden muss. Ich werde mit den Erfurter Studentinnen im Gespräch bleiben und hoffe, sie bleiben weiter so interessiert und engagiert. Ganz im Sinne von Max Frisch: „Demokratie heißt, sich in seine eigenen Angelegenheiten einzumischen.“.

Gebrauchter Abend…

Leider erfolglos in Wiesbaden…
Gestern war mal wieder einer dieser Abende den man gerne streichen würde. Dabei bin ich bei Fahrten zu den Auswärtsspielen von Schwarz-Weiß Erfurt durchaus Kummer gewöhnt, aber gestern lief gar nichts zusammen. Im letzten Jahr waren wir noch mit etlichen Fans in Wiesbaden und haben denkbar knapp mit 3:2 verloren. Dieses Jahr gänzlich ohne Zuschauer war ich gespannt. Mit viel Optimismus bin ich nach Wiesbaden gefahren. Neuer Trainer, neue Spielerin und gut trainiert – da sollte doch was gehen. Kurz vor der Abfahrt die erste Hiobsbotschaft. Unsere neue Spielerin Anastasiya Grechanaia ist noch nicht spielberechtigt, weil sich der ukrainische und der russische Verband nicht einig werden. Am Kirchheimer Dreieck der nächste Frust. Ein umgekippter Gefahrgutlaster sorgte für zwei Stunden Stau. Fünf Minuten vor Spielbeginn nach 4:15 Stunden Fahrt waren wir in der Halle in Wiesbaden. Als es dann nach kurzer Zeit 8:2 im ersten Satz stand ahnte ich bereits, dass dies ein frustreicher Abend wird. Klar mit 3:0 (13, 14 und 20) haben unsere Mädels verloren und trotz einer kurzzeitigen Führung im dritten Satz keine Chance gehabt. Die Heimfahrt im Schnee-/Regentreiben verlief dann wenigstens konfliktfrei und nach über neun Stunden waren wir wieder in Erfurt. Jetzt heißt es analysieren und den Blick nach vorne richten. Kommende Woche geht es in Vilsbiburg weiter. Bilder aus Wiesbaden

Finanzausschuss ohne Candy Crush

Vor Beginn des Finanzausschusses
Ausgeschlossen ist es nicht, dass auch im Finanzausschuss oder im Stadtrat die Handys oder Laptops nicht nur zur Bewältigung der Sitzungsaufgaben zum Einsatz kommen. Zumindest im Stadtrat passiert es immer wieder, dass ich darum bitten muss, die Nutzung mobiler Endgeräte zu reduzieren – allerdings ist der Grund dafür simpel. In der Thüringenhalle wird dadurch die drahtlose Mikrofonanlage zu beeinflusst, dass sie hin und wieder ausfällt. Für Spiele, egal ob Candy Crush, Schach, Sudoku oder sonstige Online-Spiele bleibt auch selten genug Zeit. Im Finanzausschuss tagen wir in den letzten Monaten selten länger als eine Stunde und auch im Stadtrat beschränken wir uns auf das Nötigste. Da braucht es noch keine Entspannungszeit. Allerdings gehöre ich auch zu den zeitintensiven Nutzern der mobilen Endgeräte. Meist um Nachrichten in sozialen Medien zu lesen oder zu teilen. Früher fiel das auch in Sitzungen auf – zumindest Beobachtern und auch meine Familie erinnert mich privat immer wieder daran. Ja, ich glaube dies kann suchtähnliche Züge annehmen, deshalb bin ich sehr vorsichtig über andere zu urteilen. Gestern im Finanzausschuss wurde ich mit einem Foto “abgeschossen”, als ich das Handy in der Hand hatte. Deshalb erkläre ich ausdrücklich: Nein, es war natürlich kein Online-Spiel und nein, es war nicht während der Sitzung 😉 Bei den Sitzungen, die ich als Ausschuss- oder Stadtratsvorsitzender leite muss ich konzentriert dabei sein, um keine Wortmeldungen zu übersehen und inhaltlich der Sitzung nicht nur zu folgen sondern sie auch zu moderieren. Unsere gestrige Sitzung hatte auch nur eine kurze Tagesordnung und war vor der obligatorischen Lüftungspause (nach jeder Stunde) schon wieder beendet. Für kommende Woche im Stadtrat sind 100 Tagesordnungspunkte angemeldet. Wenn die alle dran kommen, wird es eine lange Nacht.

#WeRemember

Yad Vashem
#WeRemember und #niemalsmehr sind zwei der Hashtags, die heute in vielen Beiträgen in den sozialen Medien verwandt werden. Der heutige 27. Januar wurde vor 25 Jahren von Bundespräsident Roman Herzog Januar 1996 zum jährlichen Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Im Jahr 2005 erklärten die Vereinten Nationen ihn zum Internationalen Holocaust Gedenktag. In den zurückliegenden Jahren habe ich viele Formen des Gedenkens miterleben und mit organisieren können. Die Zeitzeugengespräche an Schulen waren am eindrucksvollsten. Inzwischen gibt es nicht mehr so viele Überlebende des Holocaust und deshalb müssen neue Formen des Gedenkens gefunden werden. Viele, die in den vergangenen Jahren die Veranstaltungen organisiert haben sind zu Zeugen der Zeitzeugen geworden und haben die Aufgabe das Gedenken wach zu halten. Mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde in Thüringen Prof. Reinhard Schramm konnte ich in dieser Woche für ein kurzes Video der Landeszentrale für politische Bildung über das Gedenken sprechen. Statt der vielen Präsenz-Veranstaltungen zum 27.1. sind es in diesem Jahr viele Online-Veranstaltungen. Gestern widmete sich die Friedrich-Ebert-Stiftung dem wichtigen Thema “Der BDS-Antisemitismus und das Gedenken an die Opfer des Holocaust”. Heute lud die Konrad-Adenauer-Stiftung zum Zoom-Meeting “Extremismus, Antisemitismus und Rassismus erkennen – Eine Analyse der aktuellen Gefahren für die Demokratie” ein. Heute Abend wird die Landeszentrale für politische Bildung noch ein Kino-Projekt mit dem monami in Weimar startetn und wir haben zudem sehr viele Publikationen in unserem Online-Shop. Sowohl die politischen Stiftung, als auch die LZT wurden von Reinhard Schramm als wichtige Partner der Jüdischen Landesgemeinde benannt. ich froh und dankbar, dass dies so ist.

Souverän gelöst…

Hommage an Bond – Vesper als passender Drink der Nacht
Superbowl LV und die Chiefs sind dabei! Wie in jedem Jahr ist der Januar angefüllt mit vielen TV-Nächten. Inzwischen nicht nur an “jedem verdammten Sonntag” wie einst ein Werbeslogan lautete sondern auch Donnerstags und Samstags. Erfreulicherweise hat die Zahl der live aus der NFL übertragenen Footballspiele deutlich zugenommen. Aber ein Problem bleibt und dies ist die Zeitverschiebung. Mit viel Glück haben die Teams für die meine Söhne und ich mitfiebern Spiele um 18 oder 21 Uhr nach deutscher Zeit. Mit Pech aber auch erst wie heute Nacht um 0.40 Uhr und dann wird es eine schlaflose Nacht. Die Cowboys und die Eagles waren in diesem Jahr schon früh raus, aber die Chiefs spielten eine Klasse-Saison. Auch in diesem Jahr stand auf dem Weg zum Superbowl die AFC-Championship und es ging heute Nacht gegen die Bills. Ausgestatten mit Pulled Pork-Wraps, dem gefüllten NFL-Snack-Helm und passenden Getränken habe ich mit meinem Sohn erst das Spiel der Buccaneers gegen gegen die Chargers verfolgt – bei dem die Buccaneers in den Superbowl einzogen. Die Chiefs lösten im Anschluss ihre Aufgabe souverän. Zwar lagen sie nach dem 1. Quarter 9:0 zurück, aber dann drehten sie auf. Wir kamen bei der Liegestütz-Challenge kaum hinterher. Über den Punktestand 7, 14, 21, 24, 31 und 38 sammelten sich in Summe 135 Liegestütze an, die wir gerne absolvierten, denn die Bills kamen am Ende nur auf 24 Punkte. Es hat sich gelohnt, sich die Nacht um die Ohren zu schlagen. Nach vier Stunden Schlaf habe ich heute um 8 Uhr das Homeoffice eröffnet 🙂 Jetzt freuen wir uns auf den Superbowl in zwei Wochen und hoffen, dass die Chiefs ihren Titel verteidigen werden.

Mahnung und Gedenken in diesem Jahr Online

Auswahl der Publikationen der LZT
Schon seit 1996 ist der 27. Januar, der Tag an dem 1995 das Vernichtungslager Auschwitz befreit wurde, in Deutschland ein bundesweit gesetzlich verankerter Gedenktag. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt. In diesem Jahr werden die Gedenkveranstaltungen Coronabedingt ganz anders, als vor einem Jahr zum damals 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz ausfallen. Wenn überhaupt werden die Veranstaltungen nur Online stattfinden können. Ich befürchte, dass auch in den Schulen wenig Gelegenheit besteht, während des Homeschooling thematisch aufzuarbeiten, zu mahnen und zu gedenken. Viele Jahre war ich mit der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Gedenk- und Denktag mit Zeitzeugen in Schulen. Auch mit der Landeszentrale für politische Bildung haben wir in jedem Jahr Veranstaltungen unterstützt oder selbst durchgeführt. Ausdrücklich werben möchte ich in diesem Jahr dafür, dass die vielen Publikationen, die die LZT zum Thema im Angebot hat, genutzt werden. Insbesondere für die Arbeit in Schulen sind sie hervorragend geeignet. Bestellt werden können die Bücher kostenfrei über die Homepage der LZT.

Wechsel ins Homeoffice

Gestern im Büro…
Gestern Abend habe ich die notwendige Technik im Büro zusammengepackt, die telefonische Rufumleitung eingestellt und Unterlagen eingepackt. Die nächsten Tage geht es erst einmal im Homeoffice weiter. Ich gebe zu, dass ich davon kein Freund bin. Ich arbeite lieber in meinem Büro in der Landeszentrale für politische Bildung. Das hat vor allem mit den beiden großen Bildschirmen und vor allem mit der stabilen Internetleitung zu tun. Der größte Teil meiner Arbeit in der LZT besteht aus Online-Arbeit und dazu gehören gerade im letzten Jahr auch viele Videokonferenzen. Auch das Erstellen von Videos und die Gestaltung unseres Newsletters machen sich besser am großen Bildschirm.
…und heute dann im Homeoffice
Die Landesverwaltung wird aber berechtigt hinterfragt, wie viele der Mitarbeiter im Homeoffice sind. Da wir jetzt technisch gut ausgestattet sind und alle mobile Endgeräte haben, ist es verständlich, dass das Homeoffice genutzt wird. Damit fallen zumindest die regelmäßigen Wege ins Büro mit dem ÖPNV weg. Meinen heimischen Schreibtisch habe ich tatsächlich in den letzten Jahren selten genutzt. Insofern musste ich ihn heute erst einmal wieder “aktualisieren” und die verschiedenen Bildschirmvarianten austesten.

Unser Team für die Rückrunde

Unser Team für die Rückrunde
Teamfotos sind bleibende Erinnerungen. In den letzten Jahren haben wir so viele offizielle Teamfotos gemacht, dass man sich kaum noch erinnern kann, wo wir unsere Foto-Locations überall hatten. Dass es während der Saison noch ein zweites Teamfoto gab, war selten. In dieser Saison ist vieles anderes. Nachdem wir zum Jahreswechsel unseren neuen Cheftrainer verpflichtet haben und auch ein weiterer Co-Trainer hinzu kam, ist mit Anatasiya diese Woche noch eine neue Spielerin hinzu gekommen. Zudem trainiert Franca als Anschlusskader nun schon seit einigen Wochen mit der Bundesligamannschaft und ist bei den Heimspielen dabei. Also genug Veränderungen für ein neues Bild – allerdings nur in der Trainingshalle, denn Corona verpflichtet auch uns zu Vorsicht. Nach dem obligatorischen wöchentlichen Corona-Test (erfreulicherweise wieder alle negativ) nahmen unsere Spielerinnen Aufstellung zum Teamfoto. Nächste Woche Donnerstag wird es ernst – dann geht es zum Auswärtsspiel nach Wiesbaden.