Heute Abend beginnt Sukkot, das Laubhüttenfest. Es erinnert an die 40-jährige Wüstenwanderung des Volkes Israel und ist zugleich ein Erntedankfest. Es beginnt fünf Tage nach Jom Kippur und dauert sieben Tage. Zu den festen Ritualen gehört dabei das Feiern, Verweilen und gemeinsame Essen in einer Sukka (Laubhütte). Viele Juden schlafen auch darin.

Vor einigen Jahren konnte ich zu Sukkot in Jerusalem sein und dort die besondere Stimmung miterleben – die beiden Fotos sind in Jeruselm entstanden. Überall gibt es dortz selbstgebaute Laubhütten – auch auf den Balkonen – falls sie kein Dach haben, denn durch die Zweige auf dem Dach der Laubhütte müssen die Sterne zu sehen sein. Kommende Woche werden wir zu unserer Studienreise “Jüdisches Wien” in Wien und dort auch in einer Sukka zum Essen zu Gast sein.
Im Mittelpunkt stehen bei dem Fest der Palmzweig (Lulaw), die Zitrusfrucht (Ertrog), Myrtenzweige (Hadasim) und Bachweidenruten (Arawoth), die zu Feststräußen (Lulav) verbunden werden.