Blick in die Zukunft
Gleich zwei erfreuliche Anlässe zum Donnerstag. Für das Klimazonenhaus Danakil wurde der Grundstein gelegt – erfreulicherweise fristgerecht. Wirtschaftsminister Tiefensee betonte dabei, er hoffe, dass es auch finanziell im Rahmen bleibt. Ob dies glückt ist noch offen. Auf alle Fälle soll aber bis zum März 2019 der Baukörper fertig sein. Dann geht es an den Innenausbau und das Umfeld.
Bei der Grundsteinlegung waren alle Fraktionen des Erfurter Stadtrats gut vertreten, mit Ausnahme der Grünen. Ihr Vorstoß den Bau von Danakil zu stoppen würde die Stadt rund 28 Millionen Euro kosten. Sie wollen ihre Idee daher nicht weiter verfolgen erklärte der Fraktionsvorsitzende, finden Danakil aber immer noch merkwürdig. Ich finde dies wiederum typisch grün – sich mit Themen nur oberflächlich beschäftigen, populistische Forderungen aufreißen und dann wieder leise einsammeln. Die Gäste der Grundsteinlegung ließen sich davon die Stimmung nicht verderben.
Im Anschluss blieb noch Zeit um die aktuelle Kürbisausstellung auf der EGA in Augenschein zu nehmen. Übernächste Woche werde ich mit dem Arbeitskreis Buga der CDU-Stadtratsfraktion und meinem CDU-Ortsverband wieder zu einem Informationsgespräch auf der EGA zum Baufortschritt mit Blick auf die Buga 2021 sein. Am Abend stand dann noch die Eröffnung des 26. Erfurter Weinfestes auf dem Programm. Bis zum Sonntag laden die Winzer aus Nah und Fern auf dem Domplatz ein – empfehlenswert!
Bilder der GrundsteinlegungWeinfest
Stadtrat Erfurt
“Wasch mich, aber mach den Pelz nicht nass” – diesen Slogan hatten sich zumindest einige (wenige) Stadträte als Motto zur Diskussion um Unterstützung zur Bewerbung um den Katholikentag 2024 gewählt. Unisono kam schon vor der Abstimmung von allen Fraktionen, außer der bunten Fraktion, die Aussage man sei sehr dafür, dass der Katholikentag in Erfurt stattfindet. Allerdings schieden sich die Geister dann, als es um konkrete Aussagen zur Finanzierung ging.
Frühzeit zeichnete sich im Hauptausschuss und im fachlich mit beratenden Kulturausschuss ab, dass die in der Vorlage des Oberbürgermeisters genannte Summe von 1,2 Millionen Euro keine breite Zustimmung gefunden hätte. Selbst die Katholische Kirche signalisierte, dass eine solche Summe für das Bistum als Ko-Finanzierung zu viel sei. Also einigte sich der Kulturausschuss auf die Formulierung bis zu 600.000 Euro – einstimmig bei sieben Ja-Stimmen und einer Enthaltung. Im Hauptausschuss wurde das die “Kompromisstüte” wieder aufgemacht und Vertreter von Fraktionen, die vorher im Kulturausschuss zugestimmt hatten, äußerten Bedenken.
Im heutigen Stadtrat schließlich legten die Grünen dann einen Antrag vor, der die Unterstützungssumme noch einmal halbieren sollte auf 300.000 Euro. Die Begründung dafür lautete, dass Erfurt ja auch deutlich kleiner als Leipzig sei. Ich habe für meine Fraktion dazu deutlich gemacht, dass wir für dieses Gefeilsche kein Verständnis haben. Es geht beim Katholikentag nicht um die Größe der ausrichtenden Stadt, wie die Grünen meinten, sondern um die Menschen, die zu uns als Gäste kommen und die Inhalte die transportiert und diskutiert werden. Es ist absurd dies finanziell reglementieren zu wollen. Die CDU-Fraktion freut sich auf den Katholikentag und sieht darin eine gute Gelegenheit, für Erfurt zu werben.
Erfreulicherweise sah dies die große Mehrheit des Stadtrats ähnlich und der Antrag wurde in der Fassung des Kulturausschusses bei vier Gegenstimmen und sieben Enthaltungen nach einer sehr sachlichen Diskussion beschlossen.
Die traurige Endstation…
Seit heute bis zum Freitag macht der Revolution Train in Erfurt Station. Am Güterbahnhof steht der umgebaute Zug und klärt Schulklassen über die Gefahren des Drogenmissbrauchs auf. Leider ist der Zug zunächst nur für einige Tage in der Landeshauptstadt. Wir haben als CDU vergeblich versucht die Stadt zu einer Beteiligung zu bringen.
Aber ich bin froh, dass heute zur offiziellen Eröffnung sowohl der Beigeordnete für recht, Ordnung und Sicherheit Steffen Linnert, als auch eine Vertreterin des Jugendamtes dabei war. Neben den Sponsoren, waren auch unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann und mein stellvertretender Fraktionsvorsitzende Thomas Pfistner dabei. Bei der Führung durch den Zug war mein jüngster Sohn sehr beeindruckt und ich konnte direkt erleben, wie es auf Kinder und Jugendliche, für die die Ausstellung konzipiert ist, wirkt. In Begleitung der Eltern können bereits Kinder ab 10 Jahre die interaktive Ausstellung besuchen, ansonsten ist sie für Schulklassen zwischen 12 – 18 Jahren empfohlen.
Ich wünsche den Machern des Revolution Trains viele interessierte junge Gäste. Wir werden das Thema noch einmal im Rathaus aufrufen! Nachfolgend eine Beschreibung unseres Fraktionsreferenten Alex Hein zur Ausstellung:
„Der sogenannte “Revolution Train” ist in Erfurt. Dahinter steckt ein Projekt zur Aufklärung über die Folgen des Drogenkonsums. Dabei durchläuft man den Zug in verschiedenen Stationen. Die Wände wirken organisch, dem Inneren des menschlichen Körpers nachempfunden. Je weiter man kommt, desto schlechter ist der Zustand dieses “Körpers”. In den Stationen sehen die Schüler Videosequenzen, welche die Abwärtsspirale “Drogenkonsum” in der Geschichte einer jungen Frau und eines jungen Mannes darstellen. Sie schafft es durch Entzug, er stirbt. Auf jede Filmsequenz folgt ein Zugabteil, der so eingerichtet ist, dass er der Szenerie im Film folgt. Hier wird somit nicht nur Wissen über Drogen und Drogenkonsum vermittelt, sondern die Teilnehmer werden bewusst in ihrer Gefühls- und Wahrnehmungswelt mitgenommen. Das kann durchaus schockieren. Vor Ort befindet sich gute pädagogische Betreuung. Das Projekt wird mit den Schülern im Nachhinein ausgewertet. Parallel zu den Filmsequenzen füllen sie außerdem anonyme Fragebögen aus, bei denen sie unmittelbar auf die Szenen im Film angesprochen werden.“
Bilder aus dem Revolution Train
Virtuelle Probefahrt
Inzwischen werden in vielen Bereichen Fachkräfte gesucht und dies gilt auch für Lokführer. Der Traumberuf vieler Jungen steht in konkurriert mit vielen anderen Berufen, die zwar auf Kinder und Jugendliche eine magische Anziehungskraft ausüben, aber hinsichtlich Vergütung und Arbeitsbedingungen7Arbeitszeiten oft den Kürzeren ziehen. Das gilt für den Traumberuf meiner Jugend – Kfz-Elektriker – genauso wie für den Traumberuf meines jüngsten Sohnes Lokführer.
Nachdem er am Sonntag bei den Dampfloktagen noch nicht an die Schalthebel durfte (der Ehrenlokführerschein geht erst ab 18 Jahren), konnte ich ihm heute eine großen Wunsch erfüllen. Wir waren zu Besuch bei der Erfurter Firma raildox. Die Firma ist erfolgreich im Güterverkehr unterwegs. Sie bildet aber vor allem auch Lokführer aus und hat daher einen Fahrsimulator. der Führerstand wurde aus einer Original-E-Lok ausgebaut und verfügt über einen großen Bildschirm, der eine realistische Ausbildung ermöglicht.
Fast zwei volle Fahrstunden durfte mein Sohn unter Anleitung eines Fahrlehrers den Simulator testen und auch ich durfte die Hebel einmal bedienen. Allerdings beherrscht mein Sohn das Zusammenspiel von Sifa und allen anderen Bedienelementen perfekt und bei mit ertönten immer einmal helfende “Hinweise”. Der Traumberuf meines Sohnes ist mehr denn je Lokführer. Vielen Dank für einen schönen Nachmittag dem Geschäftsführer der Firma raildox Frank Rudolf.
Bilder von raildox
Fetzt!
Eisenbahnen im Allgemeinen und Dampflokomotiven im Besonderen gehören wohl zu allen Kindheitsträumen. Bei meinem jüngsten Sohn ist diese Begeisterung für Eisenbahnen besonders ausgeprägt und so war es selbstverständlich, dass wir gestern zu den XXIV. Dampfloktagen nach Meiningen gefahren sind.
Dutzende Dampfloks, der Fußball-WM-Zug von 1954 und unendlich viel Zubehör gab es zu bestaunen. Zwei Loks luden auch zu Führerstandmitfahrten ein. Spontan vor Ort habe ich mich zu einem „Führerscheinlehrgang“ als Ehrendampflokführer entschieden. In einem 45 Minuten Kurs wurde uns zunächst die Theorie über Dampflokomotiven vermittelt (mein Sohn wusste schon fast alles). Danach ging es in Fünfer-Gruppen auf den Führerstand der 50-3501. Nach einer Einweisung in die Bedienelemente durfte jeder der Fahrschüler selbst an die Schalthebel und die Lok in Bewegung setzen sowie nach 330 m anhalten und danach das Ganze noch einmal. Da werden auch Erwachsene wieder schnell zu Kindern, wenn auch kräftig das Signalhorn betätigt werden darf.
Wir haben schon den Termin der XXV. Dampfloktage vorgemerkt. Am 7. und 8.9.2019 finden sie im Dampflokwerk in Meiningen statt.
Bilder der Dampfloktage
Mit meinem Nach-Nach-Nach-Nachfolger im Amt des JU-Landesvorsitzenden
Immer noch prangt das Motto gut sichtbar über den Köpfen der Delegierten und Gäste bei der Jungen Union Thüringen. Ich habe mich bei meinem gestrigen Besuch beim 31. Landestag der Jungen Union Thüringen in Ilmenau darüber gefreut. das Motto ist zu unserer JU-Zeit, also vor 25 Jahren und beschrieb bereits damals, was die Motivation für junge Menschen ist, sich bei der JU zu engagieren.
Aber alles andere ist natürlich ungleich moderner geworden und auch die Landetage der JU sind perfekt durchgeplant und organisiert. Da in diesem Jahr keine Wahlen auf dem Programm standen, war Zeit für inhaltliche Diskussionen. Unter den Gästen waren neben dem CDU-Landesvorsitzenden Mike Mohring auch viele Land- und Bundestagsabgeordnete. Mit Blick auf die Wahlen im nächsten Jahr gab es natürlich viele Gespräche und Diskussionen am Rande des Landestages. Das öffentliche Meinungsbild ist da durchaus nach der letzten Woche verbesserungswürdig.
Im kommenden Jahr haben wir Kommunal- und Landtagswahlen. Vom Landestag der JU soll auch das Signal ausgehen, dass es junge Kandidatinnen und Kandidaten gibt, die in den Kreistagen und Stadt- bzw. Gemeinderäten gebraucht werden. Das war schon vor 25 Jahren so und das ist auch heute so!
Voller Einsatz
Bereits zum 10. Mal fand am Samstag der SWE-Cup statt – eigentlich ist die Traditionslinie noch länger, denn bereits zuvor gab es den Braugold-Cup. Neu war, dass sich in Riethsporthalle nicht Mannschaften aus der 1. und 2. Bundesliga, sondern Teams der Regionalliga-Ost sowie der Thüringenliga zum sportlichen Wettstreit trafen.
Der verspätete Start in die Bundesliga Ende Oktober, veranlasste uns zu dem neuen Modus. Zudem war es eine gute Gelegenheit, einmal den Fokus stärker auf unsere Nachwuchsteams zu richten. Mit neun Teams aus beiden Ligen war das Feld gut besetzt und für alle teilnehmenden Mannschaften die letzte Gelegenheit, ihre Teams unter Wettkampfbedingungen auf die Saison einzustimmen.
Gleich drei Teams aus unserem Verein nahmen am Turnier teil: das SWE Volley-Team II aus der Regionalliga, das SWE Volley-Team III aus der Thüringenliga sowie unsere U16 als VolleyJuniorsTeam (Thüringenliga). Weiterhin zum Starterfeld gehörten die Regionalligamannschaften des VC Zschopau, Neuseenland-Volleys Markleeberg, Dresdner SC 1898 II, VfB Suhl II sowie die beiden Thüringenligisten VSV Jena und SV Tröbnitz.
Spannend waren die Spiele bis zum letzten Spiel. Kurz vor der Zielgerade wurde unser SWE Volley-Team II noch abgefangen und verlor das letzte Spiel gegen Zschopau, nachdem es zuvor drei Siege gegen Tröbnitz, Dresden und den späteren Turniersieger Markleeberg gab. Somit wurde es am Ende der dritte Platz hinter Markleeberg und Zschopau. Zu den Zuschauern gesellten sich auch die Spielerinnen unseres Erstligateams inklusive Trainer und Co-Trainer.
Am Abend des langen Turniertages waren alle zufrieden – Trainer und Teams über wichtige Erkenntnisse zur Saisonvorbereitung und die Zuschauer darüber, dass es endlich wieder Volleyball zu sehen gibt. Herzlichen Dank an das Orga-Team.
Nachtrag: Unserer Spielerin Caroline (U 16/VolleyJuniorTeam) wünschen wir auf diesem Weg gute Besserung. Sie hatte sich am Morgen beim Block verletzt und die Hand angebrochen.
Die Bilder vom SWE-Cup
Badminton statt Volleyball
Squash am Freitagnachmittag ist wieder zum regelmäßigen Programmpunkt geworden und schafft immer den sportlichen Einstieg ins Wochenende. Ich bin froh, dass das Knie immer noch hält, nur übertreiben werde ich es nicht mehr, wenn ich mich regelmäßig mit meinem alten Schulfreund zu einer Partie treffe 😉
Am Freitagabend ging es zum Sommerfest des Erfurter Stadtsportbundes. Dabei gab es viele Gespräche mit den Verantwortlichen der Erfurter Sportvereine und es gab von der SSB Vorsitzenden Birgit Pelke den verdienten Dank an langjährig Aktive. Die jüngste in der Runde war Tammy Lück, die ein Jahr in einem Gemeinschaftsprojekt als FSJ-lerin für den SSB und unser SWE Volley-Team (insbesondere den Nachwuchs) gearbeitet hat. Vielen Dank und viel Erfolg beim Studium in Magdeburg!
Vielen Dank unserer FSJ-Tammy!
Der heutige Samstag begann dann noch einmal sportlich aktiv. Seit 15 Jahren bin ich Vereinspräsident von unserem SWE Volley-Team und heute Vormittag habe ich das erste Mal erfolgreich gegen unsere Bundesligaspielerinnen gepunktet. Allerdings nicht im Volleyball sondern im Badminton. Allerdings habe ich da den etwas unfairen Vorteil, dass ich seit 35 jahren relativ regelmäßig Badminton spiele. Beim Volleyball bringe ich hingegen kaum einen Ball über das Netz und beschränke mich darauf den Damen zuzusehen. Die Ausgleichstrainingseinheit hat aber offensichtlich allen viel Spaß gemacht.
Unser 10. SWE-Cup folgt noch heute Nachmittag. In diesem Jahr ist der SWE-Nachwuchs mit drei Teams gefordert und die Erstligadamen sind nur als Zuschauer in der Halle.
Die drei Preisträger
Traditionell im August lädt IKEA Geschäftspartner und Kunden zu einem Abend ein, der bei mir im Kalender immer ganz dick angestrichen ist. Beim Krebsfest gibt es neben den Krebsen vor allem viele gute Gespräche und IKEA unterstreicht damit sein soziales Engagement. Die Spendengelder des Abends werden vom Unternehmen verdoppelt und aufgerundet, so dass es jedes Mal drei Jugend- bzw. Familienprojekte gibt, die einen Spendenscheck erhalten.
Unsere Stiftung FamilienSinn darf entsprechende Vorschläge unterbreiten und so kannte ich auch heute Abend die drei vorgestellten Projekte bereits. Auf großen Tafeln wurden die Projekte den Gästen vorgestellt und mit IKEA-Bleistiften durften die Gäste abstimmen. Die beiden zweiten Preise mit jeweils 750 Euro gingen an das Jugendhaus Wiesenhügel und die Bewegungsküche Jena. Den ersten Platz gewann nach dem Votum der Gäste das Kinderhaus Weimar mit 1.500 Euro. Herzlichen Glückwunsch!
Essen und Trinken gab es natürlich dem Anlass angemessen. Im Schweden wurden früher den ganzen Sommer Krebse gegessen – eine durchaus zeitfüllende Art zu essen, aber genau dies ist ja der Sinn, zusammen zu sitzen zu feiern, gemeinsam zu singen und auch den einen oder anderen Schluck zu trinken. Die musikalische Umrahmung, war wie in den letzten Jahren perfekt. Die schwedische Sängerin Annika Klar und der Pianist Stefan Seitz unterhielten die Gäste mit einem bunten Programm, in dem auch landestypisch einige ABBA-Songs versteckt waren.
Bilder vom Krebsfest
Die CDU-Stadtratsfraktion ist befremdet über das Geschehen um die eigentlich im Oktober bevorstehenden Beigeordnetenwahlen in der Landeshauptstadt Erfurt. Hauptamtliche Beigeordnete müssen gemäß Thüringer Kommunalordnung die für das Amt erforderlichen Voraussetzungen erfüllen. Dabei sind ihre Stellen rechtzeitig vor der Wahl öffentlich auszuschreiben. Der Oberbürgermeister legt die für das Amt erforderlichen Voraussetzungen fest.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Panse erklärt dazu: „Es ist erstaunlich, was sich in Erfurt derzeit abspielt. Der Oberbürgermeister, der für die Ausschreibung der Beigeordneten zuständig ist, ist seit Wochen auf Tauchstation. Fristen werden versäumt und alles bleibt liegen.
Stattdessen diskutiert Rot-Rot-Grün über Postenverteilung, bei der offensichtlich parteipolitische Interessen im Vordergrund stehen. Der ‘normale Gang’ wäre ein Anforderungsprofil zu erarbeiten, dieses auszuschreiben und die bestgeeigneten Kandidaten auszuwählen. Verlierer bei dem jetzt gerade stattfindenden ‘Spielchen’ ist nicht die SPD oder irgendeine andere Partei. Verlierer sind die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Erfurt. Zu Recht dürfen sie erwarten, dass die Stadt nicht recht und schlecht verwaltet, sondern gut geführt wird.
Insbesondere vor dem Hintergrund der sich für das kommende Jahr abzeichnenden Mehrheitsverhältnisse ist die rot-rot-grüne Postenverteilung ein gefährliches Spiel. Alle demokratischen Parteien tragen Verantwortung, zum Wohle der Stadt zu agieren. Der Oberbürgermeister trägt darüber hinaus die Führungsverantwortung. Auch nach der Kommunalwahl muss Erfurt regierbar bleiben. Wir fordern alle demokratischen Parteien auf, sich dieser Verantwortung bewusst zu sein.”
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