In knapp drei Monaten, am 26. Mai 2024, wird der Erfurter Stadtrat neu gewählt. Zwischenzeitlich haben die meisten Parteien ihre Kommunalwahllisten aufgestellt. Ab sofort können diese bis 58 Tage vor der Wahl beim Kommunal-Wahlleiter eingereicht werden. 33 Tage vor der Wahl tagt der Wahlausschuss und bestätigt die Kandidatenlisten.
Während sich in anderen Parteien noch gestritten wird, wer wen unterstützt und ob es besonders schlau, ist einen Oberbürgermeister im Wahlkampf zu unterstützen, den man vor einigen Wochen noch für total unfähig hielt beschäftigen wir uns mit der Planung des Wahlkampfes. Gestern Abend haben wir uns mit den Stadtratskandidatinnen und Kandidaten der CDU zur Kampagnenkonferenz getroffen. Als “dienstältester” CDU Stadtrat und Stadtratsvorsitzender habe ich dabei gerne neben kommunalrechtlichen Fragen (wer darf wann und wo plakatieren) auch organisatorische Dinge zum Wahlkampf erklärt.
Wir sind 50 Kandidatinnen und Kandidaten, die alle gemeinsam für die CDU antreten. Abhängig von der Gesamtstimmenzahl für die CDU ergibt sich die Zahl der Stadtratsmandate. Wer aber dann im Stadtrat ist, entscheidet sich nicht nach dem Listenplatz, sondern nach der persönlichen Stimmenzahl. Jede Wählerin und jeder Wähler, die älter als 16 sind und länger als drei Monate in Erfurt ihren Hauptwohnsitz haben, kann drei Stimmen abgeben. Wichtig ist es darum zu werben, dass Wählerinnen und Wähler ihre Kreuze dort setzen, wo sie Kandidatinnen und Kandidaten kennen und denen sie vertrauen. Deshalb ist es wichtig zu erklären, auf welchem Platz und welcher Liste man kandidiert.
Nicht die Summe an Plakaten und Flyern entscheidet, sondern die persönliche Ansprache. Dazu werden soziale Medien, Tür-zu-Tür-Aktionen, aber auch die Wahlwerbung im persönlichen Freundes- und Bekanntenkreis eine zunehmend größere Rolle spielen. Die Vernetzung in Vereinen und Verbänden, das ehrenamtliche Engagement in Initiativen werden wichtig – dies zeigt die Erfahrung der letzten Wahlkämpfe. Selbstverständlich auch die Zukunftsvisionen und Wahlziele für Erfurt. Am Freitag treffen wir uns dazu zum Programmparteitag.
Es geht also langsam, aber sicher los und ich freue mich auf den Wahlkampf. Ach ja, ich kandidieren auf Platz 6 der Liste 3 und würde mich sehr über ihr Vertrauen, dass ich auch weiter Politik mit gestalten darf, freuen.
Nachdem es auch in diesem Jahr im Januar etwas ruhiger war, weil nicht so viele Veranstaltungen der politischen Bildung stattfanden, läuft der Motor der LZT jetzt wieder hochtourig. Der jüngste Newsletter verzeichnet mehrere Online-Angebote zum Superwahljahr, drei neue Broschüren und zahlreiche Veranstaltungen in der ersten Märzhälfte.
Seit zwei Jahren darf ich als Vizepräsident im TSBV “mitmischen” und habe viel Freude daran. Das liegt unter anderem auch daran, dass wir im Vorstand ausnahmslos gute Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben. Einige sind allerdings auch ein “klein wenig” politikgeprägt und das funktioniert gut. Der Staatssekretär Torsten Weil ist von den Linken, Rolf Baumann ein ehemaliger Landtagskollege der SPD, unser Geschäftsführer Uwe Theisinger ist SPD-Stadtrat in Suhl und unser Präsident Andreas Minschke sowie unsere Schatzmeisterin Ute Karger haben eine CDU-Vita.
Wenn wir bei Wettkämpfen unterwegs sind, oder unsere Heim-Weltcups ausrichten, freuen wir uns über das Interesse der Politikerinnen und Politiker an unserem Sport. In Winterberg waren mit Hendrick Wüst der Ministerpräsident von NRW und Friedrich Merz als Partei- und Fraktionsvorsitzender der CDU gleich zwei hochrangige CDU Wintersportfans dabei und beide nahmen sich auch die Zeit, für ein kurzes Gespräch uns ein Foto mit uns.
Passend zum Namen, gab es am gestrigen Sonntag zum Abschluss des ersten WM-Wochenendes der Bobsportler noch etwas Schnee. Durch den Tag verteilt hatten die Mono-Bobsportlerinnen und die Doppel-Bobsportler mit wechselhaften Bedingungen zu kämpfen. Sonnenschein, Neben, und Schnee wechselten sich ab. Allerdings war der Einfluss auf die Qualität der Bahn nicht so groß, wie in Altenberg und so waren für alle vergleichbare Bedingungen.
Nach dem 19. Sieg im 19. Spiel trennt unser Team nur noch ein Sieg vom vorfristigen Meisterschaftsgewinn in der 2. Volleyball-Bundesliga Pro. Gestern Abend bin ich von Winterberg nach Leverkusen gefahren, um live dabei zu sein. Leverkusen hat zweifellos unter den Zweitligisten die besten Standortvoraussetzungen. Eine schöne und große Halle, LED-Banden, den Erstliga-Hallenboden und auch schon mehrere Meistertitel in der 2. Liga. Allerdings geht es auch in Leverkusen um die finanziellen Rahmenbedingungen. Trotz, oder gerade wegen des größeren Bruders (die Bayern Fußballarena ist direkt neben der Halle) erhalten die Volleyballerinnen nicht die notwendigen Finanzen vom Gesamtverein um das Abenteuer 1. Liga zu wagen.
Mit unserem ehemaligen Trainer Dirk Sauermann und dem Abteilungsleiter Volleyball des TSV Bayer 04 Leverkusen Jürgen Rothe habe ich nach dem Spiel noch eine ganze Zeit über die Rahmenbedingungen gesprochen. Ich hoffe, dass wir irgendwann in der 1. Liga wieder gegeneinander spielen. besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit einem alten politischen Wegbegleiter. Rüdiger Scholz, der örtliche Landtagsabgeordnete, war Anfang der 90ger Jahre Pressesprecher der CDU Thüringen.
Es ist immer wieder faszinierend, wie sich die Skeleton-Sportlerinnen und Sportler Kopfüber in die Bahn werfen. Für die Zuschauer ist dies spektakulär und so war auch das Interesse bei der WM in Winterberg erfreulich groß. Wir sind in der Saison als Vertreter des TSBV meist bei den Rennschlittenwettbewerben dabei und so war es eine gute Gelegenheit unsere Skeleton- und Bobsportler bei der WM zu unterstützen. Da die Bahn in Oberhof für Bob und Skeleton-Wettbewerbe nicht lang genug ist, sehen wir unsere Thüringerinnen und Thüringer nur selten zu Hause.
Die Freunde war groß, als die Stadt Erfurt im vergangenen September den Welterbetitel für ihr mittelalterliches jüdisches Erbe zugesprochen bekommen hat. Wie so oft hat der Erfolg dann viele Väter und Mütter. Zwei, die aber wirklich erhebliches Anteil daran hatten und zu einer Zeit dafür geworben haben, als die Stadtverwaltung noch skeptisch abgewunken hat, waren gestern Abend bei der CDU-Stadtratsfraktion zu Gast. Maria Stürzebecher, Welterbebeauftragte der Stadt sprach zu den Stadträtinnen und Stadträten der CDU, sowie Ortsverbandsmitgliedern und Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen Stadtrat zu den Perspektiven. Zu Gast war auch Ingo Mlejnek, der als Beigeordneter das Thema auf den Weg brachte.
Ausgesprochen sportlich war das ganze Wochenende. Nationencup in Oberhof und Eishockey Outdoor in Klingenthal am Freitag, Samstag Weltcup in Oberhof und Heimspiel in der Volleyball-Bundesliga und das gleiche noch einmal am Sonntag. Unsere Damen von Schwarz-Weiß Erfurt lösten ihre beiden Heimspielaufgaben souverän. Der Rückblick von Stephan Siegl bringt es auf den Punkt. Gefreut haben wir uns auch, dass der
Jetzt ist auch unser 2. Weltcup in diesem Jahr Geschichte. Bei deutlich besserem Wetter, als in der vergangenen Woche waren wieder viele Zuschauer an der Bahn und konnten im Wesentlichen deutsche, aber auch mehrere österreichische Weltcupsiege bejubeln. Natürlich sind es für uns Thüringer unsere einheimischen Sportlerinnen und Sportler die besonders im Blickpunkt stehen und die hatten alle Grund zum feiern. Julia Taubitz gewann gleich zwei Mal – im Einzel und im Sprint. Dajana Eitberger konnte mit ihrer jungen Partnerin Saskia Schirmer erstmals einem Weltcup Sieg im Doppel verbuchen. Ebenso konnten Hannes Orlamünder und Paul Gubitz ihren Weltcupsieg auf der Heimbahn feiern – für die Bahncrew gibt es beim dazugehörigen Bahnrekord traditionell einen Kasten Bier. Und schließlich schaffte auch unser Max Langenhan endlich einen Heimsieg. Nach Platz zwei im Einzel gab es Sonntagnachmittag den Sieg im Sprint.
Vor einigen Jahren war ich mit meinem Sohn schon einmal bei einem Eishockey-Wintergame in Köln. Damals hat uns das gut gefallen und so waren wir auch dieses Jahr gerne dabei und haben noch meinen jüngsten Sohn mitgenommen. Im Schanzenauslauf der Skisprungschanze in Klingenthal entstand in der letzten Woche ein Open-Air-Eishockeyfeld, auf dem am Wochenende drei Spiele ausgetragen werden.