
Die Buga-Eröffnung wackelt

Ihr Stadtrat für Erfurt








Bemerkbar macht sich der Mangel an sportlichen Aktivitäten auch auf der Waage und damit perspektivisch auch mit gesundheitlichen Problemen. Wenn ich persönlich auf das letzte Jahr zurückblicke, wage ich mir gar nicht auszumalen, was ohne den Crosstrainer im Dachgeschoss meiner Wohnung passiert wäre. Der Sportpark Johannesplatz, in dem ich nun schon seit 22 Jahren ein Fitness-Abo habe, musste in den zurückliegenden 12 Monaten 8 Monate schließen.
Auch die Squash, Badminton und Tennis-Runden des letzten Jahres kann ich an zwei Händen abzählen. Lediglich die Wakeboard-Aktivitäten haben letztes Jahr in den Sommermonaten funktioniert – allerdings auch nur, weil die Urlaube auf der Insel Rügen, in Frankreich und Kroatien in den jeweiligen coronafreien Zeitfenstern funktioniert haben. Im Ergebnis des Jahres und der Weihnachtstage hatte ich bis zum Jahresbeginn immerhin 8 kg zugelegt. Allerdings sind es seit dem durch den konsequenten täglichen halbstündigen Einsatz auf dem Crosstrainer auch wieder fünf kg weniger geworden und bis zum Start der Wakeboard- bzw. der Badehosensaison soll es wieder eine Nullbilanz sein 😉


„#beziehungsweise –jüdisch und christlich: näher als du denkst“ dies ist der Titel einer Kampagne von Christen und Juden zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Aktuell am Beispiel von Pessach und Ostern wird das gemeinsame und verbindende zwischen beiden Religionen betont. Ich bin von der Kampagne begeistert. In den letzten Jahren habe ich mich immer wieder selbst davon überzeugen können, wie wichtig es ist die Verbindung zu betonen.
Vor zwei Jahren war ich zu Ostern mit meinen beiden großen Söhnen in Jerusalem. Auch da waren die Feiertage zu Oster und Pessach nah beieinander (das wechselt durch die unterschiedlichen Kalender jährlich). Pessach erinnert an den Auszug der Juden aus der Sklaverei in Ägypten und wird eine Woche lang gefeiert. Dies hat auf den ersten Blick keinen Bezug zu Ostern, wo vom Gründonnerstag über Karfreitag bis Ostersonntag das letzte Abendmahl, das Leiden, der Tod und das Begräbnis sowie die Auferstehung von Jesus im Mittelpunkt stehen. Das verbindende beschreibt die Homepage zur Kampagne mit den Worten “Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!”.
In diesem Sinne wünsche ich frohe und besinnliche Ostertage und Pessachfest.
Ostern 2019 in Jerusalem