Blogeinträge

Antigentests vs. PCR-Tests

Bundesweit wird in diesen Tagen über mehr und zuverlässigere Tests diskutiert. Massenschnelltests durch kostenfreie und vor allem auch verfügbare Testsets sollen nach Meinung des Bundes ab Mitte März möglich sein.  Spannend ist aber die Frage was mit möglichen positiven Tests passiert. Die Stadt Erfurt hat erklärt dazu auf ihrer Homepage: “Antigentests können schneller durchgeführt werden als PCR-Tests, mit denen standardmäßig getestet wird. Weitere Vorteile sind die vergleichsweise geringen Kosten und die leichte Handhabung. Sie erlaubt die Testung auch außerhalb eines Labors. So kann ein Schnelltest helfen, asymptomatische, möglicherweise infektiöse Personen leicht festzustellen und durch geeignete Maßnahmen – wie zum Beispiel vorübergehende häusliche Isolation – die Übertragung des Virus zu verhindern. Die Schnelltests erkennen sind derzeit allerdings noch nicht  so zuverlässig. Deshalb muss ein positives Antigen-Testergebnis mittels PCR-Test bestätigt werden. Alle zurzeit auf dem Markt befindlichen Antigen-Schnelltests müssen von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) rechnet etwa ab Anfang März mit den ersten Sonderzulassungen von Corona-Schnelltests für Laien. Nach der 3. Thüringer Sonderverordnung gelten Personen mit einem positiven Antigen-Schnelltestergebnis als Ansteckungsverdächtige. Sie sind daher verpflichtet, sich in häusliche Isolation bzw. Quarantäne zu begeben. Symptome einer COVID-19-Erkrankung sind unverzüglich dem Gesundheitsamt mitzuteilen. Die Pflicht zur Absonderung entfällt, wenn das Testergebnis der nachfolgenden PCR-Testung negativ ist, spätestens nach Ablauf von 14 Tagen. Jeder, bei dem der Antigen-Schnelltest positiv ausfällt, ist verpflichtet, das Gesundheitsamt über das Ergebnis zu unterrichten.” Im 2. Absatz ist erklärt, dass ein positiver Antigentest mittels PCR-Test bestätigt werden muss. Die Realität ist aber so wie es im 3. Absatz beschrieben wird. Es folgt auf einen positiven Antigentest eine Quarantäneanordnung des Gesundheitsamtes und selbst bei auftretenden Symptomen nicht automatisch ein Antigentest. Ich finde das problematisch und der Corona-Bekämpfung auch nur eingeschränkt dienlich. Die Stadt beruft sich in ihrer aktuellen Teststrategie auf Empfehlungen des RKI. Das mag seine Berechtigung gehabt haben um schonend mit Testkapazitäten umzugehen. Aber inzwischen erklärt auch das RKI: “Aufgrund des zunehmenden Anteils von besorgniserregenden Varianten von SARS-CoV-2 auch in Deutschland, die mit einem erhöhten Ansteckungspotenzial einhergehen, ist eine niederschwellige Testung bei Auftreten von Symptomen zu empfehlen.” Die CDU-Stadtratsfraktion hat deshalb heute eine Überarbeitung der Teststrategie der Landeshauptstadt gefordert – ich bin gespannt was daraus wird.

Strategieänderung beim Corona-Test

Michael Panse: Stadt muss mehr Kapazitäten nutzen Erneut fordert die CDU-Fraktion, dass die Stadt ihre Strategie in Bezug auf das Testen von Kontaktpersonen ändert. Mit immer mehr durchgeführten Schnelltests muss auch die Anzahl der durchgeführten PCR-Tests steigen. Die zuständige Beigeordnete für Soziales hat letzte Woche im Hauptausschuss dargelegt, dass in Erfurt derzeit auf ein positives Schnelltestergebnis nicht zwangsläufig auch ein aussagekräftiger PCR-Test folgt. Dieser würde zwar eine höhere Ergebnissicherheit erzielen, allerdings auch mehr kosten, sowie einen höheren Aufwand bei der Kontaktnachverfolgung nach sich ziehen. Auch würden symptomfreie Kontaktpersonen von Infizierten nach derzeitigen Empfehlungen des RKI nicht getestet, sondern pauschal in Quarantäne geschickt. „Diese Strategie ist nicht mehr zeitgemäß. Da die Zahl der durchgeführten Schnelltests immer weiter steigt, muss sich die Stadt um entsprechende Kapazitäten kümmern. Im gleichen Zug sollte sie auch Ihre eigene Strategie in Bezug auf das Testen mit PCR-Tests ändern,“ fordert CDU-Stadtrat Michael Panse. „Nach Aussage der Beigeordneten gibt es ausreichende Laborkapazitäten. Nach Ihren Worten könnten bis zu 600 Tests täglich durchgeführt werden. Bisher würden davon aber nur ein Bruchteil genutzt. Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger ist ein aussagekräftiger PCR-Test notwendig, um die Akzeptanz für Quarantänemaßnahmen zu erhöhen. Gleichzeitig liegt eine effektive Kontaktverfolgung im öffentlichen Interesse bei der Bekämpfung des Pandemiegeschehens,“ so Panse abschließend.

Ordentliche Leistung aber leider nichts Zählbares

Blick zurück… (Foto Bastian Duehse)
Unser Rückblick auf das Spiel in Stuttgart muss leider die erwartete Niederlage verkünden. Jetzt haben wir noch vier Spiele in dieser Corona-Saison vor uns – davon zwei Heimspiele gegen Aachen und Suhl und zwei Auswärtsspiele in Potsdam und Münster. Sportlich ist es in dieser Saison nicht wie gewünscht gelaufen, daran werden die vier Spiele auch nichts mehr ändern, auch wenn wir natürlich noch auf Punkte hoffen. Im Gespräch mit der Thüringer Allgemeinen habe ich heute die Probleme benannt. Zweifellos haben wir uns sportlich im Vergleich zur letzten Saison nicht verstärken können. Die Corona-Einschränkungen taten ihr Übriges und waren für die Spielerinnen und auch das Vereinsumfeld eine erhebliche Belastung. Unser Trainerwechsel zum Jahresbeginn hat den Spielerinnen noch einmal neuen Schwung gegeben, der bis auf das Wiesbaden-Spiel auch auf dem Feld zu spüren war. Mal sehen, ob in den jetzt anstehende Spielen, nach den “Big four” noch was geht. Wichtig war aber in dieser Saison auch die wirtschaftliche Frage. Mit der Corona-Hilfe des Landes sind wir durch die Saison gekommen. Ohne diese hätten wir, wie alle Thüringer Spitzensportvereine diese Saison nicht spielen können und auch die wirtschaftliche Existenz wäre gefährdet gewesen. Wir richten den Blick aber bereits jetzt nach vorne auf die kommende Saison und auch dies wird eine Herausforderung. Rückblick auf das Spiel am Samstag in Stuttgart: Mit der zu erwartenden Niederlage kehrte Schwarz-Weiß Erfurt vom Tabellenzweiten Allianz MTV Stuttgart zurück. Der erhoffte Satzgewinn blieb trotz Leistungssteigerung im Spielverlauf aber aus. Nach einem Spiel mit Höhen und Tiefen im Erfurter Spiel, konnten die Gäste zumindest mit erhobenem Haupt die Scharrena verlassen. Der Start in die Partie ging, fast schon standesgemäß, in die Hosen (3:11). Erfurt nahm schlecht an, blieb drei Mal in Folge am Stuttgarter Block hängen und profitierte allenfalls von Aufschlagfehlern des amtierenden Deutschen Meisters. Erfurts Coach wechselte früh auf Zuspiel, Madelyn Cole kam für Meghan Barthel, und später auch die Außenangreiferinnen. Von nun an berappelte sich der Außenseiter, auch wenn am Auftaktsatz nichts mehr zu retten war (13:25). Erfurt war aber jetzt im Spiel und machte es den Einheimischen zunehmend schwerer, zum Erfolg zu kommen. Die Block-/Feldabwehr stand immer besser und so blieben die Sätze zwei und drei bis zur „Crunchtime“ offen. Zehn Blockpunkte am Spielende waren ein guter Wert. Dass es nicht zu einem Satzgewinn reichte, weil man z. B. eine 16:14-Führung im dritten Durchgang zu schnell wieder hergab, lag an einer unterm Strich zu schwachen Annahmequote (24 % gute Annahmen). Wenn es dann auch keiner Angreiferin gelingt, eine Angriffseffizienz von 30 % zu erreichen, ist es zu wenig, um etwas Zählbares mitzunehmen. Die jeweils mit 19:25 verlorenen Sätze lassen erkennen, dass mit weniger „Baustellen“ im Erfurter Spiel mehr erreichbar gewesen wäre. Die MVP-Medaillen erhielten Dora Grozer (Gold) und Michelle Petter (Silber). Bis zum kommenden Freitag hat Trainer Gil Ferrer Cutino Zeit, um mit seiner Mannschaft an den Schwachstellen zu arbeiten. Dann sind um 18 Uhr die Aachener „Ladies in Black“ in Erfurt zu Gast. (StS)

Vom Eise befreit…

Gleicher Ort
Innerhalb von nur einer Woche hat sich das Wetter gedreht – von -20 Grad auf +18 Grad.  Zwar vier Tage später, als im letzten Jahr aber immerhin wieder im Februar. I’ve opened the preseason… Letzte Woche war ich noch auf dem Stausee Hohenfelden mit Schlittschuhen unterwegs und diese Woche habe ich die erste Biketour der neuen Saison dorthin gemacht. Beide Motorräder, sowohl die Ducati als auch die Honda, haben den Winter in der Garage gut überstanden und brauchten nur eine Starthilfe und danach ein aufladen der Batterien. Dadurch kamen beide Bikes dieses Wochenende zum Einsatz. Da ich auf Saisonkennzeichnen generell verzichte und das Wetter frühlingshaft bleiben soll freue ich mich auf die nächsten Touren. Allen Bikern die linke Hand zum Gruß und eine unfallfreie Saison! Ganz sind Schnee und Eis noch nicht verschwunden. Sowohl auf dem Stausee war noch Eis, als auch heute im Steiger noch Schneereste. In den nächsten Tagen hat sich dies sicher erledigt. Ich freue mich auf den Frühling und den Sommer, in diesem Jahr noch mehr, als in anderen Jahren.

Nächster Gegner aus den Top Four

Mal sehen was unser Trainer dieses Mal vorhat… (Foto Bastian Duese)
Nachdem unsere Mädels heute Vormittag den obligatorischen Corona-Test absolvierten (wie bisher alle rund 400 Tests seit September negativ), machten sie sich per Bus auf die Reise ins ferne Stuttgart. In dieser Woche wenigstens bei guten Straßenverhältnissen. Wieder wartet ein ganz schwerer Brocken auf uns und ein Satzgewinn wie im Hinspiel bzw. letzte Woche gegen Schwerin wäre schon Spitze. Nachfolgend unser Vorbericht: “Für Schwarz-Weiß Erfurt steht am Samstag die nächste knüppelharte Aufgabe auf dem Programm. Um 19.30 Uhr treten die SWE-Damen beim immer noch amtierenden Deutschen Meister, Allianz MTV Stuttgart, an. Nach Vilsbiburg, Schwerin und Dresden hat Schlusslicht Schwarz-Weiß Erfurt nun das nächste Mitglied der Top-4-Mannschaften in Serie vor der Brust. Wegen der im letzten Jahr abgebrochenen Saison, sind die Stuttgarterinnen immer noch der amtierende Deutsche Meister. Und sie liegen mit drei Punkten Rückstand weiter in Schlagdistanz zum Ersten Dresdner SC, den sie in der Hauptrunde noch in heimischer Halle empfangen. Es besteht, trotz der 0:3-Niederlage am Mittwoch bei stark aufspielenden Potsdamerinnen, also weiterhin die Möglichkeit, den für die Play-offs vorteilhaften Platz an der Sonne noch zu erreichen. Dafür dürfen sich die Spielerinnen von Trainer Tore Aleksandersen aber keine Ausrutscher in den verbleibenden vier Heimspielen leisten. Schon gar nicht, wenn der mit lediglich zwei Siegen Tabellenletzte in die Scharrena kommt. Im Hinspiel ließen die MTV-Damen einen Satz in der Riethsporthalle liegen, was sich in heimischer Umgebung sicher nicht wiederholen sollte, denn auch das Satzverhältnis könnte am Ende der Hinrunde entscheiden. Die Qualität besitzen die Schwaben, um der klaren Favoritenrolle gerecht zu werden. Selbst auf der Bank sitzen Spielerinnen, die bei den Thüringerinnen locker im Stammsechser spielen würden. Allerdings klaffen auch in den finanziellen Möglichkeiten große Unterschiede der beiden Kontrahenten vom Samstag. Erfurt, dass auf Mittelblockerin Sabrina Krause, die sich im Training eine Bänderverletzung im Fußgelenk zuzog, verzichten muss, wird sich aber nicht brav in sein Schicksal fügen. Denn sie haben – wie in den vorangegangenen Partien – rein gar nichts zu verlieren. Im Wissen darum, wollen es die Schwarz-Weiß-Damen dem klaren Favoriten so schwer wie möglich machen. Das Spiel wird wie gewohnt im kostenlosen Livestream auf sporttotal.tv übertragen.” (StS)

Mehr Testmöglichkeiten gefordert

Regelmäßig Thema im Hauptausschuss
Corona dominiert nun seit mehreren Wochen die Tagesordnungen der Stadtrats und Hauptausschusssitzungen. Im November hat der Stadtrat beschlossen, dass die Bürgermeisterin und zuständige Beigeordnete regelmäßig in jeder Sitzung des Hauptausschusses zu den aktuellen Corona-Entwicklungen in Erfurt berichtet. Erfreulicherweise sinken auch in Erfurt gegenwärtig die Zahlen in der 7-Tagebetrachtung (Montag 2, Dienstag 27, heute 62). Allerdings haben wir gestern Abend umfangreicher darüber diskutiert, ob nicht die Testkapazitäten ausgeweitet werden sollten. An den sehr unterschiedlichen Tageszahlen wird deutlich, dass am Wochenende praktisch gar nicht getestet bzw. ausgewertet wird. Auf meine Nachfrage erklärte die Beigeordnete, dass theoretisch täglich bis zu 600 PCR-Tests in Erfurt möglich sind. Tatsächlich sind es aber deutlich weniger. Die Beigeordnete erklärte, dass in Erfurt derzeit strikt nach den RKI-Empfehlungen verfahren würde. Symptomfreie Kontaktpersonen werden nicht getestet, sondern stattdessen in Quarantäne geschickt. Dies reduziert natürlich die Zahl der positiven Ergebnisse, aber auch den Aufwand für eine Nachverfolgung. Ich denke dieses Vorgehen ist nicht mehr zeitgemäß. Während überall darüber diskutiert wird, Testkapazitäten auszuweiten, gibt es dazu in Erfurt praktisch keine Überlegungen. Mit der Öffnung der Kitas und Schulen wird das Land entsprechende Schnelltests anbieten. Der Bund will ab März Schnelltests für Privatpersonen. Aber das alles nützt nicht viel, wenn bei positiven Schnelltests nicht automatisch ein PCR-Tests folgt. Auf der städtischen Homepage steht dazu: „Nach der 3. Thüringer Sonderverordnung gelten Personen mit einem positiven Antigen-Schnelltestergebnis als Ansteckungsverdächtige. Sie sind daher verpflichtet, sich in häusliche Isolation bzw. Quarantäne zu begeben. Symptome einer COVID-19-Erkrankung sind unverzüglich dem Gesundheitsamt mitzuteilen. Die Pflicht zur Absonderung entfällt, wenn das Testergebnis der nachfolgenden PCR-Testung negativ ist, spätestens nach Ablauf von 14 Tagen. Jeder, bei dem der Antigen-Schnelltest positiv ausfällt, ist verpflichtet, das Gesundheitsamt über das Ergebnis zu unterrichten.“ Nach der gestrigen Diskussion glaube ich nicht, dass es nur um fehlende Testkapazitäten geht, sondern auch um Kostenminimierung. Das Verfahren der Absonderung- bzw. Quarantäneregelung führt zwar vielleicht zu weniger Kosten, aber eben auch zu erheblicher Unsicherheit bei den Betroffenen. Die Krankenhäuser in Erfurt testen jeden Patienten, der zu einer OP kommt, bzw. stationär aufgenommen wird. Dort dauert es auch nicht die sonst in Erfurt üblichen drei bis vier Tage, bis ein Ergebnis vorliegt.

Podcast & Co.

Noch reichen zwei Bildschirme…
Bildung im Allgemeinen und politische Bildung im Besonderen an den Mann bzw. an die Frau zu bringen, war jahrzehntelang in klaren Strukturen möglich – Frontalunterricht in der Schule, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und Veranstaltungen waren die Klassiker. In den letzten Jahren hat das Internet und der Online-Bereich den Rundfunk und Fernsehbereich zunächst ergänzt und ist jetzt wohl überholt. Zahlreiche Formate in und um den Social-Media tun ihr Übriges, um dies zu beschleunigen. Auf meiner Homepage, die ich nun seit 20 Jahren mit regelmäßigen Informationen “füttere” und einem Internet-Blog als politisches und privates Tagebuch führe, wird mir das immer mal wieder bewusst, was sich so alles geändert hat. Aber auch sonst merke ich, dass es schwierig wird mit allen Trends Schritt zu halten. In Corona-Zeiten hat sich nun aber der “Trend” in einer Art und Weise beschleunigt, dass auch Fortbildungen (natürlich Online) zum regelmäßigen Geschäft gehören. Videokonferenzen auf allen möglichen Plattformen stehen täglich an. Die Pflege der sozialen Netzwerken beruflich und Privat ebenso. Heute habe ich aber auch erfahren dürfen, dass Online-Fortbildungen zwar den reiseaufwand minimieren, aber sonst genauso anstrengend sein können. Zum Thema “Sprechen Sie… jetzt!” ging es um Podcasts in der politischen Bildung und das immerhin sieben Stunden Land mit zwei Pausen. Podcasts sind ein sehr gutes Mittel Themen aufzubereiten. Um aber eine große Reichweite zu erzielen braucht es auch Qualität und es geht nicht rum “etwas zu sagen”, sondern man muss auch etwas zu sagen haben. Es gehört dazu die richtige Technik – gut 500 Euro sollte man hier investieren und es braucht ein Podium (im Idealfall eine Website). Im Gegensatz zu Club-House Gesprächskreisen sind Podcasts nur eine Einbahnstraße. Aber gerade deshalb müssen sie höhere Ansprüche erfüllen und Bildungsinhalte transportieren. Auf meiner Homepage werde ich in naher Zukunft sicher nicht mit Podcasts beginnen, aber auf der Seite der Landeszentrale für politische Bildung sind wir seit Jahresbeginn nicht nur neu gestylt sondern auch mit einer Podcast-Rubrik online,  

Winterwochenende

Leider wohl das erste und einzige Mal in dieser Saison…
Temperaturen zwischen 10 – 20 Grad und reichlich Schnee Mitte Februar – ich muss da etwas länger in meinen Erinnerungen kramen, um das in Erfurt zu finden. Heute wäre eigentlich der Karnevalsumzug in Erfurt gewesen und der strahlenden Sonnenschein hätte gepasst. Allerdings befürchte ich der Umzug wäre auch ausgefallen, wenn es kein Corona gegeben hätte. Vor 10 Jahren gab es einmal einen Umzug, der wegen Eis und Schnee abgesagt wurde und auch in diesem Jahr wäre es nicht möglich gewesen Schnne und Eis entlang der Strecke wegzuräumen. Trotzdem ist es schade, dass es in diesem Jahr keinen Umzug gibt. Mein Verein, der MKC hat aber als kleine Entschädigung einen virtuellen Umzug ins Netz gestellt. Toll, mit wie viel Liebe zum Detail das Video produziert wurde. Um wenigstens das perfekte Winterwetter zu nutzen, war ich mit Sohn, Schwieger- und Enkeltochter in Hohenfelden am Stausee. Ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit dort regelmäßig der See zugefroren war. Dank der kalten Temperaturen der letzten Tage war er auch jetzt zugefroren – bis auf eine kleine Badestelle. Tatsächlich hatten sich einige begeisterte Eisbader eingefunden. Glücklicherweise hatte ich keine Badesachen dabei 😉 Ich hatte aber meine Schlittschuhe dabei und so konnte ich mich wenigstens ein Mal in diesem Winter aufs Eis wagen – die Erfurter Eishalle wird wahrscheinlich nicht noch einmal in dieser Saison öffnen können. Nächstes Wochenende werden Temperaturen im zweistelligen Plusbereich angesagt – da wird von den Schnee- und Eisbergen nicht mehr viel übrig bleiben. Wenn doch Corona auch so schnell verschwinden würde… Bilder aus Hohenfelden

Chancenlos im mitteldeutschen Derby

Vor dem Spiel
Spielbericht von Schwarz-Weiß Erfurt: “Im mitteldeutschen Derby der Landeshauptstädte von Thüringen und Sachsen blieb Schwarz-Weiß Erfurt gegen den Tabellenführer Dresdner SC chancenlos. Nach 68 Spielminuten verließen die Gäste mit einem klaren 3:0 (16, 17, 13) -Auswärtssieg das Spielfeld. Die Gastgeberinnen wollten an ihren guten Auftritt vom Schwerin-Spiel anknüpfen und es auch dem Tabellenführer ebenfalls schwer machen, die Punkte aus dem Erfurter Norden mitzunehmen. Das sollte diesmal allerdings nicht klappen, denn Dresden zeigte sich, wie es ihr Trainer Alexander Waibl einforderte, voll konzentriert. Zwar konnten die Erfurterinnen den Start noch ausgeglichen gestalten und führten trotz drei Aufschlagfehlern mit 8:7 zur ersten technischen Auszeit. Dann jedoch gaben die Gäste Vollgas und beherrschten die Szenerie. Dem hohen Aufschlagdruck war die Erfurter Annahme nicht mehr gewachsen und im Angriff gelang es nur selten, den Ball am starken Block vorbei in der Spielfeldhälfte der Gäste unterzubringen. Lena Stigrot beendete mit einem Angriff zum 25:16 den ersten Satz. Den Start in den zweiten Satz verpasste Schwarz-Weiß. Gil Ferrer Cutino nahm beim 1:6 seine erste Auszeit. Der Tabellenletzte kämpfte sich wieder heran und zwang Dresdens Coach seinerseits zur Auszeit (9:10). Kurz konnten die Erfurterinnen noch dem Favoriten am Rockzipfel hängen bleiben, nach der zweiten technischen Auszeit zog Dresden dann aber davon und holte sich mit einem „Dankeball“ auch den zweiten Satz. Dass sich Erfurt nicht aufgab, belegt auch der gute Start im dritten Satz (6:8). Doch Dresdens Klasse war an diesem Samstagabend einfach zu groß. Gil Ferrer Cutino nutzte zwar alle Wechselmöglichkeiten, an eine Wende war aber nicht mehr zu denken. Das von Sarah Straube variabel aufgezogene Angriffsspiel war nicht zu stoppen. Jennifer Janiska beendete per Angriff mit dem ersten Matchball nach 68 Spielminuten das ungleiche Duell. Dresden nahm drei Punkte und Kapitänin Lena Stigrot die goldene MVP-Medaille mit auf die Heimreise. Die silberne Medaille, die Sindy Lenz – wie bereits am Mittwoch – erhielt, schimmerte nach dem gestrigen Spiel etwas blasser. StS” Bilder vom Spiel  

Online-Kreisvorstand

Online-Kreisvorstand
Inzwischen ist es ein Jahr her, dass wir mit dem CDU-Kreisvorstand noch ganz normal in Vor-Corona-Zeiten getagt haben. Im Februar 2020 konstituierte sich der neu gewählte Kreisvorstand und bei der nächsten danach geplanten Vorstandssitzung waren wir schon im Lockdown. Seit dem haben wir entweder nur noch in kleiner Runde oder per Videokonferenz getagt. Gestern Abend hatten wir in unserer Online-Kreisvorstandssitzung unseren CDU-Landesvorsitzenden Mario Voigt virtuell zu Gast und haben über die Herausforderungen im Superwahljahr diskutiert und den Bundesparteitag ausgewertet. Die Nominierungsveranstaltung zur Bundestagswahl werden wir verschieben müssen auf einen Zeitpunkt, an dem wir wieder Präsenzveranstaltungen abhalten können. Ende Februar werden wir auch wieder im Ortsverband tagen – natürlich ebenfalls online. Inzwischen funktioniert das mit Videokonferenzen ganz gut, aber es ist kein Ersatz für den direkten Gedankenaustausch.