Blogeinträge

Abstand halten

Eine Wakeboardlänge Abstand
Erfreulicherweise erlauben die relativ niedrigen Neuinfektionszahlen, dass auch in Thüringen schrittweise Einrichtungen öffnen und die Menschen die Chancen, sich zu bewegen auch nutzen. Auch bei mir waren die letzten Wochen sportlich vom heimischen Crosstrainer geprägt. An diesem Wochenende habe ich aber endlich einmal wieder die Gelegenheit genutzt und bin ans Wasser. Ab Samstag hat die Wakeboard und Wasserskianlage am Erfurter Nordstrand wieder geöffnet. Mit dem Chef der Anlage habe ich in der vergangenen Woche an der Corona-Bürger-Hotline mehrfach telefoniert und über das dazu notwendige Hygienekonzept gesprochen. Auch wenn mir das Wasser noch etwas zu kühl war, um ohne Neoprenanzug zu fahren, war ich trotzdem gestern vor Ort. Viele Wakeboardfans waren zur Eröffnung da und hatten Verständnis für die notwendigen Einschränkungen. Der Badebetrieb beginnt am Nordstrand allerdings auch erst ab dem 1. Juni. Ab da sind Fitnessstudios – aber auch Freibäder wieder geöffnet. Der Alperstedter See zählt hingegen nicht als Freibad und so waren auch heute dort schon Besucher zu finden, die es allerdings mehrheitlich auf den See, als in den See zog. Ich habe dort einen kurzen Zwischenstopp auf der Motorradtour eingelegt. Generell fällt auf, dass die Menschen die sich bietenden Freiheiten verantwortungsbewusst nutzen. Ich hoffe sehr, das bleibt auch so.

Defensiv-Duo weiter in schwarz-weiß

Unsere beiden ersten Vertragsverlängerungen
Michelle Petter und Mia Anna Stauß tragen auch in der kommende Saison das Trikot von Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt. Wie Geschäftsführer Christian Beutler bekannt gab, wurden die Verträge mit beiden Spielerinnen um ein Jahr verlängert. „Seit vielen Jahren ist es unser Ziel, in der Volleyballbundesliga jungen deutschen Spielerinnen Entwicklungschancen zu bieten. Es war daher unser ausdrücklicher Wunsch, mit beiden Spielerinnen in die neue Saison zu gehen. Michelle hat in ihrer ersten Saison als Stamm-Libera unsere Erwartungen erfüllt und gezeigt, dass sie Verantwortung übernimmt und auch mit Drucksituationen umgehen kann. Dass mit Mia Stauß ein echtes Erfurter Eigengewächs in unserer Bundesligamannschaft Fuß gefasst hat, zeigt, dass wir mit unserer Nachwuchsarbeit und unserer Vereinsphilosophie auf einem guten Weg sind“, ist Präsident Michael Panse erfreut über den Verbleib der beiden Defensivspezialistinnen. „Michi hat sich nach ihrer Verletzung vor Saisonbeginn von Spiel zu Spiel stetig gesteigert und ist in unserer Mannschaft zu einer festen Größe geworden. Sie hat als Libera der Annahme und Abwehr Stabilität verliehen und ist auf dem Spielfeld zu einer Führungsspielerin gereift“, zeigt sich Christian Beutler überzeugt, dass die 23-jährige gebürtige Dresdnerin auch in der Saison 2020/21 eine wichtige Rolle bei den Thüringerinnen einnehmen wird. An der Seite von Michelle Petter soll die junge Erfurterin Mia Anna Stauß in ihrem zweiten Jahr in der höchsten Spielklasse die Defensive stärken. Die mit 17 Jahren jüngste Spielerin im Schwarz-Weiß-Trikot hat in ihrem ersten Bundesligajahr viel Einsatzzeit bekommen und sich schnell an das Niveau in der Liga gewöhnt. In der kommenden Saison soll die waschechte Erfurterin weiter Erfahrung sammeln und behutsam aufgebaut werden. Wie Michelle Petter gilt auch sie als sehr ehrgeizig und trainingsfleißig. „Mia hat ihre Sache in ihrem ersten Jahr richtig gut gemacht. Mit ihr werden wir noch viel Freude bei den Spielen unserer Mannschaft haben“, blickt Erfurts Geschäftsführer positiv in die Zukunft der auch in der kommenden Saison jüngsten Erfurter Spielerin. StS

Lizenz für das 7. Jahr in der 1. Bundesliga beantragt

Alle Jahre wieder…
Nach intensiven Gesprächen mit Sponsoren und der Verpflichtung von Dirk Sauermann als neuem Bundesliga-Cheftrainer hat heute der SWE Volley-Team e.V., als Stammverein der Erstligavolleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt, fristgerecht die Lizenz für ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga beantragt. Vereinspräsident Michael Panse teilte dazu mit: „Nachdem wir in der leider vorzeitig beendeten Saison 2019/2020 erstmals in der Vereinsgeschichte an allen Spieltagen auf einem Nichtabstiegsplatz gestanden haben und zudem einen erfolgreichen Weg zur Konsolidierung unserer Finanzen eingeschlagen haben, wollen wir natürlich weiter in der 1. Bundesliga spielen. Bedingt durch die Corona-Krise mussten wir unseren Lizenzantrag trotzdem sehr intensiv abwägen. Ich freue mich, dass unsere langjährigen Sponsoren uns auch in den nicht einfachen Zeiten die Treue halten. Wir wissen noch nicht wann der Spielbetrieb beginnen wird aber wir werden uns gut auf die finanziellen und sportlichen Herausforderungen der neuen Saison vorbereiten.“

CDU-Fraktion fordert regelmäßige Corona-Berichterstattung im Finanzausschuss

Panse: Mehr Mitspracherecht bei Haushaltsmaßnahmen Im Ergebnis der bisherigen Informationen zur Entwicklung der kommunalen Finanzen in Zeiten der Corona-Krise fordert CDU-Stadtratsmitglied und Finanzausschussvorsitzender Michael Panse künftig eine regemäßige Berichterstattung im Finanzausschuss und eine bessere Abstimmung zu den notwendigen Maßnahmen. Es ist bereits jetzt absehbar, dass die Corona-Krise dramatische Auswirkungen auf unseren städtischen Haushalt haben wird. Die vom Oberbürgermeister verfügte Bewirtschaftungssperre in Höhe von 92,1 Mio. Euro (19,3 Mio. Euro im Verwaltungshaushalt und rund 72,8 Millionen im Vermögenshaushalt) war notwendig. Die Thüringer Gemeinde Haushaltsverordnung verpflichtet die Kommunen dazu, wenn Ausgaben dramatisch steigen oder Einnahmen sinken. Panse erklärt dazu im Ergebnis der Sitzung des Finanzausschusses am 13. Mai: “Nach unserer Auffassung hätte der Finanzausschuss eher in diese Entscheidung eingebunden werden müssen. Wir unterstützen daher den Vorschlag mehrerer Fraktionen, dass über Haushaltssperren künftig nicht der Oberbürgermeister allein entscheiden soll. Nach Auffassung der CDU-Fraktion sollen solche Sperren künftig vom Finanzausschuss, auf Vorschlag des Oberbürgermeisters, ausgesprochen werden. Dies könne mit einer Änderung der Geschäftsordnung des Stadtrats geregelt werden. Darüber hinaus will die CDU-Fraktion mit der regelmäßigen Berichterstattung zur Finanzentwicklung in Corona-Zeiten die Basis schaffen, dass einzelne Projekte nach einer politischen Prioritätensetzung entsperrt werden können, sobald die Soforthilfen des Freistaats für die Kommunen greifen. Sicher gestellt werden muss dabei, dass keine bereits bewilligten Fördermittel von Land und Bund verfallen.”

Sport in Corona-Zeiten

Videovorstand
Gestern Abend haben wir uns corona-gerecht zu einer Video-Vorstandssitzung getroffen und dabei die aktuellen Belange zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs bei unserem SWE Volley-Team und zur Vorbereitung der Bundesligasaison für Schwarz-Weiß Erfurt diskutiert. Am Mittag hatte die Thüringern Landesregierung die neue Corona-Verordnung beschlossen und verkündet und davon ist auch der Sport betroffen. In einer gemeinsamen Medieninformation des LSB und des Sportministeriums heißt es: “Mit der ab 13. Mai 2020 gültigen Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 darf in Thüringen wieder mehr Vereinssport angeboten und getrieben werden – an der frischen Luft sowie in Sportstätten. Damit ist ab Mittwoch ein nächster Schritt zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs möglich – stets unter strengster Beachtung der gültigen Abstandsregeln und Hygienevorschriften.” Dazu gibt es ein Handlungskonzept und dies wird wohl der Maßstab für den Sport in den nächsten Wochen werden. Spannend bleibt für uns die Frage, wann welche Sporthallen in Erfurt wieder öffnen. Insgesamt ist es für den Sport erfreulich, dass nicht nur über Fußball-Bundesliga diskutiert wird. Weniger erfreulich ist, dass in Thüringen im Gegensatz zu anderen Bundesländern Fitnessstudios noch bis zum 2. Juni warten müssen. Einige Sportarten sind für mich auch von besonderer Bedeutung, weil ich sie selbst gerne wieder einmal ausüben würde – Badminton, Squash und Tennis (alles indoor) müssen noch warten. Wakeboard kann wahrscheinlich am Wochenende starten – weil outdoor. Bei unserer Vorstandssitzung haben wir auch zur Saisonvorbereitung unserer Bundesligamannschaft diskutiert. In dieser Woche werden wir die Lizenz beantragen und die Sponsorengespräche laufen auf Hochtouren. Gestern Mittag haben wir Dirk Sauermann – live zugeschaltet aus Finnland – als neuen Cheftrainer in einer Videopressekonferenz vorgestellt. Viel Erfolg in Erfurt! In dieser Woche folgen die Spielerverpflichtungen insgesamt haben wir schon neun Spielerinnen auf der Mannschaftsliste und sind mit drei weiteren in Gesprächen. Das sieht zum jetzigen Zeitpunkt der Saisonplanung schon einmal sehr vielversprechend aus. Vielen Dank allen Mitstreitern in unserem Verein. So erstaunlich es klingt, wir sind in Corona-Zeiten trotz Distanz enger zusammen gerückt. Unsere T-Shirt-Aktion und die Masken, Internettraining und Vorstandsarbeit haben mir gezeigt, dass wir ein Team sind.

Schwarz-Weiß Erfurt stellt neuen Cheftrainer vor

Dirk Sauermann wird neuer Trainer beim Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt. Der 45-Jährige tritt damit die Nachfolge von Florian Völker an und soll die Thüringerinnen weiter in der höchsten Spielklasse etablieren. „Wir haben nach einem deutschsprachigen, ehrgeizigen Trainer gesucht, der über Erfahrung in der 1. Bundesliga der Damen verfügt. Da wir bereits Anfang Februar wussten, dass uns Florian Völker verlässt, konnten wir frühzeitig mit der Suche eines Nachfolgers beginnen. Wir sind froh, dass wir mit Dirk Sauermann relativ schnell einen Trainer gefunden haben, der unser Anforderungsprofil erfüllt. Wir sind überzeugt, dass er den eingeschlagenen Weg und die positive sportliche Entwicklung unserer Mannschaft fortführen wird“, so Präsident Michael Panse zum neuen Chef an der Seitenlinie. Sauermann war von 2003 bis 2007 als Co- und anschließend drei Jahre als Cheftrainer beim damaligen Erstligisten TSV Bayer 04 Leverkusen in Verantwortung und feierte dort 2004 die Vizemeisterschaft, 2005 den Vizepokalsieg und den Einzug ins Finale des Top Teams Cup. Nach zwei erfolgreichen Jahren beim finnischen Erstligateam HPK Naiset, kehrte er nach Deutschland zurück. Auf die Zweitligastationen MTV Stuttgart II (2012/13) und VT Aurubis Hamburg II (2013/14) folgten zwei Jahre als Cheftrainer beim Erstligateam der Hanseaten. „Ich freue mich auf die Volleyball-Bundesliga und die Aufgabe in Erfurt. Schwarz-Weiß ist ein etablierter Bundesligaverein, der in der Vergangenheit bereits erfolgreich die Herausforderungen der 1. Liga gemeistert hat. Zukünftig an der Weiterentwicklung des Volley-Teams mitwirken zu können und eine möglichst erfolgreiche Saison zu spielen, ist eine Aufgabe, der ich mit Begeisterung entgegensehe“. Der gebürtige Kieler, der seine Diplom-Trainer-Ausbildung an der Trainerakademie des DOSB in Köln absolvierte, freut sich „auf die tägliche Arbeit mit seiner neuen Mannschaft“. Der Kontakt kam über den Geschäftsführer von Schwarz-Weiß Erfurt, Christian Beutler, zustande. „Es ist nicht einfach, einen Trainer zu finden, der unserem Anforderungsprofil entspricht und der in unser Gesamtkonstrukt im Verein passt. Wir wollen weiterhin unsere Philosophie verfolgen, jungen deutschen Spielerinnen und auch ausländischen, noch weniger bekannten Volleyballerinnen die Möglichkeit bieten, in der 1. Bundesliga Fuß zu fassen. Dass ich mit Dirk Sauermann bereits drei Jahre in Hamburg zusammengearbeitet habe und wir uns gut kennen, ist sicher ein Vorteil. Wir wissen beide, wie der Andere tickt“, freut sich Christian Beutler auf die erneute Zusammenarbeit.

Neue Corona-Verordnung und alte Verschwörungstheorien

Samstagsdemo in Erfurt
Anknüpfend an die Ankündigung der Landesregierung in den vergangenen Tagen hat heute das Landeskabinett die neue Corona-Verordnung diskutiert und beschlossen. Nachdem im Ergebnis der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten den Ländern und Kommunen mehr Gestaltungsspielraum gegeben wurde, wurde heftig über das Für und Wider diskutiert. Die Kommunen in Thüringen befürchten einen Flickenteppich und deshalb baten mehrere Landräte und Oberbürgermeister das Land um einen einheitlichen Orientierungsrahmen und dieser liegt nun vor. Die neue Verordnung führt zu einer deutlichen Lockerung, da die Infektionszahlen in Thüringen . bis auf drei Landkreise – sich inzwischen auf einem niedrigen Niveau eingepegelt haben. Wie schnell nun nach den Geschäften auch Kitas, Schulen und öffentliche Einrichtungen öffnen sollen wurde und wird heiß diskutiert. In Thüringen gab es wie in der ganzen Bundesrepublik in den vergangenen Tagen zahlreiche Demonstrationen und sogenannte Spaziergänge, mit der Forderung nach Aufhebung aller Beschränkungen. Natürlich kann man solche Forderungen öffentlich erheben – wir haben Meinungsfreiheit. Aber dann muss man auch aushalten, dass es Widerspruch gibt. Für mich sind die allermeisten der vorgebrachten Begründungen nicht stichhaltig. Es gibt inzwischen Unmengen an Verschwörungstheorien und Mythem um das Virus. Der Versuch sich mit diesen Verschwörungstheorien inhaltlich auseinander zu setzen scheitert bei den meisten der Demonstrationsteilnehmer. Neben normalen Bürgern finden sich auf den Demonstrationen erschreckend viele Rechts- und Linksradikale sowie Aluhutträger. Mit denen ist eine sachliche Diskussion kaum möglich und am Ende jeder Diskussion steht die Aussage “Merkel ist schuld”. Völlig ignoriert wird dabei, dass Deutschland bis jetzt international gelobt wird für sein Krisenmanagement. Völlig ignoriert wird auch, dass wir möglicherweise vor einer zweiten Welle stehen und damit viele Menschen in Gefahr bringen. Mich erschreckt, wie bei den Demonstrationen jegliche Abstandsregeln ignoriert werden und das Nicht-Tragen von einem Mund- und Nasenschutz zum nationalem Widerstand stilisiert wird. Insbesondere in den sozialen Medien tobt der Kampf um die Meinungsführerschaft. Mich hat persönlich enttäuscht, dass unter den Verschwörungsanhängern auch etliche meiner Facebook-Freunde waren. Nach mehreren ergebnislosen Versuchen, das Thema sachlich zu diskutieren, habe ich mich in den letzten Tagen von mehreren getrennt. Für mich bleibt bei den Diskussionen der alte Spruch von Manfred Rommel: “Jeder hat das Recht auf seine eigenen Meinung, aber er hat kein Recht darauf, dass andere sie teilen.”. Die neue Landesverordnung

Einstieg in den Sportbetrieb?

Sportperspektive
Möglicherweise ab dem 1. Juni soll es thüringenweit einen Einstieg in den Sportbetrieb geben – ob dies aber tatsächlich geschieht hängt von mehreren Faktoren ab. Das Land hat an die Kommunen den Entwurf einer neuen Corona-Verordnung geschickt. Diese soll (falls man sich einigt) einheitlich in ganz Thüringen gelten. Nach dieser wäre ab dem 1.6. die Öffnung von Fitnessstudios, Freibädern, Badeseen sowie Vereins- Sport- und Freizeiteinrichtungen mit entsprechenden Angeboten in geschlossenen Räumen möglich. Alles aber unter der Bedingung, dass entsprechende Infektionsschutzregeln beachtet werden. Nachdem die letzten acht Wochen die Sporteinrichtungen geschlossen waren, ist dies ein gutes Signal für alle Sportbegeisterten, die inzwischen das eine oder andere Kilo angesetzt haben. Ich habe mir bis jetzt mit dem heimischen Crosstrainer zu helfen gewusst und kann insgesamt coronabedingt nun schon 33 Fitnesseinheiten “at home” nachweisen. Was mir aber schon fehlt sind die Squash-, Badminton- und Tenniseinheiten mit meinen Söhnen. Mal sehen, ab wann das wieder klappt. Auch noch keine klare Prognose gibt es, wann die Wakeboard-Anlage am Erfurter Nordstrand in die neue Saison startet. Spätestens am Mitte Mai werden wohl die Temperaturen so sein, dass es die ersten Wakeboarder auf das Wasser zieht. Meine Hoffnung bzw. das persönliche Ziel ist spätestens in den Pfingstferien mit meinen Söhnen wieder fahren zu können. Morgen Abend werden wir bei einer Videokonferenz als Vereinsvorstand vom SWE Volley-Team darüber sprechen, wann der Trainingsbetrieb für unseren Verein wieder losgehen kann. Auch dies wird sich hoffentlich mit der neuen Verordnung am Mittwoch klären.  

Familienwochenende

In Paulinzella
Corona-Zeiten sind auch schwierige Zeiten für Familien. Neben den Einschränkungen die uns alle bei Besuchen und Begegnungen treffen, ist insbesondere für Patchworkfamilien die Situation problematisch. Rein rechtlich können Umgangstermine für Eltern getrennt lebender Kinder stattfinden, rein praktisch wurden aber viele Termine im gegenseitigen Interesse verschoben. Bei den Telefongesprächen auf der Corona-Bürger-Hotline ist die immer wieder ein Thema. Auch für mich ist es ein Thema, da mein jüngster Sohn in Baden-Württemberg wohnt. Normalerweise sehen wir uns alle 14 Tage in Erfurt oder in Mannheim. Durch die Corona-Krise haben wir aber jetzt acht Wochen darauf verzichtet. Mit den jetzigen Lockerungen hat es an diesem Wochenende aber wieder einmal geklappt und ich habe ihn Donnerstag abgeholt und heute Nachmittag wieder zurück gebracht. Angeln, Motorrad fahren, ein Grillabend und auch ein Wiedersehen mit seinen Brüdern (mit entsprechendem Abstand) haben wir zusammen machen können. Insbesondere der Angelausflug zu den Paulinzellaer Angelteichen am Freitag hat uns Spaß gemacht. Viel Sonne und Natur (natürlich dieses Mal Anreise mit der Bahn) und das Grillgut in Form von Forellen haben wir auch selbst erlegt. Insgesamt ist es aber Kindern, auch meinem Jüngsten, derzeit anzumerken wie sehr ihnen die Schule fehlt. Bei ihm in BaWü geht es erst nach Pfingsten mit Präsenzunterricht wieder los und bis dahin ist noch einige Wochen hin. Immerhin werden wir uns aber jetzt wieder regelmäßig sehen. In zwei Wochen zu Himmelfahrt kommt er wieder und dann ist er die ganzen Pfingstferien da. Ich hoffe, dass es dann auch mit einer Woche Urlaub an der Ostsee klappt. Bilder vom Angelausflug

Parteiarbeit in Corona-Zeiten

An der CDU-Hotline
Anfang März haben wir uns das letzte Mal zu offiziellen CDU-Veranstaltungen getroffen. Mit meinem CDU-Ortsverband “Am Petersberg” war ich im Landtag zu einer Gesprächsrunde und wir hatten auch noch eine CDU-Kreisvorstandssitzung und zuvor die Veranstaltung im Gedenken an Helmut Kohl. Seit dem wurden alle nachfolgenden Treffen abgesagt, u.a. auch der Landes- und Bundesparteitag sowie diverse Vorstandssitzungen. Nicht klar ist, wann wir uns das nächste Mal direkt treffen könne. Telefonkonferenzen gibt es regelmäßig und kommende Woche auch eine Video-Vorstandssitzung. Schwierig ist es den Kontakt zu unseren Mitgliedern zu halten. E-Mails sind zwar eine Möglichkeit aber für ältere Mitglieder immer noch eine Barriere. Aus diesem Grund haben wir gestern Abend eine CDU-Hotline eingerichtet, wo ich als stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender als Ansprechpartner zur Verfügung stand. Seit nunmehr über sieben bin ich täglich an der Corona-Bürger-Hotline des Landes und beantworte dort Fragen zu Richtlinien und Regelungen des Landes. Da war der Anknüpfungspunkt für unseren Kreisverband natürlich optimal. Ich hoffe sehr, dass wir irgendwann wieder zu klassischen Ortsverbands- und Kreisverbandsveranstaltungen zurück kommen – befürchte aber, dies könnte noch Monate dauern.