Blogeinträge

Jahresempfang der CDU-Landtagsfraktion

Interessiert Gäste beim Jahresempfang
Beachtliche 3000 Gäste waren gestern Abend in der Erfurter Messehalle. Und dies zu keinem Sportevent oder Konzert sondern zu einer politischen Veranstaltung. Die CDU-Landtagsfraktion hatte zu ihrem Jahresempfang eingeladen und die Besucher strömten. Natürlich lag dies auch an der Neugier auf die Reden des CDU-Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring und des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder. Mike und Markus stimmten die Besucher nicht nur auf den Abend sondern auch auf den Wahlkampf ein. Bei so vielen Unterstützern ist mir nicht bange, dass die CDU auch einen intensiven Wahlkampf führen wird. In Erfurt beginnt die heiße Wahlkampfphase am kommenden Wochenende mit der ersten Plakatierungswelle. Bilder vom Abend

Teampräsentation 2019

Unser Team 2019/2020
Inzwischen trainieren unsere Bundesligadamen von Schwarz-Weiß Erfurt schon seit drei Wochen gemeinsam. Die erste Testspiele sind absolviert und langsam steigt die Spannung. In sechs Wochen beginnt die neue Saison und traditionsgemäß ist die Mannschaftspräsentation der erste offizielle Termin für das Team und das Management. Gestern hatten wir dazu einen Sponsorenabend – schließlich ermöglicht es erst deren Engagement, dass wir weiter in der 1. Volleyballbundesliga spielen. Heute nun fand der presseöffentliche Termin dazu statt- Mit dem Geschäftsführer unseres Hauptsponsors den Stadtwerken Erfurt Peter Zaiss haben wir uns dazu an der Engagement-Straßenbahn der EVAG getroffen. Darauf ist Volleyball und darin waren heute unsere Volleyballdamen. Seit 15 Jahren ist SWE unser Hauptsponsor. Dafür ein dickes Dankeschön vom Verein und von der GmbH. Unser neuer Trainer Florian Völker stellte alle Spielerinnen einzeln vor, Interviews und Fotos wurden geschossen und unsere Mädels ins richtige Licht gesetzt. Weiter geht es gleich am Samstag beim Vereinssommerfest auf der Beachanlage. Dann werden die Bundesligaspielerinnen mit unseren Nachwuchstalenten und Sponsoren auch am Netz aktiv sein. Bilder der Teampräsentation  

Sommerurlaub Kroatien 2019

Die Brücke zur Insel Pag
Wieder einmal Kroatien und wieder einmal war es traumhaft schön. Seit nun über 22 Jahren fahren ich nach Kroatien. Da ich im Schnitt jedes Jahr ein Mal fahre, hat Kroatien als Reiseland den ersten Platz gefolgt von Israel, wohin ich nahezu genauso oft gereist bin, Auch in diesem Jahr war ich wieder in Kroatien, genauer in Dalmatien und noch genauer auf der Insel Pag. Alen Zupan – ein guter Freund von mir wohnt in Zagreb und verbringt den Sommer natürlich auch an der blauen Adriaküste. Da bietet es sich an, dass wir immer mindestens zwei Abende reservieren, um uns über Politik und Privates ausführlich auszutauschen. In diesem Sommer war ich mit meinem jüngsten Sohn in Kroatien. Da er in BaWü noch Ferien hat, kam er in den Genuss einer Papa-Sohn-Woche and er Adriaküste. Wie seinen beiden größeren Brüdern gefällt es ihm in Kroatien sehr gut und wenn dann noch das Programm stimmt… Papa-Sohn-Programm hat an der Adria immer viel mit Wasser zu tun. In diesem Jahr waren wir drei Tage an der Wakeboard- und Wasserskianlage in Zrce. Nachdem ich nun über 35 Jahre Wasserski fahre, habe ich mich von meinen Söhnen motivieren lassen, in diesem Jahr das Wakeboard in den Blick zu nehmen. Nachdem ich viel Adriawasser geschluckt hatte, klappe es am Ende leidlich. Allerdings werde ich nie so fahren wie meine Jungs. Grundsätzlich gehört zum Kroatien-Urlaub auch immer ein Motorboottag. Auch in diesem Jahr haben wir in Biograd wieder einen Bayliner gemietet und waren damit im Inselgebiet der Kornaten den ganzen Tag unterwegs – natürlich auch mit dem Wakeboard und den Wasserski in der Heckwelle des Bootes. Die dritte Wasserbegegnung war eine neue Erfahrung – Canoe-Safari auf dem Fluss Zrmanja. Auch wenn im Sommer das Wasser eher ruhig fließt waren die Wasserfälle und die fünfstündige Tour Klasse. Auf den Spuren von Winnetou waren wir im Nationalpark Paklenica (dort wurden in den 60ger und 70ger Jahren mehrere Winnetou-Filme gedreht und heute ist es ein Naturpark mit traumhaft schöner Bergkulisse und viele Klettermöglichkeiten. Motorradtouren nach Zadar und durch die Berge komplettierten unser Urlaubsprogramm. Ich freue mich schon auf den nächsten Sommer. Aber vorher kommt mein Freund Alen endlich auch einmal wieder mit seiner Familie nach Erfurt. Viele Bilder finden sich dazu auf dem beigefügten Link

Fortschreitender Vertrauensverlust

Eishockey in Erfurt – wie geht es mit der Halle weiter?
Niemand braucht sich darüber zu wundern, dass der Vertrauensverlust in die Politik im Allgemeinen und in politische Verantwortungsträger im Besonderen in der Landeshauptstadt immer weiter abnimmt. Ich habe mich heute Vormittag gemeinsam mit vielen Eishockeyfans maßlos über einen Artikel in der TA geärgert. Darin kündigt der Finanzbeigeordnete der Stadt – ganz offensichtlich in Übereinstimmung mit dem Oberbürgermeister – an, dass die Sanierung bzw. die Erweiterung der Eishalle bestenfalls in 15 – 20 Jahren erfolgt. Zudem würde ein großer Teil der für dieses Jahr im Haushalt geplanten Sanierungsmittel gestrichen bzw. in den Bereich der Bädersanierung umgeleitet. Dazu solle der Stadtrat in seiner Sitzung in 10 Tagen einen Beschluss fassen. Eine Sauerei ist das aus mehreren Gründen. Den Black Dragons wird seit Jahren die Sanierung der in die Jahre gekommenen Eishalle versprochen. Im OB-Wahlkampf kündigte Andreas Bausewein (bei der Jubiläumsfeier des Vereins) an, dass dies zeitnah ab 2020 erfolgen solle. Im Frühjahr hat der Stadtrat den Haushalt beschlossen Darin enthalten waren auch Sanierungsmittel für die Eishalle. Ich finde es befremdlich, wenn mitten in der Sommerpause der Finanzbeigeordnete den Haushalt zerlegt und eine vorherige Einbeziehung der Betroffenen (in diesem Fall Stadtrat und betroffener Verein) nicht stattfindet. Genau das Gleiche fand bereits bei den gestrichenen Planungskosten der Ballsporthalle statt. Die CDU hat den Haushalt in diesem Jahr erstmals mitgetragen. Dies haben wir auch deshalb getan, weil für uns wichtige Projekte darin enthalten waren. Wenn diese nun (nach der Kommunalwahl) gestrichen werden sollten, entfällt für mich ein wichtiger Teil der Motivation zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Bis jetzt kenne ich die angekündigte Stadtratsvorlage nur aus der Presse. Falls sie inhaltlich so ist, wie beschrieben, werde ich sie definitiv ablehnen. Ich gehe seit 20 Jahren zu fast jedem Heimspiel der Black Dragons. Ich kenne den Zustand der Halle und die vielen Versprechungen der letzten Jahre. Ich stehe zu dem, was ich in der Vergangenheit dazu gesagt und im Frühjahr mit dem Haushalt beschlossen habe!

Our team is complete – welcome to Erfurt Dani Brisebois!

Mit Dani und unserem Cheftrainer Florian Völker im Sportpark
Endlich ist unser Bundesligateam 2019/2020 komplett. Von Toronto über Dublin und Frankfurt ist gestern unsere letzte Neuverpflichtung heute nach Erfurt und direkt zum Teamtraining in den Sportpark gekommen. Die Kanadierin Dani Brisebois war mit ihrem Partner noch in Griechenland im Urlaub und danach zwei Tage in der Heimat in Kanada. Beim Nachmittagstraining im Sportpark Johannesplatz konnte ich sie begrüßen und sie war gleich gut gelaunt beim Teamtraining dabei. Zwar trainieren unsere Damen vormittags auch schon am Ball (in dieser Saison ein neues Modell), aber noch dominiert das Athletiktraining. In den kommenden Wochen wird sich das deutlich ändern. Vorbereitungsspiele und Turniere werden folgen, bis am 9.10. das erste Heimspiel der Saison gegen Münster beginnt. Bei der abendlichen Vorstandsrunde haben wir uns intensiv mit den Terminplanungen (Vereinssommerfest am 31.8. und Teampräsentation am 27.8.2019, aber auch mit unseren Nachwuchsteams im Verein beschäftigt. Ich bin meinen Vorstandskollegen, unserem Geschäftsführer der Gesellschaft und unserem Vereinsgeschäftsführer sehr dankbar, dass wir die Herausforderungen der letzten Wochen gemeistert haben. Der Umzug der Geschäftsstelle, die Finanzplanung, Lizenzierung, Verträge gestalten, Wohnungen einrichten, Trainingszeiten koordinieren und Nachwuchstrainer gewinnen, waren nur ein Teil des umfänglichen Sommerprogramms. Wir tun das gerne, weil wir uns auch in der neuen Saison eines wünschen: Viel Erfolg für die neue Bundesligasaison bei Schwarz-Weiß Erfurt und allen Teams vom SWE Volley Team e.V.!

Erinnern, Mahnen, Gedenken und Aufarbeiten

Der Autor des Buches Henning Pietzsch
Derzeit gibt es viele Jahrestage, die sich auf das geschichtsträchtige Jahr 1919 mit der Reichsverfassung und die Begründung der Bundesrepublik (erste Wahlen am 14. August 1949) beziehen. Im Sinne unserer Demokratie ist es wichtig, sich auf diese Wurzeln zu besinnen und manches auch zeitgeschichtlich gerade zu rücken. Der 13. August hingegen ist ein Datum, an dem Mahnen, Gedenken und Aufarbeiten im Mittelpunkt steht, auch wenn viele junge Menschen mit diesem Datum nicht viel anfangen können. Selbst der Zusatz “vor 58 Jahren” hilft meist nicht, bestenfalls die Benennung des Jahres 1961. Der Tag steht für ein dunkles Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte – Zementierung der Teilung für 28 Jahre, Mauer, Stacheldraht und Schießbefehl und rund 1.000 Grenztoten. Am gestrigen 13. August gedachte und mahnte die CDU Erfurt wie in jedem Jahr nach der friedlichen Revolution. Von Seiten der Stadt gab es nicht einmal ein offizielles Statement (ebenfalls, wie seit vielen Jahren). Im Land fand u.a. eine Veranstaltung in der Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde auf dem Petersberg statt. Dort stellte die Staatskanzlei die Filmdokumentation und das Buch “Matthias Domaschk 2.0 – Suizid oder Mord in Stasi-Haft 81?” vor. Die Broschüre dazu haben wir in der LzT verlegt und sie kann auch über unsere Homepage bestellt werden. Der Jenaer Matthias Domaschk kam 1981 in Stasi-Haft in Gera. Alle Zeitzeugen und auch der Abschlussbericht kommen zu dem Fazit, dass es kein Selbstmord war, auch wenn der letzte Beweis fehlt. Die ehemalige Lebensgefährtin von Domaschk und seine Tochter waren bei der Präsentation der Ergebnisse ebenso dabei wie rund 70 Gäste, viele Journalisten und der Ministerpräsident. Bodo Ramelow hatte die Arbeitsgruppe zur Aufklärung ins Leben gerufen. Er betonte wie wichtig die Aufarbeitung des SED-Unrechts ist. Er verwies mehrfach darauf, dass die DDR kein Rechtsstaat war. Ich persönlich finde dies bemerkenswert, das sicherlich viele der Parteigenossen von Ramelow darüber ganz anders denken.

Sportliche Saisonvorbereitung

Im Sportpark
Langsam aber sicher geht es in die aktive Phase der Saisonvorbereitung für unsere Volleyball-Bundesligadamen. Seit letzter Woche sind fast alle da und es wird trainiert. Nachdem die Unstimmigkeiten zur Hallennutzung in den Ferien geklärt wurden, können unsere Mädels auch Vormittags in der Riethsporthalle schon am Netz trainieren. An den Nachmittag geht es unter anderem in den Sportpark Johannesplatz zu unserem langjährigen Fitnesspartner. Heute konnte ich mich selbst bei meiner Trainingseinheit davon überzeugen, dass es schon intensiv zur Sache geht. Zum einen fallen unsere Mädels durch ihre Größe auf und zum anderen auch durch die Trainingsintensität – da wird es schon einmal laut. Am heutigen Abend hat dann auch unser neuer Trainer etwas Stress gehabt. Er musste noch dem MDR Rede und Antwort zum Stand der Saisonvorbereitung stehen. Die Vorfreude auf den Saisonstart am 9. Oktober steigt!

Fehlende Sportstätten in Erfurt

Bau der Riethsporthalle 2011
Verdammt lang her ist es, dass in Erfurt ein Sporthallenneubau in Angriff genommen wurde und es wird wohl auch noch eine Weile dauen, bis der nächste kommt. Der Finanzbeigeordnete hat in der Sommerpause die Planungskosten für eine neu Ballsporthalle gesperrt. Dabei ist in diesem Jahr die Situation noch angespannter, als in den Vorjahren. Mit dem THC ist eine weitere Mannschaft für die Riethsporthalle hinzu gekommen und einige kleiner Schulsporthallen sind gesperrt bzw. werden umgebaut. Ausweichmöglichkeiten fehlen und so ist der Schul- und Vereinssport in einer schwierigen Lage. Bis jetzt wissen die Vereine noch nicht wann und wo sie trainieren können und dies obwohl nächste Woche das neue Schuljahr beginnt. Für unseren Verein habe ich dies gegenüber den nachfragenden Medienvertretern kritisch angemerkt. Erfurt ist dabei den Titel Sportstadt in Gefahr zu bringen – auch weil nun die Südschwimmhalle für längere Zeit ausfällt und der Bau der dritten Schwimmhalle ebenfalls in weiter Ferne ist. Fehlen tut ein klares Konzept, wann und wie lange Sporthallen saniert werden. Fehlen tun Pläne für dringend notwendige Neubauten. Und fehlen tut auch Finanzierungskonzept. Ärgerlich daran ist, dass dies seit über 10 Jahren bekannt ist und nichts passiert. Mit dem Abriss der alten Schalenhalle begann das Dilemma für viele umliegende Schulen. Andere Schulen, wie in Stotterheim oder die KGS hatten nie ordentliche Hallenkapazitäten. Auf meiner Homepage habe ich eine Stadtratsrede von 2009 gefunden. Schon damals haben wir die Probleme benannt. In zwei Wochen fängt der Stadtrat nach der Sommerpause an zu arbeiten – das Thema Sportstätten steht dann mit auf der Agenda.  

Thüringer-Wald-Tour

Die Wartburg
Deutlich besser war am heutigen Sonntag das Wetter im Vergleich zum Regen der Domstufenfestspiele am Freitag. Es war gleich wieder so warm, dass wir nach Abkühlung im Thüringer Wald gesucht haben und die haben wir auch gefunden. Die Drachenschlucht bei Eisenach ist auf ihren 2,6 km immer angenehm temperiert. Auch wenn sich derzeit nur wenig Wasser durch die Schlucht schlängelt bleibt es durch die hohen Bäume und Felsen angenehm kühlt. Angenehm überrascht waren wir auch beim 5km Abstieg durch die Landgrafenschlucht vom beeindruckenden Rennsteigwald. Im Gegensatz zu den Fichtenwäldern im Harz sind die Laubbäume in einem guten Zustand. Weniger gut ist der Zustand der Straßen. Die Heimfahrt wollten wir eigentlich über Ruhla und Winterstein antreten. Mehrere Baustellenumleitungen führten uns aber schließlich noch auf den Großen Inselsberg. Gut, dass wir uns kurzfristig doch für das Auto statt des Motorrads entschieden hatten, sonst wäre es eine ziemlich anstrengen lange Tour geworden. Bilder von der Tour 

Wieder ins Wasser gefallen…

Tolles Bühnenbild
Domstufenfestspiele 2019 – leider musste auch in diesem Jahr wieder die Premiere  abgebrochen werden – für mich in den vielen Jahren der Domstufen zum dritten Mal. Ein Gewitter beendete die Aufführung nach ca. 50 Minuten und es dauerte dann eine ganze Weile, bis die Premierengäste wieder trocken und bei der Premierenfeier im Theater wieder etwas in Stimmung kamen. “Der Name der Rose” stand auf dem Programm auf den Domstufen und bis kurz vor die Pause erlebten wir den ruhigeren Teil, der aber bereits musikalisch und vom Bühnenbild sehr überzeugte. Wie es nach der Pause weiter gegangen wäre können wir uns nur ausmalen, oder am Montag in der TA nachlesen. Aber es gibt noch 20 weitere Aufführungen bis Anfang September. Zwar bin ich jetzt erst noch einmal einige Tage in Kroatien mit meinem jüngsten Sohn, aber vielleicht klappt es ja danach noch einmal. Schade war der Abbruch nicht nur für die Premierengäste sondern vor allem für die Darsteller und Musiker. Die beiden “Schirmherren” Ministerpräsident Bodo Ramelow und Oberbürgermeister Andreas Bausewein räumten beide bei der Premierenfeier ihr Versagen bei der Wetterbeeinflussung ein. Da Ramelow aber vor Bausewein sprach konnte er ihm die Hauptverantwortung zu schieben – im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung sei die Stadt für das Wetter zuständig. Schade, dass Frau Hoyer nicht mehr für die Kultur verantwortlich ist, sonst hätte der OB ihr den schwarzen Peter zugeschoben 😉 Bilder der Premiere