Blogeinträge

Bärendienst für die Gleichstellungsarbeit

Wahlkampfzeiten – Ja, da ist die Neigung groß, zu überziehen und dem politischen Mitbewerber alle möglichen Vorwürfe zu machen oder jeden Tag eine Schlagzeile zu produzieren. Das was sich die Grünen in Erfurt in dieser Woche geleistet haben, überspannt aber den Bogen deutlich.

In einem offenen Brief haben die Grünen heftige Vorwürfe gegen die neue Gleichstellungsbeauftragte erhoben und ihre fachliche Qualifikation in Frage gestellt. Susette Schubert ist erst seit einigen Wochen im Amt und hat sich nach einem Ausschreibungsverfahren als qulifizierteste Bewerberin durchgesetzt. Es gab Lob von vielen Seiten – unter anderem auch von der ehemaligen Vorsitzenden der Grünen Erfurt Medine Yilmaz. Frau Schubert hat ein schwieriges Amt angetreten und verdient Unterstützung.

Die heute in der Fraktion Verantwortung tragenden Grünen sehen dies aber offensichtlich anders. Sie stört das ehrenamtliche Engagement von Frau Schubert im Verein frauenheldinnen e.V. und sie fordern, dass sie ihre dortige Mitgliedschaft ruhen lässt. Die Grüne Fraktionsvorsitzende behauptet Frau Schubert könne sich sonst nicht für queere Personen einsetzen. In ihrer Argumentation beziehen sich die Grünen ausgerechnet auf Judith Butler, eine ausgesprochene Antisemitin, die den Überfall der Hamas auf Israel gerechtfertigt hat und auch sonst ausgesprochen umstrittene Positionen vertritt.

Statt das Gespräch mit der Gleichstellungsbeauftragten zu suchen haben die Grünen einen offenen Brief geschrieben – bringt ja schließlich Schlagzeilen. Dass sie damit das Amt der Gleichstellungsbeauftragten beschädigen, ist den Grünen dabei völlig gleichgültig.

Die CDU Stadtratsfraktion steht zur Gleichstellungsbeauftragten. Es wäre gut wenn sich die Grünen und zwischenzeitlich auch die Linken selbstkritisch fragen, ob sie die Gleichstellungsarbeit in Erfurt unterstützen oder sabotieren wollen.

Offener Brief der Grünen

Endlich!

Was für ein Abend! Ich freue mich wahnsinnig für unser Team und die treuen Fans. Der erste Sieg in dieser Saison war souverän und hoch verdient.

Die Saison in der 1. Volleyball-Bundesliga lief bis jetzt für unser Team alles andere als optimal. Der Abstand zu den Teams, die mit größeren Millionenetats unterwegs sind ist groß und im Ergebnis drohte die Saison ohne einen Punkt zu Ende zu gehen.

Vier SpielTage vor Saisonende zeigte unser Team aber, was in ihnen steckt. Am Mittwoch gab es den ersten Punkt beim 2:3 in Aachen und heute gegen Wiesbaden die volle Ausbeute. Ein klares und souveränes 3:0 begeisterte die Fans und unsere Mädchen lagen sich überglücklich in den Armen. Danke für diesen Abend!

Spielbericht

Anbei die Fotos und Videos vom Abend inklusive der drei erfolgreichen Satzbälle.

Die Thüringer Allgemeine zum Spiel

4. Junioren-Weltcup Tag 2

Der gestrige Tag war schon ausgesprochen erfolgreich und mit Gold und Silber für die beiden Deutschen Marco Leger und den Niklas Zehner (RRV Sonneberg/Schalkau) vor dem Österreicher Noah Kallan ging der 4. Junioren-Weltcup heute Vormittag weiter. Auch nach dem abschließenden Mannschaftsrennen erklang die deutsche Hymne. Antonia Pietschmann, Marco Leger sowie Silas Sator und Liron Raimer gewannen vor Lettland und Österreich.

Der Junioren-Weltcup in Oberhof war für mich der siebte Weltcup in der Saison 2024/2025. Drei Mal in Oberhof, zwei Mal in Lillehammer und dazu Winterberg und Altenberg waren jeweils tolle Erlebnisse. Beim letzten großen Wettkampf der Saison in Oberhof war heute Staatssekretär Stephan König bei uns zu Gast.

Bilder vom Junioren-Weltcup

4. Junioren-Weltcup Tag 1

Nach den beiden großen Weltcups in dieser Saison steht heute und morgen noch der “kleine Weltcup” der Junioren auf dem Programm und da fahren die Olympiasieger und Weltmeister von morgen.

Gold und Silber gab es heute zum Auftakt beim Junioren Weltcup in Oberhof für unsere beiden Thüringerinnen Antonia Pietschmann (Rodelclub Ilmenau e.V.)und Josephine Buse (SV “Ilmtal Manebach) und erfolgreich ging der Junioren-Weltcup weiter!

Das Thüringer Damen-Doppel Elisa Storch/Pauline Patz siegte vor dem italienischen Doppel Alexandra Oberstolz/Katharina Sofie Kofler und den beiden deutschen Doppeln Lilly-Sophie Bierast/Leandra Claus sowie Sarah Marie Pflaume/Lina Peterseim.

Bei den männlichen Doppeln gewannen die US-Amerikaner Markus Mueller/Ansel Haugsjaa vor den Deutschen Silas Sator/Liron Raimer und den Thüringern Louis Max Grünbeck/Maximilian Kührt. Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Platzierten!

Als Überraschung fuhr heute immer mal unser erfolgreicher Skeletoni Christopher Grotheer durchs Bild, der den Tag zu Trainingsfahrten vor der Weltmeisterschaft nutzte.

Wahl-O-Mat zum Aufkleben

Seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat, der in seiner Online-Variante inzwischen bei der Bundestags- und Europawahl millionenfach genutzt wird.

Auch bei der letzten Landtagswahl in Thüringen wurde er hunderttausendfach angeklickt. Ich bin bei uns in der LZT für den Wahl-O-Mat verantwortlich und immer wieder auch angetan von der sogenannten Retro-Variante, dem Wahl-O-Mat zum Aufkleben.

Der Wahl-O-Mat zum Aufkleben der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ist ein hervorragendes Instrument, um junge Menschen für politische Themen zu sensibilisieren und miteinander ins Gespräch zu bringen.

Die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen wird den Wahl-O-Mat zum Aufkleben in den nächsten Tagen noch an verschiedenen Orten in Thüringen präsentieren. Heute waren wir an der Thüringer Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung und 120 Schülerinnen und Schüler nutzten den Wahl-O-Mat zum Aufkleben.

Bilder aus Gotha

Programm-Pressekonferenz

Vom 19.3. bis 10.4.2025 finden die 33. Jüdisch-Israelischen Kulturtage statt. In einer Programm-Pressekonferenz wurden heute die zahlreichen Veranstaltungen vorgestellt. Ich freue mich sehr darauf und werde gerne auch wieder zwei Vorträge zu Israel und zum Antisemitismus am 31.3.2025 in Gera und am 2.4.2025 in Meiningen halten und Sarah Klatt bei Veranstaltungen begleiten.

Das komplette Programm und die Pressemitteilung zu den Kuluturtagen findet sich auf unserer Homepage.

Terror und Medienverantwortung

Neu ist das Thema nicht, aber immer wieder aktuell. Dies gilt leider gleich für mehrere Themen des Films September 5 – THE DAY TERROR WENT LIVE. Gestern Abend konnte ich den Film im Erfurter Kinoklub sehen und er hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Während der Olympischen Spiele 1972 in München überfielen palästinensische Terroristen das Olympische Dorf und nahmen israelische Sportler und Betreuer als Geiseln und ermordeten sie. Zuvor hatten sie versucht sie gegen 200 Palästinenser in israelischen Gefängnissen auszutauschen. Der menschenverachtende Terror der Palästinenser gegen Juden und den Statt Israel war vor 50 Jahren Thema und ist es leider bis heute.

Mit dem Terroranschlag in München schafften es die Palästinenser in die weltweite Wahrnehmung in einer ganz neuen Dimension. Der amerikanische TV-Sender ABC berichtete live und über 900 Millionen Menschen sahen weltweit erstmals die Liveübertragung eines Terroranschlags. Damals stellte sich bereits die Frage: ist es die Story von ABC oder die Story der Terroristen, die Medienaufmerksamkeit wollen. Was und wieviel zeigt man? Wie ist es mit dem Schutz der Opfer und ihrer Angehörigen? In bedrückender Art und Weise haben sich diese Fragen nach dem 7. Oktober wieder gestellt.

Den Film finde ich ausgesprochen sehenswert und er lädt zum Nachdenken und zu Diskussionen über die Medienverantwortung ein.

Mal gewinnt man…

…und mal verliert man. So ist es im Sport und in vielen anderen Lebensbereichen. Die Spannung im Sport ergibt sich aber gerade daraus, dass nicht immer das gleiche Team oder die gleichen Sportlerinnen und Sportler gewinnen. Als Fan wünscht man sich dies zwar, aber muss auch damit klar kommen wenn es nicht so ist.

Beim Handball hatten wir auf das deutsche Team im Halbfinale in Oslo gehofft… beim Skeleton auf schwarz-rot-goldene Siege in Lillehammer und beim Bob kam auch unser Amour-Team nicht aufs Treppchen. Die letzte Chance war also am letzten Norwegen-Tag der Super Bowl. Unser Radisson-Hotel im Zentrum von Oslo hat eine große Sportsbar, wo das Spiel der Chiefs gegen die Eagles übertragen wurde. Mit meinem Sonn haben wir uns das Spiel angesehen und gehofft – leider umsonst. Dieses Mal haben die Chiefs klar verloren. Aber auch das gehört zum Sport. Dann eben wieder nächstes Jahr. Go Chiefs!

Bilder vom Super Bowl Abend

Bob- und Skeleton Weltcup in Lillehammer

In dieser Saison ist dies nun schon der sechste Weltcup – dieses Mal allerdings im Bob und Skeleton. Nach den Rennrodel-Weltcups in Lillehammer, Oberhof, Altenberg, Winterberg und Oberhof ging es dieses Wochenende erneut nach Lillehammer in Norwegen.

Wie bereits im November war ich sehr angetan von der Gastfreundschaft und dem Engagement der Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Leider ist Lillehammer ein typischer Wintersportort. Viele Touristen fahren da hin um Wintersport zu betreiben und nur wenige um Wintersport live anzuschauen. An beiden Wettkampftagen waren nur wenige Zuschauer an der Bahn. Für die, die dabei waren gab es ein rundes Begleitprogramm mit Kinderangeboten, Feuershow und Livemusik.

Vor allem gab es aber rasante Bob- und Skeletonfahrten zu sehen. Während die Rennrodlerinnen und Rennrodler zeitgleich am Wochenende mit 5 von 7 Weltmeistertiteln erfolgreich waren, räumten unsere Bobpilotinnen und Bobpiloten in Lillehammer ab und gewannen ihre Wettkämpfe.

Am Abend war ich mit meinem Sohn noch im Familienpark in der Nähe der Bobbahn und wir waren beide davon begeistert. Gerne werden wir wieder nach Lillehammer kommen.

Bilder vom 1. Weltcuptag

Bilder vom 2. Weltcuptag

91,5 Prozent

Der Wahl-O-Mat ist ab heute Online und natürlich habe ich ihn gleich getestet. Einige der Fragen sind vor vorangegangenen Wahl-O-Mats sowohl im Bund, als auch in den Ländern bekannt und somit sind auch schon die Antworten der Parteien darauf voraussehbar. Da aber einige Fragen auch neu waren, war ich gespannt auf das Ergebnis.

91,5 Prozent Übereinstimmung mit den Antworten der Union sind mein persönliches Ergebnis. Im Vergleich mit den anderen im Bundestag vertretenen Parteien (bzw. denen mit einer Erwartungshaltung in den Bundestag wieder einzuziehen) ist die Linke mit lediglich 22 Prozent, ebenso wenig überraschend bei mir am Ende der Liste.

Zum Wahl-O-Mat gibt es inzwischen etliche Alternativen und sicher wird es in wenigen Jahren KI gestützte Tools geben, die zudem die getroffenen Entscheidungen in Parlamenten und voran gegangene Wahlprogogramm berücksichtigen. Bis dahin ist der Wahl-O-Mat aber noch das bekannteste und am meisten genutzte Online-Instrument zur Wahl. Wir werden als Landeszentrale für politische Bildung den Wahl-O-Mat bewerben und auch die Retro-Variante, den Wahl-O-Mat zum Aufkleben wieder in den nächsten zwei Wochen bis zur Wahl einsetzen. Sowohl in Schulen, als auch im Bahnhof in Erfurt und bei unseren Wahlkreisforen sind wir damit vor Ort.

Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl