Wahlkampfzeiten – Ja, da ist die Neigung groß, zu überziehen und dem politischen Mitbewerber alle möglichen Vorwürfe zu machen oder jeden Tag eine Schlagzeile zu produzieren. Das was sich die Grünen in Erfurt in dieser Woche geleistet haben, überspannt aber den Bogen deutlich.
In einem offenen Brief haben die Grünen heftige Vorwürfe gegen die neue Gleichstellungsbeauftragte erhoben und ihre fachliche Qualifikation in Frage gestellt. Susette Schubert ist erst seit einigen Wochen im Amt und hat sich nach einem Ausschreibungsverfahren als qulifizierteste Bewerberin durchgesetzt. Es gab Lob von vielen Seiten – unter anderem auch von der ehemaligen Vorsitzenden der Grünen Erfurt Medine Yilmaz. Frau Schubert hat ein schwieriges Amt angetreten und verdient Unterstützung.
Die heute in der Fraktion Verantwortung tragenden Grünen sehen dies aber offensichtlich anders. Sie stört das ehrenamtliche Engagement von Frau Schubert im Verein frauenheldinnen e.V. und sie fordern, dass sie ihre dortige Mitgliedschaft ruhen lässt. Die Grüne Fraktionsvorsitzende behauptet Frau Schubert könne sich sonst nicht für queere Personen einsetzen. In ihrer Argumentation beziehen sich die Grünen ausgerechnet auf Judith Butler, eine ausgesprochene Antisemitin, die den Überfall der Hamas auf Israel gerechtfertigt hat und auch sonst ausgesprochen umstrittene Positionen vertritt.
Statt das Gespräch mit der Gleichstellungsbeauftragten zu suchen haben die Grünen einen offenen Brief geschrieben – bringt ja schließlich Schlagzeilen. Dass sie damit das Amt der Gleichstellungsbeauftragten beschädigen, ist den Grünen dabei völlig gleichgültig.
Die CDU Stadtratsfraktion steht zur Gleichstellungsbeauftragten. Es wäre gut wenn sich die Grünen und zwischenzeitlich auch die Linken selbstkritisch fragen, ob sie die Gleichstellungsarbeit in Erfurt unterstützen oder sabotieren wollen.
Was für ein Abend! Ich freue mich wahnsinnig für unser Team und die treuen Fans. Der erste Sieg in dieser Saison war souverän und hoch verdient.
Der gestrige Tag war schon ausgesprochen erfolgreich und mit Gold und Silber für die beiden Deutschen Marco Leger und den Niklas Zehner (RRV Sonneberg/Schalkau) vor dem Österreicher Noah Kallan ging der 4. Junioren-Weltcup heute Vormittag weiter. Auch nach dem abschließenden Mannschaftsrennen erklang die deutsche Hymne. Antonia Pietschmann, Marco Leger sowie Silas Sator und Liron Raimer gewannen vor Lettland und Österreich.
Nach den beiden großen Weltcups in dieser Saison steht heute und morgen noch der “kleine Weltcup” der Junioren auf dem Programm und da fahren die Olympiasieger und Weltmeister von morgen.
Seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat, der in seiner Online-Variante inzwischen bei der Bundestags- und Europawahl millionenfach genutzt wird.
Vom 19.3. bis 10.4.2025 finden die 33. Jüdisch-Israelischen Kulturtage statt. In einer Programm-Pressekonferenz wurden heute die zahlreichen Veranstaltungen vorgestellt. Ich freue mich sehr darauf und werde gerne auch wieder zwei Vorträge zu Israel und zum Antisemitismus am 31.3.2025 in Gera und am 2.4.2025 in Meiningen halten und Sarah Klatt bei Veranstaltungen begleiten.
Neu ist das Thema nicht, aber immer wieder aktuell. Dies gilt leider gleich für mehrere Themen des Films
…und mal verliert man. So ist es im Sport und in vielen anderen Lebensbereichen. Die Spannung im Sport ergibt sich aber gerade daraus, dass nicht immer das gleiche Team oder die gleichen Sportlerinnen und Sportler gewinnen. Als Fan wünscht man sich dies zwar, aber muss auch damit klar kommen wenn es nicht so ist.
In dieser Saison ist dies nun schon der sechste Weltcup – dieses Mal allerdings im Bob und Skeleton. Nach den Rennrodel-Weltcups in Lillehammer, Oberhof, Altenberg, Winterberg und Oberhof ging es dieses Wochenende erneut nach Lillehammer in Norwegen.
Der Wahl-O-Mat ist ab heute Online und natürlich habe ich ihn gleich getestet. Einige der Fragen sind vor vorangegangenen Wahl-O-Mats sowohl im Bund, als auch in den Ländern bekannt und somit sind auch schon die Antworten der Parteien darauf voraussehbar. Da aber einige Fragen auch neu waren, war ich gespannt auf das Ergebnis.