Blogeinträge

Immer wieder nach Wiesbaden…

Nach dem Spiel
Neben Dresden und Suhl habe ich die meisten Auswärtsspiele unserer Damen von Schwarz-Weiß Erfurt auch in Wiesbaden live vor Ort verfolgt. Gestern war mir das die Fahrt vom tiefverschneiten Winterberg ins sonnige Wiesbaden wert. Leider konnten wir aber auch im sechsten Spiel in Folge in Wiesbaden nicht gewinnen. Aber immerhin haben wir nach zwei gewonnenen Sätzen einen Punkt im Gepäck. Ich werde weiter mit nach Wiesbaden fahren 😉 Nachfolgend der Spielbericht von unserem Pressesprecher Stephan Siegl und Bilder vom Spiel: Erfurt erkämpft ersten Auswärtspunkt Schwarz-Weiß Erfurt hat das Duell am Sonntagnachmittag beim VC Wiesbaden mit 2:3 verloren, durfte aber nach einer couragierten Leistung zumindest den ersten Auswärtspunkt der Saison mit auf die Heimreise nehmen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge konnten die SWE-Spielerinnen am frühen Sonntagabend den Mannschaftsbus in Richtung Heimat besteigen. Einerseits hatten sie im sechsten Anlauf erstmals was Zählbares mit im Gepäck, andererseits hätten die Spielerinnen um Kapitänin „Toni“ Stautz nach einer 2:1-Satzführung gerne auch noch ein oder zwei Punkte mehr mitgenommen.
250 Zuschauer sind in Wiesbaden erlaubt – aber nur mit Maske
Denn die Erfurterinnen starteten gut ins Match und Erfurts Kapitänin war es, die mit gutem Beispiel voranging. Eine kleine Aufschlagserie zu Beginn und einige Angriffspunkte gegen einen großen gegnerischen Block ließen die Gäste die Schlagzahl bestimmen. Die mit dem Rückenwind des 3:2-Sieges in Dresden auflaufenden Wiesbadenerinnen blieben aber dran und es entwickelte sich ein spannendes Duell. Dass sich Erfurt dank der drei finalen Punkte von Mittelblockerin Jazmine White am Ende durchsetzte, zeigte, dass sie auch Finish-Qualitäten besitzen (25:22). Nach einem guten Start in den zweiten Satz (8:7 für Wiesbaden) zeigte sich allerdings auch wieder die Anfälligkeit der Erfurterinnen. Ein paar Eigenfehler, zu wenig Durchsetzungskraft am Netz und eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung gegen sich: Wie schon gegen Stuttgart ließen sie sich auch hier im zweiten Satz verunsichern. Dass ein Wechselfehler dies verstärkte, passte ins Bild. Erfurt musste abreißen lassen und der VCW gewann deutlich (25:16). Den besseren Start in den dritten Durchgang hatten diesmal die Gastgeberinnen (8:5). Doch auch ein Wesen im Spiel der Schwarz-Weißen ist es, sich nicht unterzukriegen zu lassen. Mit Lena Liegert am Aufschlag starteten sie eine 5-Punkte-Serie zum 10:8, die sie bis auf 19:14 ausbauten. Zwar wurde es zum Ende noch einmal eng, doch ein Aufschlagfehler der ansonsten guten VCW-Zuspielerin Kveta Grabovská entschied den Satz zu Gunsten der Gäste, die ihren ersten Auswärtspunkt nun in der Tasche hatten. Dass es für Erfurt in diesem Spiel nicht mehr werden würde, hatte mehrere Gründe. Zu unausgewogen war die Leistung in den einzelnen Mannschaftsteilen. Im Angriff stellte Konstantin Bitter mehrfach um. So besetzten mit Hillary Hurley, Hanna Hellvig und Sindy Lenz drei Spielerinnen im Verlauf die zweite Außen-/Annahmeposition neben Antonia Stautz. Im Zuspiel wechselten sich beide Zuspielerinnen ab und auf der Mitte fehlte es gar an einer erfolgversprechenden Option. Hinzu kam, dass Erfurts Coach nach dem zweiten Satz Rica Maase auf der Bank lassen musste, weil diese sich mit lädierter Schulter nicht wie gewohnt in Szene setzen konnte. Wiesbaden spulte jetzt sein Programm runter. Allen voran zeigte Laura Künzler ihre herausragende Stellung für die Hessen. Jeder zweite Angriff der Schweizer Nationalspielerin war erfolgreich und deshalb nahm sie nach 27 Punkten nach Spielende bereits zum achten Mal die MVP-Medaille entgegen. Sie war eine „Unterschied-Spielerin“ und führte ihr Team zum sicheren 25:18 im vierten Satz. Den entscheidenden Satz begann der Siebte mit einer 5:1-Führung. Diese konterte Erfurt zwar wieder, kam heran und ging mit einem Punkt Rückstand zum letzten Seitenwechsel, doch dann zogen die Gastgeberinnen ein letztes Mal an und bezeichnenderweise beendete ein Angriff von Laura Künzler das Match (15:8). Während bei den Erfurter Spielerinnen die Enttäuschung sichtbar überwog, hielt sich diese bei Konstantin Bitter in Grenzen. „Wir haben hier einen Punkt gewonnen, den ersten auswärts in dieser Saison. Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Wir haben nach den Siegen gegen Straubing und Neuwied jetzt zweimal verloren, aber uns entsprechend unserer Fähigkeiten und Möglichkeiten hervorragend präsentiert. Jeder Punkt ist für uns Gold wert und ein Gewinn“, war für ihn das Glas eher halbvoll als halbleer. Somit war dieser eine gewonnene Punkt eine weiterer kleiner Schritt nach vorne, dem weitere in der Rückrunde folgen sollen. Vielleicht schon am kommenden Samstag, wenn Schwarz-Weiß Erfurt die Ladies in Black Aachen in heimischer Halle empfängt. (StS.)  

Bob und Skeleton Weltcup Winterberg

Erfolgreiches Wochenende für die deutschen Bobsportlerinnen und Sportler
Erstmals war ich in offizieller Mission für den Thüringer Schlitten- und Bobsportverband an diesem Wochenende unterwegs. Beim Bob und Skeleton Weltcup in Winterberg waren zwar leider coronabedingt keine Zuschauer erlaubt, aber als Medienvertreter konnte ich unter Einhaltung der vor Ort bestehenden Coronaregeln mit den Kolleginnen und Kollegen des WSV ins Gespräch kommen und habe dabei auch rund 250 Fotos und Videos für unsere Social-Media-Arbeit mitgebracht. Überrascht war ich vom Wintersportzentrum Winterberg. Obwohl ich vor vielen Jahren schon einmal im Hochsauerland im Urlaub war, hatte ich nicht gedacht, dass es in NRW eine solche Wintersporthochburg gibt. Sowohl von der Höhe (über 700m) als auch der Struktur ist Winterberg mit Oberhof vergleichbar. Sieben Skipisten, entsprechend viele Hotels und Gastronomie und eine gute Infrastruktur locken Wintersporttouristen aus ganz NRW und Holland und da es winterlich war, waren auch alle da. Mein Hotel war etwas außerhalb, aber auch von dort aus waren heute früh trotz 20cm Neuschnee die Straßen soweit geräumt, dass sie befahrbar waren.
Winterberg macht seinem Namen Ehre
Der Weltcup begann am Freitag mit den Skeleton Wettbewerben. Unser Thüringer Starter Christopher Grotheer, der bei den letzten Rennen immer auf dem Podium stand, wurde leider nur Neunter..  Dafür wurde Axel Jungk als deutscher Vertreter Zweiter. Bei den Bobwettbewerben der Frauen waren wir mit Mariama Jamanka vertreten. Aber sowohl im ungeliebten Monobob, als auch im Zweier wurde sie jeweils Neunte. Gewonnen hat beim Monobob Elana Meyers Taylor – Laura Nolte wurde dabei Dritte.  Im Zweierbob gab es heute bei den Damen einen Doppelsieg  – Laura Nolte vor Kim Kalicki. Bei den Männern dominierte Francesco Friedrich und gewann den Zweier- und Viererbob souverän. Mir hat das Wochenende in Winterberg ausgesprochen gut gefallen ein Dankeschön an die Organisatoren! Ich freue mich schon auf die Junioren-WM in drei Wochen in Winterberg – da möchte ich gerne wieder dabei sein. Am kommenden Wochenende steht aber zunächst “unser Heimweltcup” im Rennrodeln in Oberhof auf dem Programm.

Sensation verpasst

Gut gekämpft
Eigentlich war nach der Tabellensituation alles klar. Wenn der ungeschlagenen Tabellenführer zum Beginn des Jahres zu Gast ist, erwarten auch die treusten Fans keinen Sieg, sondern ein ansprechendes Spiel. Ein ansprechendes und vor allem gutes Spiel war es für unser Team. Nach dem Satzgewinn zum zwischenzeitlichen 1:2 und der lange Führung im vierten Satz roch es nach einer Sensation in der Erfurter Riethsporthalle. Schließlich gewann aber Stuttgart den vierten Satz und damit das Spiel. Mit dem gebotenen Kampfgeist hoffe ich auf ein ebenso gutes und dann erfolgreiches Spiel am Sonntag in Wiesbaden. Nach dem Bob-Weltcup in Winterberg werde ich nach Wiesbaden fahren und mir das Spiel vor Ort anschauen. Nachfolgend der Spielbericht von gestern von unserem Pressesprecher Stephan Siegl und einige Fotos und Videos vom Spiel hier im Link: Den Tabellenführer gefordert Schwarz-Weiß Erfurt hat den Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart am Mittwochabend lange gefordert, als Lohn einen Satz in heimischer Halle behalten, musste am Ende aber die Überlegenheit der weiterhin ungeschlagenen Schwaben anerkennen. Konstantin Bitter wählte im Startsechser die offensive Variante und brachte zunächst Hanna Hellvig für Antonia Stautz im Angriff. Und die Erfurterinnen nahmen ihr Herz in die Hand und lieferten dem Favoriten einen spannenden Auftaktsatz. Einige Male lagen sie drei Punkte in Führung, zuletzt beim 19:16, ehe eine Schwächephase in der Annahme den Satz kippen ließ. Nach einer 5-Punkte-Serie der Gäste war eine Vorentscheidung gefallen und Mira Todorova verwandelte per Einbeiner zum 25:22 für den MTV. Der zweite Satz war von Beginn einer zum Vergessen für die Schwarz-Weißen. Während Stuttgart eine Kostprobe seines Könnens ablieferte, gelang auf der anderen Netzseite rein gar nichts. Letztendlich wurde es ein derbes 9:25. Schnell schüttelten die SWE-Damen den verunglückten Durchgang ab und gingen ihrerseits mit 7:2 in Führung. Als die Gäste eine Blockberührung reklamierten und sich Gästecoach Tore Aleksandersen zu einer wohl etwas zu derben Bemerkung gegenüber dem 2. Schiedsrichter hinreißen ließ, gab es die gelb-rote-Karte und er musste den Rest des Satzes vom Strafstuhl zuschauen. Zunächst führte das zu einem Ruck im Gästespiel (8:6), aber Erfurt hatte Lunte gerochen und holte sich nach hartem Kampf und Rica Maases Angriff mit 25:23 den dritten Satz. Was für ein Comeback. Wer dachte, dass der haushohe Favorit nun angefressen im Schnelldurchgang die Verhältnisse geraderücken würde, wurde getäuscht. Schwarz-Weiß Erfurt führte auch im vierten Satz und hielt diese bis zum 15:12 stabil. Dann zogen die Stuttgarterinnen mit ihren überragenden Angreiferinnen wieder die Zügel an, zeigten weshalb sie die Tabelle anführen und drehten das Resultat auf 16:19. Simon Lee, die am Ende zur Gäste-MVP geehrt wurde, verwandelte den letzten Angriff zum 25:19 und fuhr damit die drei Punkte für den Topfavoriten ein. Während Stuttgart bereits wieder am Freitag gegen Vilsbiburg antreten muss, hat Erfurt zwei Tage mehr frei und muss erst am Sonntag beim VC Wiesbaden um die nächsten Punkte kämpfen. StS    

Beschlüsse zur Eishalle liegen vor

….aber sie werden durch den OB ignoriert
Michael Panse: Stadtrat hat Prioritäten bereits vor Jahren gesetzt  Das Drama um die Sanierung der kleinen Eishalle geht in die nächste Runde. Die CDU-Fraktion zeigt sich dabei verwundert über die Aussagen des Ostbeauftragten der Bundesregierung, der Stadtrat müsse der Eishalle “eine hohe Priorität einräumen”. Jedoch liegen diese Beschlüsse schon vor. Das sollten sowohl der Oberbürgermeister, als auch Carsten Schneider wissen. Vor diesem Hintergrund ist es befremdlich, dass das jahrelange Pingpongspiel um die Verantwortung bei der Mittelbeschaffung nun weitergeht. “Im August 2019 hat der Stadtrat den Oberbürgermeister einstimmig mit der Einwerbung von Fördermitteln für die kleine Eishalle beauftragt. Dazu sollten auch Eigenmittel in die kommenden Haushalte eingestellt werden. Dass in den nächsten Jahren nun wieder keine Eigenmittel im Haushalt eingeplant sind ist nicht nur ärgerlich, sondern missachtet die Beschlüsse des Stadtrats”, ärgert sich der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Michael Panse. Der Erfurter Sportbetrieb hat nun angekündigt, die nötigsten Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs der Halle aus eigenen Mitteln zu stemmen. Das ist besser als nichts, jedoch fehlt die langfristige Perspektive. “Der Oberbürgermeister ist spätestens seit 2019 in der Pflicht, sich aktiv um die Sanierung der Eishalle zu bemühen. Dass Carsten Schneider nach einem Gespräch mit der Stadtspitze offenbar der Auffassung ist, der Stadtrat müsse die Sanierung erst einmal wollen, ist mehr als befremdlich. Es gibt derzeit kaum ein Projekt für den Erfurter Sport, dass vom Stadtrat mehr gewollt ist als die Eishalle. Gerne sind wir bereit, die Wichtigkeit des Projekts mit einem weiteren Antrag zum Haushalt noch einmal zu zementieren”, stellt Michael Panse klar.

Es geht wieder los…

Symbolbild
Haushaltsberatungen eröffnen das kommunalpolitische Jahr 2022. Wie im letzten Jahr kommt der Haushalt zu spät – er müsste eigentlich am Ende des Vorjahres beschlossen sein – aber immerhin ein paar Monate früher, als 2021. Heute Abend begannen die Haushaltsanhörungen für den Doppelhaushalt 2022/2023 und diese Anhörungen des Finanzausschusses mit den Fachausschüssen bestimmt jetzt das Programm für die nächsten beiden Wochen. Traditionsgemäß werden dabei Fragen zum Ist-Stand der letzten Jahre gestellt und Begründungen für Änderungen hinterfragt. Zwar erklärte der Finanzbeigeordnete bei der Einbringung des Haushalts “Erfurt habe genug Geld”, aber die Realität sieht anders aus. Der Verwaltungshaushalt wächst weiter (Personalkosten inzwischen über 200 Millionen Euro) und der Vermögenshaushalt sinkt. Somit fehlen Finanzmittel für dringend notwendige Sanierungen. Schulen, Kitas, Straßen und Sportstätten sind die Leidtragenden. Für die Erfurter Eissporthalle setzt sich beispielsweise das traurige Kapitel der gebrochenen Versprechen fort. Obwohl der Stadtrat sich klar für die grundlegende Sanierung ausgesprochen hat, hat die Verwaltungsspitze (OB, Finanzbeigeordneter und der für Sport zuständige Beigeordnete) “verabsäumt” die entsprechenden Eigenmittel zu planen. Morgen mehr dazu in einer Pressemitteilung der Fraktion. Symbolisch für das Investitionsdefizit in Erfurt steht der heutige Tagungsort, die Thüringenhalle. Ein halbes Dutzend Wassereimer stehen in der Thüringenhalle um die Regentropfen, die durch das Dach dringen aufzufangen. Diese Eimer werden wohl auch in der Thüringenhalle stehen, wenn der Haushalt zur Beschlussfassung ansteht – voraussichtlich im März.

Hoffnung auf einen guten Start in das Jahr MMXXII

Ein Bild aus vergangenen Zeiten…
Wieder ist der Jahreswechsel geprägt von coronabedingten Einschränkungen. Vor einem Jahr haben wir alle darauf gesetzt, dass spätestens wenn ausreichend Impfstoffe verfügbar sind, das Leben wieder normal werden könnte. Obwohl es genügend Impfstoffe gibt ist dies nur zeitweise im Jahr 2021 passiert. Im Sommer hat sich die Situation weitgehend normalisiert. Nach Pfingsten wurden die meisten Einschränkungen reduziert, viele wurden das erste und später das zweite Mal geimpft. Der Sommer lief zwar mit Einschränkungen bei der Wahl des Urlaubsortes, aber weitgehend normal. Die verhältnismäßig niedrige Impfquote und die Virusvarianten sorgten aber dafür, dass das Jahr 2022 ebenso beginnen wird, wie das Jahr 2021 – mit viel Hoffnung und viel Unsicherheiten. Zwar gibt es (noch) keinen Lockdown und viele Einrichtungen haben geöffnet, aber wieder schießen Kultureinrichtungen, finden Sportveranstaltungen ohne Zuschauer statt und in den Schulen wird Distanzunterricht diskutiert. Ich habe mich frühzeitig ein erstes, zweites und inzwischen auch ein drittes Mal impfen lassen. Ich hatte keine Beeinträchtigungen und hoffe, dass dies eine Grundimmunität bietet. In meinem Freundes-, Bekannten- und auch Familienkreis haben sich nicht alle impfen lassen. Einige (geimpfte und ungeimpfte) waren an Corona erkrankt. Größere Folgeschäden gab es glücklicherweise nicht. Ich wünsche von Herzen allen Besuchern meiner Homepage ein gesundes und glückliches Jahr 2022!

Nachschlag

Wieder war die Freude groß
Erfreulich endet das Sportjahr 2021 und die erste Halbserie für unser Bundesligateam gestern Abend. Anders als befürchtet, war das erste Erstligaspiel gegen den Aufsteiger aus Neuwied eine klare Angelegenheit. Nachfolgend der Spielbericht unseres Pressesprechers Stephan Siegl und beigefügt der Link zu einigen Bildern und Videos vom Spiel. Schwarz-Weiß Erfurt gewinnt das letzte Spiel des Jahres souverän mit 3:0 (13, 14, 16) gegen Neuwied, verschafft sich damit Luft im Tabellenkeller und rückt näher an Play-off-Platz 8 heran. Konstantin Bitter hatte ein engeres Match als in der Vorwoche gegen Straubing erwartet. Seine Erwartungen sollten sich nicht bewahrheiten, seine Mannschaft zog mit dem Rückenwind des 3:0 gegen NawaRo auch gegen den Aufsteiger voll durch und gewann noch deutlicher. Dabei ließen die durchweg aggressiv aufschlagenden Erfurterinnen nie einen Zweifel aufkommen, wer am Ende das Spielfeld als Sieger verlassen sollte. Wie gegen Straubing, bekam auch dieses Mal „Maggi“ Speaks den Vorzug im Zuspiel und sie sollte das Vertrauen ihres Coaches erneut rechtfertigen. Erneut setzte sie ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene, die sich am Netz nach Herzenslust austoben konnten. Zu Recht benannte sie Gäste-Trainer Dirk Groß zur MVP auf Seiten der Gastgeberinnen. Während der VC Neuwied zu viele Eigenfehler produzierte, ließen die SWE-Damen auch nach den beiden deutlich gewonnenen Auftaktsätzen nicht nach. Selbst der Mitte des zweiten Satzes erfolgte Wechsel von Hanna Hellvig auf Hillary Hurley, die erstmals auf Außen/Annahme bei den Schwarz-Weißen zum Einsatz kam, tat dem Erfurter Spiel keinen Abbruch. So brachte Schwarz-Weiß auch den dritten Durchgang klar und deutlich durch. Nachdem Gästekapitänin Sarah Kamarah als Hinterfeld-Spielerin im Angriff übertrat, ging der spielentscheidende Punkt an die Gastgeberinnen. Mit den beiden 3:0-Siegen zum Jahresende hat Erfurt die von Trainer Konstantin Bitter vorgegebenen Erfolge eingefahren und kann entspannt den Jahreswechsel vollziehen. Ohne Training wird das allerdings nicht vonstattengehen. Bereits am 5. Januar ist der bisher ungeschlagene Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart in der Thüringer Landeshauptstadt zu Gast. StS

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Die Geburtskirche in Bethlehem
Weihnachten 2021 ist leider immer noch von pandemiebedingten Einschränkungen geprägt. Auch in diesem Jahr wird es keine großen Gottesdienste am Heiligen Abend geben. Unsere Thomaskirche bietet wieder einen Online-Gottesdienst an. Trotz aller Einschränkungen, wünsche ich allen Besuchern meiner Homepage und Freundinnen und Freunden in Nah und Fern wunderschöne Weihnachtstage und ein gesegnetes Fest. Auch in diesem Jahr können Familien nur in kleinen Runden zusammen das Fest verbringen – bis zu 10 geimpfte oder genesenen Personen können zusammen sein. Ich freue mich wie in jedem Jahr sehr darauf, dass ich am zweiten Weihnachtsfeiertag mit meinen Söhnen und der Familie des Großen zusammen sein kann. Die Weihnachtskrippe, die ich 2007 aus Bethlehem mitgebracht habe, steht immer in der Weihnachtszeit im Wohnzimmer, genauso wir der Herrnhuter Weihnachtstern und das Friedenslicht aus Bethlehem leuchten. In diesem Jahr erinnere ich mich besonders gerne an die Israel-Reise, die im Oktober/November stattfinden konnte, als es gerade keine Reisebeschränkungen gab. Für mich war es unter den 17 Israel-Reisen, die ich seit 1992 erleben durfte die schönste. Israel und die Menschen, die dort leben begeistern mich jedes Mal. Dieses Mal hatten wir das Glück, nahezu allein im Land unterwegs zu sein – in Jerusalem, am See Genezareth und auch in Bethlehem.

Endlich! Heimsieg für Schwarz-Weiß Erfurt

Unser siegreiches Team
Souverän hat Schwarz-Weiss Erfurt mit 3:0 gegen NawaRo Straubing gewonnen. Ich freue mich wahnsinnig für unser Team und wünsche unseren Damen in einer Woche den nächsten Sieg. Dann geht es gegen Neuwied den derzeit noch sieglosen Tabellenletzten. Mit einem erneuten Sieg könnten wir uns deutlich Luft im Abstiegskampf verschaffen und den 10 Platz festigen. Zudem wäre es für die Fans und unser Team das zweite Weihnachtsgeschenk und ein toller Jahresabschluss. Damit dies gelingt werden unsere Damen auch am 24. und 25. Dezember trainieren. Nachfolgend der Spielbericht unseres Pressesprechers und natürlich auch die Fotos und Videos vom Spiel: Lang ersehnten Sieg eingefahren Schwarz-Weiß Erfurt hat drei Big-Points im Kellerduell gegen NawaRo Straubing in heimischer Halle eingesammelt. Mit 3:0 (20, 19, 17) feierten die Thüringerinnen ihren zweiten Saisonsieg. Die Erleichterung der gastgebenden Damen inklusive ihres Trainerteams entlud sich in einem großen Jubelschrei, als „Maggi“ Speaks den letzten Angriff der Gäste im Block herunterpflückte. Es war das lang ersehnte Erfolgserlebnis, auf das die Erfurterinnen hingearbeitet hatten. Rückschläge durch Krankheiten und Verletzungen, letztendlich noch die Zwangspause nach Coronainfektionen im Team, hatten den SWE-Damen in der zu Ende gehenden Hinrunde immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen. Aber auch bei den Gästen ist die Verletztenliste lang. Nur neun Spielerinnen saßen im NawaRo-Bus, was diesen in Qualität und Quantität Grenzen setzte. Schwarz-Weiß Erfurt wusste das für sich zu nutzen, obwohl es in den ersten beiden Sätzen ein zähes Ringen beider Teams war. Dass das Nervenkostüm auf beiden Seiten infolge der Tabellenkonstellation dünn war, war nicht nur auf dem Spielfeld sichtbar. Auch beide Trainer verstrickten sich im Spielverlauf immer wieder in Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann. Am Ende des eng umkämpften Auftaktsatzes hatten die Erfurterinnen diesmal den längeren Atem und Erfurts beste Angreiferin, Rica Maase, hämmerte den Ball zum 25:20 in die gegnerische Spielfeldhälfte. Sie war es auch, die dem Erfurter Spiel ihren Stempel aufdrückte. Letztendlich 21 Punkte in drei Sätzen steuerte Rica Maase zum Erfolg bei, ohne dabei einen Fehler zu machen. 73% Angriffsquote waren ein starker Wert der 22-Jährigen. Dass sie nicht zur MVP gekürt wurde lag auch daran, dass „Maggie“ Speaks mit einem variablen und schwer ausrechenbaren Zuspiel ihre Angreiferinnen immer wieder stark in Szene setzte und diese zu einer 50%-Erfolgsquote trieb. Bevor jedoch das Pendel zu Gunsten der Gastgeberinnen ausschlug, mussten sie auch im zweiten Satz den Widerstand der NawaRo-Damen brechen. Im besseren Satzfinish band SWE den Sack zum 25:19 zu. Der letzte Satz war dagegen nervenschonender aus Erfurter Sicht. Schnell enteilten sie auf einen beruhigenden 16:5-Vorsprung, der gegen Satzende nach einigen etwas Unruhe ins Spiel bringenden Wechseln leicht dahinschmolz. Doch dann griff Erfurts MVP mit ihrem vierten Blockpunkt ein letztes Mal entscheidend zu. Viel Zeit zum Auskosten des Sieges bleibt den Schwarz-Weiß-Damen allerdings nicht. Bereits am kommenden Dienstag ist der Aufsteiger VC Neuwied zu Gast. Dann soll der dritte Sieg auf dem Fuß folgen, mit dem die Bitter-Schützlinge einen erfolgreichen Jahresausklang feiern möchten. StS.

Letzter Finanzausschuss – für dieses Jahr

Coronageschützt hinter zwei Scheiben…
Anfang der Woche haben wir noch den Haushaltsentwurf für die Jahre 2022 und 2023 durch gearbeitet und danach als Fraktionen den 145-Seite Änderungsantrag des Oberbürgermeisters erhalten. Beides stand aber in der heutigen letzten Finanzausschusssitzung nicht zur Diskussion. Heute ging es nur um einige Vergaben und die waren erfreulicherweise auch schnell abgearbeitet, so dass ich noch rechtzeitig zum Spielbeginn von Schwarz-Weiß Erfurt in der Volleyballbundesliga gekommen bin. Pünktlich zum Jahresbeginn treffen wir uns zur ersten Sitzung im Finanzausschuss wieder. Am 4. Januar beginnen die zweiwöchigen Haushaltsanhörungen. Bis zur Beschlussfassung des Haushalts gehen dann noch zwei Monate ins Land, aber immerhin haben wir den Haushalt ja noch im alten Jahr bekommen. Den Haushalt 2021 hatten wir erst im Frühjahr auf dem Tisch und die verspätete Beschlussfassung hat dazu geführt, dass viele geplante Projekte gar nicht stattfinden konnten. Als Finanzausschussvorsitzender danke ich meinen Stadtratskolleginnen und Kollegen und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch wenn es beim rund 900 Millionen umfassenden städtischen Haushalt um viel geht, haben wir uns in diesem Jahr nur selten gestritten und fast immer sehr sachlich diskutiert. Ich setze darauf, dass es auch 2022 so weiter geht.