Eiskalter Jahresstart

1.1.2019 bei 5 Grad
Anbaden am 1. Januar – die DLRG lädt in jedem Jahr dazu an den Erfurter Nordstrand ein. Bis jetzt konkurrierte die Veranstaltung aber immer mit dem Neujahrskonzert im Kaisersaal. Da ich aber in diesem Jahr erst am 5.1. ins Neujahrskonzert geht, fehlte diese “Ausrede” dieses Jahr. Bis zuletzt war ich auch etwas unsicher, aber dann siegte doch die Neugier. Gemeinsam mit über 50 Wagemutigen ging es in das 5 Grad kalte Wasser am Nordstrand. Über 100 Zuschauer verfolgten das Treiben – vielleicht ja auch potentielle Teilnehmer im nächsten Jahr. Mir jedenfalls hat es gefallen und ich war gleich drei Mal im Wasser.
Perfekt organisiert
Die DLRG hat das, wie in jedem Jahr, perfekt organisiert. Wärmezelt, Linsensuppe, Heißgetränke und Rettungskräfte vor Ort. Auch der Ort, die Tauchschule am Nordstrand war bestens geeignet, weil es gleich mehrere Treppen ins Wasser (und schnell wieder hinaus) gab. Der erfrischende Start ins neue Jahr ist schon einmal geglückt, mal sehen wie es weiter geht. Bilder der TA  

Die besten Wünsche für 2019

Mein Neujahrsbild seit 2009
Silvester bietet in jedem Jahr den Anlass für zwei wichtige Dinge: die Reflektion des letzten Jahres, was lief gut, welche Ziele wurden erreicht und was blieb offen und natürlich für die besten Wünsche und gute Vorsätze für das neue Jahr. Ersteres ist etwas schwierig zu bewerten, weil das alte Jahr noch nicht ganz zu Ende ist. Privat war es turbulent, beruflich und politisch auch. Zweiteres geht schneller und ist auch wichtiger: Allen Besuchern meiner Homepage und allen Freundinnen und Freunden wünsche ich ein gutes und erfolgreiches Jahr! Im Jahr 2019 stehen mehrere Wahlen auf dem Programm. Ich werde mich im April und Mai in den Kommunalwahlkampf stürzen und als Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion für Wählerstimmen für uns werben. Daraus soll dann ein Handlungsauftrag für die nächsten Jahre entstehen. Wir möchten gerne Rot-Rot-Grün beenden. Dies ist auch das Ziel für die Landtagswahl im November. Beruflich werde ich ab dem 1.1.2019 einen Neubeginn in der Staatskanzlei bzw. in der Landeszentrale für politische Bildung starten. Ich freue mich darauf, bin aber auch gespannt was mich da erwartet. Privat wünsche ich mir wie in jedem Jahr mehr Zeit für meine drei Söhne. Insbesondere auf die Israel-Reise mit den beiden Großen im April freue ich mich jetzt schon.

Ernüchternder Jahresabschluss

Nur bis Mitte des ersten Satzes lief es gut
Traurig und enttäuscht – da geht es mir, wie unseren treuen Fans, den Spielerinnen sowie dem Trainer und allen Vereinsverantwortlichen. Das war leider gestern das Gegenteil von dem, was wir uns zum Jahresende gewünscht haben. Deutlich mit 0:3 (21:25, 18:25 und 19:25) verloren wir gegen Straubing. Nach dem Spiel haben wir uns mit den Verantwortlichen der Gesellschafterversammlung und des Wirtschaftsrats kurz zusammengesetzt. Wir werden das neue Jahr mit einer intensiven Fehler- und Lösungssuche beginnen. Zum nächsten Spiel nach Münster werde ich mitfahren und dort, genauso wie unsere Fans beim nächsten Heimspiel gegen Vilsbiburg am 16.1. auf Besserung hoffen. Einen guten Jahreswechsel wünsche ich allen Schwarz-Weissen! Nachfolgend der Spielbericht unseres Vorstandskollegen Stephan Siegl: „Mit einer herben Enttäuschung haben die Damen von Schwarz-Weiß Erfurt das Jahr 2018 beendet. Im so wichtigen Spiel gegen den Aufsteiger NawaRo Straubing verloren die Kronseder-Schützlinge in heimischer Halle sang- und klanglos mit 0:3. Viele motivierte und hoffnungsvolle Zuschauer waren kurz vor dem Jahreswechsel in die Erfurter Riethsporthalle gekommen und bildeten einen stimmungsvollen Rahmen für eine Partie zweier im Tabellenkeller angesiedelter Mannschaften, für die es um drei wichtige Punkte im direkten Vergleich ging. Ein knapper Spielausgang war durchaus denkbar. Dass es am Ende eine glatte 0:3-Klatsche für die Einheimischen werden würde, hatte kaum jemand einkalkuliert. Dabei begann das Spiel aus Gastgebersicht gut und bei 6:2 und 12:6 schien alles in den erhofften Bahnen zu laufen. Doch ein, zwei Fehler reichten, um das fragile Erfurter Volley-Team zu stürzen. In der Folge gaben die SWE-Damen das Spiel vollkommen aus der Hand und fanden auch nie wirklich wieder in dieses hinein. Der Aufsteiger, der genauso wie die Thüringerinnen mit personellen Sorgen zu kämpfen hat, bestimmte das Geschehen. Und im Gegensatz zu den Gastgeberinnen, spielten die NawaRo-Mädels mutig und mit vollem Einsatz in der Abwehr um die sehr gute Sophie Dreblow, während am Netz Kapitänin Danica Markovic mit bestem Beispiel voran ging. Es gab hinterher keine Frage, dass der Sieg – auch in dieser Deutlichkeit – berechtigt an die Niederbayern ging. In Erfurt ist nun guter Rat teuer. Wer drei Mal in Folge vor eigenem Publikum leistungsmäßig und in der Körpersprache sein Publikum so dermaßen enttäuscht, macht einiges falsch. So enttäuscht man nicht nur seine Zuschauer und fürs Dasein in der 1. Bundesliga unabdingbare Sponsoren, man gefährdet auch den Fortbestand des Erstligastandortes in Erfurt. Die Saison marschiert in Richtung Halbzeit – es ist noch nicht zu spät, das Ruder wieder herumzureißen, aber ein weiter so darf es nicht geben. (StS)“

Winterleuchten

Tolle Beleuchtung
Bereits zum vierten Mal ist die EGA in den dunklen Winterwochen an den Abenden hell erleuchtet. Das Winterleuchten illuminiert viele Bäume und Gebäude auf der EGA und lockt tausende Besucher in den Egapark zu einer Zeit, in der keine Blumen auf dem Gelände blühen. Als Aufsichtsratsvorsitzender der EGA freue ich mich, dass in diesem Jahr die Besucherzahl deutlich gestiegen ist. Dies war angesichts der großen Danakil-Baustelle so nicht zu erwarten. Es sind noch über 800 Tage bis zur Eröffnung der Buga 2021 und die Zeit bis dahin ist von vielen kleinen und großen Baustellen geprägt. Neben dem heutigen Winterleuchten war auch ich in diesem Jahr etliche Male auf der EGA. Die Wiedereröffnung der Caponniere, der Spatenstich Danakil, Infobesuche mit der CDU zum Baufortschritt, Konzerte und Großveranstaltungen waren nur ein Teil der Veranstaltungsangebote. Das Winterleuchten geht noch bis zum 13. Januar 2019 – die nächsten Besuche zählen dann schon zur Besucherstatistik für das neue Jahr 😉  

Frische Luft nach den Weihnachtsfeiertagen

Brockenpanorama
Zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel ist in jedem Jahr die Zeit, das letzte Jahr zu reflektieren und Kraft für das neue Jahr zu sammeln. In meiner Kindheit waren die Tage davon geprägt, dass wir viel in der Familie gemacht haben, lange Skatrunden mit meinem Vater gespielt haben und die Vierschanzen-Tournee das Fernsehprogramm dominierte. Auch heute verbringe ich die Zeit am liebsten mit meinen Söhnen – allerdings kommen wir nur selten zum Skatspielen. Dafür tut etwas Bewegung nach dem guten Essen der letzten Tage gut. Schlittschuh laufen waren wir schon und es steht mindestens noch einmal auf dem Programm. Heute ging es an den höchsten Punkt im Norden Deutschlands – wenn man Sachsen-Anhalt mit zum Norden zählt. Der Brocken mit 1.141 m präsentierte sich bei Sonnenschein und einer tollen Sicht nachdem wir mit der Dampflok von Werningerode den Berg erklommen hatten. Mein jüngsten Sohn ist begeisterter Eisenbahnfan und so war für ihn natürlich der Weg das Ziel und er stand die ganze Zeit auf dem Trittbrett hinter der Lok. Uns allen hat die frische Luft gut getan und wir konnten sogar durch den Schnee stapfen. Allen Freunden und Besuchern meiner Homepage wünsche ich noch schöne Familientage bis zum Neustart.

Heiß auf Eis

Ganz glattes Eis…
Derzeit läuft es nicht gut bei den Erfurter Black Dragons. Von den letzten sechs Spielen gingen fünf verloren. Trotzdem sind wir bei jedem Spiel dabei und feuern unsere Black Dragons an, auch wenn wir auf der Tribüne bei jedem Gegentor mitleiden. Auch heute gab es am Ende leider eine 2:4 Niederlage gegen Rostock. Erfurt hat dabei, wie so oft in den letzten Spielen, gut mit gehalten, aber den Puck nicht ins Tor bekommen. Am kommenden Sonntag wird es dann gegen Hannover eine schwere Kiste, aber wir werden wieder dabei sein. Mit meinem jüngsten Sohn habe ich traditionsgemäß an den Feiertagen auch einmal wieder die eigenen Schlittschuhe hervor geholt. In der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle hat er mir dann gezeigt, wie Eislaufen geht. Da er zwei Jahre Eishockey gespielt hat, kommt er nicht nur schneller um das Oval, sondern ist auch standhafter. Ich denke mal, wir werden in den nächsten Tagen auch noch einmal hin und dann kann ich an meiner Technik “feilen” 😉 Mein Respekt vor den Eishockeyspielern ist jedenfalls wieder deutlich gewachsen.

Weihnachtsgrüße

Die Krippe aus Bethlehem
Liebe Erfurterinnen und Erfurter, liebe Freunde und Mitstreiter, liebe Besucherinnen und Besucher meiner Homepage,   “Brich an, o schönes Morgenlicht” – so beginnt ein Choral in der ersten Kantate aus Bachs berühmtem Weihnachtsoratorium. Dieses Motiv des aufgehenden Lichtes ist sicher vielen bekannt. Es ist bildhafter Bestandteil des sehr philosophischen Weihnachtsevangeliums nach Johannes: Das Licht, das die Finsternis erhellt, so wie es bereits in der biblischen Schöpfungsgeschichte geschieht. Es ist vor dem Hintergrund auch kein Zufall, warum Weihnachten am 25. Dezember gefeiert wird, ersetzte es einst doch das heidnische Fest zur Wintersonnenwende, nach der die Tage wieder länger und heller werden. Das aufgehende Licht steht symbolisch für die Geburt Jesu Christi – den eigentlichen Grund, warum wir überhaupt Weihnachten feiern. In dem Bach-Choral heißt es weiter: “dass dieses schwache Knäbelein soll unser Trost und Freude sein”. Das Licht bzw. der Knabe, von dem hier die Rede ist, steht für Hoffnung, Freude, Liebe und Neuanfang und das aus einem völlig unscheinbaren Dasein oder aus der Finsternis heraus. Dies sind ermutigende Worte und dürften jedermann ein Anliegen sein, das aus dem Impuls der Weihnacht hervorgeht. Das Jahr 2018 war ein durchaus bewegtes Jahr – gerade auf der politischen Ebene: Oberbürgermeisterwahlen, Beigeordnetenwahlen, politische Brüche, Konflikte oder Auseinandersetzungen. Nicht immer vermag man da Licht und Dunkel zu unterscheiden. Es muss um Kompromisse und Lösungen gerungen werden. Es tut gut, zu wissen, dass die Weihnachtszeit versucht, sich ein Stück aus all dem heraus zu nehmen und eigene erleuchtende Akzente zu setzen. In diesem Sinne möchte ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreis der Familie und von Freunden wünschen sowie alles Gute und ein segensreiches neues Jahr. Und vergessen Sie nicht, sich ein Licht anzuzünden. Ihr Michael Panse CDU-Fraktionsvorsitzender

Dezember-Infobrief

Dezember-Infobrief
Reichlich Gesprächsstoff und somit auch Themen für den Infobrief der CDU-Stadtratsfraktion bot die letzte Stadtratssitzung. Dies obwohl einige der umstrittenen Themen gleich von der Tagesordnung geräumt wurden – weder die Abfallgebührensatzung noch die neue Tarifgestaltung der Eintrittspreise des Zooparks waren mehrheitsfähig. Das geforderte Bus-Verbot für die Innenstadt der Grünen schaffte nicht die für eine dringliche Beratung notwendige 2/3 Mehrheit und auch die Neubenennung von KOWO-Geschäftsführern fiel aus diesem Grund aus. Bei allen anderen Tagesordnungspunkten gab es wechselnde Mehrheiten – jeder mit jedem – und auch einige einstimmige Beschlüsse waren dabei. Für uns war es befremdlich, dass zwei Themen fehlten. Weder wurden die neuen Beigeordneten vereidigt, noch wurde der Haushalt 2019 eigebracht. Beides soll dann am 6. Februar bei der ersten Stadtratssitzung im neuen Jahr erfolgen. Bis dahin viele Grüße von der CDU-Stadtratsfraktion und viel Spaß beim lesen des neuen Infobriefs!

Jegliches hat seine Zeit

Das Schild der Elternakademie
Vergangen Woche hat der Landtag das neue Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen und die Abschaffung der Stiftung Familiensinn beschlossen. Seit knapp zwei Jahren war dieser nun nur noch formale Akt vorbereitet worden und nun schließlich umgesetzt. Bedauerlich war dabei, dass die Stiftung am Ende nur noch ein politisches Kampfthema war und die meisten der für die Abschaffung votierenden rot-rot-grünen Politiker sich nicht ansatzweise mit der Arbeit der Stiftung beschäftigt hatten. Im Jahr 2005 hatte die CDU-Regierung die Stiftung gegründet. Im Landtag hatte ich damals zur Gesetzesbegründung gesprochen. Vor über drei Jahren bin ich vom Sozialministerium zur Stiftung FamilienSinn gewechselt und habe seit dem dort die Elternakademie geleitet. Die Arbeit hat Spaß gemacht, weil wir für die Familien in Thüringen etwas bewegen konnten. Heute nun habe ich mit der Präsidentin der Stiftung das Büroschild abmontiert. In den letzten Wochen hatten wir schon die Akten sortiert und die Büros ausgeräumt. Die Mitarbeiterinnen der Stiftung werden sich ab dem 1.1. an verschiedenen Orten in der Landesverwaltung wieder finden. Ich werden in der Landeszentrale für politische Bildung in der Staatskanzlei anfangen. Mit etwas Wehmut danke ich all meinen Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit in den letzten drei Jahren. Es war eine gute Zeit – jetzt fängt etwas neues an.

Letzte Runde vor Weihnachten…

Weihnachtsgrüße von der CDU-Stadtratsfraktion
Kommunalpolitisch geht es diese Woche noch einmal rund. Traditionell steht in der letzten Woche vor Weihnachten noch eine Stadtratssitzung auf dem Programm. Ebenso ist es eine Tradition geworden, dass in dieser Woche die Fraktionen nicht nur die üblichen Termine von Fraktionssitzung, Fraktionsvorstand, Hauptausschuss und diversen anderen Ausschüssen auf dem Programm haben, sondern es auch ein adventliches Zusammensein aller Fraktionen mit der Verwaltungsspitze gibt. Neben dem Gedankenaustausch abseits von verbalen Auseinandersetzungen am Rednerpult, geht es auch darum den ehrenamtlichen Stadträten und Ortsteilbürgermeistern ein Dankeschön zu sagen. Die heutige Runde im Festsaal des Rathauses war zwar überschaubar, aber trotzdem eine gute Einstimmung auf die letzte kommunalpolitische Woche des Jahres. Kommunalpolitischen Weihnachtsfrieden haben wir deshalb aber noch nicht. Für die Stadtratssitzung am Mittwoch gibt es einige Punkte mit Diskussionspotential – Zooparkpreise, Müllgebühren und diverse vermeintlich dringliche Anträge der Grünen. Ein größeres Ärgernis ist aus Sicht meiner Fraktion aber alles, was nicht auf der Tagesordnung steht, obwohl es dort stehen könnte und sollte. Der Haushalt für 2019 ist beispielsweise seit Monaten angekündigt und bestenfalls wird dazu morgen Abend im Hauptausschuss ein Fahrplan verabschiedet, der Beratung bis zum 10 April vorsieht. Auch die neuen Beigeordneten werden noch nicht vereidigt, obwohl zumindest zwei der drei Stellen bereist ab dem 1.12. ausgeschrieben sind. Wenn die Beigeordneten erst (wie vom OB favorisiert) am 6.2.2019 in der nächsten Stadtratssitzung vereidigt werden sollen, bedeutet dies, dass die zwei verbliebenen Beigeordneten jeweils doppelte Päckchen tragen müssen. Möglicherweise hängt der Zeitplan aber auch damit zusammen, dass der OB erst einmal klären muss welcher Beigeordnete künftig was machen soll. Genug Punkte also, um morgen Mittag noch einmal zum Pressegespräch einzuladen und Mittwoch das eine oder andere Thema intensiver zu besprechen.