Blick auf die Boxengasse
Bestes Rennwetter und der Hockenheimring voller Fans – mehr kann man sich zum Saisonfinale nicht wünschen. Noch dazu war die Spannung bis zum letzten Rennen da. Vorjahres DTM-Champion Rene Rast lag zwar vor dem Wochenende 50 Punkte zurück, aber mit zwei Siegen (immerhin schon die Siege fünf und sechs in Folge in der DTM) machte er es noch einmal spannend. Der Engländer Gary Paffet rettete sich am Ende mit Platz drei im letzten Rennen mit geradeso vier Punkten Vorsprung den Titel. Somit krönte Mercedes auch noch einmal den Abschied aus der DTM. Nach 30 Jahren Engagement zieht sich Mercedes zurück und im kommenden Jahr wird dann Aston Martin an der Seite der Audis und BMWs um Punkte fahren.
Für mich war es das dritte DTM-Finale in Folge. Wie schon 2016 und 2017 habe ich das Wochenende bei meinem jüngsten Sohn passend am DTM-Wochenende gehabt. Laut.Nah.Dran ist der Slogan der DTM auf dem Hockenheimring und alles drei konnten wir erleben. Beim Pit-Walk in der Boxengasse, Fahrer und Teams aus nächster Nähe, Grid-Girls (gibt es in MeToo-Zeiten immer noch) und viel Rennsport (mit viel PS und Motorenlärm. Dies gefällt sicher nicht allen Menschen (weil es nicht politisch korrekt ist), aber in Hockenheim waren sehr viele, die das mögen.
Der neue DTM-Champion wird seinen Titel 2019 nicht verteidigen können. Dies nicht nur, weil Mercedes aussteigt, sondern auch weil er in der Formel E fahren wird – nicht mehr so laut. Wir werden, wenn alles klappt aber im kommenden Jahr wieder bei der DTM auf dem Hockenheimring dabei sein.
Bilder vom DTM Finale
Nach dem Sieg
Freitags ist Eishockey und dies bei mir schon seit 20 Jahren – jedenfalls in der Saison und wenn unsere Black Dragons zu Hause in der alten Kartoffelhalle spielen. Ausnahmen davon gibt es nur, wenn dringende andere Termine anstehen. Heute Abend gab es einen dringenden Termin – ich bin dieses Wochenende bei meinem jüngsten Sohn in Weinheim. Zudem hatten die Black Dragons auch kein Heimspiel (leider in Hannover mit 5:2 verloren).
Eishockey gab es am Freitag trotzdem. Dieses Mal wieder bei den Adlern Mannheim in der SAP-Arena. Gegen die Schwenninger Wild Wings gewannen die Adler verdient mit 3:1. Nach dem Spiel hat sich mein Sohn noch seine nächsten Unterschriften auf seine Adler-Fahne geholt. Mal sehen wie viele er noch schafft.
Für uns war es der dritte Besuch in der SAP-Arena. Bereits im vergangenen Jahr waren wir bereits zum Eishockey hier und zudem zum Pokalfinale im Volleyball. Noch nicht geschafft haben wir es zu den Rhein-Neckar-Löwen zum Handball – vielleicht kommt das noch.
Bereits bekannte Schlagzeilen aus dem Rathaus
Inzwischen ist das eine häufige Schlagzeile geworden. Heute ist wieder einmal in der Tagespresse zu lesen, dass die Ansprüche, die im Stadtrat formuliert werden nur wenig mit der nachfolgenden Umsetzung zu tun haben. Vor einiger Zeit hatte sich der Stadtrat mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, dass Kinder und Jugendliche künftig kostenfrei den ÖPNV nutzen können. Daraus folgte ein Prüfauftrag an die EVAG. Jetzt nun liegt das Ergebnis vor und endet mit der Schlagzeile “Erfurt hat kein Geld für Gratis-ÖPNV”.
Für die Verwaltung und die EVAG ist das Thema damit erst einmal zu den Akten gelegt. Ich hoffe dies ist es für die Kommunalpolitik nicht. Wenn es der Stadtratsmehrheit wichtig ist, das Konzept im Interesse von Kindern und Jugendlichen, bzw. Familien weiter zu verfolgen muss jetzt ein klarer Beschluss her, der die Verwaltung bindet. Dabei darf auch nicht ausgeblendet werden, warum die Stadt Erfurt seit Jahren kein Geld bzw. freie Spielräume hat. Ein Haushaltssicherungskonzept wurde vom Stadtrat beschlossen und von der Verwaltung nie umgesetzt. Ein Personalentwicklungskonzept wurde schon vor etlichen Jahren per Stadtratsbeschluss eingefordert und nie erarbeitet (inzwischen sind die Personalkosten der Stadt bei rund 175 Millionen Euro).
Dies alles hätte man noch verstehen können, wenn stattdessen in marode Schulen, Kitas oder Sportstätten investiert wurde, aber auch dies geschah nur sehr eingeschränkt. Wir werden dieses Thema sehr deutlich ansprechen – spätestens bei der nächsten Haushaltsdiskussion. Allerdings gibt es dafür noch nicht einmal einen Termin. Es ist völlig unklar wann und ob der Oberbürgermeister dem Stadtrat noch in diesem Jahr einen Haushaltsentwurf für 2019 vorlegt.
Ruhe im Rathaus – aber nicht im Umfeld
Besonders ausgeprägt scheint das Vertrauen des rot-rot-grünen Nachwuchses in den Erfurter Oberbürgermeister und die gewählten Stadträte nicht zu sein. Besonders ausgeprägt scheint auch nicht ihre Kenntnis von der Thüringer Kommunalordnung zu sein. Und über ihr politisches Gespür angesichts der derzeitigen Umfragewerte und der im Mai kommenden Jahres bevorstehenden Kommunalwahlen brauchen sich auch niemand Gedanken zu machen – das haben sie nicht.
Die Erfurter Lokalpresse transportierte heute die Schlagzeile “Nachwuchs begrüßt Postenverteilung”. In dem Artikel (und offensichtlich auch in einem Brief an ihre Stadträte) fordern Jusos, Linksjugend und Grüne rot-rot-grüne Harmonie bei der Dezernentenwahl im November. Seit dem Frühsommer wird das Thema in Erfurt schon aufgeregt diskutiert und von Harmonie kann derzeit nicht die Rede sein.
Drei Beigeordnete müssen im November neu gewählt werden – die parteilose Finanzbeigeordnete Karola Pablich und die Linke Sozialbeigeordnete Tamara Thierbach gehen in den Ruhestand und kandidieren nicht wieder und die grüne Beigeordnete Kathrin Hoyer möchte zwar gerne wieder, ist aber nicht sonderlich erfolgreich und quer durch alle Stadtratsfraktionen auch nicht sonderlich “geliebt”. Ein offenes Geheimnis ist, dass die Grünen Kathrin Hoyer retten wollen und die Linken gleich zwei Beigeordnete möchten.
Zur Bewerberauswahl ist allerdings die Thüringer Kommunalordnung klar. Der Oberbürgermeister schreibt die Dezernentenstellen aus (ist inzwischen erfolgt). Jeder, der sich für geeignet hält, kann sich bewerben. Es wird geprüft ob er/sie die Ausschreibungskriterien erfüllt und der Oberbürgermeister schlägt dem Stadtrat Kandidaten vor. Dann können die Stadträte aus dem Kreis derjenigen die sich beworben haben und die Ausschreibungskriterien erfüllen weitere Kandidaten vorschlagen und es wird gewählt. Das alles ist im Detail im § 32 der Thüringer Kommunalordnung nachlesbar – auch für die Nachwuchspolitiker. Die Mühe haben sich die Junggenossen aber nicht gemacht.
Motiviert von einer rot-rot-grünen Kungelrunde in der Sommerpause und getrieben von der Sorge, dass es die grüne Beigeordnete Hoyer “erwischen” könnte, haben sie beraten. Das Fazit ist bemerkenswert und heute in der Presse nachlesbar. Das Zitat aus dem heutigen Artikel sagt alles über Jusos, Linksjugend und Grüne Jugend: “Denn sie bekennen sich zur Fortsetzung der rot-rot-grünen Koalition und fürchten, …dass ein Dezernent, der nicht dem Vorschlag der aus ihrer Sicht „berechtigten“ Partei entspricht, das Ende von Rot-Rot-Grün in Erfurt einläuten könnte.”
Oberbürgermeister Andreas Bausewein hatte zuvor öffentlich geäußert, dass er sich auch einen Kandidaten der CDU vorstellen könne und dies scheint zumindest in großen Teilen der SPD-Stadtratsfraktion mit getragen zu werden. Dies gefällt aber offensichtlich weder dem SPD-Kreisvorsitzenden, noch den sechs rot-rot-grünen Stadträten, die zugleich als Landtagsabgeordnete der dortigen rot-rot-grünen Koalition angehören. Ich jetzt sehr gespannt, wie die erwachsenen Sozialdemokraten auf die Doktrin der Junggenossen reagieren (Zitat: Nach dem Verständnis von Jusos, Linksjugend und Grüner Jugend stünden der Linkspartei zwei Beigeordnete und den Grünen eine Beigeordnetenstelle zu.). Für uns ist absolut klar: wir wollen, dass die beste bzw. der beste Kandidat gewählt wird, weil es um das Wohl der Landeshauptstadt geht.
Es bleibt spannend und es wird Zeit, dass gewählt wird, erst im November die Beigeordneten und danach im Mai der Stadtrat!
Die Teamfotos der letzten Jahre
Endlich sind alle Spielerinnen da und die erste gemeinsame Aktion war der heutige Fototermin für das Mannschaftsfoto der Saison 2018/2019. Clarisa Sargadia, unsere neue Zuspielerin war bis zum Wochenende mit der argentinischen Nationsmannschaft in Japan und deshalb konnten wir den Fototermin erst heute ansetzen. In den letzten Jahren haben wir ganz unterschiedliche Locations für das Teamfoto gewählt.
Petersberg, EGA, Barfüßerkirche, sowie der Festsaal des Rathauses, aber auch bei unseren Sponsoren auf der EGA und dem Flughafen. In diesem Jahr waren wir im Heizwerk der Stadtwerke Erfurt. Kommenden Montag ist die offizielle Mannschaftsvorstellung und am 31. Oktober, dem Reformationstag, startet dann endlich die neue Saison. Spätestens dann gibt es in der Saisonbroschüre auch das offizielle Bild der Saison 2018/2019.
Bei den Black Dragons
Sportlich bot das Wochenende wieder einmal das ganze Programm – Freitag Squash und am Abend Eishockey, dieses Mal mit meinem ältesten Sohn. Volleyball dann am Wochenende bei Sportdeutschland die WM in Japan und am Sonntag Abend noch der obligatorische “an jedem verdammten Sonntag”-Footballabend.
Überwiegend erfolgreich ist die Sportbilanz des Wochenendes. Bei Squash geht es zwar immer um Punkte, aber nicht mehr ganz so verbissen um den Sieg, wie vor Jahren. Beim Eishockey waren wir hingegen überrascht. nach den zuletzt sehr guten Spielen unser Drachen, war das Spiel gegen den Tabellenletzten Preussen Berlin leider nicht erfolgreich. Nach dem ersten Drittel stand es 0:2 und die Drachen hatten zwar das bessere Spiel aber keine Tore. Auch der Ausgleich im dritten Drittel veränderte dies nicht und es passierte, was kommen musste kurz vor Ende der Verlängerung stand es dann 2:3. Gut, dass die Drachen dies heute Abend in Halle beim Dauerivalen mit einem 2:4 ausbügelten.
Beim Volleyball gewannen die deutschen Damen sensationell mit 3.2 gegen den Favoriten Brasilien. Sie lagen bereits o:2 zurück und wehrten etliche Matchbälle ab, bevor sie das Spiel komplett drehten. Das Ziel unter die ersten 10 zu kommen ist somit greifbar. Für das argentinische Team ist hingegen die WM vorbei. Das ist zwar schade für die Spielerinnen, aber die Kehrseite der Medaille ist, dass somit unsere Zuspielerin Clarisa Sargadia am Wochenende endlich nach Erfurt gekommen ist und ich sie am Montag bei Fotoshooting für das neue Teambild treffen werde. jetzt kommt also unsere Saisonvorbereitung in die finale Phase.
Kommendes Wochenende geht es sportlich weiter – dann aber leider nicht beim German-Bowl in Berlin. Ich bin am Wochenende bei meinem jüngsten Sohn in Mannheim und muss daher auf die Fahrt nach Berlin verzichten. Dafür haben wir aber Tickets für das DEL-Spiel der Adler Mannheim und natürlich auch Wochenendtickets für das DTM-Finale auf dem Hockenheimring.
Bei der Pressekonferenz
Heute war es nun endlich so weit und im Rahmen einer Pressekonferenz wurde das Programm für unsere 26. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur vorgestellt. Nachdem es nach den 25. Kulturtagen durchaus im Verein einige Unruhe gab, freue ich mich sehr, dass es nun sehr gut weiter geht. Unser neuer Projektleiter Michael Dissmeier stellte gemeinsam mit dem Vorsitzenden unseres Fördervereins Ricklef Münnich sowie dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Prof. Reinhard Schramm und dem Intendant der Achava Festspiele Martin Kranz (beide auch Vorstandsmitglieder) ein tolles Programm in der Kleinen Synagoge vor.
100 Veranstaltungen (davon 60 eigene und 40 Partnerveranstaltungen) finden an 20 verschiedenen Orten in Thüringen statt. Los geht es am 3. November und in den folgenden zwei Wochen sind wir auch als ehrenamtliche Vorstandsmitglieder gut beschäftigt und bei vielen Veranstaltungen als Helfer vor Ort gefordert. Ich freue mich sehr auf tolle Konzerte, Buchlesungen, Vorträge und Schauspielvorstellungen. Besonders freue ich mich auch auf ein Wiedersehen mit Chaim Noll, den ich bei seiner Buchlesung in Erfurt und Arnstadt begleiten werde. Einer Veranstaltung, die wir schon seit Jahren bei den Kulturtagen haben, werde ich in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit schenken. Am 10. November findet das 5. Königsgambit-Gedenkturnier in Erinnerung an Aaron Nimzowitsch in der Gedenkstätte Topf & Söhne statt. Als begeisterter Schachspieler (in meiner Jugend) werde ich gerne bei dem Turnier mitspielen.
Programm der Kulturtage
Die Löwen in Aktion
Während sich unsere Mädels noch auf den Start der neuen Erstligasaison im Volleyball vorbereiten (wegen der WM in Japan starten wir erst am 31. Oktober), hatten die Basketball Löwen gestern ihr erstes Heimspiel in der Riethsporthalle.
Nachdem die Rockets am Ende der letzten Saison in die Insolvenz gegangen sind und die Lizenz für die Pro A nicht mehr verfügbar war, hatten sich die neugegründeten Löwen erfolgreich um die Pro B Lizenz bemüht und mit der Riethsporthalle auch eine neue Halle gefunden.
Im Sinne der sportlichen Kooperation müssen wir nun alle etwas enger zusammen rücken, damit die diversen Zubehörteile Platz in der Riethsporthalle finden. Wie für uns beim Volleyball muss auch beim Basketball vor jedem Spiel aufwendig ein separater Hallenboden verlegt werden, der VIP-Raum gestaltet, Werbebanden aufgestellt und diverse andere Vorbereitungen getroffen werden. Lohn war gestern eine gut gefüllte Halle mit über 1.000 Zuschauern, die das erste Saisonheimspiel gegen den ehemaligen serienmeister Leverkusen mit erleben wollten.
In den ersten drei Vierteln hielten die jungen Löwen noch gut mit. Am Ende war das Ergebnis mit 63:79 dann doch deutlich, aber Leverkusen war auch klarer Favorit. Ich bin gespannt auf die nächsten Spiele.
Bilder vom Saisonstart
In der Michaeliskirche
Leider sind wir als CDU Erfurt seit vielen Jahren die einzigen aus dem politischen Spektrum, die unseren Nationalfeiertag mit einer Veranstaltung begehen. Weder die Stadtverwaltung noch die anderen Parteien interessiert das, da wird der 3. Oktober gerne als arbeitsfreier Tag mitgenommen – mehr leider nicht.
In diesem Jahr fand wenigstens eine Veranstaltung des Landes in der Stasi-Gedenkstätte Andreasstraße mit Ministerpräsident Bodo Ramelow und Landtagspräsident Christian Carius statt. Mal sehen, ob die Stadt wenigstens im nächsten Jahr etwas auf die Reihe bekommt, wenn es um 30 Jahre friedliche Revolution geht.
Wir haben wie in den letzten Jahren zu einer festlichen Andacht in die Michaeliskirche eingeladen. Wir konnten uns dabei über viele Gäste freuen, auch weil eine Besuchergruppe der CDA aus Braunschweig, Hannover und Sachsen-Anhalt derzeit in Erfurt ist.
Bilder von der Andacht
Festsaal des Erfurter Rathauses
Unser Festsaal im Erfurter Rathaus ist bestens geeignet, um Besuchergruppen die Geschichte der Stadt zu erklären. ich freue mich immer wieder darüber, wenn wir Gäste in Erfurt haben und besonders, wenn es Gruppen der CDU aus den alten Bundesländern sind. Zum morgigen Tag der Deutschen Einheit hat in diesem Jahr der CDA-Landesverband Thüringen Gäste aus Hannover, Braunschweig und Sachsen-Anhalt nach Erfurt eingeladen und ein passendes Programm zusammengestellt.
Morgen werden die Gäste unter anderem bei der festlichen Andacht der CDU Erfurt in der Michaeliskirche dabei sein und danach die Stasi-Gedenkstätte in der Andreasstraße besuchen. Heute waren die CDA-ler aber erst einmal bei uns im Rathaus und neben der Führung durch den Festsaal haben wir im Ratssitzungssaal über die jüngere Erfurter Geschichte gesprochen – insbesondere alles, was nach 1990 passiert ist. Danke dem CDA-Landesverband um den Landesvorsitzenden Thadäus König und unserem Erfurter CDA um den Vorsitzenden Hans-Arno Simon für die Initiative!
Bilder aus dem Rathaus
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