…und wieder geht ein Jahr

Vor vielen Jahren war ich schon einmal zu einem meiner Geburtstage in Dresden – damals zu einem Konzert von REM. In diesem Jahr waren ähnlich viele Mitfeiernde dabei. Rund 6.000 Gäste waren bei der 13. Schlössernacht in Dresden.

Über 250 einzelne Musikacts, kühle Getränke, beste Aussichten von den drei Schlössern auf die Elbe und Dresden. Feuerwerk und Lasershow und tolle Beleuchtung in den drei Parkanlagen, die an diesem Tag gemeinsam zugänglich sind. Bis weit nach Mutternacht ging die Schlössernacht bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad.

Anbei einige Bild-Impressionen und ein MDR-Beitrag. Im nächsten Jahr findet die 14. Schlössernacht am 20.7.2024 statt.

Fotos der Schlössernacht  

In die andere Richtung

Altersmäßig geht es nur in eine Richtung – aber seit ich aufgehört habe, graue Haare einzeln heraus zu reißen, trage ich das mit Fassung. Auch nach meinem heutigen 57. Geburtstag, kommt es vor allem darauf an, wie alt ich mich fühle.

Solange es sportlich geht fühle ich mich deutlich jünger 😉 Ob beim Squash, im Fitnessstudio oder beim Badminton – solange das gut läuft, bleibe ich in Bewegung. Dies gilt ausdrücklich auch für das Wakeboard fahren. Neben der Tour zur Schlössernacht nach Dresden musste es deshalb auch heute ein Abstecher an eine der Wakebordanlagen entlang der Fahrtstrecke sein. In Chemnitz war aber gerade ein Wettkampf und so ging es gleich weiter an die Wasserskianlage Cable-Dresden.

Seit 18 Jahren gibt es diese Anlage mitten in der Stadt und hat eine Besonderheit. Als sie gebaut wurde war es die erste Anlage in Deutschland, bei der es anders herum geht. Die Bahn wird im Uhrzeigersinn gefahren, während 90 Prozent der Bahnen sonst gegen den Uhrzeigersinn laufen. Dies ist im ersten Moment eine Umstellung, aber macht danach genauso Spaß.

Die Anlage in Dresden ist nun schon die 15. Bahn auf der ich fahre und ich habe das Gefühl in diesem Sommer kommen in Frankreich noch neue Bahnen dazu.

Bilder aus Dresden  

Papa-Sohn-Ding Mission: Impossible – Dead Reckoning

Da ich drei Söhne in unterschiedlichen Altersgenerationen habe, gibt es bei der Auswahl von Kino-Filmen ein breites Spektrum. Waren es früher häufiger die klassischen Kinder- und Weihnachtsfilme, hat sich mit zunehmenden Alter der Jungs der Schwerpunkt verlagert. Später waren es auch Musikfilme wie Bohemian Rhapsody.

Ein feststehendes Gesetz ist aber seit einigen Jahren, dass Filme aus der James Bond Reihe, Star Wars oder Mission Impossible klassische Papa-Sohn-Dinger sind. Da mein ältester Sohn gestern nicht konnte und der Jüngste in BaWü noch Schule hat, klappte es zur Premiere nur mit meinem mittleren Sohn. Die Premiere von Mission: Impossible – Dead Reckoning haben wir zusammen besucht. Der Film ist handwerklich gut gemacht, die obligatorischen Stunts von Tom Cruise hat er mit nunmehr 60 Jahren noch perfekt drauf. Ansonsten war uns der Film, dafür dass es nur der 1. Teil ist, mit 2.20 h etwas lang, aber das ist sicher Geschmackssache. Spoilern werde ich hier mal nicht

Sommerspektakel im Angermuseum

Inzwischen ist der Erfurter Theatersommer eine feste Größe im Kulturkalender der Landeshauptstadt geworden. In diesem Jahr stehen vier Premieren auf dem Programm – im Innenhof des Angermuseums, der Barfüßerruine, im Innenhof des Naturkundemuseums und an anderen Orten gibt es Open-Air-Theaterstücke zu sehen.

Der Glöckner von Notre Dame kommt seit Ende Juni und sorgt regelmäßig für ausverkaufte Veranstaltungen. In diesem Jahr hat das dreiköpfige Team den Faden von der Pariser Feuerwehr über artistische Einlagen hin zum historischen Stoff gesponnen. Mir hat es gestern Abend sehr gut gefallen und ich empfehle es daher gerne weiter.

Erfurter Theatersommer

Bilder vom Abend

Sommerempfang des CDU Ortsverbandes auf der Unvollendeten

Zwei Mal mussten wir unseren Empfang und Ortsverbandstermin auf der Martinsbastion verschieben. Nachdem der Fertigstellungstermin der Brücke mehrfach geschoben wurde, ist aber nun im Mai die Brücken-Konstruktion vom Petersberg zur Bastion Martin über die Straße am Lauentor eingeweiht worden.

Gestern Abend konnten wir somit unseren Sommerempfang des CDU Ortsverbandes „Am Petersberg“ auf dem Plateau der Martinsbastion (mit bester Aussicht auf die Stadt) endlich durchführen.

Stefan Beck hat die GenussBastion am Ende des unvollendeten Bastionskronenpfades zu einem Ort entwickelt, wo sich ein Sommerabend auch bei den aktuellen Temperaturen wunderbar genießen lässt. Die nahezu unendliche Geschichte des Baumkronen-/Bastionskronenpfades habe ich gemeinsam mit Stefan Beck noch einmal erzählt. Ursprünglich war der Bastionskronenpfad ein Buga-Projekt, bei dessen Planung allerdings der Zeitfaktor völlig aus dem Blick geraten ist. Eine Bürgerinitiative hat den Bau mit Rechtsmitteln lange blockiert und schließlich die barrierearme Erschließung des Petersberges mit einem Rundweg verhindert. Die Panoramabrücke (im Gegensatz zum Schmidtstedter Knoten verdient sie den Namen) ist schließlich mit zwei Jahren Verspätung und deutlich gestiegenen Kosten fertig geworden.

Neben unserem Kreisvorsitzenden Wolfgang Weisskopf, waren auch mehrere Mitglieder des Kreisvorstandes, der Stadtratsfraktion und zwei ehemalige Landtagskollegen dabei und so konnten wir in lockerer Runde auch über die Herausforderungen der Kommunal-, Landtags-, Oberbürgermeister und Europawahlen im kommenden Jahr sprechen.

Vielen Dank für die Bilder an Daniel Beck

Some like it hot…

Am wärmsten Wochenende des Jahres haben ich das obligatorische Sportprogramm etwas angepasst. Die Squash-Einheit am Freitag war schon schweißtreibendes Programm genug und so bin ich am Samstag mit meinen Söhnen lieber gleich an den Nordstrand gepilgert.

Seit die dortige Wakeboard-Anlage in Betrieb ist, sind wir regelmäßig dort auf unserer “heimischen Anlage” und drehen unsere Runden. Inzwischen haben sowohl mein jüngster Sohn, als auch der mittlere reichlich Tricks drauf. Papa dreht hingegen seine Runden eher ruhig. Den Samstag haben wir damit noch recht erfrischend rum gebracht. Am heutigen Sonntag wurde es noch einmal richtig heiß. Die Halle im Sportpark hatten wir praktisch für uns allein und nach einer Stunde Badminton waren wir auch richtig fertig – aber mit dem guten Gefühl uns auch in den heißen Tagen zu bewegen.

Domstufenfestspiel 2023

Seit 30 Jahren verwandelt sich der Domplatz jedes Jahr im Sommer in eine Festspielkulisse. Ich erinnere mich an viele Stücke und auch an die Entwicklung der letzten Jahre.

Zur gestrigen Premiere der Domstufenfestspiele 2023 stand Fausts Verdammnis auf dem Programm, eine Oper die bis jetzt meist nur als konzertante Version aufgeführt wurde und demzufolge nicht mit ihrem Bekanntheitsgrad punkten konnte.

Das Bühnenbild war in diesem Jahr grandios und auch die Leistung der Darstellerinnen und Darsteller war ansprechend. Das Stück selbst war allerdings durchaus fordernd, auch wenn man seinen Faust noch aus der Schulzeit in Erinnerung hat. Bis zum 30. Juli besteht noch die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von den Domstufen 2023 zu machen.

Bilder der Premiere

Homepage des Theaters Erfurt  

Sommerpause – außer für die Sommerausschüsse

Letzte Woche begann die kommunalpolitische Sommerpause nach der letzten Stadtratssitzung. Die nächste reguläre Stadtratssitzung ist erst im September. Allerdings fallen auch in der Zwischenzeit Entscheidungen an und dafür tagen dann die sogenannten Sommerausschüsse.

Dies ist zum einen der FLRV (Finanzausschuss), den ich leiten darf und dies ist zum anderen der SBUKV (Stadtentwicklung, Bau, Umwelt, Klimaschutz und Verkehr). Beide Ausschüsse müssen ggf. Vergaben und Entscheidungen zu einzelnen Projekten treffen. Ggf. tagt auch noch der Hauptausschuss, wenn entsprechende Themen anstehen. Ich habe das “Glück” in allen drei Ausschüssen Mitglied zu sein, insofern wird es auch in den nächsten Wochen nicht ganz so langweilig.

In der gestrigen Finanzausschusssitzung hatten wir im öffentlichen Teil noch einmal zwei Punkte, bei denen die CDU schon länger den Finger in die offene “Verwaltungswunde” legt. Sowohl zu den Kosten des Verkehrsprojektes in der Clara, als auch zur mangelnden Umsetzung von Investitionen hatte ich jeweils eine Stadtratsanfrage gestellt und das Thema auf die Sitzung des Ausschusses gesetzt. Vom zuständigen Beigeordneten gab es auf Nachfragen noch Konkretisierungen. In beiden Fällen gibt es aber erhebliche kritische Anmerkungen von uns.

Im Haushalt 2023 waren rund 80 Millionen Euro Investitionen neu geplant  und hinzu kamen noch rund 60 Millionen sogenannte Haushaltsreste aus dem Vorjahr. Damit sollten Schulen, Straßen und andere Infrastrukturprojekte angegangen werden. Tatsächlich sind nach Ablauf der Hälfte des Jahres gerade 30 Millionen im Anordnungssoll. Das heißt auch in diesem Jahr wurden wieder viele Investitionen versprochen, aber werden nicht umgesetzt. Vom Beigeordneten wurde als Erklärung gesagt, dass Personalkapazitäten zur Planung fehlen. Dies ist ausgesprochen ärgerlich, weil damit eine Investitionswelle vor uns hergeschoben wird.

Ebenso ärgerlich ist das Thema der provisorischen Begrünung der Clara-Zetkin-Straße. Nach Auskunft der Verwaltung werden dort 500.000 Euro jährlich zur Pflege des provisorischen Grüns ausgegeben. Eine Firma, die dies für diese Summe tun wollte wurde angeblich nicht gefunden, also erledigt das Garten- und Friedhofsamt die tägliche Gießtour. Beim Unkraut jäten bzw. der Entsorgung von Cannabis-Pflanzen hilft ja die Polizei 😉 Eine halbe Million Euro quasi in Eigenleistung zu stemmen, führt zu der spannenden Frage, was die dafür notwendigen zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eigentlich sonst tun bzw. getan hätten. Irgendwo fehlen ja jetzt die Kapazitäten in der Grünpflege der Stadt.

Zu beiden Themen gibt es in den nächsten Tagen von der CDU Stadtratsfraktion Erfurt mehr Infos und sicher auch kritische Anmerkungen.

Vielen Dank meinen finanzpolitischen Mitstreitern von der CDU Heiko Vothknecht und Jörg Orschewsky sowie unserem Referenten Daniel Beck für die gute Zusammenarbeit im Finanzausschuss.

Beginnender Oberbürgermeisterwahlkampf

Letzte Woche hat der amtierende Oberbürgermeister seine erneute Kandidatur angekündigt und seit dem beginnt der Oberbürgermeisterwahlkampf zumindest medial. In der Lokalpresse geht es bereits um das Thema Sicherheit und Ordnung bzw. Videoüberwachung von Teilen der Innenstadt. Der Oberbürgermeister, der zu dem Thema seit 17 Jahren nichts beigetragen hat, erklärt dies jetzt zu einem “seiner Themen”. Allerdings ist dies, wie so viele andere Dinge der letzten Jahre (Schulsanierung, Verwaltungsmodernisierung, Straßen- und Verkehrsentwicklung), nur ein weiterer Beitrag zu Schaufensterreden.

Die CDU wird in den nächsten Wochen immer wieder den Finger in die Wunde legen und dabei deutlich machen, dass es höchste Zeit für einen Wechsel an der Rathausspitze ist. Heute Abend haben wir dafür auch die personellen Weichen gestellt. Der CDU Kreisvorstand hat im Beisein des CDU Landesvorsitzenden Mario Voigt einstimmig Andreas Horn als Kandidaten nominiert.

Nachfolgend die Pressemitteilung der CDU Erfurt dazu:

Kreisvorstand der CDU Erfurt schlägt Andreas Horn vor

Andreas Horn soll Oberbürgermeisterkandidat der CDU Erfurt werden. Das hat der Kreisvorstand in einer Sitzung am Abend beschlossen.

Kreisvorsitzender Dr. Wolfgang Weisskopf verkündet: “Ich freue mich, dem Parteitag einen kompetenten und engagierten Kandidaten vorschlagen zu können. Als Stadtrat und als Dezernent hat Andreas Horn bereits auf beiden Seiten des kommunalpolitischen Tischs gesessen und gezeigt, dass er eine klare Vision für die Zukunft der Stadt hat und diese tatkräftig umsetzt. Unser Ziel ist klar, wir möchten mit unserem Spitzenkandidaten Andreas Horn zur Kommunalwahl wieder stärkste Kraft in der Landeshauptstadt werden und wieder für klare politische Verhältnisse im Stadtrat sorgen.”

Andreas Horn ist Volljurist und seit dem Jahre 2019 Dezernent. Er steht in der Stadtverwaltung Erfurt dem Geschäftsbereich Sicherheit, Umwelt und Sport vor. Nach der Abstimmung äußert Horn: “Ich freue mich über das Vertrauen des Kreisvorstandes. Mein Ziel ist es, ein verlässlicher Oberbürgermeister aller Erfurterinnen und Erfurter zu sein. Das Wichtigste ist dabei für mich, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen und Sorgen wahr- und ernstgenommen fühlen. Es geht darum, zuzuhören, Anliegen aufzugreifen und belastbare Kompromisse für gegensätzliche Interessen zu finden. Ich möchte, dass Erfurt eine freundliche und sichere Stadt ist.

So werde ich mich nicht nur weiter für den Einsatz von Videotechnik an besonders kriminalitätsbelasteten Orten einsetzen, sondern auch für eine personell gut aufgestellte Ordnungsbehörde. Sauberkeit trägt maßgeblich zu unserem Sicherheitsgefühl bei, daher werde ich weiter mit vollem Einsatz daran arbeiten.

Aber ich weiß, dass die Erfurterinnen und Erfurter auch wirtschaftliche Sicherheit brauchen. Daher sehe ich die Stärkung des lokalen Mittelstands und die Ansiedlung attraktiver Arbeitgeber als eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre. Zudem bedeutet Sicherheit auch soziale Sicherheit. Immer mehr Erfurterinnen und Erfurter leben alleine, dadurch wächst auch die Gefahr der Vereinsamung. Als Oberbürgermeister dieser Stadt werde ich mich diesem Thema intensiv widmen.

Diese und viele weitere Themen können jedoch nur mit einer fachlich kompetenten, hochmotivierten Stadtverwaltung vorangebracht werden. Ich werde sicherstellen, dass die engagierte und fundierte Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertgeschätzt wird und offene Stellen zeitnah besetzt werden. Denn nur wenn die Verwaltung reibungslos funktioniert, kann unsere Stadt ihr volles Potential entfalten.”

Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Michael Hose, ergänzt: “Andreas Bausewein hatte 18 Jahre Zeit sich um die Dinge zu kümmern, die er nun schon wieder verspricht. Erfurt braucht endlich frischen Wind in der Rathausspitze. Es ist Zeit für einen neuen Andreas.”

Die förmliche Aufstellung des Oberbürgermeisterkandidaten erfolgt durch die Mitglieder der CDU Erfurt zu einem späteren Zeitpunkt.

Vorbereitung auf die neue Volleyball-Saison

Auch beim Volleyball gibt es viele Neuigkeiten. Nachdem wir zum Ende der letzten Saison entschieden haben, in der Saison in der neuen Bundesliga Pro anzutreten hat sich kräftig das Personalkarussell. Fast alle Spielerinnen sind neu. Allerdings können wir uns auch bei einigen auf ein Wiedersehen freuen.

Inzwischen ist auch der Spielplan der neuen Saison online. Wir starten die neue Saison 2023/24 am 1. Oktober auswärts beim ETV Hamburg. Das erste Heimspiel findet am 14. Oktober gegen den TV Dingolfing Volleyball in der Riethsporthalle statt. Am kommenden Freitag wird der Dauerkartenverkauf beginnen. Ich freue mich auf viele spannende Spiele. Neue Hallen und neue Gegner kommen in der Bundesliga Pro auf uns zu und ich werde sicher bei etlichen Auswärtsspielen dabei sein.

Auf der Homepage von Schwarz-Weiss Erfurt gibt es dazu alle Informationen. Unser bisheriger Co-Trainer Mateusz Zarczynski wird in der kommenden Saison Cheftrainer. Als neuen Geschäftsführer konnten wir mit Florian Völker unseren Ex-Trainer aus Vilsbiburg zurück nach Erfurt lotsen. Beide sind derzeit aber in Mission Volleyball unterwegs. Mateusz als Co-Trainer der tschechischen Nationalmannschaft und Florian mit der deutschen Nationalmannschaft. Das Team haben wir zwischenzeitlich komplett, allerdings noch einige Tage Zeit bis zum Trainingsauftakt.

Eine Bitte habe ich noch an unsere Fans und Unterstützer. Bleibt uns auch in der kommenden Saison treu und unterstützt auch unseren Nachwuchs. Derzeit läuft eine Crowfunding Aktion der Stadtwerke. Ich freue mich über jede und jeden, der das Projekt “Bälle für die Kids” unterstützt.