An der Nordseeküste…

Urlaub (30)…ist für die nächsten Tage Vater-Sohn-Urlaub. Fahrradfahren, Deichwandern, baden im Aqua Mundo – Center Parcs Nordseeküste ist genau die richtige Adresse dafür. Vor 16 Jahren war ich mit meinem ältesten Sohn im Center Parcs Hochsauerland, danach mit dem mittleren Sohn in Holland in den beiden Center Parcs Port Zelande und Park Zandvoort. Wenn noch das Wetter mitspielt, werden die Tage an der Küste sicher erholsam und wenn nicht, werden wir viel im Erlebnisbad verbringen und Bremen erkunden, dort ist noch bis zum 30.10. der Freimarkt. Auf alle Fälle werden wir aber einen Tag in Hamburg in der Modellwelt verbringen. Darauf freuen sich schon Vater und Sohn 😉 Bilder von der Küste

Das Ende vom Regenbogen

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Im Regenbogencamp Prerow
Der Ostseecampingplatz in Prerow auf dem Darss hat Kultstatus! Zu DDR-Zeiten war er einer der größten Campingplätze und zudem FKK-Areal. Dementsprechend schwer war es dort einen Platz zu bekommen. Meine Eltern schafften es immerhin zwei Mal. Trotz der bescheidenen Ausstattung und mangelnden Sanitär- und Einkaufsmöglichkeiten waren es durch den tollen Strand und die Möglichkeit zum Campen in den Dünen schöne Urlaube. Nach der Wende wurde der Zeltplatz zum Regenbogencamp, gut ausgestattet und etwas verkleinert wegen der Ausweitung des daneben beginnenden Naturschutzgebietes. Er ist bis heute ein FFK-Campingplatz und er ist jeden Sommer ausgebucht. Gut beraten sind daher Gäste, wenn sie ihre Plätze spätestens im April buchen.
Regenbogencamp (18)
Das Ende vom Regenbogen
In diesem Sommer (wenn man ihn so nennen mag) waren wir zu dritten (Nachwende-) Mal in Prerow. Aber erstmals sind wir vorfristig abgereist. Nach genau einer Woche packten wir das Zelt ein und holten die Thüringen-Fahne ein. Drei Tage Dauerregen fluteten einen Teil des Platzes und obwohl wir höher standen, war irgendwann alles nass. Da trösteten dann irgendwann auch nicht mehr die Ausflüge nach Stralsund, Rostock und Sassnitz. Lediglich der Einzelhandel hatte was davon, weil ich mich gleich mal mit umfänglicher neuer Garderobe eingedeckt habe. Regenbogencamp (43)Zum Kult von Prerow gehört übrigens das Regenbogenlied “Zeig mir das Ende vom Regenbogen…” an jedem Tag pünktlich um zehn Uhr werden damit die Urlauber geweckt. Immerhin haben wir durch den Regen das Ende vom Regenbogen gesehen 😉 Nach der Rückfahrt nach Erfurt (persönlicher Rekord in vier Stunden und vierzig Minuten) brauchten das Zelt und die Ausrüstung nur vier Stunden um trocken zu werden. Einziger Trost: die vier fehlenden Prerow-Tage wurden uns gleich für nächstes Jahr gutgeschrieben, jetzt bleiben noch einige Urlaubstage in Erfurt und Ende August geht es noch einmal mit dem Motorrad nach Kroatien – hoffentlich mit reichlich Sonne. Bilder vom Regenbogenurlaub und vom Regencamp

Urlaubsgrüsse von der Ostsee

Sonnenuntergang in Prerow
Sonnenuntergang in Prerow
Statt einer Urlaubskarte grüße ich mit einem Fotomotiv vom Ostseestrand. Bis jetzt war jeden Tag Beachwetter und der wenige Regen hat sich in die Nachtsstunden verlegt. Sowohl die Sonnenaufgänge, als auch die Sonnenuntergänge sind von den Dünen der Prerower Regenbogencamps gut zu sehen. Weit über 1.200 Stellplätze plus zahlreiche Wohnwagenplätze zwischen den Dünen sind anhezu die gesamte Saison ausgebucht. Und erstaunlich viele Thüringer Camper sind hier vertreten. Da am Strand auf zahlreichen Beachvolleyball-Feldern nahezu den ganzen Tag gespielt wird, ist natürlich auch das SWE Volley-Team hier gut vertreten – zwei unserer Bundesligaspielerinnen und auch mein Vizepräsident sind Stammgäste in Prerow. Ich bin auf dem Campingplatz in Prerow nun schon zum fünften Mal – das erste Mal mit meinen Eltern vor 44 Jahren!

Einmal Prerow – immer Prerow

Prerow Juli 2010 (1)Die letzten Wochen haben eine ganze Menge Arbeit, sowohl im Thüringer Ministerium für Soziales Familie und Gesundheit, als auch im Erfurter Rathaus und in der Kommunalpolitik und auch bei unserem SWE Volley-Team zur Saisonvorbereitung gebracht. Im TMSFG macht die Arbeit als Generationenbeauftragter sehr viel Spaß, insbesondere die Unterstützung der Mehrgenerationenhäuser wird sich hoffentlich auch beim Folgeprogramm auszahlen. Nach dem Urlaub geht es dort mit voller Kraft weiter. Seit letzter Woche habe ich auch meinen zweiten Mitarbeiter bekommen. Neben meiner Sekretärin Doreen Ludwig ist nun Christoph Bender als Referent und stellvertretender Generationenbeauftragter hinzu gekommen. In der Kommunalpolitik ruhen die Aktivitäten auch in der Sommerpause nicht. Die Finanzen der Stadt Erfurt werden nach der Sommerpause uns richtig fordern. Oberbürgermeister Andreas Bausewein hat mit seiner Ankündigung 1/3 der freiwilligen Leistungen streichen zu wollen für große Verunsicherung gesorgt. Während beim SWE Volley-Team die meisten Mädels derzeit im Sand beim Beachvolleyball unterwegs sind haben wir die Saison vorbereitet. Spielerinnen-Verträge, Sponsorengespräche und Vorstandsarbeit sind auf einem guten Weg. In den nächsten Tagen tritt das aber alles etwas in den Hintergrund. Es stehen hoffentlich schöne Urlaubstage auf dem Programm. Bereits vor 44 Jahren habe ich mit meinen Eltern den ersten Geburtstag auf dem Campingplatz in Prerow an der Ostsee gefeiert. Auch in den letzten Jahren war ich mehrmals dort. Da der klassische Prerow-Spruch lautet “Einmal Prerow – immer Prerow” geht es auch in diesem Jahr an einen der schönsten Ostseestrände. Auf der Homepage werden sich daher in den nächsten Tagen nicht viele neue Nachrichten finden. Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich schöne Sommertage und erholsame Ferien!

Zurück aus Kroatien im politischen Tagesgeschäft

Kroatien 2010 (1)Die Sommerpause war in diesem Jahr für mich eine gute Gelegenheit Kräfte zu tanken. Zwei Wochen Prerow Camping bei bestem Wetter und noch eine Woche Kroatien-Männerurlaub, also eine lange Motorradtour entlang der Adriaküste. Gemeinsam mit einem Freund haben wir die wunderschöne Küste Kroatiens mitden Bikes abgefahren. Allerdings waren wir sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückreise froh die An- und Abfahrt mit dem Auto und Motorradanhänger organisiert zu haben. Zwei heftige Gewitter in den Alpen hätten uns den Spaß am Zweiradfahren schnell verdorben. Also 2.500 km mit dem Auto An- und Abreise und dazwischen 1.800 km mit den Motorrädern. Die Anreise ging über Salzburg, Jesenice und Ljubjana nach Rijeka. Von insgesamt zehn Besuchen in Kroatien in den letzten Jahren kenne ich Land und Leute ganz gut und so verbindet mich seit dem ersten Besuch 1997 (einem Hilfstransport der Jungen Union in ein Flüchtlingslager der Kosovo-Albaner) auch eine enge Freundschaft mit Alen Zupan, mit dem ich leidenschaftlich über Politik diskutieren kann. Bei ihm hatten wir das Auto und den Hänger abgestellt und dann von Nord nach Süd und zurück die Küste erkundet. Begonnen haben wir in Istrien ganz oben an der slowenischen Grenze eineTour Opatija, Pula, Rovinj, Porec und Rijeka, dann aufdie Insel Krk und nach derÜbernachtung in Istrien über Senj mit der Fähre aufdie Insel Pag. Der Zwischenstopp dort in Novalaja (Millionen junge Leute – Partystimmung den ganzen Tag) wurde genutzt zum Wasserski in der Adria. Eine große Seilanlage sorgt dort rund um die Uhr für sportliche Stimmung beim Partyvolk. Kroatien 2010 (29)In der Nähe des Wochenendhauses von Alen erkundeten wir Nin, die alte Königsstadt und natürlich Zadar, die wunderschöne Hafenstadt. Weiter ging es entlang der Küste nachVodice, Sibenik und Trogir. Am Abend erkundeten wirdie Altstadt von Split und am nächsten Morgen ginges erst mit den Bikes in die Berge. Bei Omis fuhren wir rund 15 km entlang der Cetina bis zum Startpunkt der Rafting-Tour. Am Nachmittag ging es weiter über Makarska, Ploce undNeum auf die Insel Peljesac. Bei einem Freundvon Karsten in Zuljani übernachteten wir die nächsten zwei Tage (eine Tauchschule mit Pensionsbetrieb, herrlich in einer Bucht gelegen). Der nächste Tag startete in Ston. Dort steht eine alte, fünf Kilometer lange Wehrmauer mit einer Burg, die einst das wertvolle gewonnene Meersalz schützte. Heute ist sie nach der chinesischen die längste Mauer, unsere deutsche Mauer steht ja zum Glück nicht mehr! Nächste Stationen waren Cavtat und der Grenzübergang nach Montenegro, den wirzwar passierten, aber nur kurz in Montenegro bleiben konnten (die Motorradpapiere lagen mit demGepäck im Zimmer in Zuljani. Der gesamte Nachmittag stand dann im Zeichen Dubrovniks. Natürlich mit Rundgang auf der Stadtmauer und Klippenbaden an der Stadtaußenmauer.
Kroatien 2010 (12)
In der Königsstadt Nin
Wie so oft auf der Tour waren wir froh, dass wir dank Motorrad nicht  nur schnell voran gekommen sind sonder auch bis in die Innenstadt konnten und schnell Parkmöglichkeiten fanden – für Autos sieht es da schlecht aus! Bosnien Herzogowina war die nächste Tagestour (mit Papieren). Auf dem Weg nach Mostar (neue Bikerfreundliche Schnellstraße) waren es 43 Grad. An der wieder neu aufgebauten Brück in Mostar badeten wir in derNeretva, trauten uns aber natürlich nicht den Brückensprung, der dort zum Gaudi der Zuschauer ein dutzend Mal täglich aus 25 Meter Höhe inszeniert wird. Die umliegenden Gesteinsbrocken mit 2m mussten für uns reichen 😉 Durch die atemberaubende Berglandschaft ging es zurück nach Kroatien bis Omis – wunderschöne Ausblicke rechts und links der Motorradpiste!
Kroatien 2010 (49)
Mit den Bikes in Mostar
Nach der Übernachtung in einer Strandpension bei Omis zögerten wir am nächsten Morgen dem Navi-Rat zu folgen und bei Split auf die Autobahn zu fahren – ein 4 km langer Waldbrand hüllte alles in dichte Rauchwolken. Mehrere Löschflugzeuge und Hubschrauber waren bereits im Einsatz. Nach einer Stadtbesichtigung in Split hatten sich aber die nach zwei Stunden verzogen und so gelangten wir zügig zurück nach Razanac kurz vor derInsel Pag. Zeitig genug füreinen halben Tag Strandurlaub, bevor die Bikes wieder auf den Hänger geschnallt wurden. 12 Stunden Rückfahrt überZagreb, Maribor und Graz endeten Montag früh in Erfurt. Eine tolle Tour – Kopf und Auspuff freigebrannt, viel gesehen und neue Ideen für die nächste Kroatien-Tour. Zahlreiche Tourbilder gibt es hier:

Einmal Prerow – immer Prerow!

Regenbogencamp Prerow
Regenbogencamp Prerow
Rechtzeitig vor Beginn der großen Sommerhitze ging es in diesem Jahr in den Urlaub für zwei Wochen an die Ostsee. Das Tagebuch ruhte in der Zeit auch, politisch ist aber einiges passiert was sich aufzuarbeiten lohnt. Auf dem wohl größten, zumindest schönsten, Campingplatz der Ostseeküste habe ich schon vor 43 Jahren mit meinen Eltern und meinem Zwillingsbruder meinen 1. Geburtstag gefeiert. Auch damals war der Slogan wohl schon “Einmal Prerow – immer Prerow!”. Allerdings war es zu DDR-Zeiten noch schwieriger dort einen Campingplatz zu bekommen. Im Regenbogencamp war ich nun schon zum fünften Mal und wie für mich als Kind, ist es auch für meinen Sohn heute das schönste den ganzen Tag im Sand am Meer zu sein. Mitten in den Dünen hatten wir unser Zelt stehen (noch ein Steilwandzelt-Vorwendeprodukt) und in diesem Jahr hat das Wetter die ganze Zeit gepasst. Public Viewing ging auch im Zentrum auf der “Sandbank” und die schwarz-rot-goldenen Fahne wehte neben der Thüringenfahne die ganze Zeit an der Zeltspitze. Zum Glück gab es an der Ostsee nicht solche linksradikalen Dumpfbacken wie in Erfurt die durch die Stadt zogen und reihenweise Fahnen von Autos abgebrochen haben! Die Diskussion ob man sich zu unseren Nationalfarben bekennen darf und soll, geht nun schon einige Wochen. Insbesondere die Linken haben damit immer noch ein Problem – zum Glück stehen sie damit allein, wie die schwarz-rot-goldene Begeisterungswelle belegt. Leider hat es zum 4. Titel nicht gereicht. Also dann 2014 in Brasilien auf ein Neues!
prerow-12
Das SWE Volley-Team ist immer dabei...
Von Prerow aus haben wir die strandfreie Zeit auch zu Touren auf die Insel Rügen genutzt. Über die neue Rügenbrücke geht es nun recht zügig auf die Insel. Was haben wir da früher an Zeit am Rügendamm zugebracht, wenn es nach Göhren oder Dranske Nonnewitz ging! Gleiches gilt für die Fahrt nach Hiddensee. Mit meinen Eltern fiel einmal eine Geburtstagstour nach Hiddensee aus, weil es keine Plätze auf den wenigen regelmäßig verkehrenden Schiffen der Weißen Flotte gab. Das haben wir jetzt nachgeholt. Allerdings ist die Kehrseite der Medaille, dass Hiddensee in der Saison jetzt heftig überlaufen ist. Zur Begeisterung der Grünen gibt es dort immernoch keine Autos. Wenn ich mir aber deren aktuelle Pressemitteilungen in Erfurt ansehe, würden sie wohl auch die Fährschiffe durch Ruder- und Segelboote ersetzen! Nicht nur auf Hiddensee habe ich darauf geachtet nicht den “Farbfilm zu vergessen”. Die zahlreichen Urlaubsbilder müssen aber erst noch sortiert werden und finden sich dann auf der Homepage wieder. Zwei Wochen Ostsee sind eigentlich viel zu kurz, ich beneide meinen Volleyball-Vizepräsidenten Heiko Brabetz, der mit seiner Familie grundsätzlich jeden Sommer drei Wochen in Prerow ist. Auch in diesem Sommer waren die Beachanlagen am Strand gut genutzt. Neben Beate Brabetz war auch Jana Illiger vom SWE Volley-Team in Prerow und so war das Volleyball-Thema 1. Liga auch dort immer dabei. Inzwischen haben wir die Saisonplanung abgeschlossen. Fünf Neuverpflichtungen und sieben unserer Erstligaaufsteigerinnen werden das neue SWE Volley-Team bilden. Trainingsauftakt ist am 9. August. Alle Spielerinnenverträge sind unter Dach und Fach, jetzt müssen wir noch kräftig die Sponsorentrommel rühren! Aber dafür ist ja nun auch hier vor Ort wieder Zeit. Ende August will ich noch einmal eine Woche mit dem Motorrad nach Kroatien, aber da wird es gar nicht so leicht das Zeitfenster zu finden, denn die Kommunalpolitik geht schon wieder los. In Erfurt geht es jetzt schon an die Haushaltsplanung 2011. Der Kitabedarfsplan und die Umsetzung des KitaG stehen in der Kritik und es bleibt dank Bayern auch das alte Reizthema Nichtraucherschutz erhalten. Da bin ich dann ausnahmsweise ganz nah bei den Grünen und den Freien Wählern. Mal sehen was wir da nach der Sommerpause zusammen machen können!