Sorge um Israel – Solidarität ist nicht verhandelbar!

In der letzten Nacht habe ich bis 2 Uhr die Nachrichten verfolgt und dabei im Wesentlichen auf X recherchiert, weil die öffentlich-rechtliche Medienlandschaft nicht nur inhaltlich derzeit zu Israel eine Zumutung ist, sondern auch nicht wirklich aktuell berichtet. Am gestrigen Abend gab es bereits zahlreiche Hinweise, dass der Iran einen Angriff auf Israel plant und in der Nacht sind tatsächlich rund 300 Raketen und Drohnen auf israelisches Staatsgebiet abgeschossen worden. Glücklicherweise haben die Raketenabwehr und Iron-Dome gute Arbeit geleistet. Zudem haben offensichtlich auch jordanische, amerikanische und britische Kampfflugzeuge der israelischen Arme beim Abschuss der Raketen geholfen. Über Jerusalem und dem Tempelberg waren allerdings Raketen am Himmel zu sehen – etwas was in Israel aber auch weltweit große Sorge ausgelöst hat.

Es ist genau zwei Wochen her, dass ich in Jerusalem bei der großen Demonstration war. Ich habe mich in Israel nicht unsicher gefühlt, aber von meinen Freunden dort von der Sorge einer Eskalation im Norden erfahren. Seit vielen Jahren ist das verbrecherische Regime im Iran Strippenzieher fast aller Konflikte im Nahen Osten. Zusammen mit Syrien, der Hisbollah, der Hamas und den Huthi-Rebellen im Jemen propagieren sie immer wieder die Vernichtung Israels. Israel war schon 2019 in Sorge, dass eine Öffnung des Korridors in Syrien die Mullahs bis an die Grenze Israels kommen lässt und damit eine echte Bedrohung darstellt. Wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickeln wird ist schwer absehbar. Falls Israel auf diesen Angriff militärisch reagiert, würde die iranische Luftabwehr sicher wenig entgegen setzen können.

Ich halte persönlich die Mullahs im Iran für die eigentlichen Verbrecher und Unruhestifter in der Region. Schon vor 24 Jahren habe ich gemeinsam mit Freunden der Jungen Union in Weimar gegen den damalien Staatspräsidenten des Iran Chatami demonstriert. Seit dieser Zeit hat sich nichts an meiner Einstellung geändert.

Meine persönliche Solidarität gehört immer Israel und meinen dortigen Freundinnen und Freunden. Ich erwarte, dass auch die Bundesregierung „stabil bleibt“.

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