Startklar für die Saison

Unser Team für die Saison 2020/2021
Nach über einem halben Jahr Pause sehnen Erfurts Volleyballerinnen dem Saisonstart entgegen. Dieser erfolgt am Samstag auswärts bei NawaRo Straubing, wenn um 19.30 Uhr der Anpfiff des ersten Spieles erfolgt. Der von der VBL geforderte Coronatest war bei allen Erfurter Spielerinnen negativ. Somit kann Schwarz-Weiß am Samstagvormittag, nach einer letzten Trainingseinheit in heimischer Halle, mit kompletter Kapelle in den Bus steigen, um nach Niederbayern zu reisen. „Wir fahren dorthin, um was Zählbares mitzunehmen“, so das erklärte Ziel von Erfurts neuem Trainer Dirk Sauermann. Er erwarte „ein Aufeinandertreffen auf Augenhöhe mit den gleichen Siegchancen auf beiden Seiten“. Während es bei den Thüringerinnen einen gezwungener Maßen kompletten Umbruch bei den ausländischen Spielerinnen gab, mussten auch die Gastgeber einige Leistungsträger verabschieden und neue Spielerinnen einbauen. Insofern ist auch immer interessant, wer das zum Auftakt besser hinbekommen hat. Das weiß auch Dirk Sauermann, der vom Ergebnis des ersten Spieles allerdings keinen Saisontrend ausmachen wird. Egal ob Sieg oder Niederlage. „Wir sind froh, dass es endlich losgeht“, scharrt er gemeinsam mit seiner Mannschaft um Kapitänin Michelle Petter mit den Hufen. Froh, dass die Spielzeit mit der Beteiligung von Schwarz-Weiß Erfurt startet, ist auch Michael Panse. „Es galt in den schwierigen Corona-Zeiten nicht nur das neue Team zu formen, sondern auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit Unterstützung unserer treuen Sponsoren und auch öffentlicher Hilfe, ist uns dies gelungen“, zeigt sich Erfurts Präsident sehr dankbar. Auch, dass es in der Thüringer Landeshauptstadt weiterhin Erstliga-Volleyball zu sehen gibt, was sich die Mannschaft der Vorsaison erstmals sportlich erkämpft hatte. Da in Straubing pandemiebedingt nur etwa 20% Hallenauslastung erlaubt ist und keine auswärtigen Anhänger zugelassen sind, müssen Erfurter Fans auf eine Anreise verzichten. Im Livestream bei sporttotal kann man die Partie aber zumindest am Bildschirm verfolgen. StS

Wieder einmal ein Umzug…

Die ersten Kisten sind gepackt
Umzugskisten gehören in meinem Büro nicht zur Grundausstattung und auch privat bin ich seit 15 Jahren sesshaft. Derzeit steht mein Büro in der Landeszentrale für politische Bildung aber voller Umzugskisten und ich sortiere alles, was sich in den letzten 20 Monaten angesammelt hat. Dieses Mal steht aber kein Jobwechsel an, sondern wir ziehen mit der ganzen Landeszentrale um, da die Staatskanzlei umgebaut wird. Wir werden somit ab kommender Woche in neuen Büroräumen in der Häßlerstraße zu finden sein. Der heutige 1. Oktober steht aber als Datum für viele “Wechsel” und das Umzugskisten packen bietet immer auch die Möglichkeit, zurück zu blicken. Vor genau 29 Jahren wurde ich Landesgeschäftsführer der Jungen Union Thüringen und wechselte aus meinem erlernten Beruf als Kfz-Elektriker in die Politik. Die folgenden acht Jahre war ich als Landes- und Bundesgeschäftsführer sowie Wahlkampfmanager der CDU Thüringen tätig, bevor ich im September 1999 Landtagsabgeordneter wurde. Der nächste Wechsel folgte am 1. Oktober 2010 mit dem Schritt in den Landesdienst als Beauftragter der Landesregierung für das Zusammenleben der Generation und Ansprechpartner für Antidiskriminierungsfragen. Exakt fünf Jahre später wurde ich Leiter der Elternakademie, bevor ich am 1.1.2019 zur Landeszentrale für politische Bildung gekommen bin. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung bin ich ausgesprochen dankbar für die Chancen und Möglichkeiten die sich und allen geboten haben. Ich durfte in den 30 Jahren an der Entwicklung des Freistaates Thüringen, der am 3. Oktober 1990 ebenfalls wieder entstand, mitwirken und ich bin bis heute gerne kommunalpolitisch aktiv.

Heiß auf den Saisonstart

Unser Team für die Saison 2020/2021
Endlich geht es wieder los! Ein halbes Jahr nach dem coronabedingten vorfristigen Ende der letzten Bundesligasaison starten wir am Samstag mit dem Auswärtsspiel in Straubing in die neue Spielzeit. Erstmals in unserer Vereinsgeschichte standen wir zum Saisonende in der 1. Liga auf einem Nichtabstiegsplatz. Damit hatten wir unser wichtigstes Ziel erreicht: gute und erfolgreiche Spiele für unsere Fans und Sponsoren. Gerne hätten wir noch das Thüringenderby in unserer ausverkauften Halle gespielt und gewonnen, aber mit dem Lockdown zwei Tage vor dem Spiel ging das leider nicht mehr. Den sportlichen Verbleib in der Bundesliga hatten wir gesichert, aber die mindestens ebenso große Herausforderung stand für den Verein und unsere Spielbetriebs GmbH in der Sommerpause an. Es galt in den schwierigen Corona-Zeiten nicht nur das neue Team zu formen, sondern auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit Unterstützung unserer treuen Sponsoren und auch öffentlicher Unterstützung ist uns dies gelungen. Ausdrücklich danke ich dafür als Vereinspräsident im Namen aller volleyballbegeisterten Erfurterinnen und Erfurter. Neu begrüßen wir in Erfurt unseren Cheftrainer Dirk Sauermann, der schon umfangreiche Bundesligaerfahrungen aus Leverkusen und Hamburg mitbringt und zuletzt in Finnland war. An seiner Seite wird mit Hayden Nichol sein junger Co-Trainer aus Kanada stehen. Sie haben in der Saisonvorbereitung das Team geformt und können dabei auf eine gute Mischung von unseren jungen Deutschen Talenten und internationaler Erfahrung setzen. Ich freue mich, dass die Hälfte unsere Mannschaft aus unseren deutschen Spielerinnen der letzten Saison besteht und mit Maghan Barthel ein weiteres Talent aus Dresden zu uns gekommen ist. Dies bestätigt unsere langjährige Vereinsphilosophie, auf junge deutsche Spielerinnen zu setzen und Talente zu entwickeln. Verstärkt haben wir uns auch mit fünf internationalen Neuzugängen. Wie in den letzten Jahren sind es mit Madelyn Cole, Madeline Palmer und Jasmine Gross gleich drei Spielerinnen aus den USA. Hinzu kommen die kanadische Nationalspielerin Sara Kovac und die argentinische Nationalspielerin Victoria Michel Tosi. Herzlich Willkommen ihnen allen! Wir freuen uns auf tolle Spiele und wünschen allen unseren Spielerinnen eine verletzungsfreie und gute Saison. Danken möchte ich allen Fans, Freunden und Sponsoren, den Spielerinnen und Eltern aller unserer Nachwuchsmannschaften, den Trainern und Übungsleitern, Christian Beutler als Geschäftsführer unserer GmbH und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins sowie nicht zuletzt auch meinen Vorstandskollegen. Sie alle engagieren sich für Spitzenvolleyball in Erfurt und deshalb können wir zuversichtlich in die Saison 2020/2021 starten! In einem halben Jahr, am 6. März 2021 steht dann als letztes Heimspiel wieder das Thüringenderby gegen Suhl im Kalender. Erstmals in der Vereinsgeschichte wird dann ein Spiel Samstags live im Free-TV zu sehen sein. Bilder vom Fotoshooting  

Ungemütliche Zeiten…

Tagungsort Finanzausschuss – viel Platz
Schwierig war es eigentlich fast wenn, wenn wir über kommunale Finanzen diskutiert haben. Allerdings wird es jetzt richtig ungemütlich. So zumindest kündigte es der Erfurter Finanzbeigeordnete Steffen Linnert gestern im Finanzausschuss für die Haushaltsberatungen 2021 an. Im öffentlichen teil der Finanzausschusssitzung in der Thüringenhalle verwies er auf die hohen coronabedingten Fehlbeträge im laufenden Haushaltsjahr, die allerdings durch Landes- und Bundeshilfen noch weitgehend ausgeglichen werden. Die aktuelle Steuerschätzung für dieses und die Folgejahre lässt Böses ahnen. Im Jahr 2021 summieren sich die kommunalen Steuerausfälle auf 19 Millionen Euro. Nach Aussagen von Steffen Linnert hat sich vor diesem Problemhintergrund und den immer noch hohen Erwartungshaltungen in allen Dezernaten und Ämtern die fristgemäße Vorlage eines Haushaltsentwurfs für das Jahr 2021 erledigt. Der Entwurf, der normalerweise bis zum 30.11. vorgelegt werden sollte, wird wohl erst im 1. Quartal 2021 kommen. Dies bedeutet, dass bis zu einer Beratung und Beschlussfassung ein langer Zeitraum mit einer sogenannten Haushaltslosen Zeit bzw. vorläufiger Haushaltsführung sein wird. Neue Projekte können in diesem Zeitraum nicht begonnen werden und bestehende nur im Rahmen von kommunalen Pflichtaufgaben abgearbeitet werden. Zu ungemütlich, wie die Beratungsatmosphäre in der riesig großen Thüringenhalle für die Ausschüsse ist, dürfte das noch kein Vergleich sein für dir finanzpolitisch frostige Zeit. Die wichtigste Herausforderung dieser Wahlperiode für den Stadtrat – die Schulsanierung – wartet immer noch auf eine tragfähiges Konzept.

Teampräsentation Schwarz-Weiß Erfurt

1/3 des Teams
Traditionell stellen wir unsere Bundesligamannschaft kurz vor dem Saisonstart unseren Sponsoren und Werbepartnern vor. Gerne hätten wir die Vorstellung der Mannschaft gestern Abend auch bei unserem neuen Partner Kabine38 durchgeführt, aber mit den Corona-Auflagen mussten wir in die Riethsporthalle ausweichen. Dadurch mussten wir etwas improvisieren, aber es wurde trotzdem ein schöner Abend. Dirk Sauermann, unser neuer Cheftrainer stellte sein Team vor und ich konnte nun endlich auch die Rahmenbedingungen für die Heimspiele bekannt geben. Am Vormittag hatte sich unser Geschäftsführer Christian Beutler mit dem Gesundheitsamt darauf verständigt, dass 600 Zuschauer zu unseren Heimspielen kommen können. Es wird kein Alkohol verkauft, Essen vom Grill nur außerhalb der Halle und in der Halle herrscht Maskenpflicht. Zusätzliche Regelungen gibt es noch für den VIP-Bereich. Eine Registrierung der Besucher ist unter diesen Umständen nicht erforderlich. Wie wir die Modalitäten des Kartenverkaufs und der Dauerkarten regeln, werden wir noch in dieser Woche klären.
Unser Auswärtstrikot
Vielen Dank sage ich allen Sponsoren für die Unterstützung in der bevorstehenden, nicht einfachen Saison. Wir sind glücklich, dass wir treue langjährige Unterstützer haben und immer wieder neue hinzu kommen. Jetzt freuen wir uns auf den Saisonstart am kommenden Samstag in Straubing und am 24. Oktober mit unserem ersten Heimspiel in der Riethsporthalle. Bis zum letzten Heimspiel am 6. März gegen Suhl (wird live im TV übertragen) ist es ein halbes Jahr – das wir mit attraktivem Volleyball füllen wollen. Bei den Auswärtsspielen werden unsere Spielerinnen in der kommenden Saison übrigens mit dem Buga2021-Signet als Buga-Werbebotschafterinnen auftreten. Das Trikot dazu konnte ich gestern unseren Sponsoren mit unserer neuen Mannschaftskapitänin Michelle Petter vorstellen. Bilder aus der Riethsporthalle

Saisonware und Indoorsport

Zeitweise sogar regenfrei
Ausgesprochen unfreundlich war das Wetter in den letzten Tagen und dies hat sich auch auf die Wochenendgestaltung ausgewirkt. Nach der obligatorischen Squash-Runde am Freitag folgte die Fortsetzung der Stadtratssitzung. Erstaunlicherweise haben wir das Mammutprogramm doch bewältigt, wenngleich auch viele Vorlagen zurückgestellt wurden. Samstag sah das Wetter schon ausgesprochen trüb aus, aber davon haben wir uns nicht abhalten lassen und ich bin mit dem Kurzen auf Angeltour nach Paulinzella gefahren. Im dortigen Angelpark hat es uns schon bei den ersten beiden Besuchen gut gefallen und trotz zeitweisem Regen auch dieses Mal wieder. Der Regen hielt sich auch den ganzen Tag und so haben wir den Grill am Abend nur unter dem Terrassendach anbekommen. Fast hätten wir die Fische aber gar nicht grillen können. Da nur noch ein halber Sack Holzkohle da war, wollte ich schnell im benachbarten Supermarkt für Nachschub sorgen. Überraschenderweise gab es dort keine Holzkohle mehr – aus dem Sortiment genommen, weil Saisonware. Möglicherweise aber auch um Platz für Lebkuchen zu schaffen. Da bei mir aber das ganze Jahr Grillsaison ist, werde ich wohl vorsichtshalber mal einen kleinen Vorrat anlegen.
In der Roland Matthes Schwimmhalle
Auch an heutigen Sonntag wurde das Wetter nicht wesentlich besser und so haben wir die Sportaktivitäten nach innen verlegt. Vorige Woche konnte ich noch im Gardasee schwimmen – heute war es dann mit dem Kurzen die Roland Matthes Schwimmhalle. Immerhin mit 27 Grad Wassertemperatur. Die Fitnesseinheit im Sportpark Johannesplatz wurde umrahmt von der Übertragung des Supercup im Volleyball. Mit 0:3 gewannen die Damen aus Schwerin in Dresden. Ich kann es gar nicht erwarten, wenn bei uns wieder losgeht. Kommenden Samstag starten wir mit einem Auswärtsspiel in Straubing in die neue Saison. Zuvor werden wir morgen unser Tema den Sponsoren vorstellen. Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage eine sportlich schöne Woche – trotz des beginnenden Herbstwetters.  

Über die Hälfte geschafft – Stadtratssitzung Teil 1

Kurz vor Sitzungsbeginn
Immerhin fast 50 Tagesordnungspunkte im öffentlichen teil und der gesamte nichtöffentliche Teil der Stadtratssitzung wurde gestern “abgeräumt” und es scheint realistisch, dass heute auch der Rest erledigt wird – jedenfalls von den Punkten, die noch auf der Tagesordnung geblieben sind. Zahlreiche der rund 100 Tagesordnungspunkte wurden von den Antragstellern zurückgestellt, oder noch einmal in die Ausschüsse verwiesen. Diese Anträge werden uns somit in einer der nächsten Stadtratssitzungen wieder begegnen. Zudem hatte der Hauptausschuss beschlossen die generelle Regelzeit zu halbieren und die Stadtratskolleginnen und Kollegen hielten sich auch weitgehend daran. Die ermahnende Sitzungsglocke musste ich nur wenig einsetzen. Zu vielen Tagesordnungspunkten wurde auf Redebeiträge verzichtet, auch dies half dabei zügig durch den Abend zu kommen. Ich bleibe aber dabei und habe dies zu Beginn der gestrigen Sitzung auch gesagt, Verkürzungen der Redezeit und der Verzicht auf eine inhaltliche Debatte sind keine Lösung – schließlich ist auch im Stadtrat der Gedankenaustausch und das erklären kommunalpolitischer Entscheidungen wichtig. Erklärt wurde gestern von allen Fraktionen das Thema einer erneuten Überprüfung auf Stasimitarbeite. Die Diskussion darüber, ob die Mitglieder des Stadtrates und Mitarbeiter der Fraktionen auf eine hauptamtliche oder inoffizielle Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst der DDR gearbeitet haben könnten, überprüft werden sollen, nahm breiten Raum ein. Unser gemeinsame Antrag mit Bündnis90/Die Grünen, der Freien Wählern/Piraten und der FDP  wurde mehrheitlich beschlossen. Zum wiederholten Mal stand die Wahl eines weiteren stellvertretenden Stadtratsvorsitzenden an und zum wiederholten mal fand der Vorschlag der der AfD keine Mehrheit, auch nachdem noch ein zweites Mal in der gestrigen Sitzung darüber abgestimmt wurde. Video der Stadtratssitzung am 24.9.2020  

Rekordverdächtiges Stadtratsprogramm

Stadtratsdrehbuch
Nach 20 Jahren im Stadtrat gibt es doch immer mal wieder noch etwas Neues. Neu ist nun nicht mehr, dass wir außerhalb des Rathauses die Stadtratssitzungen abhalten. Seit den Corona-Einschränkungen tagen wir in der Erfurter Thüringenhalle und dies wird auch diesen Donnerstag und Freitag so sein. Allerdings werden wir dazu inklusive des nichtöffentlichen Teils rund 100 Tagesordnungspunkte zu bearbeiten haben und dies ist ein Stadtratsrekord – jedenfalls für den Zeitraum seit dem ich dabei bin. Zugleich ist es aber eine Zumutung für die ehrenamtlichen Stadträte, nicht nur vom zeitlichen Umfang sondern auch von der inhaltlichen Spannbreite. Alle Stadtratsvorlagen werden zuvor in den Fraktionssitzungen und meist auch in Ausschüssen vor beraten. In der gestrigen Hauptausschusssitzung haben wir die Stadtratssitzung vorbereitet – allein das Drehbuch der Sitzung umfasst 118 Seiten und sprengt die größte verfügbare Büroklammer. Wir werden uns angesichts der zunehmenden Beratungsberge in naher Zukunft verständigen müssen, wie das weiter gehen soll. Weder eine weitere Verkürzung der Redezeit noch ein früherer Beginn der Stadtratssitzung sind eine Lösung. Da zumindest der größte Teil der Stadträte einen normalen Beruf nachgehen ist ein Sitzungsbeginn vor 17 Uhr (auch bei Ausschüssen) selten realistisch. Spätestes gegen 22 Uhr lässt insbesondere in Corona-Zeiten die Aufmerksamkeit nach. Derzeit tagen wir an zwei aufeinanderfolgenden Beratungstagen in jedem Monat. Selbst in Zeiten wo nicht ganz große Streitthemen auf der Tagesordnung stehen, reicht dies nicht aus. Spätestens wenn dann Beratungen zum Haushalt anstehen sprengt es jeden Rahmen. Als Stadtratsvorsitzender habe ich dafür auch keine Lösung, werde aber darauf drängen, dass wir zwischen den Fraktionen und der Verwaltung einem gangbaren Weg suchen.

Ehrenamtstermine

Die drei Termine des Tages
Urlaub vorbei und bis zum nächsten ist es nun eine ganze Weile hin. Da stehen jetzt neben dem Job wieder viele Ehrenamtstermine im Kalender. Gestern gab es davon drei, heute zwei und er Rest der Woche ist von der mehrtägigen Stadtratssitzung geprägt. Mit dem Buga-Ausschuss ging es gestern Abend in die Thüringenhalle. Für die 25 Teilnehmer standen beachtlich viele Stühle und Tische in der Halle – rund 400. Allerdings waren die auch nicht für die Stadtratssitzung am Donnerstag sondern für die IHK am Mittwoch. In Corona-Zeiten sind große Räume knapp geworden und die ehrwürdige Thüringenhalle wird jeden Tag genutzt. Bei unserer anschließenden Fraktionssitzung konnten wir den Ratssitzungssaal nutzen, der wiederum derzeit für Stadtratssitzungen zu klein ist. Daher wird die (mindestens) zweitägige Stadtratssitzung mit rund 90 Tagesordnungspunkten am Donnerstag und Freitag in der Thüringenhalle stattfinden. Meine kommunalpolitischen Kollegen mögen es mir aber verzeihen – der schönste Termin der Woche war schon. Am gestrigen Tag haben wir die Teamfotos von Schwarz-Weiß Erfurt in einem Fotoshooting bei den Stadtwerken gemacht.

Schwarz-Weiße Saisonvorbereitung

Erfreuliches 3:1
Noch zwei Wochen sind es bis zu unserem Saisonstart in eine coronabedingt schwierige neue Erstligasaison. Noch wissen wir nicht wie viele Zuschauer in die Halle dürfen und ob unser Hygienekonzept bestätigt wird. Darüber hinaus gibt es finanzielle Unwägbarkeiten, da die beantragte Landesunterstützung noch nicht bewilligt ist. Dies alles sind Hausaufgaben, die wir als Vereinsverantwortliche machen müssen. Unsere Spielerinnen und unser Trainerteam sind hingegen mit der Saisonvorbereitung auf einem guten Weg. Es wird gut trainiert und regelmäßig hatten wir Saisonvorbereitungsspiele. Eine Spielerin fehlt uns zwar noch, aber bereits jetzt formt sich das Team für den Saisonstart. Am Wochenende fand das internationale Vorbereitungsturnier in Suhl statt. Mit den Mannschaften aus Linz und Schaffhausen sowie den Suhler Gastgeberinnen traf unser Team auf anspruchsvolle Gegnerinnen. Am Freitag gab es gegen Kanti Schaffhausen eine Niederlage. Am Samstag eine knappe 2:3 Niederlage gegen Linz und schließlich am Sonntag das Thüringenderby. Für mich war das natürlich Grund genug um gleich nach dem Urlaub und dem Parteitag am Samstag das Motorrad aus der Garage zu holen und eine Tour nach Suhl zu fahren. Erfreut konnte ich dort einen 3:1 Sieg (25:18, 27:25, 24:26 und 25:20) unserer Damen erleben. Das sah streckenweise sehr gut aus und lässt mich optimistisch auf die Saison blicken. Bilder aus Suhl MDR-Beitrag