Himmelfahrt 2020

Solange es noch nicht verboten ist…
Vatertagstouren an Himmelfahrt 2020 – was ist da erlaubt? Tatsächlich war dies die meistgestellte Frage an der Corona-Bürger-Hotline in den letzten Tagen. Da sich nach wie vor nur zwei Haushalte treffen dürfen, war die Antwort klar – Distanz halten. Insofern sollte es eigentlich heute etwas ruhiger, als sonst gewesen sein. Für mich war die Entscheidung wie in jedem Jahr klar. Statt Bollerwagentour ging auf Biketour. Seit vielen Jahren nutze ich den freien Tag stets zu einer Motorradtour – meist mit einem meiner drei Söhne. In diesem Jahr hat das trotz neuem Bike leider nicht geklappt. Diese Woche konnte ich die Ducati endlich beim Bürgeramt der Stadt Erfurt umschreiben – genau an dem Tag, als von drohenden Fahrverboten an Sonn- und Feiertagen berichtet wurde. Der Bundesrat hat einen solchen Prüfauftrag formuliert. Ich hoffe der Bundestag versenkt diese Idee ganz schnell. Die berechtigte Kritik an zu lauten aufgemotzten Maschinen, kann nicht mit generellen Fahrverboten beantwortet werden.
Mit meinen beiden großen Söhnen
In diesem Jahr haben wir uns kurz bei meinem ältesten Sohn – passenderweise am Herrenbergkrug getroffen. Er stand dort den ganzen Tag am Grill. Mein jüngster Sohn kam dann am Abend auch noch nach Erfurt. Ich bin auf alle meine drei Söhne stolz und freue mich immer, wenn wir Zeit miteinander verbringen können. Insofern bleibt der Feiertag Christi Himmelfahrt auch in Zukunft bei mir ein Vater- bzw. Familientag.

Vier auf einen Streich…

Mia, Michelle, Paula und Sindy
Ausgesprochen erfreulich sind die letzten Tage trotz Corona-Krise die Vorbereitungen auf die neue Saison in der Volleyballbundesliga für uns gelaufen. Nach der Verpflichtung unseres neuen Trainers Dirk Sauermann in der vergangenen Woche haben wir in dieser Woche unsere ersten vier Vertragsverlängerungen bekannt gegeben. Ich freue mich sehr, dass Mia und Michelle, sowie Paula und Sindy weiter für Schwarz-Weiß Erfurt spielen werden. Seit ich Vereinspräsident bin – inzwischen sind es über 16 Jahre – hatten wir immer die Vereinsphilosophie, dass wir mit jungen deutschen Spielerinnen unser Team in der 1. und 2. Volleyballbundesliga prägen wollen. Mit dem Sportgymnasium haben wir tolle Voraussetzungen, aber die jungen Spielerinnen müssen auch wissen, dass sie bei uns ganz ober ankommen können und in der 1. Bundesliga auf dem Feld stehen können. Das ist wahnsinnig motivierend und für den Volleyballsport in Deutschland ein Gewinn. Auch in diesem Jahr werden wir aber wieder internationale Erfahrung ins Team holen. Die richtige Mischung macht es. 10 Spielerinnen haben wir jetzt – in den nächsten Tagen stellen wir sie alle vor. 2-3 werden dann noch bis zum Saisonstart dazu kommen. Ich freue mich auf die neue Saison.  

Paula und Sindy auch 2020/2021 im SWE-Trikot

Paula und Sindy bleiben Schwarz-Weiß
Unsere beiden nächsten Vertragsverlängerungen: Mit den 21-jährigen Annahme-/Außenangriffspielerinnen Paula Reinisch und Sindy Lenz bleiben zwei weitere Damen dem Erfurter Volleyballbundesligisten Schwarz-Weiß Erfurt treu und gehen unter dem neuen Trainer, Dirk Sauermann, auch in der Saison 2020/21 für die Landeshauptstädterinnen auf Punktejagd im Volleyball-Oberhaus. Sindy Lenz, die das Volleyball-Ein-mal-Eins in Schwedt erlernte und über den Bundesstützpunkt Berlin 2018 nach Erfurt kam, geht somit in ihre dritte Saison beim SWE Volleyteam. Trotz ihres noch jungen Alters, verfügt sie bereits über sechs Jahre Erstligaerfahrung, was gerade in der Stabilität der Annahme zum Ausdruck kommt. „Ich habe in Thüringen mein privates Glück gefunden und die Entscheidung, nach Erfurt zu gehen, war die richtige“, zeigt sich Lenz rundum zufrieden. Nebenher absolviert sie ein Fernstudium in Chemischer Verfahrenstechnik an der Hochschule Darmstadt. Mit Paula Reinisch verlängerte eine weitere waschechte Erfurterin ihren Vertrag bei ihrem Heimatverein. Seit 2014 spielt sie im Erfurter Bundesligatrikot und ist somit die dienstälteste Spielerin des letztjährigen Zehnten. Zu Beginn der abgelaufenen Saison vertrat Paula Reinisch die verletzte Libera Michelle Petter und wuchs in ihre Rolle als Annahmespezialistin immer mehr hinein, bis sie sich im Dezember im Heimspiel gegen Aachen einen Bruch im Unterarm zuzog und die Saison frühzeitig schmerzlich endete. Umso mehr brennt die 21-Jährige auf ihre Rückkehr aufs Spielfeld der Riethsporthalle. „Dass Sindy und Paula weiter für unseren Verein spielen, bringt uns die gewünschte Konstanz im Spielerkader. Wir sind sehr erfreut, dass uns somit zwei weitere, junge deutsche Spielerinnen erhalten bleiben“, kommentierte Präsident Michael Panse zufrieden und fügte hinzu, „Paula ist ein Vorbild für unseren Nachwuchs, weil ihr Weg in die 1. Bundesliga durch alle Altersklassen unseres Vereins führte.“ StS

Rückkehr zur Normalität?

Ab morgen wieder geöffnet…
Inzwischen geht es für mich nun schon in die neunte Woche an der Corona-Bürger-Hotline des Freistaates Thüringen und mir wird rückblickend bewusst, dass es nun über zwei Monate her ist, dass alles noch einigermaßen normal war. Wir haben in der Landezentrale für politische Bildung unsere Publikationsausgabe geschlossen, die Israel-Reise storniert und alle Veranstaltungen abgesagt, erst bis Ende April und danach bis Ende Mai. Nahezu alle Aktivitäten wurden herunter gefahren, alles geschlossen, Umgänge eingeschränkt und erst in der letzten Woche wieder gelockert. Ob dies zu früh oder zu spät geschah lässt sich jetzt schwer voraussagen, aber ich merke wie die Menschen aufatmen. An der Hotline haben sich die Fragen deutliche gewandelt. Während es Anfangs um die vielen Regelungen der Verordnungen und die Maskenpflicht ging, wurde später nach den Umgangsmöglichkeiten mit Verwandten, der Öffnung von Friseur- und Fußpflegegeschäften gefragt und jetzt inzwischen nach Urlaubs- und Quarantäneregeln. In unseren Büros kehren langsam die Home-Office-Mitarbeiter zurück und mit Videokonferenzen ist inzwischen jeder vertraut. Heute hatten wir eine Videokonferenz der Kolleginnen und Kollegen, die sich in ihren Landeszentralen mit Israel-Bildungsreisen beschäftigen. Zumindest bei uns in Thüringen und der Bundeszentrale für politische Bildung besteht noch die Hoffnung darauf, im September die jeweils ausgefallene Israel-Reise nachzuholen. Öffnen werden wir ab morgen in der LZT auch unsere Publikationsausgabe von Büchern – natürlich unter Berücksichtigung der Hygieneschutzregeln. Dies alles ist Ausdruck der beruflich zurückkehrenden Normalität. Ich freue mich darauf, dass Schritt für Schritt Normalität einziehen kann und sich Familien wieder sehen können – mit meinen drei Söhnen hoffentlich auch am kommenden Wochenende. Vorsichtige Urlaubspläne werden wieder geschmiedet – nach Pfingsten wenn alles klappt an die Ostsee nach Göhren und vielleicht im Sommer irgendwie nach Kroatien. Im Privatleben gibt es natürlich für fast alle Menschen wichtigeres, als Urlaubspläne. Da geht es für viele Menschen um die berufliche Existenz. Für Kinder geht es um Zukunftsperspektiven und für ältere Menschen um drohende Vereinsamung. Darauf muss unsere Gesellschaft Antworten finden.

CDU-Fraktion fordert seriöse Haushaltspolitik auch in Corona-Zeiten

Stadtratsfraktion der CDU: Die Landeshauptstadt Erfurt befindet sich durch die Corona-Krise unbestritten in erheblichen finanziellen Engpässen. Sperren und Kürzungen sind dennoch kein Automatismus. Finanzielle Hilfen vom Freistaat Thüringen müssen deshalb von den Verantwortlichen der Stadt eingefordert werden, um einen Finanzkollaps zu verhindern. Kitas, Schulen, Feuerwehren und diverse Straßenbauprojekte wären betroffen – vor allem auch in einigen Ortsteilen. Das Gesamtvolumen der vom Oberbürgermeister ausgebrachten Sperre beträgt rund 73 Mio. Euro im Bereich der Investitionen. Die Haushalt- bzw. Bewirtschaftungssperren für verschiedene Projekte und Maßnahmen sind bei den sich bereits abzeichnenden Mindereinnahmen grundsätzlich formell richtig, jedoch fehlt der CDU-Fraktion das genaue Augenmaß. Inakzeptabel findet CDU-Finanzpolitiker Michael Panse, dass die Entscheidungen einfach am Stadtrat vorbei getätigt wurden und dass offenbar Bereiche berücksichtigt werden sollen, die nichts mit der Corona-Krise zu tun haben. Es war beispielsweise die Entscheidung des Stadtrates, dass die Maßnahmen für das Promenadendeck der ICE-City reduziert werden. Unter der Überschrift Corona sollen laut der Verwaltungspläne jedoch rund 5,2 Mio. Euro mehr genau dort hinfließen. Es ist aber nicht erklärbar, dass dann an anderen Stellen Maßnahmen ausfallen. Davon betroffen sind u.a. Straßenbaumaßnahmen wie die Südeinfahrt, in der Brühler Vorstadt, in verschiedenen Ortsteilen oder der Bahnübergang in Erfurt Nord. “Eine solche Maßnahme unter dem Label der Corona-Schäden dem Stadtrat ‘unterzujubeln’, ist unseriös. Zudem könnte es Misstrauen beim Land als Fördermittelgeber bewirken und damit nötige Mittelbereitstellungen gefährden. Die CDU-Fraktion wird sehr genau darauf achten, dass die verfehlte Finanzpolitik der Stadt mit versäumten Investitionen in die Sanierung von Kitas, Schulen und der Straßeninfrastruktur nicht jetzt durch die Corona-Krise verdeckt wird“, schließt Panse ab.

Abstand halten

Eine Wakeboardlänge Abstand
Erfreulicherweise erlauben die relativ niedrigen Neuinfektionszahlen, dass auch in Thüringen schrittweise Einrichtungen öffnen und die Menschen die Chancen, sich zu bewegen auch nutzen. Auch bei mir waren die letzten Wochen sportlich vom heimischen Crosstrainer geprägt. An diesem Wochenende habe ich aber endlich einmal wieder die Gelegenheit genutzt und bin ans Wasser. Ab Samstag hat die Wakeboard und Wasserskianlage am Erfurter Nordstrand wieder geöffnet. Mit dem Chef der Anlage habe ich in der vergangenen Woche an der Corona-Bürger-Hotline mehrfach telefoniert und über das dazu notwendige Hygienekonzept gesprochen. Auch wenn mir das Wasser noch etwas zu kühl war, um ohne Neoprenanzug zu fahren, war ich trotzdem gestern vor Ort. Viele Wakeboardfans waren zur Eröffnung da und hatten Verständnis für die notwendigen Einschränkungen. Der Badebetrieb beginnt am Nordstrand allerdings auch erst ab dem 1. Juni. Ab da sind Fitnessstudios – aber auch Freibäder wieder geöffnet. Der Alperstedter See zählt hingegen nicht als Freibad und so waren auch heute dort schon Besucher zu finden, die es allerdings mehrheitlich auf den See, als in den See zog. Ich habe dort einen kurzen Zwischenstopp auf der Motorradtour eingelegt. Generell fällt auf, dass die Menschen die sich bietenden Freiheiten verantwortungsbewusst nutzen. Ich hoffe sehr, das bleibt auch so.

Defensiv-Duo weiter in schwarz-weiß

Unsere beiden ersten Vertragsverlängerungen
Michelle Petter und Mia Anna Stauß tragen auch in der kommende Saison das Trikot von Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt. Wie Geschäftsführer Christian Beutler bekannt gab, wurden die Verträge mit beiden Spielerinnen um ein Jahr verlängert. „Seit vielen Jahren ist es unser Ziel, in der Volleyballbundesliga jungen deutschen Spielerinnen Entwicklungschancen zu bieten. Es war daher unser ausdrücklicher Wunsch, mit beiden Spielerinnen in die neue Saison zu gehen. Michelle hat in ihrer ersten Saison als Stamm-Libera unsere Erwartungen erfüllt und gezeigt, dass sie Verantwortung übernimmt und auch mit Drucksituationen umgehen kann. Dass mit Mia Stauß ein echtes Erfurter Eigengewächs in unserer Bundesligamannschaft Fuß gefasst hat, zeigt, dass wir mit unserer Nachwuchsarbeit und unserer Vereinsphilosophie auf einem guten Weg sind“, ist Präsident Michael Panse erfreut über den Verbleib der beiden Defensivspezialistinnen. „Michi hat sich nach ihrer Verletzung vor Saisonbeginn von Spiel zu Spiel stetig gesteigert und ist in unserer Mannschaft zu einer festen Größe geworden. Sie hat als Libera der Annahme und Abwehr Stabilität verliehen und ist auf dem Spielfeld zu einer Führungsspielerin gereift“, zeigt sich Christian Beutler überzeugt, dass die 23-jährige gebürtige Dresdnerin auch in der Saison 2020/21 eine wichtige Rolle bei den Thüringerinnen einnehmen wird. An der Seite von Michelle Petter soll die junge Erfurterin Mia Anna Stauß in ihrem zweiten Jahr in der höchsten Spielklasse die Defensive stärken. Die mit 17 Jahren jüngste Spielerin im Schwarz-Weiß-Trikot hat in ihrem ersten Bundesligajahr viel Einsatzzeit bekommen und sich schnell an das Niveau in der Liga gewöhnt. In der kommenden Saison soll die waschechte Erfurterin weiter Erfahrung sammeln und behutsam aufgebaut werden. Wie Michelle Petter gilt auch sie als sehr ehrgeizig und trainingsfleißig. „Mia hat ihre Sache in ihrem ersten Jahr richtig gut gemacht. Mit ihr werden wir noch viel Freude bei den Spielen unserer Mannschaft haben“, blickt Erfurts Geschäftsführer positiv in die Zukunft der auch in der kommenden Saison jüngsten Erfurter Spielerin. StS

Lizenz für das 7. Jahr in der 1. Bundesliga beantragt

Alle Jahre wieder…
Nach intensiven Gesprächen mit Sponsoren und der Verpflichtung von Dirk Sauermann als neuem Bundesliga-Cheftrainer hat heute der SWE Volley-Team e.V., als Stammverein der Erstligavolleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt, fristgerecht die Lizenz für ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga beantragt. Vereinspräsident Michael Panse teilte dazu mit: „Nachdem wir in der leider vorzeitig beendeten Saison 2019/2020 erstmals in der Vereinsgeschichte an allen Spieltagen auf einem Nichtabstiegsplatz gestanden haben und zudem einen erfolgreichen Weg zur Konsolidierung unserer Finanzen eingeschlagen haben, wollen wir natürlich weiter in der 1. Bundesliga spielen. Bedingt durch die Corona-Krise mussten wir unseren Lizenzantrag trotzdem sehr intensiv abwägen. Ich freue mich, dass unsere langjährigen Sponsoren uns auch in den nicht einfachen Zeiten die Treue halten. Wir wissen noch nicht wann der Spielbetrieb beginnen wird aber wir werden uns gut auf die finanziellen und sportlichen Herausforderungen der neuen Saison vorbereiten.“

CDU-Fraktion fordert regelmäßige Corona-Berichterstattung im Finanzausschuss

Panse: Mehr Mitspracherecht bei Haushaltsmaßnahmen Im Ergebnis der bisherigen Informationen zur Entwicklung der kommunalen Finanzen in Zeiten der Corona-Krise fordert CDU-Stadtratsmitglied und Finanzausschussvorsitzender Michael Panse künftig eine regemäßige Berichterstattung im Finanzausschuss und eine bessere Abstimmung zu den notwendigen Maßnahmen. Es ist bereits jetzt absehbar, dass die Corona-Krise dramatische Auswirkungen auf unseren städtischen Haushalt haben wird. Die vom Oberbürgermeister verfügte Bewirtschaftungssperre in Höhe von 92,1 Mio. Euro (19,3 Mio. Euro im Verwaltungshaushalt und rund 72,8 Millionen im Vermögenshaushalt) war notwendig. Die Thüringer Gemeinde Haushaltsverordnung verpflichtet die Kommunen dazu, wenn Ausgaben dramatisch steigen oder Einnahmen sinken. Panse erklärt dazu im Ergebnis der Sitzung des Finanzausschusses am 13. Mai: “Nach unserer Auffassung hätte der Finanzausschuss eher in diese Entscheidung eingebunden werden müssen. Wir unterstützen daher den Vorschlag mehrerer Fraktionen, dass über Haushaltssperren künftig nicht der Oberbürgermeister allein entscheiden soll. Nach Auffassung der CDU-Fraktion sollen solche Sperren künftig vom Finanzausschuss, auf Vorschlag des Oberbürgermeisters, ausgesprochen werden. Dies könne mit einer Änderung der Geschäftsordnung des Stadtrats geregelt werden. Darüber hinaus will die CDU-Fraktion mit der regelmäßigen Berichterstattung zur Finanzentwicklung in Corona-Zeiten die Basis schaffen, dass einzelne Projekte nach einer politischen Prioritätensetzung entsperrt werden können, sobald die Soforthilfen des Freistaats für die Kommunen greifen. Sicher gestellt werden muss dabei, dass keine bereits bewilligten Fördermittel von Land und Bund verfallen.”

Sport in Corona-Zeiten

Videovorstand
Gestern Abend haben wir uns corona-gerecht zu einer Video-Vorstandssitzung getroffen und dabei die aktuellen Belange zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs bei unserem SWE Volley-Team und zur Vorbereitung der Bundesligasaison für Schwarz-Weiß Erfurt diskutiert. Am Mittag hatte die Thüringern Landesregierung die neue Corona-Verordnung beschlossen und verkündet und davon ist auch der Sport betroffen. In einer gemeinsamen Medieninformation des LSB und des Sportministeriums heißt es: “Mit der ab 13. Mai 2020 gültigen Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 darf in Thüringen wieder mehr Vereinssport angeboten und getrieben werden – an der frischen Luft sowie in Sportstätten. Damit ist ab Mittwoch ein nächster Schritt zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs möglich – stets unter strengster Beachtung der gültigen Abstandsregeln und Hygienevorschriften.” Dazu gibt es ein Handlungskonzept und dies wird wohl der Maßstab für den Sport in den nächsten Wochen werden. Spannend bleibt für uns die Frage, wann welche Sporthallen in Erfurt wieder öffnen. Insgesamt ist es für den Sport erfreulich, dass nicht nur über Fußball-Bundesliga diskutiert wird. Weniger erfreulich ist, dass in Thüringen im Gegensatz zu anderen Bundesländern Fitnessstudios noch bis zum 2. Juni warten müssen. Einige Sportarten sind für mich auch von besonderer Bedeutung, weil ich sie selbst gerne wieder einmal ausüben würde – Badminton, Squash und Tennis (alles indoor) müssen noch warten. Wakeboard kann wahrscheinlich am Wochenende starten – weil outdoor. Bei unserer Vorstandssitzung haben wir auch zur Saisonvorbereitung unserer Bundesligamannschaft diskutiert. In dieser Woche werden wir die Lizenz beantragen und die Sponsorengespräche laufen auf Hochtouren. Gestern Mittag haben wir Dirk Sauermann – live zugeschaltet aus Finnland – als neuen Cheftrainer in einer Videopressekonferenz vorgestellt. Viel Erfolg in Erfurt! In dieser Woche folgen die Spielerverpflichtungen insgesamt haben wir schon neun Spielerinnen auf der Mannschaftsliste und sind mit drei weiteren in Gesprächen. Das sieht zum jetzigen Zeitpunkt der Saisonplanung schon einmal sehr vielversprechend aus. Vielen Dank allen Mitstreitern in unserem Verein. So erstaunlich es klingt, wir sind in Corona-Zeiten trotz Distanz enger zusammen gerückt. Unsere T-Shirt-Aktion und die Masken, Internettraining und Vorstandsarbeit haben mir gezeigt, dass wir ein Team sind.