Deutschland-Tour kommt nach Erfurt

2016 war ich sogar beim Start der Dubai-Tour dabei 😉
Fraktionsübergreifend hat der Erfurter Stadtrat beschlossen die Ausrichtung der Zielankunft der Deutschland-Tour 2019 zu unterstützen. der OB wurde ermächtigt einen Vertrag dazu mit der “Gesellschaft zur Förderung des Radsports” abzuschließen. Für meine Fraktion habe ich erklärt, dass wir der Vorlage zustimmen weil wir wissen, dass Erfurt eine radsportbegeisterte Stadt ist. Die Erfolge der Erfurter Radsportlerinnen und Radsportler, die lange Tradition des Radsports mit Blick auf die Radrennbahn im Andreasried (wo leider nur vier Mal jährlich Rennen stattfinden dürfen). Erfurt war in meiner Kindheit Friedensfahrtankunftsort und wir hatten in den letzten Jahren auch diverse Rennen die in Erfurt stattfanden. Nicht zuletzt die Burgenfahrttradition ist Beleg für das große Interesse. Die Deutschland-Tour ist eine Großveranstaltung, bei der die Radsportelite in Erfurt sein wird und dies wird zweifellos ein deutschlandweit erhebliches Medieninteresse auslösen (mehrere Stunden Live-Übertragungen im TV) und Zuschauer an die Strecke locken. Das Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt die Deutschland-Tour und wir sollten dies als Stadt auch tun. Der Werbeeffekt für unsere Stadt wird diesen Aufwand rechtfertigen. Gewünscht hatte ich mir ein klares fraktionsübergreifendes Signal der Zustimmung. Die hat leider nur zum Teil funktioniert. Der Fraktionsvorsitzendenkollege der Grünen erklärte sie lehnen die Veranstaltung ab. Dazu bemühte er die Begründungen, dass wir schon so viele Veranstaltungen in Erfurt hätten, dass wir den zusätzlichen Werbeeffekt nicht bräuchten, zudem bestünde die Gefahr, dass damit die Stadt lahm gelegt werden könnte – das kann man als Grüner so sehen. Richtig sauer bin ich aber, dass die Grünen erklärten sie würden einer zusätzlichen Sportveranstaltung nur zustimmen, wenn die Mittel für die Kultur erhöht werden. Dieses gegen einander Ausspielen von zwei wichtigen Bereichen halte ich für ausgesprochen unredlich und kontraproduktiv. Glücklicherweise blieben die Grünen mit ihrer ablehnenden Haltung recht einsam und der Stadtrat stimmte der Vorlage mit großer Mehrheit zu. Ich freue mich jetzt auf den 1. September, wenn wir Spitzenradsport live in Erfurt erleben könne.

Stadtratstagesordnung aufgeräumt

Die Haushaltsanhörungen sind schon beendet
Immer am Tag vor der Stadtratssitzung tagt der Hauptausschuss um grundsätzliche Fragen vor der Stadtratssitzung zu klären. Heute hat der Hauptausschuss sehr effektiv getagt und rund ein Dutzend Tagesordnungspunkte abgeräumt. Diese wandern entweder direkt in die Fachausschüsse, oder sind wie die Eintrittspreise für den Zoopark immer noch nicht entscheidungsreif. Eigentlich könnte es damit in der Stadtratssitzung schnell gehen, denn es bleiben nur zwei große Themen übrig. Die Abfallgebührensatzung wird für reichlich Diskussionen sorgen – wir werden ihr nicht zustimmen. Wir wollen, dass die bestehende Satzung bis auf weiteres gültig bleibt, bis dem Stadtrat der schon bei der letzten Diskussion dazu geforderte Variantenvergleich vorliegt und die Kalkulation nachvollziehbar erklärt wird. Wir werden uns nicht von der Verwaltung unter Druck setzen lassen der jetzigen Neufassung zustimmen zu müssen (siehe PM dazu). Die Einbringung des Haushaltsentwurfs 2019/2020 findet ebenfalls in der Stadtratssitzung statt. Entgegen der meist praktizierten Verfahrensweise, dass nur der Beigeordnete bei der Einbringung spricht, werde auch ich für die CDU-Fraktion dazu sprechen. Wir haben grundsätzliche Kritikpunkte am Haushaltsentwurf. Völlig unüblich war es zudem, dass die Haushaltsanhörungen in den Fachausschüssen bereist stattfanden, bevor der Haushalt in den Stadtrat eingebracht wurde. Die Anhörungen letzte Woche offenbarten aber dafür bereist die Schwächen des Haushaltsentwurfes, die es zu benennen gilt. Neben diesen großen und vielen kleinere Themen gibt es noch eine Dringlichkeitsvorlage. Erfurt soll Zielort der Deutschlandtour werden. das kostet Geld, aber wir sehen das Geld als gut angelegt an und werden zustimmen.

Fraktion wieder komplett

Neues CDU-Fraktionsbild 12+1
Zuwachs haben wir in dieser Woche, bzw. gestern Abend nun offiziell bekommen und die CDU-Stadtratsfraktion wird dadurch sogar tatsächlich etwas größer. Zwar werden wir nicht mehr Stadträte, aber mit unserem neu gewählten und vereidigten Beigeordneten Andreas Horn sind wir dennoch 13 Fraktionsmitglieder, den der Beigeordnete gehört mit zur Fraktion auch wenn er kein Stadtrat mehr ist. Am Mittwoch wird als Nachfolger von Andreas nun Juri Goldstein als neuer Stadtrat verpflichtet. Ich wünsche beiden viel Erfolg in ihrem jeweiligen neuen Amt. Die Beigeordnetenthemen sind Andreas nicht ganz so neu. Als langjähriger Vorsitzender des OSO-Ausschusses war er damit umfänglich beschäftigt. Auch Juri wird schnell in die Arbeit, insbesondere im OSO rein kommen, schließlich ist er Rechtsanwalt. Gewählt wird am Mittwoch trotzdem. Dominik Kordon soll die Nachfolge von Andreas als stellvertretender Stadtratsvorsitzender antreten. Und schließlich wird Dietrich Hagemann neuer OSO-Ausschussvorsitzender. Vier Monate vor der Kommunalwahl nehmen wir als Fraktion noch einmal richtig Fahrt auf. Der Doppelhaushalt 2019/2020 und das Schulsanierungsprogramm sind die zwei großen Themen, die die Kommunalpolitik bis zur Wahl dominieren werden.

Superbowl 53

Teambild vor dem Ilvers
Jetzt dauert es erst einmal wieder gut 200 Tage bis Kick Off im TV ist und die neue Football-Saison beginnt. Insbesondere die letzten Wochen hatten wieder schlafraubende Wochenenden. Traditionell endet das mit dem Superbowl, der grundsätzlich erst nach Mitternacht beginnt und demzufolge Kondition bis in die frühen Morgenstunden erfordert. Auch in diesem Jahr war ich wieder als Begleitperson mit meinem Sohn im Ilvers. Dort feierten unsere Erfurter Footballmannschaft mit einem Public Viewing den 53. Superbowl. Rund 100 Gäste drängten ins Ilvers und sorgten für ausgelassene Stimmung, egal für welches Team sie waren. Unsere “Familienteams” die Cowboys und die Chiefs waren leider in der Playoffrunde ausgeschieden. Über den 53. Superbowl wurde heute Nacht so viel geschrieben und gepostet, dass ich es knapp halten kann. Weder die Halbzeitshow, noch das Spiel haben sonderlich Begeisterung ausgelöst. Das kann in der nächsten Saison nur besser werden. Ganz so lange müssen wir dann doch nicht auf den nächsten Kickoff warten. Im Frühsommer startet die Saison für die Indigos und auch mein Sohn wird mit der Jugendmannschaft der Indigos im Sommer wieder auflaufen. Bilder aus dem Ilvers  

Thüringen-Derby 2019

Satzpause
Schon vor dem Thüringen lag die besondere Stimmung des Thüringen Derbys in der Luft. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz bei den Stadtwerken in Erfurt positionierten sich beide Teams, Schwarz-Weiss Erfurt und VfB 91 Suhl, und bekundeten ihren Siegeswillen. Suhl brannte auf Revanche für die Niederlage vom Herbst, bei der Erfurt erstmals seit 14 Jahren ein Pflichtspiel gegen Suhl gewann. Erfurt hingegen brauchte dringend einen Sieg im Kampf gegen den Abstieg. Am gestrigen Abend gab es zu Beginn des Spiels Zufriedenheit auf beiden Seiten. Mit 1.250 Zuschauern waren wir ausverkauft und unter den Gästen waren auch Ministerpräsident Bodo Ramelow und das Thüringer Prinzenpaar. Nach dem Spiel jubelten nur noch Suhl und die zahlreich mitgereisten Fans. Ein herzliches Dankeschön an alle Zuschauer. Es war ein spannendes Spiel. Nachfolgend der Spielbericht:
Ministerpräsident Bodo Ramelow
Erfurt verliert das Thüringenderby
Die Damen von Schwarz-Weiß Erfurt haben das Thüringenderby in der ausverkauften Riethsporthalle gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen mit 1:3 verloren. Eine ärgerliche Niederlage, denn es war aus Gastgebersicht weit mehr möglich. 1250 Zuschauer, darunter etwa 350 Gästefans, waren in den Erfurter Norden gekommen und bekamen das erwartet spannende Derby von beiden Mannschaften serviert. Bei prächtiger Stimmung diktierte zunächst der Gast das Geschehen und lag bis zum 20:17 stets leicht in Führung. Das bessere Finish hatten dann aber die Erfurterinnen, die den Spieß umdrehen konnten und sich den Satz noch mit 25:22 holten. Die favorisiert ins Spiel gegangenen Gäste, die auf die verletzte Libera Rene Sain verzichten mussten (für sie organisierte die junge Sophie Tauchert erstmals von Beginn an die Annahme und Abwehr), waren nun angestachelt und starteten mit einem 11:3 in den zweiten Satz. Die SWE-Damen ließen sich jedoch nicht hängen und kamen wieder heran (18:21), die Hypothek des verpatzten Satzbeginns vermochten sie jedoch nicht mehr wett zu machen. Suhl gewann den zweiten Durchgang 25:19 und glich somit zum 1:1 nach Sätzen aus.
Beratung während des Spiels
Nach der 10-Minuten-Pause ging es weiter im munteren Schlagabtausch. Bis zur Satzmitte (12:11) lagen beide gleichauf. Dann schafften es die SWE-Damen, sich auf 22:18 abzusetzen und der Zielstrich für das Erreichen des ersten Punktes war in Sichtweite. Dass die Gastgeberinnen dann keinen einzigen Punkt mehr machten, war der erste Knackpunkt, der der Partie seine Richtung gab. Im vierten Satz sollte sich Ähnliches wiederholen. Über 5:1, 10:6 und 19:15 lagen die Gastgeberinnen stets in Führung, ließen den VfB zwischenzeitlich zwar aufkommen, aber ließen ihn nicht zum Ausgleich kommen. Dass man den Gästen dann aber ein Serie von neun Punkten (!) gestattete, weil sämtliche Angriffsversuche teils kläglich scheiterten, war nicht erklärbar, nachvollziehbar und darf in der 1. Bundesliga einfach nicht passieren. Die Gäste, die glückselig gar nicht so richtig wussten wie ihnen positiv geschieht, durften nach zwei vergebenen Matchbällen letztendlich jubeln 25:21 und 3:1 – die Revanche für das verlorene Hinspiel war gelungen. Auf Erfurter Seite musste man analysieren, dass weit mehr möglich gewesen wäre. Wer allerdings zwei so indiskutable Satzfinishs hinlegt, der muss sich nicht wundern, wenn er am Ende mit leeren Händen dasteht. Zwar hat sich am Tabellenbild aus Erfurter Sicht nichts Wesentliches geändert, aber mit jedem weiteren verlorenen Spiel und dem Vergeben bester Möglichkeiten zu punkten, werden die Chancen auf den Klassenerhalt geringer. (StS) Derby-Bilder  

Winter Wonderland Thüringen

Talstation der Naturrodelbahn
Richtig Winter hatten wir in diesem Jahr noch nicht – zumindest in Thüringen. Weder waren es bis jetzt Tiefsttemperaturen noch gab es größere Mengen Schnee. Sachsen und Bayern bekommen davon viel ab, aber wir (noch) nicht. Zum Rodeln und Skifahren geht es daher grundsätzlich in den Thüringer Wald, besser noch zum Rennsteig oder nach Oberhof. Dort gibt es direkt am Rondell eine 2,5 km lange Naturrodelbahn, inklusive Schlittenverleih und Pendelbus, der Schlitten und die Rodler vom Bahnhof Oberhof wieder zum Rondell fährt. Mein jüngster Sohn hat zu Weihnachten einen Schlitten bekommen, den wir ausgiebig heute in Oberhof getestet haben. Mein uralter Rennschlitten aus DDR-Tagen ist immer noch gut in Schuss, aber die Kufen könnten mal einen neuen Schliff gebrauchen. Bevor es das nächste Mal auf die Piste geht, wird das erledigt. Bilder aus Oberhof  

Kristina Vogel zu Gast bei Markus Lanz

Kristina Vogel
Unsere Stadtratskandidatin Kristina Vogel war gestern Abend bei Markus Lanz zu Gast. Sie sprach dabei über ihre Sportlaufbahn, ihren schweren Unfall und über ihre Zukunftspläne. Zu den Zukunftsplänen gehört auch der Einstieg in die Politik. Vor drei Wochen wurde sie von der Erfurter CDU für den Listenplatz 2 zur bevorstehenden Kommunalwahl am 26. Mai 2019 nominiert.  Der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel ermutigte sie ausdrücklich und bot sich als Unterstützer und Helfer beim Einstieg in die Politik an. Die Sendung endete mit den zuversichtlichen Worten von Markus Lanz: „Das wird was, auch mit der Politik. Es ist die CDU und es ist Thüringen, das läuft!“ Ich freue mich auf den Wahlkampf mit Kristina und ich freue mich darauf mit ihr in der nächsten Wahlperiode im Erfurter Stadtrat Politik zu gestalten. In der Mediathek des ZDF ist die gestrige Markus-Lanz-Folge anzusehen – es lohnt sich!    

Vor der Haushaltseinbringung Haushaltsanhörungen schon beendet

Haushaltsentwurf und Änderungsantrag
Diese Woche stand ganz im Zeichen des Haushalts der Landeshauptstadt Erfurt und dies obwohl er noch gar nicht in den Stadtrat eingebracht wurde. Zwar liegt seit Anfang Januar den Stadträten ein Haushaltsentwurf des Oberbürgermeisters vor (spät kam er, aber er kam), aber in den Stadtrat wird er in erster Lesung erst kommenden Mittwoch eingebracht. Dies hielt die Verwaltung aber nicht davon ab, bereits zuvor die Anhörungstermine im Finanzausschuss und in den Fachausschüssen anzusetzen. Kann man machen, trägt aber zur allgemeinen Verwirrung bei. Aus diesem Grund haben wir nun in dieser Woche vier Abende im Ratssitzungssaal gesessen und etwas im Nebel gestochert. Viele der Fragen können nur schriftlich beantwortet werde und die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe wurden gar nicht behandelt. Ob dies der ordnungsgemäßen Beratung des vom Umfang her mit über 800 Millionen Euro größten Haushalts gerecht wird, wage ich zu bezweifeln. Viele Positionen werden sich erst in den nächsten Wochen aufklären. Zahlreiche Bauprojekte werden nur so wage beschrieben, dass wir nicht daran glauben, dass sie realisiert werden. Bei der Schul- und Sportstättensanierung wurde willkürlich der beschlossene Schulnetzplan ignoriert (angeblich wegen den Fördermitteln des Landes). Ein Personalentwicklungsplan fehlt immer noch und es werden zahlreiche neue Stellen ausgewiesen aber angeblich nur, um sie intern ausschreiben zu können. Zudem wurde unmittelbar vor dem Start der Anhörungen bereits ein 50 Seiten umfassender Änderungsantrag des Oberbürgermeisters zum eigenen Haushaltsentwurf vorgelegt. Die Vertreter der CDU-Stadtratsfraktion haben an allen Anhörungen sowohl mit den jeweiligen Fachpolitikern, als auch Finanzpolitikern teilgenommen und „Munition“ für Änderungsanträge gesammelt. Wie in jedem Jahr gilt, so wie mit unseren Änderungsanträgen umgegangen wird, so werden wir unser Abstimmungsverhalten zum Gesamthaushalt ausrichten.  

Auswertung und Vorbereitung – Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur

Die Programm der letzten Jahre
Heute haben rund 30 Mitglieder des Netzwerkes jüdisches Leben in Thüringen in Erfurt die vergangenen Kulturtage ausgewertet und die diesjährigen Kulturtage vorbereitet. Ich konnte in Doppelfunktion an der Beratung teilnehmen – sowohl als Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung (wir sind Projektpartner), als auch als stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins (wir veranstalten die Kulturtage zum nunmehr 27. Mal). Unser neuer Projektleiter Michael Dissmeier und unser Fördervereinsvorsitzender Ricklef Münnich haben die 26. Kulturtage erfolgreich gemanagt und jetzt freuen wir uns bereits auf die nächsten. Allerdings brauchen wir dafür neben Finanzmitteln auch viele Projektpartner. Die diesjährigen Kulturtage werden vom 30. Oktober bis 16. November in ganz Thüringen stattfinden. Angesichts des besorgniserregend steigenden Antisemitismus wird dies ein Schwerpunkt im Programm sein und wir haben heute die nachfolgende Presseerklärung beschlossen: WIR SIND HIER! Netzwerk Jüdisches Leben in Thüringen Die Unterzeichner setzen sich für ein kraftvolles und deutlich sichtbares jüdisches Leben im Freistaat Thüringen ein! Wir werden gemeinsam und ganzjährig in den Thüringer Städten und Dörfern mit kulturellen Programmen und Bildungsangeboten auf die über 900-jährige jüdische Geschichte aufmerksam machen und zum Gespräch einladen. Der Holocaust-Überlebende und Historiker Saul Friedländer am heutigen Tag im Deutschen Bundestag: “Wir alle hoffen, dass sie weiter für die wahre Demokratie kämpfen!” Mit großer Besorgnis beobachten wir verschiedene Formen der Judenfeindschaft in unserem Land. Wir werden mit aller Kraft dem Antisemitismus in jeder Form entgegen treten und stehen zum Staat Israel. Wir fordern die Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft und Kultur auf, sich uns anzuschließen und das jüdische Leben in Thüringen weiterhin tatkräftig zu unterstützen! OHNE RESPEKT KEINE TOLERANZ. OHNE TOLERANZ KEINE GEMEINSAMKEIT! (Auszug aus “Die Vielen”) Erfurt, den 31. Januar 2019 Unterzeichnende: Bettina Bärnighausen, Sondershausen Rüdiger Bender, Erfurt, Förderkreis Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz, Vorsitzender Christian Dietrich, Erfurt, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, Pfarrer Michael Dissmeier, Weimar, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur, Projektleiter Thomas Eckardt, Jena, Jazzmeile Thüringen, Projektleiter Dimitrana Floßmann, Bibra, Arbeitskreis gegen das Vergessen Hartwig Floßmann, Bibra, Arbeitskreis gegen das Vergessen Peter Franz, Apolda, Lern- und Gedenkort Prager-Haus, Vorsitzender Annett Habisreuther, Erfurt, Evangelische Schulstiftung Mitteldeutschland, Leiterin Vorstandsstab Martin Kranz, Weimar, ACHAVA Festspiele Thüringen, Intendant Olga Lange, Gera, Interkultureller Verein, Stellvertretende Vorsitzende Thomas Meier, Berkach, Jüdisches Ensemble Berkach, Vorsitzender Barbara Morgenroth, Themar, Themar trifft Europa e.V. Dr. Kerstin Möhring, Erfurt, Jüdisches Leben in Südthüringen Ricklef Münnich, Erfurt, Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e.V., Vorsitzender Dieter Nendel, Gera, Jüdisch-Deutscher Kulturverein, Sprecher Michael Panse, Erfurt, Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e.V., Stellvertretender Vorsitzender Andreas Schmitges, Weimar, Other Music Academy/Yiddish Summer Weimar, Kurator Prof. Dr.-Ing. habil. Reinhard Schramm , Erfurt, Jüdische Landesgemeinde Thüringen, Vorsitzender Dr. Annegret Schüle, Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz, Leiterin Reinhard Schwalbe, Erfurt, Musiker und Regisseur Rita Stielau, Gera, Stadt Gera, amtierende Fachdienstleiterin Kultur Dr. Maria Stürzebecher, Erfurt, Stadt Erfurt, Beauftragte für das UNESCO-Welterbe Dr. Werner von Trützschler, Tiefengruben, Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e.V., Stellvertretender Vorsitzender Ulrich Valbert, Erfurt, Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e.V., Schatzmeister

Derby-Stimmung

Die Spielerinnen Paula Reinisch (Erfurt) und Claudia Steger (Suhl) präsentierten das Spieltagsplakat.
Langsam steigt das Derby-Fieber. Dennoch gab es heute etwas, was im Fußball unvorstellbar ist – eine gemeinsame Pressekonferenz. Am Samstag findet um 18.00 Uhr in der Erfurter Riethsporthalle das Rückspiel im Thüringen-Derby zwischen den Volleyball Erstligisten VfB Suhl LOTTO Thüringen – 1. Volleyball Bundesliga Damen und Schwarz-Weiss Erfurt statt. Aus diesem Anlass fand heute eine gemeinsame Pressekonferenz beider Protagonisten bei unserem Hauptsponsor der SWE Stadtwerke Erfurt GmbH statt. Klare Aussage beider Trainer und Spielerinnen – sie wollen jeweils das Spiel gewinnen. Das Hinspiel in Suhl haben wir zwar mit 0:3 gewonnen, aber zwischenzeitlich hat Suhl einen mächtigen Sprung gemacht und liegt nunmehr mit 13 Punkten Vorsprung auf Platz 7 der Tabelle, während wir auf Platz 11 sind. Unser Geschäftsführer gab sich optimistisch, dass wir am Samstag eine ausverkaufte Halle erwarten können. Rund dreiviertel der Tickets sind schon im Vorverkauf weg gegangen. Allein 300 Fans wollen aus Suhl kommen. Unter den Zuschauern erwarten wir auch prominenten Besuch – königliche Hoheiten das Erfurter und Thüringen Karnevalsprinzenpaar mit Gefolge und den Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen Bodo Ramelow. Bilder der Pressekonferenz