Mahnung und Gedenken zum 17. Juni

Gedenken in der Andreasstraße
Gestern jährte sich die Niederschlagung des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 zum 65. Mal. Mit Beschlussfassung des Thüringer Landtags ist dies ein Gedenktag und auch in Erfurt wurde auf Initiative der Stiftung Ettersberg der Opfer des 17. Juni gedacht. An der ehemaligen Stasi-Haftanstalt trafen sich Zeitzeugen und Politiker und gedachten in Reden und bei Kranzniederlegungen. Auch die Erfurter Stadtratsfraktionen legten gemeinsam einen Kranz nieder. Bereits vergangenen Woche hatte die CDU-Stadtratsfraktion ihre Position auch in einer Pressemitteilung festgehalten. Mir ist es persönlich wichtig immer wieder an das Datum des 17. Juni, aber vor allem auch an die Opfer der zweiten deutschen Diktatur zu erinnern. In einer Sonderausstellung, die gestern eröffnet wurde, verdeutlicht die Gedenkstätte einzelne Opferbiographien. Leider war medial der 65. Jahrestag des 17. Juni nur noch ein Randthema. Immerhin bringt aber heute Abend der MDR einmal wieder das “Leben der der Anderen”. Bilder vom Gedenken  

Alle Jahre wieder – Nationalismus-Diskussionen zur WM

Mit unserem OB am Tischkicker
Regelmäßig zur Fußball-Weltmeisterschaft und zur Europameisterschaft melden sich linke Jugendgruppen und grüne PolitikerInnen zu Wort und warnen vor Nationalismus. Als Grund des Übels erkennen sie stets die schwarz-rot-goldenen Fahnen an Autos, Jubelgesänge nach den Spielen und die Frage, ob die Nationalhymne mitgesungen werden sollte. In diesem Jahr hat es Claudia Roth bundesweit in die Schlagzeilen geschafft. Pünktlich zum heutigen WM-Start der deutschen Mannschaft forderte sie die deutschen Fans zur Zurückhaltung auf und erklärte nebenbei noch wie sie die Diskussion um die Türkei und deutsche Fußballer sieht. Nun sind wir es von den Grünen durchaus gewöhnt regelmäßig belehrt und moralisch bewertet zu werden. Ich werde mich allerdings nicht damit abfinden und dem auch regelmäßig widersprechen. Glücklicherweise bekommt Frau Roth den Widerspruch auch medial. Ich trage bei Sportveranstaltungen gerne Fanutensilien mit mir und dokumentiere damit, welches Team ich anfeure. Ich habe einen Schrank voll Trikots von Fußball, Volleyball, Eishockey, Basketball und Handball – darunter viele aus anderen Ländern. Aber wenn unser Team spielt ist es angemessen schwarz-rot-goldene Deko zu nutzen. Das hat überhaupt nichts mit Nationalismus zu tun, wie es die Grüne gerne unterstellt, sondern mit Begeisterung für unser Team. Ich habe kein Verständnis, wenn der Umgang mit der AfD inzwischen dazu führt, dass unsere Nationalfarben und die Hymne in eine Ecke gerückt wird, wo sie Linke und Grüne gerne sehen wollen. Gestern Vormittag habe ich im Sportpark Johannesplatz mit unserem Oberbürgermister eine Runde am Tischkicker gespielt. Ich hatte dabei das Sporttrikot von Kroatien an, weil die gestern Abend gespielt haben. Niemand hat mich darauf angesprochen – keine deutschen Nationalisten und auch keine der anderen Sportparkbesucher. Insofern kann sich Frau Roth wieder abreagieren. Im Jahr 2008 ging der Zirkus schon los, als linke Jugendgruppe Autofahnen zum Sturm frei gaben. 2010 war es die Präsidentschaftskandidatin der Linken Luc Jochimsen. 2016 bekamen sich die Grünen in Thüringen zum Thema in die Wolle und dieses Jahr halt Frau Roth. Glaubhaft ist das alles nicht.

Open-Air-Saisonabschluss

Tolle Stimmung
Eine feste Tradition ist es inzwischen in Erfurt geworden, dass das 11. Sinfoniekonzert, als letztes der Spielsaison, als Open-Air-Spektakel auch auf dem Theatervorplatz live übertragen wird. Obwohl in diesem Jahr das Krämerbrückenfest und die Fußball-WM zeitgleich um Besucher kämpften, war der Theatervorplatz noch voller, als in den vergangenen Jahren. Inzwischen kommen viele Besucher mit Decken und Picknickkörben und genießen die tolle Atmosphäre. In diesem Jahr standen die Ungarischen Tänze auf dem Konzertprogramm. Zugleich wurde die Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz verabschiedet. Seit 2014 hatte sie den Dirigentenstab in Erfurt in der Hand und der begeisterte Applaus im Theater und auf dem Theatervorplatz dokumentierte die Sympathie der Erfurterinnen und Erfurter. Für das Theater ist die Pause nur kurz. Die Proben für die Domfestspiele sind schon auf dem Höhepunkt. Am 3. August starten die Domfestspiele in diesem Jahr mit Carmen. Bilder vom 11. Sinfoniekonzert  

Neue Wege bei der Familienbildung

Blick in den Tagungsraum
Mitten in Niedersachsen war ich gestern und heute bei einer Fachtagung der evangelischen arbeitsgemeinschaft familie (eaf) zur „Zukunft der Arbeit – Konsequenzen für Familien und Familienbildung“. In Bad Bevensen im Gustav-Stresemann-Institut trafen sich rund 60 Akteure der Familienbildung und diskutierten neue Konzepte. Auch bei uns in Thüringen gehört die eaf zu den größeren Trägern, die Familienbildung organisieren. Immer wieder taucht dabei die Frage auf, wie die Eltern und Familien erreicht werden. Bei klassischen Familienbildungsseminaren ist der Teilnehmerkreis meist überschaubar und zudem handelt es sich häufig um hochinteressierte und motivierte Eltern. In einem Workshop stellte Brigitte Lackner vom Forum der Katholischen Erwachsenenbildung in Wien das elternweb2go vor. Über ein Internetdiskussionsforum findet dort einmal monatlich eine moderierte Diskussion zu Erziehungsfragen, ein sogenannes Webinar statt. Im Mittelpunkt steht jedes Mal ein festes Thema – Schlafstörungen, Bindungsfragen, Geschwistersituation, Großeltern u.v.a.m. waren schon Thema. Der Teilnehmerkreis liegt bei bis zu 90 Eltern, die die ganze Stunde aktiv oder passiv begleiten. Auch danach sind die Folgen noch im Netz abrufbar. Bemerkenswert fand ich den Satz von Frau Lackner zur Themenwahl „Erwachsene lernen nicht im Voraus“. Dies bedeutet es müssen Themen sein, die sie in ihrer jeweiligen Lebenssituation abholen. In der nachfolgenden Diskussion mit Regina Neumann vom Staatsinstitut für Familienforschung Bamberg ging es um die Frage, wie die gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst werden könnten. Für viele örtliche Jugendämter ist der §16 des SGB VIII, der die Familienbildung regelt, immer noch eine Kann-Bestimmung. Ich bin mir sehr sicher, dass sich das Forum Familie des eaf weiter mit dem Thema intensiv beschäftigen wird! Das Thema Familie kann und darf man aber auch locker angehen. Am Abend gab es eine Buchlesung von Sebastian Lehmann. Sein Poetry-Slam in Buch und Radioformat drehte sich vor allem um seine „Elterntelefonate“, die der gebürtige Freiburger mit seinen Eltern regelmäßig führt. Empfehlenswert!  

Problemdiskussionen bringen noch keine Lösungen

Heute in der Bild
Eines der vordringlichsten Probleme im Land scheint die Asyldiskussion (nicht einmal das Thema Asyl, sondern vor allem die Diskussion darüber) zu sein. Zumindest gewinnt man diesen Eindruck bei der Medienberichterstattung und der Diskussion in den sozialen Netzwerken. Jeden Abend eine Talkshow, jeder Nachrichtenblock beginnt damit und jeder hat eine Meinung dazu. Ich halte den Kurs von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel für richtig. Sie hat unserer bayerischen Schwesterpartei einen klaren Vorschlag gemacht. Die Forderung der CSU nach Zurückweisung von Flüchtlingen an den deutschen Grenzen sehe ich als keinen gangbaren Weg, auch wenn diese populistische Forderung viel öffentliche Zustimmung erfährt. Genau dies scheint mir aber auch der Grund für den jetzigen Vorstoß zu sein – die öffentliche Meinung, oder insbesondere die bevorstehende Landtagswahl in Bayern.
…und der Brief von AKK
Ich kann akzeptieren, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt. Ich bin aber nicht bereit die jetzige Form der Auseinandersetzung und der permanenten Beleidigungen der Bundeskanzlerin zu akzeptieren. In unserer Partei und auch in der Schwesterpartei der CSU ist so etwas nicht tolerierbar. Vor einem dreiviertel Jahr haben sich alle Bundestagsabgeordneten darum gedrängelt Wahlkampftermine mit Merkel zu bekommen. Danach wurde der Koalitionsvertrag ausgehandelt, nachdem lange Zeit sogar Neuwahlen im Raum standen. Heute hat die Bild auf Seite 1 den Aufmacher gehabt „nur noch drei MdB´s stünden hinter Merkel. Eine der drei ist unsere Erfurter Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann. Sie hat auf ihrer fb-Seite umfänglich erklärt warum sie sich so positioniert und ich teile ihre Meinung uneingeschränkt. Die Generalsekretärin der CDU Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich heute in einem Brief an die Mitgliederinnen und Mitglieder gewandt und die Position von Angela Merkel erläutert. Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich kann nur hoffen, dass unsere beiden Volksparteien schnell wieder auf eine gemeinsame Linie zusammen finden. Mit dem jetzigen Streit werden keine Probleme gelöst, sondern lediglich eine Neuwahl riskiert. Dankbar greifen hingegen die Medien das Thema auf. Schon seit Monaten gibt es kaum noch eine Talk-Show, die sich mit anderen Themen befasst. Jan Fleischhauer hat dazu in einer aktuellen Kolumne etwas geschrieben und wie fast immer hat er dabei den Nagel auf den Kopf getroffen.

Der SED-Ideologie zum Opfer gefallen: Volksaufstand vor 65 Jahren brutal und blutig niedergeschlagen

DDR-Symbole als Werbemotiv
Vor 65 Jahren, am 17. Juni 1953, wurde in der DDR der Volksaufstand mit militärischen Mitteln durch die Sowjetarmee gewaltsam und vielerorts blutig niedergeschlagen. Dieser traurige Jahrestag gibt uns jährlich erneut zu bedenken, wie zerbrechlich und wie schützenswert unsere Freiheit ist und welche Gefahr von ideologischem Denken auch heute noch ausgeht. Anlässlich dieses Jahrestages wird an der Gedenkstätte in der Andreasstraße durch die Stiftung Ettersberg eine Gedenkveranstaltung abgehalten, zu der CDU-Fraktionschef Michael Panse gemeinsam mit Vertretern der übrigen demokratischen Fraktionen einen Kranz niederlegt, so wie es auch in den vergangenen Jahren der Brauch war. Der 17. Juni 1953 zeigt, mit welcher Brutalität, Verachtung und Rigorosität das Sowjetregime unter Duldung der SED-Führung in der DDR gegen die Menschen vorgegangen ist. Vor allem Arbeiter, welche Hauptadressaten der SED-Diktatur mit ihrem Sozialismus waren, taten ihren Unmut über Verstaatlichung, den Aufbau des Sozialismus und die zunehmende Unfreiheit deutlich kund. Der Sozialismus zeigte bereits zu diesem Zeitpunkt das hässliche Gesicht eines Unrechtsstaates bzw. eine menschenverachtenden Unrechtssystems. Es ging den Machthabern um vieles, jedoch nicht um das Volk. Fraktionschef Michael Panse erklärt: „Am 17. Juni erinnern und gedenken wir jährlich, dass Demokratie und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Der Tag vergegenwärtigt uns unsere jüngere Vergangenheit, die hinsichtlich der damaligen Geschehnisse und besonders wegen der zahlreichen Opfer nicht schön geredet werden darf. Es ist vor dem Hintergrund mehr als befremdlich, dass DDR-Staatszeichen inzwischen wieder verharmlosend in der Öffentlichkeit präsentiert werden, wie beispielsweise auf der Rückseite der Juni-Ausgabe des Erfurt-Magazins, das durch die städtische Tourismus GmbH heraus gegeben wird. Allen Opfern von damals und des SED-Regimes insgesamt wird dies nicht gerecht. Vielmehr ist es ein Hohn! Deshalb sollte die Darstellung dieser Symbolik künftig als Strafbestand gelten und die Stadt sich davon distanzieren. Ebenso problematisch sind die derzeitigen Tendenzen des Mainstreams, der insbesondere linksextreme Straf- und Gewalttaten relativiert und scheinbar duldet. Daher sollten uns die Aufarbeitung und die Vergegenwärtigung der damaligen Ereignisse und des geschehenen Unrechts im Sinne dieses Gedenktages besonders im Kontext gegenwärtiger gesellschaftlicher Tendenzen ein stetiges Mahnmal und Anliegen sein.“

Nächster Neuzugang bei Schwarz-Weiss Erfurt

Carly Kan
Das Team Schwarz-Weiss Erfurt wächst weiter. Die 23-Jährige Hawaiianerin Carly Kan wird in der Saison 2018/19 auf der Liberoposition Regie führen. Nach Ihren Stationen in der amerikanischen College League, dort spielte sie für die University of Missouri und die University of Hawaii, unterschrieb Carly dieser Tage ihren ersten Profivertrag in Übersee bei Schwarz-Weiss Erfurt. Carly kommt aus einer sehr sportbegeisterten Familie. Ihr Vater spielte Anfang der 80er Jahre als Quarterback für die San Francisco 49ers. Sie sammelte im Verlauf ihrer sportlichen Ausbildung und Karriere vielfältige Erfahrungen, spielte unter anderem als Angreiferin und fühlt sich auch im Sand beim Beachvolleyball sehr wohl. Das sind insgesamt sehr gute Voraussetzungen, um die komplexen Aufgaben als Libera in der Ballanahme und Verteidigung lösen zu können. Carly bringt den unbedingten Willen mit, gemeinsam mit ihrem neuen Team erfolgreich zu sein. (Pressestelle Schwarz-Weiss Erfurt)

Mitgliederversammlung des SWE Volley-Team e.V.

Aussicht auf die Halle am Sportgymnasium
Einmal pro Jahr treffen wir uns, wie in jedem ordentlichen Verein, zu unserer Mitgliederversammlung. Beim SWE Volley-Team ist dies traditionell am Ende der Spielsaison und der Ort passte wieder bestens zum Thema! In der Eliteschule des Thüringer Sports, dem Erfurter Sportgymnasium, haben wir gestern Abend Bilanz des letzten Jahres gezogen und das nächste Spieljahr diskutiert. Wir gehen nunmehr in das 21. Bundesligajahr – viele Jahre erfolgreich in der 2. Bundesliga und das vierte Jahr (davon drei in Folge) in der ersten Bundesliga. Für die Bundesliga ist unser Ziel im nächsten Jahr uns endlich auch sportlich festzusetzen. So erfreulich es ist, dass wir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfüllen konnten und Dank Ligaentscheid in der 1. Liga bleiben konnten, wollen wir es doch natürlich auch sportlich beweisen. Neben der gestern erfolgten vierten Neuverpflichtung, setzten wir weiter auf unsere jungen Talente. Wichtigste Säule unseres Vereins bleibt selbstverständlich der eigene Nachwuchs, mit dem wir auch in diesem Jahr bei mehreren Deutschen Meisterschaften vertreten waren. Dies wollen wir im nächsten Jahr auch mit erfolgreichen Platzierungen untermauern. Bei der gestrigen Mitgliederversammlung wurde auch ein weiteres Vorstandsmitglied nachgewählt. Herzlich Willkommen in der Runde Marten Höhn!. Herzlich danke ich auch als Vereinspräsident für die gute Zusammenarbeitet im letzten Jahr. Dieser Dank richtet sich an alle Vorstandskolleginnen und Kollegen, ehrenamtlichen Betreuern und Übungsleitern, Eltern und unserem Fanblock – wir sind Dank euch erfolgreich!    

Neuverpflichtungs-Quartett komplett

Canace Finley
Zusammen mit unseren jungen “eigenen” Nachwuchstalenten haben wir nunmehr schon eine Mannschaft zusammen, bei der nur noch 2-3 Positionen zu besetzten sind. Gestern haben wir die vierte Neuverpflichtung unter Dach und Fach gebracht. Nach der argentinischen Nationalmannschaftszuspielerin Clarisa Sargadia, Sindy Lenz und Sabrina Krause, haben wir nun ein Neuverpflichtungsquartett beim Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam.  Als Neuzugang Nummer vier unterschrieb die US Amerikanerin Canace Finley einen Einjahresvertrag für die kommende Spielzeit. Die 24-Jährige Diagonalangreiferin spielte bereits in der Schweizer Nationalliga und wechselt nun vom finnischen Erstligisten Liiga Ploki in die thüringische Landeshauptstadt. Die aus Fort Collins (Colorado) stammende Canace Finley spielte in der Junioren Nationalmannschaft der USA und absolvierte ein Studium der englischen Sprache und Literatur an der University of San Diego. In der letzten Saison verpasste sie mit ihrem Team nur knapp den Einzug in das Finale um die finnische Meisterschaft. Die 193cm große Canace bringt auf Grund ihrer Körperhöhe und Athletik sehr gute Voraussetzungen mit, sowohl im Angriff als auch im Block erfolgreich zu agieren. Als Teamplayer ist sie besonders motiviert, gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen den Klassenerhalt zu sichern und sich erfolgreich den Herausforderungen in der deutschen Eliteliga zu stellen. (Pressestelle Schwarz-Weiss Erfurt)  

EGA-Sanierungsbedarf

Derzeit gesperrt – der EGA-Südeingang
Üblicherweise berichte ich als Aufsichtsratsvorsitzender der EGA gerne und häufig über alles was uns zu Recht auf die EGA stolz sein lässt. Der größte Garten Thüringens ist seit 1961 (damals als Internationale Gartenbauausstellung (IGA) für 20 Jahre konzipiert) den Erfurterinnen und Erfurtern lieb und teuer. Nach der Wende wurde die IGA zur EGA und verkleinert. Viel wurde in den letzten Jahren umgebaut und saniert, aber es gibt an den Hallen und auf dem Gelände immer noch sehr viel zu tun. In Vorbereitung der Buga 2021 gibt es einen kräftigen Schub. Neben dem Neubau des Danakil (am Ort der alten Glashalle), soll die Buga auch auf dem EGA-Gelände Spuren hinterlassen. Im Stadtrat haben wir dazu in einer der letzten Sitzungen über die Öffnung des Südeingangs diskutiert und uns dafür ausgesprochen. Bei der heutigen Aufsichtsratssitzung nutzten wir die Möglichkeit uns verschiedene Bereiche der EGA direkt anzuschauen. Insbesondere bei Wegen und Straßen gibt es viel zu tun. Ich bin über zeugt, dass in den nächsten zweieinhalb Jahren bis zur Eröffnung der Buga 2021 noch sehr viel geschehen wird, allerdings ist auch dies davon abhängig ob die avisierten Fördermittel auch wie gewünscht fließen. Falls nicht, werden wir uns spätestens im Herbst im Stadtrat mit dem Thema befassen müssen. Selbstverständlich wollen wir alle fraktionsübergreifend, dass die EGA ein Aushängeschild zur Buga wird. Bilder von der EGA