Schilda in Erfurt

Immer mal ein neues Schild – mehr nicht…
Parkraumbewirtschaftung ist in Erfurt Mangelverwaltung und zudem durch verwirrende Aktionen der Stadt erschwert. Im Brühl wurden in den letzten Wochen erneut Verkehrszeichen im Zusammenhang der Parkbeschränkungen ausgewechselt. Dies sorgt für Irritationen bei Anwohnern und sonstigen Parkplatzsuchenden. Nachfragen gab es insbesondere dahin gehend, welche Anwohnerparkausweise mit welcher Kennung (Buchstaben oder Ziffern) derzeit und künftig gültig sind. Im Rahmen einer Stadtratsanfrage habe ich den Oberbürgermeister gebeten, Licht in das Dunkel zu bringen. Leider kam dabei die wenig erfreuliche Antwort heraus, dass immer noch geprüft und überlegt wird, wann und wie das Parkraumbewirtschaftungskonzept greift. Klar ist nur, wenn es so weit ist, werden wieder die Schilder umgeschraubt. Der städtische Straßenbetriebshof wird weiter intensiv beschäftigt sein, im Stadtgebiet umzudekorieren. Eigentlich sollte die Parkraumbewirtschaftung bereits Mitte Januar starten. Seit dem stehen die Parkscheinautomaten nutzlos in der Gegend rum. Es bleibt auch künftig dabei, erst muss man in Erfurt einen Parkplatz finden und dann nachsehen, welches Schild diesem Parkplatz tagesaktuell zugeordnet ist. Nachfolgend die Fragen und die Antworten:
  1. Gibt es inzwischen ein aktuelles Konzept zur Parkraumbewirtschaftung und welche Aufteilung der Bewirtschaftungszonen ist derzeit gültig?
  2. Welchen Zweck hatte der mehrfache Wechsel der Schilder in den vergangenen Wochen und welche Kosten sind dadurch entstanden?
  3. In welchem Umfang sind Schilder darüber hinaus im Stadtgebiet getauscht worden und ist dies nun die endgültige Beschilderung?
Zu 1.) Mit dem Stadtratsbeschluss 0160/12 vom 18.07.2012 “Verkehrsentwicklungsplan Erfurt – Teil Innenstadt einschließlich Wirtschaftsverkehr” wurde diese Konzeption als Handlungsgrundlage für die Verwaltung bestätigt – gleichzeitig beauftragte der Stadtrat die Verwaltung ein Parkraumkonzept für die Innenstadt zu erarbeiten. Diese wurde mit dem Stadtratsbeschluss 0129/14 am 29.01.2015 bestätigt. Mit diesem Konzept wurden im Wesentlichen nachfolgende Maßnahmen festgelegt: ► Erweiterung des Bewohnerparkens auf die gesamte Innenstadt ► Mischparken ohne Parkdauerbegrenzung als Bewirtschaftungsform ► Neuordnung der Bewohnerparkgebiete Ursprünglich war die Neuordnung der ehemaligen Bewohnerparkgebiete: ► A – Neuwerkstraße (teilweise) ► C – Südlicher Ring (teilweise) ► E – Andreasviertel ► F – Domplatz ► H – Brühl ► L – Rudolfstraße und die damit verbundene Überführung in die neuen Bewohnerparkgebiete 1, 4 und 5 zum 15.01.2018 vorgesehen. Für diese Zielsetzung wurden alle erforderlichen vorbereitenden Maßnahmen, wie die Errichtung der Parkscheinautomaten, die Anpassung der verkehrsregelnden Beschilderung sowie die Ausgabe der Bewohnerparkausweise für die neu bewirtschafteten Gebiete durchgeführt. Allerdings hat sich im Rahmen dieser Vorbereitungen zusätzlicher Klärungsbedarf hinsichtlich des Kreises der Berechtigten, welche ihr Fahrzeug im bewirtschafteten Gebiet ohne Zahlung von Parkgebühren parken dürfen, ergeben – neben den Anwohnern, die mit einem Bewohnerparkausweis (30 Euro pro Jahr) kostenfrei parken können, gibt es auch für Handwerker, Pflegedienste und andere Dienstleister die Möglichkeit, mit einem Serviceparkausweis (160 Euro pro Jahr) ohne Parkschein ihren Wagen abstellen zu können. Es hat sich gezeigt, dass die gemeinsame von IHK, Stadt Erfurt und angrenzenden Kommunen vereinbarte Liste der zulässigen Nutzer für diesen Ausweis überprüft werden muss. Prominentes Beispiel ist die Diskussion um den Beruf der Hebamme – diese können diesen Ausweis bisher noch nicht erhalten. Durch die Stadtverwaltung wurde daher Kontakt mit der IHK aufgenommen, um mit den benachbarten Kommunen eine überarbeitete Liste abzustimmen und zu veröffentlichen. Aus diesem Grunde wurde der geplante Start des Parkraumkonzeptes zum 15.01.2018 angehalten. Bis zur abschließenden Klärung des Nutzerkreises, welche in Kürze erfolgen soll, gilt noch die ursprüngliche Einteilung der Bewohnerparkgebiete und somit in den neu zu bewirtschaftenden Gebieten die Gebührenfreiheit. Die bereits ausgegebenen Bewohnerparkausweise mit den Ziffern für die neuen Gebiete 1, 4 und 5 sind dabei ebenso gültig wie die Ausweise mit den Buchstaben für die alten Gebiete. Nach vollständiger Umsetzung des Parkraumkonzeptes werden alle ehemaligen Bewohnerparkgebiete mit Buchstaben in die neuen Bewohnerparkgebiete mit den Ziffern 1 bis 5 überführt sein. Die Bewohnerparkausweise mit den Buchstaben behalten bis zum Ablaufdatum ihre Gültigkeit und werden bei Neuaustellung durch Ausweise mit Ziffern ersetzt. Zu 2.) Die verkehrsregelnde Beschilderung wurde mit dem Ziel des Starts des Parkraumkonzeptes zum 15.01.2018 auf den neuen Zuschnitt des Parkraumbewirtschaftungsgebietes umgestellt. Durch die Verschiebung des Starts ist eine Deaktivierung der Verkehrszeichen sowie zu einem nicht unerheblichen Teil sogar eine Umbau der Beschilderung auf den alten Zustand erforderlich gewesen. Diese Leistungen wurden sukzessive von Mitarbeitern des städtischen Straßenbetriebshofes durchgeführt. Da die alte Beschilderung noch im Lager des Straßenbetriebshofes vorhanden war, sind hierdurch keine Kosten entstanden. Zu 3.) Unabhängig von dem Austausch von verkehrsregelnder Beschilderung in den Bewohnerparkgebieten 1, 4 und 5 sind im übrigen Stadtgebiet keine Schilder im Zusammenhang mit der Umsetzung des Parkraumkonzeptes ausgetauscht worden. Sobald die in der Beantwortung zu Frage Nr. 1 beschriebenen Klärungen erfolgt sind, muss die verkehrsregelnde Beschilderung wieder für den Zustand, wie er zum am 15.01.2018 geplanten Start der Parkraumkonzeptes vorgesehen war, versetzt werden. Insofern stellt die derzeitige Beschilderung wiederum nur einen Zwischenzustand dar. Die Umrüstung der Verkehrszeichen wird ebenfalls wieder durch die Mitarbeiter des städtischen Straßenbetriebshofes erfolgen.  

Dino-Sterben

Die Fans waren auch beim letzten Spiel vollzählig
Gleich zwei Dinos mussten sich heute von ihrem Publikum verabschieden und werden in der kommenden Saison eine Liga tiefer Fußballspielen. Seit 1999 bin ich RWE-Mitglied und war seit dem bei der überwiegenden Zahl der Spiele im Steigerwaldstadion dabei. Es gab in all den Jahren viele erfolgreiche Stunden, aber auch viele erfolglose Spiele. Meist war ich bei den Heimspielen mit einem meiner drei Söhne und auch heute war ich nach der Eröffnung der Freibadsaison im Nordbad mit meinem Jüngsten bei RWE dabei. Gegen Würzburg gab es am Ende vor 5.465 Zuschauern eine 1:3 Niederlage – die letzte nach nunmehr 10 Jahren in der 3. Liga. Viele Spieler werden nicht bleiben und so wird es im kommenden Jahr einen Neuaufbau in der Regionalliga geben. Am kommenden Mittwoch werden wir im Stadtrat über den Mietvertrag für das Steigerwaldstadion entscheiden. Ich wünsche RWE, dass der Neuaufbau nach der Insolvenz gelingt und der Dino in die 3. Liga zurückkehrt. Die Wünsche des Wiederaufstiegs begleiten auch den HSV. Für den Bundesliga-Dino war es heute ebenfalls das letzte Spiel in der. 1. Liga. Nach mehr als 50 Jahren muss das Gründungsmitglied der Bundesliga trotz eines 2:1 Sieges absteigen. Ich erinnere mich an mehrere Spiele beim HSV – gleich drei Mal war ich in der Arena bei Spielen des HSV dabei und bin seit meiner Jugend schon HSV-Fan. Ich hoffe sehr, dass der heutige Tag irgendwann in Vergessenheit gerät und von einer Aufstiegsfeier überlagert wird. Bilder vom letzten RWE-Spiel in der 3. Liga

Motorradtour zum Bergbahngeburtstag

An der Schwarzburg
Himmelfahrt ist bei mi in jedem Jahr nicht der Tag, an dem ich mit Freunden viel Alkohol und Bollerwagen um die Häuser ziehe, sondern Vatertag im besten Sinne des Wortes. Solange ich mich erinnern kann (und Söhne habe) ging es Himmelfahrt immer um die Familie und ich war meist auf Motorradtour mit einem meiner Jungs. In diesem Jahr war das nicht möglich, weil ich zunächst erst einmal meinen Kurzen in Heidelberg abgeholt habe. Am gestrigen Nachmittag waren dann aber dafür alle meine drei Söhne bei uns zu Gast. Heute haben wir aber dann zum Brückentag das Programm doch noch nachgeholt. Mit dem Motorrad und meinem Jüngsten ging es auf Tour quer durch Thüringen. Stadtilm, Bad Blankenburg, das Schwarzatal, Schwarzburg und schließlich die Talstation der Oberweißbacher Bergbahn. Zum 95. Geburtstag der Oberweißbacher Bergbahn fand dort ein Fest statt und für meinen Kleinen war dies das tollste vorstellbare Programm. Mit der Feldbahn und dem Cabrio-Wagen und ober auf dem Berg mit der Flachstreckenbahn – das volle Programm. Ausnahmsweise war heute einmal die Motorradtour nur das Begleitprogramm – 160 km durch Thüringen machen aber Lust auf einen langen Bike-Sommer und ich freue mich schon darauf, wenn wir im Sommer das Bike mit nach Kroatien nehmen. Bilder vom Bergbahngeburtstag

Saisonplanung

Ein Trikot hätten wir…
Sommerzeit ist Beach-Volleyball-Zeit! Insofern verlagert sich auch das Feld der öffentlichen Wahrnehmung auf den Beachvolleyball. Heute war ein großes Interview mit unsere Beach-Europameisterin Julia Großner in der TA. Vor wenigen Wochen wurde sie Dritte bei der Wahl der Thüringer Sportlerin des Jahres und wir haben dies gemeinsam bei Landesportball gefeiert. Nun hat sie das Ende ihrer Beachkarriere verkündet und wird sich auf das Lehramtsstudium konzentrieren. Wir, das SWE Volley-Team, wünschen ihr dabei viel Erfolg. Für ihre beispielhafte sportliche Laufbahn gebührt unserem Ehrenmitglied Respekt und Anerkennung. Ich habe da auch schon eine Idee wie es nach dem erfolgreichen Lehramtsabschluss im September weiter gehen könnte, schließlich hat Julia nur das Ende ihrer Beachkarriere verkündet 😉 Unabhängig davon sind wir aber natürlich bei der Saisonplanung 2018/2019. Von der Liga scheint alles klar zu sein, wir haben die Bestätigung bekommen, dass wir erste Liga weiter spielen können. Kommende Woche erhalten wir den Bescheid zu unseren eingereichten Lizenzunterlagen. Im Hintergrund arbeiten wir schon seit Wochen am Haushaltsplan der neuen Saison und auch an der Teamplanung. Etliche Spielerinnen werden uns verlassen und heute haben wir dazu auch eine Mitteilung veröffentlicht. Insbesondere unsere jungen Spielerinnen bleiben uns erhalten und natürlich werden auch einige neue dazu kommen. Ich bin nach den Vorgesprächen und ersten Zusagen sehr zuversichtlich, dass wir ein erfolgsorientiertes Team formen können. Um einige wenige Tage Geduld müssen wir bezüglich der öffentlichen Präsentation noch bitten. Zusätzlich haben wir in den letzten Tagen einige sportartfremde Gespräche geführt. In der kommenden Saison werden die Rockets, wenn alles klappt, in der Riethsporthalle Basketball in der ProA spielen. Da gilt es einiges zu koordinieren bezüglich Ansetzungsterminen, Hallenausstattung und möglichen Kooperationen. Ich hoffe sehr, dass wir das gut miteinander hinbekommen und freue mich auf jeden Fall schon wieder darauf, wenn die Outdoor-Saison zu Ende geht und die Halle wieder gefragt ist 🙂  

BuGa 2021 ohne Petersberg-Highlight?

“Der Petersberg bleibt das Sorgenkind der BuGa-Planung”, bedauert CDU-Fraktionschef und stellvertretender BuGa-Ausschussvorsitzender Michael Panse. Nach Einschätzung der CDU-Fraktion dürfte die Zeit wohl kaum noch reichen, den Petersberg zu einem wirklichen Highlight der Bundesgartenschau 2021 zu machen, und zudem könnte das Geld knapp werden. Damit würde der Petersberg von der BuGa nicht nachhaltig und längerfristig profitieren. Panse hält jedoch auch fest, dass sich zumindest die ega als BuGa-Standort gut entwickle. Der Peterberg hängt allerdings so dramatisch hinterher, dass eine Entwicklung, wie ursprünglich angedacht war, bis zur BuGa mit Sorge gesehen werden muss. Die CDU-Fraktion betonte mehrfach, dass zu dieser Entwicklung auch die Defensionskaserne und die Peterskirche gehören. Ideen gab es in den vergangenen Jahren viele. Es scheiterte jedoch immer wieder an der Umsetzung und den entscheidenden Initialzündungen seitens der Stadtverwaltung. Panse erklärt weiter: “Als einziges Highlight ist die Rede von dem Höhenrundweg und der in der öffentlichen Diskussion umstrittenen Aufstiegshilfe. Der übrige Petersberg findet in der Öffentlichkeit kaum noch statt. Wenn der Petersberg aber so vernachlässigt wird und keine ausreichende finanzielle Ausstattung bekommt, verliert die BuGa in Erfurt eine wesentliche Säule. Es ist höchste Zeit, Konzepte umzusetzen. Der BuGa-Ausschuss wird sich in der kommenden Woche insbesondere auch mit Finanzierungsfragen beschäftigen müssen.” Die CDU-Fraktion äußerte sich bereits zum Thema: http://www.cdu-fraktion-erfurt.de/inhalte/2/aktuelles/168695/petersberg-und-nach-der-buga-2021-/index.html

Kinderleicht auf das Pferd

Beim Ausritt durch Stotternheim
Kinder für Pferde zu begeistern, ist das Ziel des Reitvereins Kinderleicht e.V. und diese Aufgabe war in den letzten Jahren alles andere als kinderleicht zu bewerkstelligen. Die Nutzung der alten Vereinsanlagen in Stotternheim wurde von der Stadt untersagt und der Verein suchte sich neue Stallanlagen am Ortsrand. Trotz viel politischer Unterstützung, gab es am Ende nicht einmal die versprochene Unterstützung beim Umzug und Umbauten auf den Koppeln. Trotzdem hat sich der Verein behauptet und leistet nach wie vor eine tolle Arbeit. Es war gestern Nachmittag ein schöner Wochenendabschluss beim Tag der offenen Stalltür des Reitvereins Kinderleicht e.V. in Stotternheim und ich war dort wieder sehr gerne zu Gast. Über 50 Vereinsmitglieder um die Vorsitzende Juliane Schmoll haben im Hengstdepot für viele Gäste einen tollen Nachmittag organisiert. Leuchtende Kinderaugen und viele gute Gespräche bleiben in Erinnerung. Für die Vereinsmitglieder war der abschließende Ritt durch den Ort der Höhepunkt des Tages. Natürlich kommt man nicht kinderleicht so einfach auf das Pferd – ich habe das vor vielen Jahren einmal in Kroatien testen dürfen. Aber die vielen Kinder – fast immer Mädchen – beherrschen das perfekt, Dank vieler Vereinsmitglieder, die sich um sie kümmern. Vielen Dank für das Engagement! Bilder vom Tag der offenen Stalltür    

Doppelspieltag in Jena

Gut gekämpft
Heute Vormittag ging es nach Jena. Die Jugend der Erfurt Indigo hatte ihr zweites Saisonspiel und nachdem es beim ersten Spiel gegen die Virgin Guards Magdeburg nicht so optimal lief, sollte heute ein Sieg her. Die Spiele gegen Jena waren für das Team meines Sohnes schon zu Flag-Liga-Zeiten immer etwa besonderes und leider nie wirklich erfolgreich. Heute aber lief es deutlich besser. Zwar konnte die Hanfried-Jugend die ersten beiden Punkte verbuchen, aber danach gab es den ersten Touchdown für die Indigos. Die Freude darüber hielt nicht lange an, denn auch die Hanfrieds erzielten zwei Touchdowns. Zusammen mit den Extrapunkten gewannen sie daher mit 16:6. Für unsere Jungs war der Ausflug nach Jena trotzdem ein Erfolg, da sie gut mitgehalten haben. Insofern gehen sie zuversichtlich in die nächsten Spiele. Bevor es gegen Jena am 3. Juni im Steigerwaldstadion zum großen Jubiläum und Doppelspieltag gegen Jena kommt, müssen unsere Jungs noch einmal gegen die Hanfried-Jugend ran. Ich bin mir sehr sicher, dass es dann nicht nur Punkte auf dem Scoreboard gibt, sondern auch den ersten Sieg. Das Spiel der Herrenmannschaft am Nachmittag konnten wir dann in Erfurt am Live-Ticker verfolgen und ihnen glückte die Premiere. Mit 21:27 gewannen sie erstmals gegen Jena. Die Nummer Eins im Land sind wir! Bilder aus Jena  

25 Jahre DLRG

Indienststellung eines neuen Bootes
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und vielen Dank für das Engagement! Heute vor genau 25 Jahren wurde die DLRG in Erfurt wieder gegründet. Eigentlich ist die Lebensrettungsgesellschaft deutlich älter, aber in der ehemaligen DDR wurde sie verboten und die Aufgabe der Wasserrettung durch das DRK wahrgenommen. Viele Geburtstagsgäste waren zur Party am Erfurter Nordstrand erscheinen und nutzten das wunderschöne Wetter, um gemeinsam zu feiern. Ich habe mich dabei daran erinnert, als ich zum ersten Mal mit dem DRK zu tun hatte. Vor 35 Jahren war ich am 5. Mai auch immer am Nordstrand. Zur Eröffnung der Badesaison hatte das DRK dort immer ein Motorboot auf dem See und bot Wasserskirunden an. Genau so lange steige ich schon auf die Bretter im Wasser. Später habe ich dann mit einem Freund beim DRK den Sportbootführerschein gemacht. Die DLRG kenne ich vor allem von der Arbeit meines ehemaligen Stadtratskollegen Uwe Richter. Er hat die Arbeit von Anbeginn geprägt und erhielt heute dafür, wie viele Mitstreiter die verdiente Würdigung. Viel Erfolg für die nächsten 25 Jahre! Bilder vom DLRG-Geburtstag

Hangar in concert

Coole Location
Konzertmusik an ungewohnten Orten – Flugplatz Dermsdorf mal ganz anders. Da wo sonst die Motoren dröhnen von den Kleinflugzeugen, die in Dermsdorf abheben und der Sonne entgegen starten gab es heute Abend ein ganz anderes Programm. Zum Beginn des Wonnemonats Mai erklangen nicht nur die Motoren, sondern auch die Melodien des Schulorchesters des Königin-Luise-Gymnasiums Erfurt und dem Bammentaler Synfonieorchesters auf dem Flugplatz. Getreu dem Motto Zahme Vögel träumen von Freiheit, wilde Vögel fliegen, luden die Orchester in einem Remake ganz besonderer Filmmusik das Publikum ein, die Gedanken fliegen zu lassen. Lediglich drei der Kleinflugzeuge blieben noch im Hangar stehen – die anderen hatten den jungen Musiker und den über 200 Gästen Platz gemacht. Die Bammentaler (in der Nähe von Heidelberg) waren bereits gestern in Erfurt angereist und hatten mit den Erfurtern geprobt. Da das Erfurter Orchester auf Blasinstrumente spezialisiert ist und die Bammentaler als Synfonieorchester sehr viele Streichinstrumente hatten, ergänzte sich das Programm gut. Im großen Finale spielten dann beide Orchester gemeinsam. Ganz besonderer Dank gilt dem Flugplatz Dermsdorf, der das besondere Ambiente des Hangars für die Schülerorchester und Musikliebhaber öffnet. Im Herbst ist ein Gegenbesuch der Erfurter in Bammental geplant. Bilder aus dem Hangar  

Aus der Traum

Da gab es noch Hoffnung…
Dieses Jahr ist definitiv kein Jahr des Mannschaftssports für die Landeshauptstadt. Nach der Insolvenz von RWE und dem sportlichen Abstieg von unserem Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam hat es nun die Rockets getroffen. Währen wir aber in der Volleyballbundesliga trotz Abstiegs bleiben können, werden die Rockets leider den Weg in die Pro A antreten müssen. Gestern Nachmittag bin ich extra mit meinem Sohn nach Jena gefahren um die Rockets auch beim letzten Auswärtsspiel der Saison zu unterstützen. Alle Rocktet-Fans wussten, was auf dem Spiel stand. Nur ein Sieg hätte den Rockets den Verbleib in der BBL gesichert. Bei einer Niederlage müssten sie auf Schützenhilfe von Giessen hoffen, die in Bremerhaven spielten. Beides hat nicht geklappt. Nachdem die Rockets das ganze Spiel bei Science City Jena zum Teil deutlich zurück lagen, kam am Ende noch einmal Hoffnung auf. Aber leider war die Dreier-Quote gestern zu schlecht und so stand am Ende eine 85:81 Niederlage auf der Anzeigetafel (Spielbericht der Rockets). Wenige Minuten zuvor hatten die Fans schon via Live-Ticker aus Bremerhaven den dortigen Sieg registrieren müssen. Die Play-Off-Teilnehmer aus Giessen ließen sich offensichtlich richtig hängen und ermöglichten den Eisbären einen hohen überraschenden Sieg. Die Rockets haben in dieser Saison mit sieben Siegen aus 34 Spielen genau einen Sieg zu wenig und so geht das Abenteuer 1. Liga und wohl auch die Messe als Spielort zu Ende. Die hohen Mietkosten für die Messe wirkten nachteilig auf den Etat des Teams und am Ende fehlte damit das I-Tüpfelchen an Klasse.  Wir waren bei vielen Spielen in der Messe dabei. Ich hoffe für das Projekt der Rockets, dass es in der Pro A weiter geht. Dazu muss jetzt schnellstmöglich die Hallenfrage geklärt werden. Heute und morgen gibt es dazu wichtige Gespräche. Bilder aus Jena