Gestern Abend hatten wir unser letztes Saisonspiel gegen Stuttgart und unser Team hat sich mit einer starken Leistung von 956 Fans und unserem Oberbürgermeister Andreas Horn verabschiedet (siehe Spielbericht von Stephan Siegl). Die Saison lief sportlich nicht so rund, wie gewünscht. Aber mit über 8.500 Zuschauern haben wir dennoch einen Zuschauerrekord aufgestellt. Bei der Verabschiedung habe ich darauf hingewiesen, dass wir weiter in der 1. Liga spielen werden und uns insbesondere auch auf die drei Aufsteiger freuen. Unser Ziel sind die Playoffs und dies heißt, wir wollen mindestens vier Teams in der Tabelle hinter uns lassen.
Zweifellos wir es einen erheblich Personalumbruch geben. Dass wir einen neuen Cheftrainer haben werden, steht schon fest. In den nächsten zwei Wochen werden wir ihn vorstellen. Mateusz Zarczynski haben wir gestern Abend verabschiedet. er hat drei Jahre die Geschicke als Chefcoach geleitet und insbesondere in der 2. Bundesliga Pro eine beeindruckende und einmalige Siegesserie hingelegt. Alles Gute für die Zukunft und vielen Dank. In der nächsten Saison werden auch neue Spielerinnen zu uns kommen, die ersten Verträge sind schon gemacht. In den Sommerwochen und Monaten gibt es viel in der Saisonvorbereitung zu tun. Kommende Woche treffen wir uns noch einmal mit den Helferinnen und Helfern und der Mannschaft zur offiziellen Verabschiedung.
Stark trotz Niederlage
Das letzte Saisonspiel ging für Schwarz-Weiß Erfurt gegen den amtierenden Meister Allianz MTV Stuttgart mit 0:3 (-22, -22, -23) verloren. Applaus gab es dennoch für beide Teams.
Die Saison ist für den Tabellenletzten zu Ende. Gegen den großen Favoriten Stuttgart lieferten die Erfurterinnen jedoch einen tollen Fight und verabschiedeten sich erhobenen Hauptes aus der Serie 2024/25. Nach Spielende gab es Applaus für beide Mannschaften von den 956 Zuschauern. Für Stuttgart, die als verdienter Sieger aus der Partie gingen, sich für die bald anstehenden Playoffs eine gute Ausgangssituation schafften und auch für die unterlegenen Gastgeberinnen, die sich mehr als anständig präsentierten.
Erfurt, das seinen dezimierten Spielerkader mit zwei Nachwuchsspielerinnen ergänzte, lag frühzeitig mit 4:13 im Rückstand. Dann kamen aber auch die Thüringerinnen ins Spiel und waren bei Stuttgarts zweiter Auszeit auf zwei Punkte heran (17:19). Zwei Asse der späteren MVP, Kira Thomsen, sorgten für gute Stimmung auf Erfurter Seite. Dass Stuttgart seinen ersten Satzball zum 25:22 verwandelte, konnte aber auch Erfurts Kapitänin nicht verhindern. Satz zwei sah die SWE-Damen mit 5:3 in Führung, die die Gäste jedoch schnell konterten, was Mateusz Zarczynski beim 9:12 zur Auszeit zwang. Mit Erfolg, denn seine Mannschaft glich zum 13:13 aus. Wiederum ging es auf Augenhöhe in die Crunchtime, mit dem gleichen Ergebnis zugunsten der Gäste.
Eine 5:0-Führung zu Beginn des dritten Satzes für Allianz MTV ließ ein schnelles Ende der Partie erwarten. Doch wiederum biss sich der Tabellenletzte zurück, zeigte, dass er im Saisonverlauf dazugelernt hatte und lag beim 16:15 erneut vorn. Im Gleichschritt ging es dem Satzfinale entgegen, beim 23:23 war Erfurt einem Satzgewinn nahe. Ein verunglückter Ballwechsel aus Erfurter Sicht beendete mit dem ersten Matchball der Gäste die Begegnung.
Unterm Strich ein Spielausgang, mit dem beide Lager gut leben konnten. Stuttgart strebt weiter der Titelverteidigung entgegen, während sich Erfurt gut verkauft hatte und die Verantwortlichen nun die Planung für die nächste Saison im Volleyballoberhaus vorantreiben können. (St.S.)
Die Volleyball-Saison geht heute Abend für uns zu Ende – die Motorradsaison beginnt mit den ersten Sonnenstrahlen.
Das Massaker der Hamas vor eineinhalb Jahren hat die Situation im Nehen Osten dramatisch verschärft, auf Jahre oder vielleicht sogar auf Jahrzehnte unlösbar gemacht und den weltweiten Judenhass – auch in Deutschland verstärkt. Der letzte Thüringen-Monitor 2023 verzeichnet einen starken Anstieg des israelbezogenen Antisemitismus auf 19 Prozent Zustimmung. Die Daten dafür wurden allerdings 2023 erhoben und es ist anzunehmen, dass die Zahlen in diesem Jahr noch einmal dramatisch steigen.
Das war es dann auch schon wieder. Die sogenannte 5. Jahreszeit ist vorbei und die Fastenzeit beginnt. In dieser Saison habe ich es leider nicht all zu oft zu Karnevalsveranstaltungen geschafft. Der Wahlkampf und die die Weltcups haben ziemlich viel Zeit gefordert. Aber die zwei Kostümbälle, zwei der drei Frühschoppen und die Rosenmontagsveranstaltung beim MKC sowie den Umzug in Marbach konnte ich mitmachen.
Bernhard Vogel war immer ein Vorbild und ein kluger Ratgeber. Er war ein Politiker, wie man sich einen Politiker wünscht. Deshalb war er sowohl als Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz, als auch als Ministerpräsident in Thüringen hochgeschätzt.
Die Karnevalszeit versetzt manche Menschen und teilweise ganze Regionen in einen Ausnahmezustand. Ich kann mich noch an meine Zeit als Bundesgeschäftsführer der Jungen Union in Bonn erinnern. Damals verabschiedeten sich meine “einheimischen” Mitarbeiterinnen an Weiberfasching (Donnerstags) mit freundlichen grüßen bis zum Aschermittwoch. Auf meine Nachfrage, wie das urlaubstechnisch geplant sein kam die Antwort “gar nicht” Karnevalsfreitag, Rosenmontag und Dienstag arbeitet in Köln und auch im Raum Bonn niemand.
Obwohl ich viel in Sachen Sport unterwegs bin, gibt es immer wieder etwas Neues, was ich noch nicht kenne. Heute war ich mit anderen Politikerinnen und Politikern bei den East German Lions zu Gast – genauer bei der Supporters Group e.V., die sich für Rugby engagieren.
In zehn Tagen haben wir unser letztes Spiel in der 1. Volleyball-Bundesliga in der Saison 2024/2025. Für die kommende Saison haben wir heute verbindlich die Weichen gestellt und die Lizenz für die 1. Liga beantragt. Dass nun drei Mannschaften aus der 2. Liga Pro ihren Aufstieg angekündigt haben stößt auf breite Zustimmung in der gesamten Bundesliga und war für uns eine wichtige Voraussetzung für den Verbleib.
Schwarz-Weiß Erfurt geht optimistisch in die kommende Saison. Auch wenn die aktuelle Serie sportlich nicht zufriedenstellend verlief, so hat Schwarz-Weiß Erfurt für die kommende Saison trotzdem einen Lizenzantrag für die 1. Volleyball Bundesliga gestellt. Wegen der geringen Staffelstärke von nur neun Mannschaften gab es keinen sportlichen Absteiger. Im Gegenteil: Durch drei zu erwartende Aufsteiger soll sich die Anzahl der Wettbewerber wieder auf zwölf vergrößern.
Der Tag begann mit dem Gang zum Wahllokal, bevor es zum karnevalistischen Frühschoppen zum MKC ging. Ich bin immer noch glücklich darüber, dass wir seit nunmehr 35 Jahren frei wählen können. Am 18. März 1990 fand die erste freie Volkskammerwahl statt. Auch damals habe ich schon Wahlkampf mitgemacht – ebenso wie bei der nachfolgenden Kommunalwahl für den Demokratischen Aufbruch (DA). Nach dem Zusammengehen des DA mit der CDU waren alle folgenden Wahlkämpfe für die CDU und in den 35 Jahren haben wir große Erfolge gefeiert, aber auch bittere Niederlagen eingesteckt.