Im Vorfeld des 103. Katholikentages gab es mehrfach Kritik an der Programmgestaltung. Unter anderem fanden sich nur wenig deutsch-deutsche Themen im Programm und auch der Bezug zu Israel fehlte weitgehend. Sowohl die Situation der Christen im Heiligen Land, als auch die aktuelle Situation in Gaza fanden sich dann aber doch noch im Programm.
Neben einigen Infoständen gab es eine Diskussionsrunde mit dem Abt der Dormitio in Jerusalem Nikodemus und heute eine große Podiumsdiskussion im Theater. Letztere war sehr gut besucht – das Theater war voll und die Diskussion verlief ausgesprochen sachlich. Ich hatte “sicherheitshalber” zwei Israel-Fahnen dabei um ggf. Flagge zeigen zu können, wenn Pro-Palästina Vertreter das Podium gekapert hätten. Es blieb ruhig – zumindest im Theater.
Nach der Veranstaltung hatte sich allerdings auf dem Theatervorplatz rund ein Dutzend Demonstranten mit Palästina-Fahnen und Plakaten platziert. Spontan habe ich mich entschieden gemeinsam mit einem Kollegen zu zeigen, dass wir in Deutschland friedliche Demonstrationen natürlich akzeptieren – allerdings uns auch das Recht zu Gegendemonstrationen nehmen. Wir haben mit den beiden Israel-Fahnen Position bezogen. Nach relativ kurzer Zeit folgte dann ein längeres Gespräch mit der Polizei und schließlich endeten Protest und Gegenprotest auch relativ schnell wieder. Es war mir wichtig und es bleibt mir wichtig meine Solidarität mit Israel auszudrücken und immer wieder an das Schicksal der immer noch verschleppten Geiseln zu erinnern.
Im Rahmen des 103. Katholikentages wurde heute in Erfurt der erste Stolperstein im Gedenken an unsere von den Nazis ermordeten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger verlegt.
Gestern wurde der 103. Katholikentag in Erfurt eröffnet. Die Stadt ist mit über 20.000 Gästen gefüllt und auf allen Plätzen und in allen Kirchen (auch den evangelischen) ist viel los.
Gestern Abend haben wir uns kurz Zeit genommen, die Wahlergebnisse auszuwerten und miteinander anzustoßen. Die erste Runde der Kommunalwahlen in Erfurt ist für uns wunschgemäß ausgegangen.
…und natürlich auch ich ganz persönlich! Nicht für 40 Jahre “Die Flippers” sondern für das Votum der Wählerinnen und Wähler zur Kommunalwahl 2024 in Erfurt. Ich bin dankbar dafür nunmehr in die siebte Wahlperiode im Erfurter Stadtrat gehen zu dürfen.
Die letzten Wochen waren intensiv. Mein Schrittzähler lag regelmäßig über 12.000 Schritten und den Besuch im Fitnessstudio konnte ich mir sparen – ich hätte allerdings auch keine Zeit dafür gehabt. Ich war viel in ganz Erfurt unterwegs und habe viele Menschen erreicht.
Ich bitte Sie, die Erfurterinnen und Erfurter, um ihr Vertrauen, ihre Interessen in den nächsten fünf Jahren im Stadtrat vertreten zu dürfen. Dazu benötige ich Ihre Stimme auf dem Wahlzettel. Ich würde mich über drei Kreuze hinter meinem Namen auf Platz 6 der Liste 3 sehr freuen.
Äußerlich habe ich mich in den letzten 30 Jahren, in denen ich in der Kommunalpolitik bin, verändert. Das nebenstehende Foto von der Stadtratsverabschiedung 1994 belegt es eindrücklich. Innerlich brenne ich immer noch genauso für kommunalpolitische Themen und bringe inzwischen viel Erfahrungen aus drei Jahrzehnten Stadtratsarbeit mit.
Nach einem Jahr sind wir wieder da! Bei der Volleyball-Bundesligaversammlung in Düsseldorf habe ich unseren Verein und Schwarz-Weiß Erfurt vertreten. In der 1. Volleyballbundesliga der Frauen und Männer, der 2. Volleyballbundesliga Pro der Frauen und den beiden 2. Bundesligen der Frauen und Männer werden in der kommenden Saison 90 Vereine spielen. Gemeinsam mit dem Vorstand, dem Aufsichtsrat und Sponsoren treffen sich die Vereinsvertreter zur jährlichen Saisonplanung. Zuvor wurden wir aber, wie die anderen Meister der 1. und 2. Ligen noch einmal geehrt.
Schon jetzt, drei Tage vor den Kommunalwahlen wird spekuliert was das Ergebnis am Sonntag für Auswirkungen auf die Stichwahlen der Bürgermeister und Landräte und die Europawahl in zwei Wochen haben wird. Aktuelle Umfragen sehen zwar einen erkennbaren Rückgang der Zustimmung zur AfD, aber dennoch bleibt die Sorge, wie die demokratischen Parteien zu Gestaltungsmehrheiten kommen.
Inzwischen ist es schon der 10. Newsletter der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, den ich heute verschickt habe. In ihm dominieren Angebote zum Superwahljahr – sowohl im Netz, als auch Veranstaltungen. Darüber hinaus stellen wir wieder neue Publikationen vor. Der Newsletter der LZT erscheint alle 14 Tage und kann über die Homepage der LZT abonniert werden.