Noch ist sie erkennbar nicht fertig – die neue 3-Felder-Halle “Am Südpark”. Das wird den linken Beigeordneten Matthias Bärwolff aber nicht davon abhalten, am Freitag dort eine Wahlkampfshow abzuziehen. Schon vor einigen Wochen hat er sich in die halbfertige Halle für ein Wahlkampfvideo der Linken geschlichen, nun möchte er öffentlichkeitswirksam noch ein paar Bilder kurz vor der Wahl produzieren. Es wäre ihm ja gegönnt, wenn er nicht ausgerechnet der faulste unter den Erfurter Beigeordneten wäre, der wenig in seiner bisherigen Wahlzeit auf die Beine gestellt hat.
Bei der Schulsanierung und den Sporthallen hängen wir ebenso zurück, wie bei der sonstigen kommunalen Infrastruktur. Da hilft es wenig, wenn man sich mit Studenten öffentlich in der Häßlerstraße ablichten lässt und dabei bunte Linien auf den Asphalt malt. Genauso, wie in der Clara-Zetkin-Straße geht es dabei bis jetzt nur um Farbe, aber nicht um Gestaltungskonzepte oder gar deren Umsetzung.
Für die Showveranstaltung am Freitag hat Bärwolff großzügig vergessen, die Stadtratsfraktionen zu informieren. Allerdings waren es die, die die Halle auf den Weg gebracht haben – ich erinnere mich noch gut daran, dass es Thomas Pfistner von der CDU und Daniel Mroß von der SPD waren, die da in erster Linie agiert haben. Bärwolff hat hingegen als ehemaliger Sportbeigeordneter bei den Erfurter Sportvereinen nur Frust produziert.
Alles Gute lieber Reinhard Schramm zum heutigen 80. Geburtstag! Mit vielen Gästen aus der Politik, Gesellschaft und von den Religionsgemeinschaften hat der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen Geburtstag gefeiert. Es war mir eine Ehre dabei sein zu können und Reinhard persönlich gratulieren zu dürfen. Mein Wunsch an ihn – ich möchte mit ihm und einer Gruppe der LZT nächstes Jahr wieder nach Israel reisen können.
Natürlich nicht ganz 24/7 – es bleibt noch Zeit zum schlafen und einigen anderen Aktivitäten. Allerdings ist nun die letzte Woche vor der Kommunalwahl angebrochen und da sind alle wahlkämpfenden Mitbewerber auf der Zielgerade. Ich habe am Pfingstwochenende meinen Schrittzähler gut beschäftigt und war in mehreren Erfurter Stadtteilen unterwegs.
Nachdem am Freitag Vormittag noch 5.000 Postkarten angekommen waren, war ich zunächst skeptisch. Allerdings waren am Ende des Wochenendes nur noch rund 300 Postkarten übrig. Alle anderen habe ich mit familiären Unterstützung an die Wählerin bzw. den Wähler gebracht. Ich freue mich, dass offensichtlich auch viele den QR-Code oben auf der Postkarte genutzt haben, um sich hier auf der Homepage zu meinen kommunalpolitischen Themen und zur Arbeit der letzten Jahre zu informieren.
Rund 300 Demonstrations-Touristen aus Leipzig, Weimar und Erfurt haben sich heute 100 Gegendemonstranten entgegen gestellt. Zum Tag der Nakba hatten mehrere pro-palästinensische Gruppierungen zu einem Umzug durch die Stadt Erfurt eingeladen. Kurzfristig hatte ich in Abstimmung mit der DIG dazu eine Gegendemonstration angemeldet. Auf dem Erfurter Anger versammelten sich dazu Vertreterinnen und Vertreter ganz verschiedener Organisation – von der Jüdischen Landesgemeinde, der DIG, dem Förderverein Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen, der CDU und der Jungen Union, den Grünen, der SPD und den Falken und einige mehr.
Für Samstag, den 18. Mai 2024 rufen unter anderen die „Kulturbrücke Palästina“, die Gruppe „erfurt unsilenced“, die MLPD und „Handala Leipzig“ zu einem Demonstrationszug durch Erfurt vom Hauptbahnhof über den Anger, Fischmarkt und Domplatz zur Staatskanzlei unter dem Titel „Tag der Nakba“ auf.
Gestern Abend habe ich um 23:15 Uhr als Stadtratsvorsitzender die 46. und letzte Stadtratssitzung in dieser Wahlperiode beendet. Mit rund 50 Tagesordnungspunkten war das Programm noch einmal umfangreich. Hinzu kam, dass einige Kollegen sich mit einer kurzen Rede am Pult verabschiedeten, weil sie nach vielen Jahren Stadtratsarbeit nicht wieder kandidieren.
Heute Abend beginnt um 17 Uhr die (voraussichtlich) letzte Stadtratssitzung in dieser Wahlperiode.
3000 Jahre alt und 76 Jahre jung ist Israel. Vor 76 Jahren wurde der Staat Israel gegründet, nach dem diesbezüglichen UN-Beschluss. Vom ersten Tag an wurde Israel von seinen arabischen Nachbarländern nicht akzeptiert und angegriffen. Aber das junge, alte Land hat sich behauptet.